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Reifenfreigaben überholt!?

Erstellt von peco-achim, 23.07.2010, 15:06 Uhr · 80 Antworten · 11.281 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #41
    Zitat Zitat von Mortenhh Beitrag anzeigen

    Von der BMW Internetseite:
    Hinweis zum Thema Reifenbindung:
    Bei Motorrädern, die seit Mai 2000 erstmalig zugelassen wurden, haben Reifenfabrikatsbindungen nur noch empfehlenden Charakter. Insofern bestehen für unsere BMW Motorradmodelle gemäß der EG-BE (Europäische Betriebserlaubnis) mit Erstzulassung Mai 2000 keine gesetzliche Reifenfabrikationsbindung mehr. Aus rechtlicher Sicht ist allerdings darauf zu achten, dass Reifen über eine Zulassung gem. ECE-Regelung / EU-Richtlinie verfügen sowie den Bestimmungen der Ziffer 15 in der Zulassungsbescheinigung Teil I bzw. der Ziffer 50 der CoC-Papiere entsprechen.
    Hi Mortenhh,

    mach Dir doch bitte die Mühe und schau mal genau dort nach,
    was Du in dem BMW Text fett geschrieben hast.
    Dort wird auf Größe, Geschw.- und Tragfähigkeitsindex hingewiesen.
    Also habe ich recht. Wenn Du es aber immer noch nicht glauben willst,
    in einem anderen Fotum hatten witr auch so einen "Thomas".

    Der hat dann wegen seiner K 1300 S expliziet bei BMW nachgefragt.
    Hier die Antwort:

    Sehr geehrter Herr .......,
    vielen Dank für Ihre E-Mail.
    Der Eintrag „Reifenfabrikatsbindung gemäß Betriebserlaubnis beachten“ wird von den
    Zulassungsstellen in allen Fahrzeugpapieren unserer Motorräder vorgenommen, unabhängig
    davon ob überhaupt eine solche Bindung für das betreffende Fahrzeug besteht. Dieser
    Eintrag stellt lediglich einen Hinweis für den TÜV und die Ordnungsbehörden dar, wo ggf.
    entsprechende Informationen über die Bereifungsvorgaben für das jeweilige Fahrzeug zu
    finden sind.
    Eine Information über die Bereifungsvorgaben für Ihr Motorrad haben Sie von uns in Form
    der EG-Übereinstimmungsbescheinigung (EC - Certificate of Conformity, auch CoC genannt)
    erhalten, die mit Ihrem Motorrad an Sie ausgeliefert wurde. Da dort unter Ziffer 52
    keine konkreten Reifenpaarungen genannt sind unterliegt Ihre K 1300 S keiner
    Reifenfabrikatsbindung. Bitte beachten Sie aber, dass Sie nur Reifen eines Herstellers
    montieren dürfen. Wir raten Ihnen aber in jedem Fall, nur Reifenpaarungen eines
    Herstellers zu fahren, die aufeinander abgestimmt sind (gleicher Reifentyp auf Vorder-
    und Hinterachse).
    Mit besten Grüßen aus München
    BMW Motorrad Direct

    Das sollte doch eigentlich genügend Überzeugungsarbeit gewesen sein.
    Mehr kann ich auch nicht mehr tun.

  2. Registriert seit
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    #42
    Hi
    Hier ist das ziemlich ausführlich gesagt
    http://www1.adac.de/images/TO25406_tcm8-222357.pdf
    gerd

  3. Registriert seit
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    #43
    Zitat Zitat von G-B Beitrag anzeigen
    Einen muss ich aber leider noch.

    Um dir das mit der R80GS noch zu erklären.
    Die hat auch keien Bindung.
    Da aber diese, und auch die R100GS, oft mit den Michelin TX66 (denke der wars) ausgeliefert wurde, waren diese eingetragen. Hintergrund der hintere war kein Diagonalreifen sondern Radial und entsprach damit nicht den für das Fahrzeug freigegebenen Größe
    Eingetragen 130/80-17 der Michelin TX66 (auch Anakee, Tourance, Conti Trail attack, Scorpion Trail) sind aber 130/80R17. Das R machts. Somit nicht die im Schein befindliche Reifengröße oder eben Art.
    Dreswegen gibt es für mein Motorrad für die in Klammer befindlichen Reifen eine Freigabe des Herstellers. Sonst dürfte ich die ja wirklich nicht fahren.

    Gruß

    Gerhard


    Von der BMW Internetseite:

    Für Fahrzeuge, die vor Mai 2000 erstmalig zugelassen wurden, gilt folgende Regelung: Ist in Feld 33 (Bemerkungen) des Fahrzeugscheins ein Reifentyp eingetragen, muss dieser gefahren werden! Ausnahme: Bei nachträglich eingetragenem Reifentyp sind Reifenfreigabe und Unbedenklichkeitsbescheinigung mit zuführen!


    Im übrigen zum Thema:

    Es geht mir hier nicht darum jemanden von meiner
    Ansicht überzeugen zu wollen.
    Ich habe nicht ohne Grund die Quellen dieser Informationen angegeben.

    Leider möchte hier, meinem Gefühl nach, so manch einer unbedingt seine eigenen (Wunsch-) Gedanken bestätigt haben.

    Zum Glück sind Meinungen frei!

  4. Registriert seit
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    #44
    Zitat Zitat von Mortenhh Beitrag anzeigen


    Im übrigen zum Thema:



    Leider möchte hier, meinem Gefühl nach, so manch einer unbedingt seine eigenen (Wunsch-) Gedanken bestätigt haben.
    Das ist richtig. Den Eindruck erweckst Du bei mir!

  5. Registriert seit
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    #45
    Zitat Zitat von gerd_ Beitrag anzeigen
    Hi
    Hier ist das ziemlich ausführlich gesagt
    http://www1.adac.de/images/TO25406_tcm8-222357.pdf
    gerd
    Auszug aus Deinem Link:

    Einzelne Motorradhersteller verzichten einerseits auf Reifenfabrikatsbindungen, empfehlen andererseits
    den Fahrzeughaltern aber verbindlich nur die Reifenmodelle, mit denen das Motorrad ursprünglich
    homologiert wurde und die in dem Fahrerhandbuch verzeichnet sind. Werden diese Empfehlungen
    missachtet, muss der Halter mögliche gravierende Folgen selbst verantworten. In der Praxis bedeutet
    dies, dass der Motorradfahrer bei den Reifenherstellern nach Reifenfreigaben suchen muss,
    wenn er die Reifen der Homologation nicht verwenden will.

    Sorry Gerd, aber einen dämlicheren, nichts aussagenden Satz hätte sich der ADAC auch nicht ausdenken können.
    Danach gäbe es ja keine Produkthaftung mehr!

    Ich denke mal, dass BMW bezüglich Ihrer Motorräder und deren Bereifung fitter ist als der ADAC.

  6. G-B
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    #46
    Zitat Zitat von peco-achim Beitrag anzeigen
    Auszug aus Deinem Link:

    Einzelne Motorradhersteller verzichten einerseits auf Reifenfabrikatsbindungen, empfehlen andererseits
    den Fahrzeughaltern aber verbindlich nur die Reifenmodelle, mit denen das Motorrad ursprünglich
    homologiert wurde und die in dem Fahrerhandbuch verzeichnet sind. Werden diese Empfehlungen
    missachtet, muss der Halter mögliche gravierende Folgen selbst verantworten. In der Praxis bedeutet
    dies, dass der Motorradfahrer bei den Reifenherstellern nach Reifenfreigaben suchen muss,

    wenn er die Reifen der Homologation nicht verwenden will.

    Sorry Gerd, aber einen dämlicheren, nichts aussagenden Satz hätte sich der ADAC auch nicht ausdenken können.
    Danach gäbe es ja keine Produkthaftung mehr!

    Ich denke mal, dass BMW bezüglich Ihrer Motorräder und deren Bereifung fitter ist als der ADAC.
    Sehe ich genauso. Oder übernimmt jetzt der ADAC die Produkthaftung für BMW-Motorräder?

    Gruß

    Gerhard

  7. Registriert seit
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    #47
    Zitat Zitat von peco-achim Beitrag anzeigen
    Das ist richtig. Den Eindruck erweckst Du bei mir!
    Na, da hat ja jeder von dem anderen diesen Eindruck, ist ja auch eine Art von Einigkeit!

  8. Registriert seit
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    #48
    Das Thema wird/wurde auch im Nachbarforum diskutiert.

    Von dem, was ich hier gelesen habe, scheint mir Mortenhh ziemlich dicht dran zu sein (zumindest mit dem fachlichen Beitrag)

  9. Registriert seit
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    #49
    Da Polizei, der TÜV und ein Anwalt für Verkehrsrecht hier Unterschiedliche Informationen geben, habe ich mal eine Anfrage beim Bundesverkehrsministerium gestellt, die sollten dies ja hoffentlich Rechtsverbindlich beantworten können!

    Mal sehen wie lange die Antwort dauert.

  10. Registriert seit
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    #50
    Nun habe ich schon eine Antwort erhalten:



    Sehr geehrter Herr xxxx,

    vielen Dank für Ihre Anfrage vom 29. Juli 2010. Gern möchte ich heute
    darauf antworten.

    Wenn in den Fahrzeugpapieren keine Fabrikatsbindung eingetragen ist,
    darf jeder typgenehmigte Reifen (ECE oder EG) mit der in den
    Fahrzeugpapieren eingetragenen Reifengrößenbezeichnung unter Beachtung
    der mindest erforderlichen Tragfähigkeit und Geschwindigkeitstauglichkeit
    unabhängig vom Hersteller des Reifens auf dem Motorrad montiert sein.

    Das Mitführen weiterer Unterlagen, wie z.B. Freigabebescheinigungen
    sind nicht erforderlich. Werden unterschiedliche Fabrikate gefahren,
    bedarf dies keinen Eintrag in der Zulassungsbescheinigung.

    Sofern sich in den Fahrzeugpapieren eine Eintragung
    findet ist diese auch Verbindlich. Dies gilt auch für die von Ihnen erwähnte Eintragung in Ihren Fahrzeugpapieren (gem. Betriebserlaubnis).
    Bei anderen Fabrikaten muss eine Freigabebescheinigung mitgeführt werden.

    Ich hoffe, ich konnte Ihnen dienlich sein und verbleibe
    mit freundlichen Grüßen

    Im Auftrag
    xxx xxx


    Bundesministerium für Verkehr,
    Bau und Stadtentwicklung


    Referat L 23
    Invalidenstraße 44
    10115 Berlin


 
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