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Sehr schlechter Asphalt - anderes Reifenverhalten...

Erstellt von Uli_Ddorf, 04.08.2016, 09:22 Uhr · 50 Antworten · 4.524 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #41
    Hallo Zusammen,

    das Beispiel ist ganz einfach zu erklären. Mit einem Slik kann man im Regen fahren bis die Verdrengung der Wassermassen nicht mehr funktioniert. Der Reifen schwimmt auf und das Moped rutscht. Je mehr Positives Profil besteht, desto besser kann das Wasser abgeführt werden und somit wird der Kontakt zur Straße sichergestellt. Dieser Effekt tritt auch auf leicht verschmutzter Straße auf. Der Dreck wird in die Rillen gedrückt und der Reifen kann besser haften. Aber wie gesagt, alles hat seine Grenzen und die Physik lässt sich nicht austricksen.

    Viele Grüße aus Mülheim an der Ruhr...

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    #42
    Da brauchst du aber ziemlich flüssigen Dreck, sonst hustet dir die Physik was.

    Was Slick und Regenreifen angeht:
    Bei feuchter Strecke bringen die Rillen des Regenreifen wenig. Da macht's die Gummimischung, die völlig andere Eigenschaften hat.
    Ein Slick ist eher hart und entfaltet erst bei hohen Temperaturen seine Gripvorteile. Ein Regenreifen ist viel weicher und klebt schon bei niedrigen Temperaturen. Dafür überhitzt er im Trockenen.

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    #43
    Morgen Lars,

    Deine Ausführung ist korrekt und spiegelt die Wirklichkeit bei Mopedreifen wieder.

    Hier ging es aber ums Prinzip und nicht um eine generelle Reifentechnik. Aquaplaning vermindert die Reibwerte und dann rutscht der Reifen. Regenreifen, mit den entsprechenden Mischungen, verzahnen sich bis zu einem gewissen Reibwert mit dem Asphalt und bieten somit eine akzeptable Nutzung auf der Rennstrecke. Übertragbar sind diese Werte im normalen Straßenverkehr jedoch nicht. Der eine oder andere Reifenhersteller bekommt durch den Profilaufbau und der Mischung jedoch ein paar % mehr Straßenhaftung hin, doch auch hier sind die Grenzen durch die Wirtschaftlichkeit der Reifennutzung begrenzt.

    Ach so noch was zum Thema Dreck, in meinem Fall war es etwas Sand in der Kurve. Nicht besonders viel, mehr so leicht verstreut, hat aber gereicht, dass mein Vorderrad die Linie nicht halten konnte. Mein Kumpel mit dem Michelin A1 ist vorgefahren und hatte keine größere Fahranforderung.

    Viele Grüße aus Mülheim an der Ruhr

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    #44
    Was habe ich in der Motorad news von Normen Hofmann gelesen: "Eine Straße ist schlecht wenn man zu Fuß schneller voran kommt als mit einem Fahrzeug"

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    #45
    Ich bin in den letzten 3 Wochen insgesamt 6500 km vor allem durch Schottland und Irland gefahren.

    Meist bei Regen auf Single Track Roadmap und über Strassen der untersten Kategorie.

    Viel Kies und Sand, Längsrillen, Bitumenschmier, aufgebrochen Strassenbeläge usw.

    Der Pirelli Skorpion hat mich nicht im Stich gelassen.

    Natürlich hat es ein paar Mal etwas gewackelt. Das bleibt aber bei diesen Verhältnissen nicht aus.

    BMW Triple Black

    PS: Stollenreifen tue ich drauf wenn ich Enduro fahre. Dann nehme ich aber meine KTM 400 und kein Dickschiff

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    #46
    Hab noch vergessen: Autobahn und Landstraßen in Frankreich: Schneller als die Polizei erlaubt, heftiger Regen, sturmartige Seitenwinde: Sturm geradeaus. Kein Pendeln.

    Das ganze mit Seitenkoffern, Gepäckrolle und Tankrucksack.

    Sorry für die Tippfehler: Autokorrektur

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    #47
    Schon wieder: Stur geradeaus natürlich

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    #48
    Hallo Macfak,

    ist wie mit der Kleidung, es gibt keine schlechten Straßen nur unpassende Fahrzeuge...

    Viele Grüße aus Mülheim an der Ruhr

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    #49
    Vieleicht noch meine Erfahrung. Auf meineer Luftgekühlten bin ich die letzten Jahre den K60 gefahren. Klar wenn eine Schippe Sand auf der Straße liegt ist es ziemlich egal welchen Reifen du fährst. Wenns dumm läuft fliegst du ab. Wenn du allerdings Straßenverhälnisse wie z. B. auf Korsika hast, da fehlt mal ein Stück Asphalt oder es liegt etwas grober Schotter oder es kommt halt mal eine 5 KM Schottereinlage, dann fährt sich der K60 meines erachtens angenehmer.

    So wie ich den Themenstarter verstanden habe, geht es ihm gerade um einen solchen Einsatzzweck. Dafür ist der Heidenau ein spitzen Allrounder.

    Nach dem ich mich auf der LC von dem schei.... Anakee 3 getrennt habe und nun den ScorpioII drauf habe, kann ich behaupten, das sich auf mitteleuropäischen Asphalt sich der Scorpio angenehmer fährt als ein K60. Wenn es im nächsten Urlaub wieder auf den Balkan oder ähnliches geht, wäre der K60 wieder erste Wahl für mich. Ist halt auch ein anderer Einsatzzweck.

    Grüße
    Winfried

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    #50
    Zitat Zitat von Hansemann Beitrag anzeigen
    Bevor hier die Dummbabbelei überhand nimmt:

    Sand, Wasser, Eis, Schmierseife, Bitumen, Flutschi, Laub, Split usw.

    sind alles Sachen, die ein Verzahnen der Fahrbahn mit den Reifen verhindern, zumindest erschweren. Je nach Rauheit des Untergrunds und Schichtstärke der, ich nenn's mal "Trennmittel" wird der Grip mehr oder weniger abrupt unterbrochen, bzw. wieder hergestellt.
    .....
    Ich würde das mal so als Lehrsatz stehen lassen.

    Diese Diskussion zeigt mal wieder in erschreckender Weise, wie groß das Defizit an Wissen über Fahrphysik, Makro- u. Mikrogrip, Oberflächenbeschaffenheit, Fahrzeuggewicht, Leistungseinsatz etc. ist. In diesem als auch in vergleichbaren anderen Freds wird alles kunterbunt durcheinandergewürfelt.

    Was mich auch immer wieder einerseits irritiert aber auch belustigt, läuft eine TB anders als ein YB, ein Lufti anders als eine LC

    Alleine die Sache mit der Rutscherei und die Frage, ob andere auch die Erfahrung gemacht haben, bringt überhaupt nix. Es gibt die unterschiedlichsten Fahrstile, Kurvengeschwinidgkeiten und ihre Schräglagen. Der eine fährt nen CRA2 8tkm, der andere hat ihn in 2tkm runter.

    Hallo HaJü,

    der CRA2EVO hält bei mir 2000-2500 km.....
    Außerdem gibt es Oberflächen, da hält kein Reifen und ist er noch so teuer wie z.B. Bitumen, Glatteis und Erdbeermarmelade. Und wenn man im Vorfeld schon weiß, daß man auf Straßen geringster Ordnung fahren will, wie wär's mit ner Anpassung der Fahrweise? Wäre ein probates Mittel, Überraschungen etwas einzudämmen.

    Wie Praesimfh es in #10 schon angesprochen hat, müßte man erstmal gleiche Eingangsbedingungen schaffen, um eine vernünftige Vergleichsaussage machen zu können.

    Im übrigen, macht's einfach wie dirt track biker, die quatschen nicht viel über den Sand auf der Gass, die fahren einfach weiter ...


 
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