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Reifen für R1200GS (Marokko-Tour)

Erstellt von Rattenfänger, 05.01.2009, 18:06 Uhr · 4 Antworten · 3.703 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Beitrag Reifen für R1200GS (Marokko-Tour)

    #1
    Hallo an alle

    sollte ich es wirklich schaffen, nächstes Jahr mit dem Motorrad nach Marokko zu kommen, stellt sich mir unter anderem die Frage der Reifen.
    Vorsichtigen Planungen zufolge werden folgende Kilometerleistungen erwartet.
    Anfahrt per Autozug nach Narbone anschließend 1400KM zum Fährhafen.
    Welche Straßen mich in Marokko erwarten,wisst Ihr besser als ich.
    Dauer des Aufenthalts in Marokko : ca. 4 Wochen.
    Der Rückweg wird auch wieder per Autozug angetreten (1400KM)

    Ich möchte keine Wüstendurchquerungen machen, sondern so viel Sehenswürdigkeiten wie möglich auf "normalen" Wegen erreichen.
    Keine Experimente!
    Ich habe nur Angst, dass ich mit normalen Reifen auf den Strecken den dicken Steinen nicht weit kommen werde.
    Geländereifen sollten es doch schon sein,oder?

    Schieße ich mit Kanonen auf Spazen, wenn ich den Michelin Desert (mit Muse?) aufziehe? Leider habe ich ihn nicht in der Größe 150/70 R 17 M/C 69 V bzw. 110/80 R 19 M/C 59 V gefunden.

    Oder welche Reifen könnte ich aufziehen?


    Ich bin auf Eure Infos sehr gespannt.

    Thomas

    Anmekung:
    Ich habe gerade gelesen, dass es den Desert nur in der Größe 140 gibt.
    Kann / darf ich ihn jetzt nicht aufziehen ?

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    Standard

    #2
    Hi
    Du willst soweit möglich nicht durch die Wüste aber denkst an Desert mit Mousse?
    Bei einer 1200 würde ich maximal an ein Notstromaggregat denken damit sie anspringt aber mit TKC80 wäre sie mehr als ausreichend bereift.
    In Marokko haben sie bereits Asphaltstrassen und in den Gegenden wo Du Desert bräuchtest(!) obwohl Du ja eigentlich nichts Extremes machen willst(!) würde ich eher an ein Endurotraining vorab in DE denken
    gerd

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    #3
    Hi Thomas
    Gerd hat Recht, mach dir doch keinen Kopf, nimm den TKC das ist immer noch der bester Allrounder mit ordentlicher Laufleistung und pack dir das Schlauchlosflickzeug von BMW (billiger bei Polo Louise) ein. Fertig. ein FLickkurs bei BMW für 20 Euro inkl Frühstück ist ne tolle Sache und man lernt es zumindest.
    Marokko so wie du es machen willst ist weit weg von Rallye oder Expedition, die meisten Straßen (Todraschlucht) wo du hinwillst sind asphaltiert oder zumindest mit ganz normalen Reifen machbar.
    Tiger

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    #4
    Hallo Gerd,
    Hallo Tiger,

    Danke für Eure Antworten.
    Im Hinterkopf hatte ich den TKC schon aber ich dachte, fragst mal die, die sich damit auskennen.
    Also gehe ich davon aus, das der TKC (ohne Schlauch) mit Flickzeug ausreichend ist. Das freut mich zu hören.

    Was mich nachdenklich gemacht hat, ist die Sache mit dem Notstromaggregat. Das wäre noch so eine Sache über die ich mal nachdenken muss!

    Gruß aus dem kalten Hameln

    Thomas

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    #5
    Hallo Thomas,
    ich war 2006 und zweimal in 2007 in Marokko. Es ist so wie Ampertiger und Gerd schreiben, der Tourance/Anakee/Battlewing/CTA sind völlig ausreichend, der TKC80 für Marokko fast schon "überdimensioniert"!

    Wenn man will, kann man mittlerweile mit der R1 nach Dakar fahren, nur im Niemandsland zwischen Marokko/Westsahara und Mauretanien gibt es einen ca. 3 km langen ungeteerten Bereich, den man aber auch mit Stollenreifen besser nur mit Schrittgeschwindigkeitr befährt, das gänge also auch mit Straßenreifen.

    Wenn Du in Marokko bleiben willst, genügen Straßenreifen, willst Du zur Sehenswürdigkeit Erg Chebbi, gehen auch TKC80.

    Dabei noch ein Tip zum Stollenreifen von Conti, wenn Du nicht schneller als 120 km/h fährst, hat er ne vergleichbare Laufleistung wie ein Straßenreifen. Fährst Du ihn schneller, verzehrt er sich aber ruckzuck, außerdem macht es beim TKC Sinn ihn sorgfältiger als Straßenreifen an/einzufahren.

    Viel Spaß in Marokko (die Fähre Algeciras Ceuta ist die billigste!)


 

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