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Sportreifen oder Universalreifen ?????

Erstellt von Mainstreamrider, 25.08.2014, 22:15 Uhr · 19 Antworten · 2.255 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard Sportreifen oder Universalreifen ?????

    #1
    Ich oute mich nun ein weiteres mal als GS Neuling. Ich habe ja immer noch recht wenig Ahnung von meinem Bike.
    Auf meinen letzten Bikes K1200S und K1300R hatte ich immer Sportreifen. Hab die auch gut hergenommen. Bei meiner 1200 GS A ist jetzt ein Dunlop Trialmax TR91 drauf, den Hinterreifen habe ich heute bestellt und den Händler mit der Frage konfrontiert, er meinte "bei deinem Fahstil musst du einen Sportreifen fahren, wenn du mit dem Trialmax an die Kannte kommst, liegst du"
    Bei den Reifentests kommt das aber irgendwie anders rüber.
    Der Vorderreifen war neu als ich sie vor 600km gekauft habe, der hintere ist fertig wenn ich am Sonntag von Frankreich zurück komme. Werde also nochmal den gleichen hinten montieren lassen und dann... beim nächsten Reifenpaar???
    Mein Fahrstil eher sportlich.

    Grüße, Dirk

  2. Registriert seit
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    Standard

    #2
    Ich traus mich fast nicht zu antworten und noch mal zu schreiben:

    Es ist ziemlich egal.

    Zum TR91 kann ich nichts sagen, das ist so ziemlich einer der wenigen Reifen, die ich noch nicht auf der luft/-ölgekühlten gefahren bin, kann mir aber nicht vorstellen, dass der auf der Kante gefährlicher sein soll, als andere.

    Als "Sportreifen" für das Modell würde ich den Dunlop Roadsmart2, den Bridgestone T30 und den Continental RoadAttack2 sehen. Mir persönlich macht um Sack Haares Breite der T30 am meisten Laune, aber die Unterschiede sind da wirklich marginal und beziehen sich eher auf schwer formulierbare Begriffe wie Popometer und Wohlfühlen/Vertrauen. Nie und nimmer würde ich aber einen der anderen beiden zugunsten meines Favoriten runterschmeißen, sondern die schön fertig fahren.

    Es gibt aber auch die Semi- oder Pseudoenduroreifen Michelin Anakee3, Conti TrailAttack2, Metzeler Next, die auch nicht schlecht sind, dazu kannst Du aber auch hier etwas lesen. Das sind zwar viele Seiten, enthalten aber auch Beiträge von anderen, wie die die Reifen sehen und empfinden. Irgendwo ist da auch noch ein Video verlinkt.

  3. X-Moderator
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    #3
    Beim letzten Schräglagentraining waren 2 GSen mit dem Trailmax unterwegs.

    Das Limit setzte die Maschine, nicht der Reifen.

    Frage beantwortet?

  4. Registriert seit
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    #4
    Frage beantwortet

  5. Registriert seit
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    Standard

    #5
    auch wenn viele Reifen gut sind und der Fahrer letzten Endes das Limit bestimmt, unterscheiden sie sich teilweise doch recht deutlich voneinander, geht ja alleine schon durch die Bauart bedingt gar nicht anders. Ein Reifen mit sehr viel Negativanteil wie die ganzen Enduro mäßig angehauchten, ist schon deutlich schneller aus der Ruhe zu bekommen, als ein netter Sporttourenreifen, von denen Hansemann eigentlich die Favoriten sehr gut aufgeführt und beschrieben hat. Den RS2 kenne ich selber nicht, aber der erste war schon Knaller. Bei meiner momentanen Vorliebe für Bridgestone kann ich mir auch vorstellen, dass Hansemanns Präferenz für den T30 nicht ganz unbegründet ist.

    Und jetzt kann gerne die Diskussion starten, dass man mit einem Tourance genau so schnell, tief und sicher in Kurven unterwegs ist, wie mit einem der genannten Sporttourenreifen. Ich widerspreche schon einmal pauschal und für alle weiteren Beiträge und äußere mich dazu nicht mehr.

    @Mainstreambiker: Reifen sind sehr viel Psychologie und oft auch Voodoo, trotzdem gibt es Unterschiede. Sollte Dir die Laufleistung relativ wurscht sein, probier einfach als nächstes einen Sporttourer, dann kannst Du die Unterschiede ja wirklich selber erfahren und natürlich erwarten wir hier Deinen Bericht.

    P.S.: der Roadsmart 1 hat mich unglaublich überrascht, was die Nasshaftung betrifft, da ging sehr viel auf nasser Straße

  6. Registriert seit
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    #6
    Ich fahre den Dunlop TR91 trotz seiner geringeren Laufleistung immer wieder gerne und komme bei normaler Fahrwerkseinstellung (ESA, Solo mit Gepäck) auch mit schleifenden Fußrasten nicht dauerhaft an den Rand des Hinterreifens (vielleicht liegt es am hohen Druck 2,5/3,0). Am Dunlop mag ich seinen schnörkellosen Kurvenauftritt sowie die sehr gute Haftung und dem Mix aus der GS-typischen Eigenschaft "kanns nicht alles überall am Besten, aber verlässlich auf hohem Niveau".

    Prinzipiell würde ich den TR91 trotz des stärkeren Negativprofils ehr zwischen den "Sportreifen" (hier kenn ich nur Continental RoadAttack2 und Michelin Pilot Road3) und den Semi- oder Pseudoenduroreifen (Conti TrailAttack2, Metzeler Tourance EXP) einstufen.
    Je nach Nutzung (Alpen/Vogesen...) hält der Hinterreifen einen Tick länger wie der an den Flanken schnell abbauende Vorderpneu, bei mehr Landstraße/Autobahn ist es wohl umgekehrt !

    Reifenwahl ist bei mir immer ne lustige Sache. Oft ist es einfach die Neugierde mal was neues zu probieren und dann, je nach Erfahrung, wieder auf was altbewährtes zurück zu greifen . Ausserdem weiss ich eh vorher nie, wie die kommenden 5-10tsd KM aussehen werden.

    Insofern wird sich mein nächsten Reifen wohl zwischen dem Conti TKC 70 und den Pirelli Angel GT entschieden ... sofern diese dann erhältlich sein werden. (Müsste ich jetzt wechseln, dann würde ich Hansemanns Tipp folgen und den T30 testen !)

  7. Registriert seit
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    #7
    Blöd gelaufen für deinen Reifenhändler. Gerade beim TR 91 ist das Profil so weit runter gezogen, dass du nur schwer bis an die Kante kommst. Er hat also speziell von diesem Reifen keine Ahnung.
    Vermutlich meint er aber ganz allgemein, die Pseudo-Enduroreifen haben zu wenig grip.
    Ich kenn deinen Fahrstil natürlich nicht, behaupte aber du hast keine Defizite mit diesen Reifen, ausser du überhitzt sie auf der Renne.

    ciao
    Eugen

  8. Registriert seit
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    Standard

    #8
    Die Reifenfrage polarisiert ja schon immer ungemein. Ich habe für meinen Fahrstil eigentlich nie etwas auf diverse Reifentests gegeben, sondern mir immer meine eigene Meinung gebildet. Die bei den Tests angegebenen Parameter sind nur für etwa 1 % der Nutzer zutreffend. Ich behaupte von mir, ein sehr guter und sportlicher Fahrer zu sein, bin mir aber sicher nicht an die Grenzen eines Reifens zu kommen. Eines habe ich auf den vielen Rennstrckenkilometern gelernt, wenn ein Reifen rutscht ist es mit sicherheit ein Fahrfehler. Was einem ein guter Instruktor auf der Renne zu vermitteln vermag ist schon erstaunlich.
    Meine Frage wurde eigentlich recht gut hier beantwortet, ein nettes Dankeschön an die Schreiber, ihr habt mir in so weit weitergeholfen, das ich beruhigt auf die Alpentour gehe, ich hatte eben mit dieser Art von Bereifung noch keinerlei Ahnung, ich freue mich aber riesig, mir diese anzueignen. Ich hätte es mir nie denken können auf Leistung zu verzichten, aber die GS macht einfach riesig Spaß.
    Grüße, Dirk

  9. Registriert seit
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    4.339

    Standard

    #9
    Mit dem TR91 machst Du in den Alpen, ob nass oder trocken, alles richtig!!

    Gruß,
    maxquer

  10. Registriert seit
    31.07.2006
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    #10
    Zitat Zitat von maxquer Beitrag anzeigen
    Mit dem TR91 machst Du in den Alpen, ob nass oder trocken, alles richtig!!

    Gruß,
    maxquer
    so richtig viel Negativanteile hat der auch gar nicht. Ist doch der hier, oder?


 
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