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Sehr schlechter Asphalt - anderes Reifenverhalten...

Erstellt von Uli_Ddorf, 04.08.2016, 09:22 Uhr · 50 Antworten · 4.518 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #21
    Hi Uli,

    du hast in deinem Erfahrungsbericht einen groben Schnitzer in der Betrachtungsweise drinnen.

    Du vergleichst 2 verschiedene Motorräder mit deutlich unterschiedlicher Leistung und Gewicht.

    Das erklärt einfach, warum du mit der 650er weniger Rutscher hattest als mit der 1200er.

    Das war definitiv nicht dem reifen geschuldet sondern dem Gewicht auf der einen Seite, beim rutschen über das Vorderrad, und dem höheren Drehmoment auf der anderen Seite, rutscher des Hinterrades.

    alles was über dem Asphalt als schicht liegt, verhindert einen guten Gripp, das ist leider Fakt und hier hilft nur angepasstes fahren.

    also nimm den reifen mit dem du dich am wohlsten fühlst, wenn es auf normalem asphalt dahin geht und zügle die Geschwindigkeit einfach auf den nebenstraßen etwas. da kann man eh nicht schnell fahren, da man ja eh nicht sieht, ob in der nächsten kurve nicht ein auto auftaucht.

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    #22
    Du bist ganz schön überheblich.... Wie kommst du darauf, dass du besser fährst als ich oder andere? Die meisten, die so auftreten, sind die, die trotz hängendem Hintern und Kniepads ihre Fuhre kaum ums Eck bringen, wenn es richtig eng und holprig wird... Meine Erfahrung der letzten 300.000 km...
    also ich bin weder überheblich noch habe ich irgendwo behauptet der beste zu sein, ich vermittle/zeige lediglich jedes jahr mehreren 100 biker/innen einiges über sicherheit, fahrgefühl, handling, blickführung, kurvenfahren, balance, sitzposition und bewegung und da kann ich auf eine sehr lange Erfahrung zurück greifen und weis eben das die dinge meist beim fahrer zu suchen sind und weniger am material liegen.
    und wie "monk0103" schon geschrieben hat, hast du eine leichte 650er dakar mit viel weniger leistung, drehmoment und gewicht wirst du anders aus den ecken beschleunigen, und auch mitunter weniger rutscher haben, als mit einer drehmomentstarken 1200er gs.


    vill. lag es ja auch nur an deiner aussage..............

    wenn Sand in der Kurve liegt (bei 40 Km/h) und auf dem rutschigen Asphalt in den spanischen Kreisverkehren ging der Hinterreifen ständig weg...
    Die Reifen sind ständig gerutscht bei Buckeln, Sand, etc. (1 - 2x / 100 Km), in engen kurven zum Teil über das Vorderrad


    achja, ich hoffe das beziehst du nicht auf deine Fahrweise.......
    Wer nichts riskiert, hat nicht gelebt...

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    #23
    Nimm den Michelin Anakee Wild, der dürfte deinem Fahrprofil am nächsten kommen. Stolle geht übrigens wirklich besser bei Sand auf der Strasse weil die Auflagefläche kleiner ist als bei einem Semi Enduro wie dem CTA, NEXT etc. Das bedeutet im Klartext es ist in dem Augenblick weniger Sand unter der Auflagefläche des Reifen und damit mehr Grip. (Sand auf der Strasse bedeutet grundsätzlich erhöhte Rutschgefahr, es gibt keinen Reifen der das eliminieren kann) Weiterer Vorteil der Stolle ist er dämpft schlechte Strassen besser ab als ein hart aufgepumpter Semienduroreifen. Die Stolle kann man auf diesen Wegen locker mit vorn 2,0 und hinten 2,3 fahren, reicht dann für alle festen Strassenbeläge aus.

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    #24
    Ich bin mit Heidenau K60 unterwegs.
    Ich finde den Reifen recht gut auf schlechten Straßen. Hatte zumindest bis jetzt noch sehr wenige "Adrenalin-Momente"
    Auch bei der ersten Gardaseetour Anfang April auf z.T. noch gesperrten Straßen mit Schneeresten und entsprechend Dreck war alles im grünen Bereich.
    Was mir im Moment bei den Heidis nicht gefällt ist die massive Sägezahnbildung (LL:6500km) die das Kurvenverhalten nicht gerade verbessert. Mal sehen ob ich die Reifen bis zum Ende fahre.....

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    #25
    Zitat Zitat von Roter Oktober Beitrag anzeigen
    Nimm den Michelin Anakee Wild, der dürfte deinem Fahrprofil am nächsten kommen. Stolle geht übrigens wirklich besser bei Sand auf der Strasse weil die Auflagefläche kleiner ist als bei einem Semi Enduro wie dem CTA, NEXT etc. Das bedeutet im Klartext es ist in dem Augenblick weniger Sand unter der Auflagefläche des Reifen und damit mehr Grip.
    Hast du vergessen den Ironiebutton zu drücken, oder meinst du das tatsächlich ernst?

    Wie soll ein Reifen, der von Haus aus aufgrund weniger Aufstandsfläche (luft zwischen den Stoppeln) weniger Gripp bietet, plötzlich mehr Halt bieten, wenn der Reibwert des Asphalts aufgrund von, z.B feinem Sand, abnimmt. Der rutscht dann einfach auf seiner kleineren Stoppelfläche genau so viel wie ein Slick.
    Oder soll die luft zwischen den Stoppeln wie bei einem Hoovercraft helfen?

  6. Registriert seit
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    #26
    Ich glaube, Roter Oktober vermutet, dass ein rutschender Reifen an den Stellen wo es kein Profil hat, den Sand wegschiebt, bzw. der Raum, an dem kein Gummi auf der Fahrbahn aufliegt, den weggeschobenen Sand aufnimmt. Wäre ne Theorie, ich glaube aber eher, es kommt drauf an wie schräg und wie schnell man ist, hat mehr Auswirkungen auf das Verhalten des Reifens, kann mich aber auch irren.

  7. Registriert seit
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    #27
    Ein grober Reifen fährt sich auf groben schlechten dreckigen teilasphaltierten welligen Strassen besser wie eine hypernervöse Rennpelle.Basta!

  8. Registriert seit
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    #28
    Weil er von Hause aus weniger hypernervös ist als eine spitzkontourierte Rennpelle; nicht, weil er mehr Negativprofil hat (die Luft zwischen den Profilblöcken biete erstaunlicherweise so gut wie keinen Grip )

  9. Registriert seit
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    #29
    Ach ja, weil ich am Wochenende einen Biker nebst Bike aus einer Leitschiene gepflückt habe: bei Außentemperaturen von 6 Grad und hoher Straßenfeuchte (bedingt durch starken Nebel) geht die Haftung auch dramatisch nach unten (egal, welchen Reifen man drauf hat).

  10. Registriert seit
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    #30
    Da hilft halt nur eine verhaltene Fahrweise............


 
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