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Reifendichtmittel und Schlauchreifen

Erstellt von Intermezzo, 21.03.2015, 17:03 Uhr · 8 Antworten · 1.941 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard Reifendichtmittel und Schlauchreifen

    #1
    Ich habe heute an meinem Zweitmopped nach klassischer Art mit 2 Montagehebeln und Kartonfetzen unter dem Felgenrand die TKCs erneuert. Gut, statt Karton kann man auch PVC, Hartgummi oder sonstiges nehmen. Unterwegs geht es auch ohne. Das ist auch nicht das Problem. Wie üblich ein Krampf -die TKC sind seitlich wirklich sausteif- aber es ging. Zuhause mit Werkstattmitteln, d. h. Montageständer, Gleitmittel und zwei zusätzlichen, helfenden Händen.

    Beim Montieren habe ich mir vorgestellt wie die Aktion unterwegs abläuft. Vorderrad durfte ich ja schon mal flicken aber dieses elendige Hinterrad! Ohne Monatageständer (da Motorrad ohne Haupt-/Kippständer) und im Dreck und wenn's dumm läuft auch noch bei bescheidenem Wetter. Bisher bin ich zum Glück davon verschont geblieben. Das muß aber nicht immer so sein. Bei meiner großen GS hatte ich schon drei Nägel/Schrauben drin. Interessanterweise immer hinten.

    Jetzt meine Frage:
    Ist die Verwendung eines Reifendichtmittels bei Schlauchreifen hilfreich. Wie lang dichtet das Zeug ab, wenn überhaupt. Wer hat diesbezüglich schon Erfarungen und gibt es Präferenzen bezüglich des verwendeten Dichtmittels.

    Bitte beachten, es geht um Schlauchreifen und Löcher durch Nägel-/Schrauben. Die Louis-Würste oder Tip-Top-Stopfen helfen hier nicht weiter.

    Gruß Jupp

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    Standard

    #2
    Aus dem Grunde der Pannenprävention bei meiner Offroad-Liebhaberei habe ich meine Felgen abdichten lassen und fahre nun schlauchlos. Nun stehen mir die bekannten Vorteile der Schlauchlos-Bereifung zur Verfügung und ich kann im Falle des Falles den Platten innerhalb kurzer Zeit problemlos selbst beheben.

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    #3
    Also normal sagt man ja: Wer Reifenpilot in Umlauf bringt oder sogar verwendet, wird mit Labskaus nicht unter 3 Portionen bestraft..

    Hast Du die Sauerei mal gesehen, wenn eine Reifen damit behandelt wurde uns alles versifft und klebrig ist bis rückwirkend in die Steinzeit? Das Zeug besteht aus flüssigen Latex, was nur zum Teil aushärtet und als Rest in Pattexartiger Form im Schlauch herum schleudert.

    Reifenpilot funktioniert bei kleineren Löchern wie Nagel oder kleine Schrauben, für alles darüber hinaus ist es nicht gemacht. Es hält schon einige hundert Kilometer, erzeugt aber wenn Du Pech hast eine Unwucht im Reifen und jeder Reifenmonteur wird Dir das Fell über die Ohren ziehen, wenn Du ihm eine derart versiffte Felge/Reifen bringst...

    Gruss
    Jan

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    #4
    Solange der Schlauch nicht geplatzt ist, funktioniert Reifenpilot gut ...

    Und der Felge isses egal, da der Siff ja im Schlauch bleibt.

    Für Schlauchlos ist es besser, einen Pilz einzusetzen.

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    #5
    Zitat Zitat von -Larsi- Beitrag anzeigen
    Und der Felge isses egal, da der Siff ja im Schlauch bleibt.
    WENN er im Schlauch bleibt...

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    #6
    Ich habe den Reifepilot in der Themenüberschrift durch Reifendichtmittel ersetzt, da das Produkt Reifenpilot von Nigrin genau das ist was ich nicht nehmen möchte. Reifenpilot habe ich halt als Synonym für Reifendichtmittel verwendet.

    Es ist mir schon klar, daß u. U. eine gewisse Sauerei möglich ist, aber wenn es die einzig praktikable Möglichkeit ist weiter zu kommen. Auch die Unwucht ist besser, als ein schlapper Reifen.

    Abdichten auf Schlauchlosreifen scheidet für mich aus. Dann bräuchte ich auch passende Felgen. Vom Kosten-/Nutzenverhältnis uninteressant. Es geht tatsächlich nur ausbauen, Reifen runter, Schlauch raus und flicken oder eben alternativ Dichtmittel. Zumindest um zunächst mal weiter zu kommen bis eine richtige Reparatur möglich ist.

    Ich hatte zwischenzeitlich noch was von einer Schweizer Fa. gefunden, Easy Seal. Das ist auch ein Dichtmittel, ist jedoch Latex-frei und soll angeblich das Beste sein, was es diesbezüglich momentan gibt.

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    #7
    Hi,

    meiner Meinung nach hilft nur ein Ersatzschlauch, alles andere ist Schrott.
    Hatten in Norwegen eine Reifenpanne, Splint im Hinterreifen, da hat das teure TT Reifendichtmittel nichts getaugt, hat einfach nicht die Luft gehalten.
    Nach 4 Km war der Reifen von der Felge, haben dann den Ersatzschlauch eingebaut und weiter gings, zum Glück einen mit Oldtimerwerkstatt gefunden (wir hatten keine Reifenheber dabei).

    Bin jetzt auf ne ADV mit Schlauchlosreifen umgestiegen, da reichen die Würstchen

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    #8
    Welches TT-Dichtmittel war das?

    Gruß Jupp

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    #9
    Zitat Zitat von Intermezzo Beitrag anzeigen
    Welches TT-Dichtmittel war das?

    Gruß Jupp
    würde mich auch interessieren...


 

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