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Reifen F800GS

Erstellt von Johanniter69, 29.05.2012, 10:16 Uhr · 42 Antworten · 7.052 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #11
    Nun kommt wieder die Reifenfreigabe Diskussion und mit ihr die Zahlreichen Halbwahrheiten.

    Diese Diskussion hatten wir hier ja schon einhundert mal.
    Und ich habe in der Vergangenheit daher sowohl beim Bundesministerium für Verkehr als auch beim KBA schriftlich diesbezüglich angefragt und hatte die jeweiligen Antworten hier Veröffentlicht (die unbelehrbaren blieben weiterhin unbelehrbar).

    Aber für die Interessierten nun noch einmal die Antworten:

    Die Antwort des Bundesministerium für Verkehr:



    Sehr geehrter Herr xxxx,

    vielen Dank für Ihre Anfrage vom 29. Juli 2010. Gern möchte ich heute
    darauf antworten.

    Wenn in den Fahrzeugpapieren keine Fabrikatsbindung eingetragen ist,
    darf jeder typgenehmigte Reifen (ECE oder EG) mit der in den
    Fahrzeugpapieren eingetragenen Reifengrößenbezeichnung unter Beachtung
    der mindest erforderlichen Tragfähigkeit und Geschwindigkeitstauglichkeit
    unabhängig vom Hersteller des Reifens auf dem Motorrad montiert sein.

    Das Mitführen weiterer Unterlagen, wie z.B. Freigabebescheinigungen
    sind nicht erforderlich. Werden unterschiedliche Fabrikate gefahren,
    bedarf dies keinen Eintrag in der Zulassungsbescheinigung.

    Sofern sich in den Fahrzeugpapieren eine Eintragung
    findet ist diese auch Verbindlich. Dies gilt auch für die von Ihnen erwähnte Eintragung in Ihren Fahrzeugpapieren (gem. Betriebserlaubnis).
    Bei anderen Fabrikaten muss eine Freigabebescheinigung mitgeführt werden.

    Ich hoffe, ich konnte Ihnen dienlich sein und verbleibe
    mit freundlichen Grüßen

    Im Auftrag
    xxx xxx


    Bundesministerium für Verkehr,
    Bau und Stadtentwicklung



    Die Antwort des KBA:


    Ich möchte grundsätzlich darauf hinweisen, dass Reifenfabrikats- oder sonstige Bindungen der Reifen, wie sie in der Vergangenheit in den Fahrzeugpapieren von Pkw und Kraftfahrzeuganhängern unter der Zeile 33 „Bemerkungen“ ggf. eingetragen wurden, nach Abstimmungen zwischen der Europäischen Union und dem Bundesministerium für Verkehr, Bau
    und Stadtentwicklung (BMVBS) seit dem Jahr 2000 „keine direkte Rechtswirksamkeit mehr haben und entsprechend als Empfehlungen anzusehen sind“. Bei der Wahl der Reifen muss der
    Fahrzeughalter oder - führer daher ab diesem Datum besondere Sorgfalt walten lassen bei der Beantwortung der Frage, ob der vorgesehene Reifen geeignet ist. Dies trifft sowohl für Sommerreifen als auch Winterreifen zu.

    Diese Regelung gilt jedoch nicht für Krafträder. Sofern bei Krafträdern in den Fahrzeugdokumenten eine Fabrikatsbindung oder sonstige Einschränkung enthalten ist, ist diese auch zukünftig zu beachten.

    Bitte übersenden Sie mir die Genehmigungsnummer Ihres Motorrades, damit ich überprüfen kann, ob für Ihr Fahrzeug eine Fabrikatsbindung festgelegt wurde.

    Mit freundlichen Grüßen

    im Auftrag

    NAME VON MIR ENTFERNT



    Natürlich habe ich Umgehend die Genehmigungsnummer meiner F 800 GS denen gesendet und folgende Antwort erhalten:


    Sehr geehrter Herr ...,
    anhängend übersende ich Ihnen einen Auszug aus der Genehmigung e1*2002/24*0352*00, dem Sie die zulässigen Rad-/Reifenkombinationen für Ihr Motorrad entnehmen können.
    Da in der Genehmigung die Marken festgelegt sind, ist die Fabrikatsbindung auch zukünftig zu beachten.

    Ich hoffe, ich konnte Ihnen mit meinen Angaben weiterhelfen.
    Bitte entschuldigen Sie die Bearbeitungszeit, ich hatte in der letzten Woche Urlaub.

    Mit freundlichen Grüßen,
    NAME WIEDER VON MIR ENTFERNT



    Als Anhang der vom KBA gesendete Auszug aus der Genehmigung!

    Weiter werde ich mich an einer Diskussion nicht beteiligen!
    Es steht jedem frei, die Information zu entnehmen die er gerne haben möchte.


    MfG

    Morten
    Angehängte Dateien Angehängte Dateien

  2. Registriert seit
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    #12
    Vielen Dank für die Zahlreichen Antworten

    wollte aber keine Diskussion auslösen ...

    wollte nur ein paar Meinungen welcher Reifen am Besten für meinen Bedarf wäre ....

  3. Registriert seit
    28.06.2010
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    Standard

    #13
    Da siehst du, was du ausgelöst hast! Ich hab schon mal das Heu auf meiner Mistgabel angezündet! Wo ist der Rest des wütenden Mobs?

  4. Registriert seit
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    6.263

    Standard

    #14
    Hi
    und ich wundere mich immer wozu es Reifenfreigaben von den Herstellern gibt.
    Die müssen doch verrückt sein wenn die sich die Arbeit machen.
    Gruß

    Text einsetzen kann ich auch:

    Die Reifen eines Motorrades können dessen Fahreigenschaften stark beeinflussen. Dies gilt nicht nur im Rennsport, sondern auch bei einer Vielzahl meist leistungsstarker Alltagsmaschinen. Aus diesem Grund ermitteln Motorrad- und Reifenhersteller gemeinsam in umfangreichen Tests die Eignung bestimmter Fahrzeug-Reifen-Kombinationen.
    Als Ergebnis dieser Tests erteilen die Hersteller für geeignete Kombinationen Freigaben bzw. erklären funktionierende Kombinationen
    für unbedenklich. Diese Tests werden auch für ältere Motorradmodelle durchgeführt, so dass neue Reifentechnik auch z.B. für Youngtimer einsetzbar wird. Für einzelne Motorradmodelle werden Reifen mit Sonderspezifikationen erforderlich, um die volle Bandbreite des Motorrades nutzen zu können. In Deutschland werden Reifenfabrikatsbindungen für Motorräder wegen der hohen Geschwindigkeiten, die hier gefahren werden dürfen, und wegen besonderer Rechtsbedingungen anders gehandhabt als in den übrigen europäischen Ländern. Dort sind Reifenbindungen weitgehend unbekannt. Auch wenn in jüngster Zeit die Bedeutung und die Behandlung von Reifenfabrikatsbindungen bei Motorrädern unterschiedlich bewertet werden, sollte jeder Motorradfahrer schon aus eigenem Interesse
    nur solche Reifenmodelle montieren lassen und fahren, die vom Motorrad- oder Reifenhersteller für seine Maschine zugelassen und freigegeben wurden. Abweichungen von den Vorgaben der
    Hersteller können schwer oder nicht kalkulierbare Fahreigenschaften des Motorrades verursachen.
    Dies betrifft alle Fahrzustände und alle Verschleißzustände des Reifens.
    Einzelne Motorradhersteller verzichten einerseits auf Reifenfabrikatsbindungen, empfehlen andererseits
    den Fahrzeughaltern aber verbindlich nur die Reifenmodelle, mit denen das Motorrad ursprünglich
    homologiert wurde und die in dem Fahrerhandbuch verzeichnet sind. Werden diese Empfehlungen missachtet, muss der Halter mögliche gravierende Folgen selbst verantworten. In der Praxis bedeutet
    dies, dass der Motorradfahrer bei den Reifenherstellern nach Reifenfreigaben suchen muss, wenn er die Reifen der Homologation nicht verwenden will.

  5. Registriert seit
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    #15
    Interessant! Danke!

    Dumm nur das ein Ratsuchender wie in diesem Fall Johanniter69 eine solche wichtige Info im allwissenden Forum nicht findet.
    Und sicher nicht das KBA anschreibt, nur weil er ein paar neue Reifen sucht...

    Gruß kai

  6. Registriert seit
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    #16
    Hallo,

    ich fahre ebenfalls den Pirelli Scorpion Trail auf meiner F800GS, bin mit den Fahreigenschaften (Grip usw.) sehr zufrieden im Vergleich zum Bridgestone Battlewing.

    Ich würde den Reifen allerdings nicht mehr kaufen aufgrund der Risse die man sofort im Vorderreifen bekommt.

    Bei mir war der Reifen noch keine 2 Jahre alt, ca. 3000 km, dann waren die Risse bereits sehr stark ausgeprägt. Hab das ganze bei Pirelli dann bemängelt und mit Bildern belegt. Diese meinten jedoch ich müsse den Reifen zur Prüfung einschicken und im Falle einer Ablehnung die Kosten für Abziehen des Reifen selber tragen.
    Da im Falle einer Erstattung der Reifenpreis nur anteilig (entsprechend des Restprofils) erstattet wird war das Risiko auf den Kosten fürs Abziehen sitzen zu bleiben zu hoch. Ich werde die Reifen nun noch bis zum Ende fahren und dann die Marke wechseln.

    Aus meiner Sicht darf ein Motorradreifen nach 3000 km überhaupt keine Risse haben, da dann Fremdkörper in den Reifen eindringen können und den Innenaufbau beschädigen können.

    Pirelli versucht das ganze abzutun und meinte man müsse den Reifen röntgen und dann entscheiden. Dies ist für mich nur eine Abwimmlungstaktik. Mein vorheriger Battlewing hatte bei unter 1 mm Restprofil solche Risse nicht.

    Wer also solche Probleme vermeiden will, sollte sich einen anderen Reifen suchen.

    Bei Interesse kann ich gerne auch Bilder von meinem Reifen reinstellen.

  7. Registriert seit
    09.05.2008
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    Standard

    #17
    Zitat Zitat von chatterboxdeluxe Beitrag anzeigen
    Hallo,

    ich fahre ebenfalls den Pirelli Scorpion Trail auf meiner F800GS, bin mit den Fahreigenschaften (Grip usw.) sehr zufrieden im Vergleich zum Bridgestone Battlewing.

    Ich würde den Reifen allerdings nicht mehr kaufen aufgrund der Risse die man sofort im Vorderreifen bekommt.

    Bei mir war der Reifen noch keine 2 Jahre alt, ca. 3000 km, dann waren die Risse bereits sehr stark ausgeprägt. Hab das ganze bei Pirelli dann bemängelt und mit Bildern belegt. Diese meinten jedoch ich müsse den Reifen zur Prüfung einschicken und im Falle einer Ablehnung die Kosten für Abziehen des Reifen selber tragen.
    Da im Falle einer Erstattung der Reifenpreis nur anteilig (entsprechend des Restprofils) erstattet wird war das Risiko auf den Kosten fürs Abziehen sitzen zu bleiben zu hoch. Ich werde die Reifen nun noch bis zum Ende fahren und dann die Marke wechseln.

    Aus meiner Sicht darf ein Motorradreifen nach 3000 km überhaupt keine Risse haben, da dann Fremdkörper in den Reifen eindringen können und den Innenaufbau beschädigen können.

    Pirelli versucht das ganze abzutun und meinte man müsse den Reifen röntgen und dann entscheiden. Dies ist für mich nur eine Abwimmlungstaktik. Mein vorheriger Battlewing hatte bei unter 1 mm Restprofil solche Risse nicht.

    Wer also solche Probleme vermeiden will, sollte sich einen anderen Reifen suchen.

    Bei Interesse kann ich gerne auch Bilder von meinem Reifen reinstellen.
    Hmmm,
    ich hatte an der originalen Tourance auch Risse in Längsrichtung bei rund 6000 KM,
    habe aufgrund meiner beruflichen positiven Erfahrungen mit dem Thema reklamiert
    und mir wurde der Reifen zu 100% ersetzt trotz der Laufleistung, habe nur die
    Montage bezahlt.

  8. Registriert seit
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    #18
    Trotzdem liegt das Kostenrisiko beim Käufer, da Pirelli so wie sie es mir auch telefonisch erläutert haben die Beanstandung auch ablehnen kann.
    Dann habe ich die Kosten für die Montage der Reifen umsonst ausgegeben.
    Wenn ich dann die Kosten auch nur anteilig erstattet bekomme, erhalte ich für einen Reifen mit Restprofil 3-4 mm vielleicht noch 20 EUR, das deckt dann gerade mal die Kosten der Montage. Ich finde das eine Frechheit.

    Wenn ich mir ein neues Auto kaufe und nach 3.000 km einen Motorschaden habe, bekomme ich vom Hersteller auch nicht nur einen neuen Motor und muss die Montagekosten selbst tragen, sondern dieser übernimmt auch den Ein- und Ausbau des Motors.
    So müsste es auch bei den Reifen gehandhabt werden.

    Bei den Rissen handelt es sich aus meiner Sicht um einen klaren Mangel und die Risse sind Pirelli bzw. Metzler vom Tourance her auch nicht unbekannt.

    Hier 2 Bilder von den Rissen:
    http://www.bilderhochladen24.de/imag...2_dsc01849.jpg

    http://www.bilderhochladen24.de/imag...8_dsc01854.jpg

    Wenn man die Bilder sieht kann man meiner Meinung nach sofort entscheiden ob das normal ist oder nicht.

    Ich habe mich bei Pirelli deshalb auch beschwert, die Risse werden jedoch abgetan und als normal dargestellt.
    Deshalb werde ich zukünftig keine Reifen mehr aus dem Hause Metzler/ Pirelli kaufen oder meinen Bekannten weiterempfehlen.

    Grüße
    Bernd

  9. Registriert seit
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    #19
    Zwei Kurzaussagen:

    - ich würde mich von den Rissen so wie man sie momentan sieht, nicht verunsichern lassen, dass da was "reinfällt" glaub ich nicht

    - Luftdruck zu niedrig gewesen?

  10. Registriert seit
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    #20
    Zitat Zitat von chatterboxdeluxe Beitrag anzeigen
    ...

    Bei den Rissen handelt es sich aus meiner Sicht um einen klaren Mangel und die Risse sind Pirelli bzw. Metzler vom Tourance her auch nicht unbekannt.

    ...

    Wenn man die Bilder sieht kann man meiner Meinung nach sofort entscheiden ob das normal ist oder nicht.

    ...

    Grüße
    Bernd
    Du siehst da einen klaren Mangel aber Pirelli nicht, von daher wirst du diese Reifen auf eigene kosten wechseln müssen sofern es dich so sehr verunsichert.

    Auf deinen Bildern ist das Corpus Delicti gut zu sehen und eine Entscheidung, ob normal oder nicht, möglich.

    Mich würden diese "Risse" nicht beunruhigen, hatte ich schon des öffteren an Reifen verschiedener Hersteller.
    Und auch Pirelli sieht hier weder einen Mangel noch eine Gefahr.
    Du solltest eventuell nicht deine Meinung als die einzige richtige sehen.

    Es sind Minirisse an der Oberfläche, richtige Tiefe Risse fände ich auch bedenklich und hatte solche einmal an einem Enduro 3, da konnte man ein Pfennigstück zwei Millimeter reinstecken (reifen wurde getauscht).


 
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