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schlauchlos auf der F800GS ?!

Erstellt von hinnack10, 03.05.2015, 11:50 Uhr · 26 Antworten · 2.415 Aufrufe

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    #21
    Hallo Hinnack,

    wir haben auf dem Passo Pordoi auch schon einen Schlauchreifen einer F650 mit Reifenpilot repariert.

    Hat problemlos den ganzen Urlaub gehalten.

    Zuhause habe ich dann aber den reifen gewechselt.

    Habe täglich einfach mal den Reifendruck kontrolliert und gut.

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    #22
    Zitat Zitat von Intermezzo Beitrag anzeigen
    ... und zwei Montierhebel, Gleitmittel, Werkzeug, Pumpe bzw. die genannten CO2-Patronen mit Ventilaufsatz, Werkzeug zum Radaus- und -einbau und etwas zum Unterlegen an der Felge nicht vergessen. Und wissen solltest Du vorher auch was Du tust. Reifenflicken beim Motorrad ist wie beim Fahrrad nur mit etwas mehr Aufwand. Und mit etwas Technik und Übung kriegst Du -trotz anders lautender Meinungen- auch Scout und TKC80 gut runter und rauf. Gut, bei 30 Grad wird es da schon etwas wärmer und die Hände ziemlich dreckig. Dafür hast Du ein super Erfolgserlebnis, wenn's anschließend nach 1 - 2 h weiter geht.
    Gruß Jupp
    So eine Flickaktion sollte man vorher einmal in der heimischen Garage probiert haben. Dann stellt sich ganz schnell raus, ob man sich diesen "Spaß" auch in der Pampa antun möchte. Wenn ich mir vorstelle: den ganzen Tag offroad unterwegs und dann am späten Nachmittag, wenn man sich eigentlich nur noch nach der Unterkunft und deftigem Essen sehnt, gibt es einen Platten. Physisch ist man sowieso schon ziemlich geschafft und dann noch 1-2 Stunden Kraftakte vollführen auf unebenem Untergrund? Machen wir uns doch nichts vor, eine ebene Stelle für den Hauptständer findet sich meist nicht, wenn er gebraucht wird. Also liegt die Maschine auf der Seite im Dreck, dann Radausbau und Reifen-runter-hebeln bevor man überhaupt an die Flickstelle kommt. Anschließend den ganzen Vorgang retour und zum Abschluß die Maschine wieder in die Senkrechte wuchten und eventuell dann noch das vorher abgepackte Gepäck wieder aufrödeln. So etwas sehe ich dann nicht als Erfolgserlebnis an, sondern schlicht als unnötig und unpraktisch.

    Viel einfacher ist es da, das Motorrad auf den Seitenständer stellen, das Flickzeug in den Reifen prökeln, Vulkanisierzeit abwarten, Kompressor anschließen und Reifen aufpumpen, Kompressor einpacken, aufsteigen und weiterfahren. Pünktlich zum Essen in der Unterkunft sein Während andere dann noch an ihrem Erfolgserlebnis basteln und besorgt die Wolken am Himmel betrachten, sitze ich schon lang im Trockenen. Zu Guter letzt gibt es ja vielleicht auch noch den passenden Guss von oben.

    @Jupp
    Nicht umsonst hast Du ja auch für Dich nach einer schnelleren Lösung gesucht und vielleicht auch gefunden. Wer dagegen auf "Erfolgserlebnisse" steht, von mir aus aber ohne mich.

  3. Registriert seit
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    #23
    Bin ich ich so ein verbissen ernster Mensch, daß man die Ironie in meinen Worten nicht hört? Mmh, ich arbeite dran.


    Zum Reifenpilot:
    den, der mit der Bezeichnubng Reifenpilot, würde ich tatsächlich nicht nehmen, da auf Latex-Basis und mit viel vermuteter Sauerei. Das was ich gefunden habe ist mit Wasser abwaschbar und soll momentan das Beste auf dem Markt sein. Wer hat's erfunden? Genau!

    Zu den Elefantenschläuchen meine Meinung:
    Sauschwer und m. E. unnötig. Einem Nagel in der Lauffläche widersteht auch der nicht. Die kommen interessanterweise nämlich immer senkrecht zur Lauffläche rein. Hierzu gibt es auch verschiedene Überlegungen warum das so ist.

    Die Elefantenschläuche sind gut gegen Durchschläge wenn man mit abgesenktem Luftdruck fährt. Aber halt schwer und teuer(er). Außerdem schwerer zu montieren. Ich hatte mir für Albanien vor einigen Jahren einen besorgt. Nachdem ich gemerkt habe wie sperrig das Teil ist, ging der wieder zurück.

    Jetzt kann man natürlich sagen: "ist alles quatsch, hatte noch nie einen Platten". Schön wenn es so ist und auch so bleibt. Ich hatte schon mehrere, inklusive der von Road's End beschriebenen Aktionen. Und ja ich hatte ein Erfolgserlebnis. Aber dazu brauch ich natürlich grundsätzlich keinen Plattfuß. Es ergab sich halt so.

    Wer Räder mit Schlauch fährt und keine Ahnung hat wie man sowas flickt, der braucht sich auch keinen Kopf zu machen und den ganzen Kram mitzuschleppen. Er kann damit eh nix anfangen. Die es aber können, versuchen halt schon irgendwie mit eigener Hilfe weiter zu kommen. Irgendwas geht da immer. Ich versuch's halt jetzt mal mit der genannten Suppe.

    Gruß Jupp

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    #24
    Zitat Zitat von Intermezzo Beitrag anzeigen
    Zum Reifenpilot:
    den, der mit der Bezeichnubng Reifenpilot, würde ich tatsächlich nicht nehmen, da auf Latex-Basis und mit viel vermuteter Sauerei. Das was ich gefunden habe ist mit Wasser abwaschbar und soll momentan das Beste auf dem Markt sein. Wer hat's erfunden? Genau!

    Gruß Jupp
    Wie heißt das gute Zeugs?!

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    #25
    Easy Seals

    Easy Seal, Mit dem Easy Seal Reifenreparatur Kit in weniger als zwei Minuten wieder mobil und aus der Gefahrenzone

    Beschwer Dich aber nicht bei mir wenn's nix taugt. Ich kenne es selbst nicht und hab es demzufolge auch noch nie ausprobiert. Genau genommen hatte ich Pannensprays noch nie benutzt. Die meisten im Forum wohl auch noch nicht. Das ergab zumindest meine Anfrage hierzu.

    Zu Plattfüßen allgemein:
    meine Platten am Motorrad hatte ich mir durchweg auf dem Balkan und dort auf kleinen wenig befahrenen und ungepflegten Sträßchen geholt. Immer waren es Schrauben, Nägel und auch einfach nur Stahlstifte, die da irgendwo rumgelegen haben. Das Irgendwo ist wichtig.

    In Deutschland und im angrenzenden Ausland bin ich bislang davon verschont geblieben. Das hängt wohl auch damit zusammen, daß ich dort nicht "irgendwo" rumfahre. Vielleicht war es bislang auch nur Glück.

    Gruß Jupp

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    #26
    "Irgendwo" in Deutschland abseits des Asfalts trifft man schon häufiger auf Hinterlassenschaften von Pferdehufen, rostigem Treckergelump, Glasscherben und dergleichen. Ich habe mal im Forum gelesen (muß jetzt nicht in diesem sein), daß der ADAC nicht abseits der Straße einsammelt. Wenn dies dann auch für Deutschland gilt, bin ich mit meinem Equipment immer auf der sicheren Seite.

    Reifenpilot hinterließ ja immer eine arge Sauerei im Reifen und an der Felge. Ob das bei Easyseal anders ist?

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    #27
    Naja, ich hoffe, dass das Easy Seal auch für löchrige Schläuche hilft. Es soll ja auch für Fahrräder verwendet werden. Wenn das Zeugs also im Schlauch bleibt, versaut es einem auch die Felge nicht oder nur ganz wenig. Ich habe gesehen, dass es das Easy Seal bei Conrad gibt. Ich bestell mir vermutlich mal so eine 300ml Dose.


 
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