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Wie leicht rutscht man mit Neureifen wirklich weg?

Erstellt von huegenduebel, 12.09.2007, 20:51 Uhr · 74 Antworten · 16.372 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #41
    Zitat Zitat von Hertzi
    ...wenn du meinst... ...demnach wäre ja vor einem Motorradrennen in der Warm up lap nach dem Vorstart alles erledigt ...

    stimmt auch.
    reifenwärmer ab, die ersten paar kurven abtasten (weil der kopf sich noch nicht traut) und nach der ersten halben runde vollgas.
    das gilt fürs rausfahren aus der box.

    bei einem rennen (mit outlap und einführungsrunde) muss man nur aufpassen, dass die reifen nicht beim bummeln vor dem start zu kalt werden.

  2. Anonym3 Gast

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    #42
    ...aaaaaaaaaah ja ...Rennreifen ...80 Grad heiße Reifenwärmer ...uuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuund einen Belag der Lichtjahre besser ist wie der beste und griffigste Strassenbelag ...

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    #43
    Meinen M3 hat schon als ich ihn montiert hatte und über die Straße rollte geklebt und sämtlichen Dreck praktisch aufgelesen. (Ich schmeiss den Staubsauger weg und mache das jetzt mit dem Sportec ) Den Reifen konnte man sofort im Alltagsmodus fahren. Bei meiner besseren Hälfte habe ich damals die Reifen mit einem Lappen abgerieben der mit Bremsenreiniger getränkt war. Das hat hervorragend funktioniert.

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    #44
    Moin,

    fast alles Speziallisten, wo bleibt die praktische Erfahrung?
    ...und das was Larsi sagt, stimmt schon. Bei Straßenreifen noch viel mehr als bei Rennreifen.

    @Andreas; deshalb meine Einschränkungen wegen Wetter, Straßenbelag etc., aber unter normalen mitteleuropäischen Verhältnissen ist die "Rutschschicht" vom Reifen ganz schnell vernichtet, da braucht es keine 200 KM und Kontakt über die gesamte Reifenbreite.

    Zitat Zitat von Hertzi
    ...man merkt schon in Ostfriesland bleibt einem aus der Folge an Kurvenmangel nix anderes übrig wie 10x Vollgas vom Stand weg ...und jedes mal danach voll auf die Bremse ...
    Zumindest weiß man hier in Ostfriesland wie Reifen warm gefahren oder warm gehalten werden. Du kannst mir gerne zeigen wie das Kurvenfahren geht. Halter für eine Digi habe ich am Lenker, kann sie auch nach hinten ausrichten.

    Ich bin mir nur noch nicht sicher, ob für größere Schräglagen nicht ein etwas dünneres Öl, z.B. 0W/30 mehr Vorteile bringt als das standardmäßige 20W/50. Egal, für einen naturschnellen Südie reicht es allemal. Ansage!

    Gruß

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    #45
    naja,
    mit neuen Reifen bin ich vorsichtig,
    nachdem ich einmal wegen neuer Enduros zu Boden musste.
    Es gibt Reifen die sehen auch nach 50km noch aus wie ein Igel (Pirelli)
    und andere haben neu eh nur wenig Borsten.
    Grundsätzlich entferne ich das Trennmittel mit Nitro, Bremsenreiniger.
    Danach wird das ganze mit einer
    Stahlwolle abgerieben und dann gibts
    normalen Fahrbetrieb.

    Im Rennbetrieb (bei den richtigen Profis)wird das ganze genauso gehandelt.
    Da werden keine unbehandelte
    Reifen auf die Piste gelassen.
    Peter

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    #46
    Richtig,
    halte ich für gute Maßnahmen und absolut nicht für übertrieben;
    es sind halt immer die eigenen Erfahrungswerte, die einen vorsichtig werden lassen (siehe meinen Thread vor einigen Tagen).
    Wem das zu weit geht, der macht´s eben anders, - soll sich aber nicht wundern, wenn er sich vielleicht irgendwann (hoffentlich nicht) auch zu den "aus Erfahrung klug gewordenen" Kollegen zählen muss.

  7. YS6
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    #47
    Hi, das Einfahren von Neureifen ist weder Frage des Glaubens noch ein Hexenwerk. Es ist aus produktions- und reibungstechnischen Gründen schlicht erforderlich. Wer anderes behauptet, verkennt den Sachverhalt. Hier einige Auszüge von Reifenherstellern und Experten zu diesem Thema:

    http://www.metzelermoto.de/web/produ...efault.page#18

    http://www.conti-online.com/generato...fahren_de.html

    http://www.michelin-motorrad.de/oftg...gt.shtml#faq11

    http://www.ratgeber-motorradreifen.d...einfahren.html

    Fazit: Die Vulkanisation der Reifen erfolgt in einer (glatten) Stahlform. Dabei haftet dem Reifen an seiner Oberfläche nicht nur dieser produktionsbedingte Grenzschichten"film" an, sondern es ergibt sich auch ein geschlossenes Oberflächenmikrobild auf der Lauffläche im Neuzustand. Diese glatte Oberfläche muss (im Mikrobereich) angerauht werden, damit der Reifen seinen optimalen Grip aufbauen kann - das geht in der Regel nur durch "Einfahren" oder (wie die Racer) durch manuelle Speziabehandlung (siehe diesbzgl. Posting von Peter). Das Einfahren ist aus diesem Grunde auch auf der gesamten Lauffläche, d.h. auch auf den Flanken erforderlich. Die 200km Einfahrzeit sind offenbar Sicherheitsvorgaben der Reifenhersteller selbst (und nicht etwa BMW) für eine Phase des gemäßigten Einfahrens. BMW übernimmt (aus guten Gründen) diese konservativen Vorgaben. Michelin ist dagegen offensichtlich etwas mutiger und spricht von 100km.

    Wer als sehr erfahrener Motorradfahrer es selber in der Hand hat, kann unter günstigen Bedingungen (zB Sommer, trockene Straßen) seine Neureifen IMHO auch innerhalb von 50km einfahren. Das sollte dann aber so gefühlvoll und intensiv wie möglich geschehen, am besten nach einem Einfahrplan, der aus Zyklen mit Einzelabschnitten wie Beschleunigen, Bremsen und Steigern der Schräglage bis Grenze besteht. Aber das ist ne ganz sensible Kiste und würde ich so nicht generell empfehlen.

    Bikergruß

  8. Registriert seit
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    #48
    habe auch meinen neuen Vorderreifen mit Bremsenreiniger abgerieben (mache ich immer so an den Flanken) danach eine Tour und die ersten ca.100Km etwas vorsichtigerem Fahren und danach wie immer ......funzte bis jetzt immer Perfekt

  9. Anonym3 Gast

    Frage Zart beseitet...oder falscher Egrgeiz...

    #49
    Zitat Zitat von qtreiber
    Moin,



    Zumindest weiß man hier in Ostfriesland wie Reifen warm gefahren oder warm gehalten werden. Du kannst mir gerne zeigen wie das Kurvenfahren geht. Halter für eine Digi habe ich am Lenker, kann sie auch nach hinten ausrichten.

    Ich bin mir nur noch nicht sicher, ob für größere Schräglagen nicht ein etwas dünneres Öl, z.B. 0W/30 mehr Vorteile bringt als das standardmäßige 20W/50. Egal, für einen naturschnellen Südie reicht es allemal. Ansage!

    Gruß
    Servus

    Ich hoffe du verstehst es daß ich nicht auf diese Art der Provokation näher mit dir darauf eingehe wie du es vermutlich im BO - FO gewohnt warst. Sollten meine obrigen Worte dir zu persönlich gewesen sein, entschuldige ich mich hier in aller Form in der Öffentlichkeit. Punkt ...und Ansage

    Hertzi

  10. Registriert seit
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    #50
    Zitat Zitat von YS6
    Fazit: Die Vulkanisation der Reifen erfolgt in einer (glatten) Stahlform. Dabei haftet dem Reifen an seiner Oberfläche nicht nur dieser produktionsbedingte Grenzschichten"film" an, sondern es ergibt sich auch ein geschlossenes Oberflächenmikrobild auf der Lauffläche im Neuzustand. Diese glatte Oberfläche muss (im Mikrobereich) angerauht werden, damit der Reifen seinen optimalen Grip aufbauen kann - das geht in der Regel nur durch "Einfahren" oder (wie die Racer) durch manuelle Speziabehandlung (siehe diesbzgl. Posting von Peter). Das Einfahren ist aus diesem Grunde auch auf der gesamten Lauffläche, d.h. auch auf den Flanken erforderlich. Die 200km Einfahrzeit sind offenbar Sicherheitsvorgaben der Reifenhersteller selbst (und nicht etwa BMW) für eine Phase des gemäßigten Einfahrens. BMW übernimmt (aus guten Gründen) diese konservativen Vorgaben. Michelin ist dagegen offensichtlich etwas mutiger und spricht von 100km.

    Wer als sehr erfahrener Motorradfahrer es selber in der Hand hat, kann unter günstigen Bedingungen (zB Sommer, trockene Straßen) seine Neureifen IMHO auch innerhalb von 50km einfahren. Das sollte dann aber so gefühlvoll und intensiv wie möglich geschehen, am besten nach einem Einfahrplan, der aus Zyklen mit Einzelabschnitten wie Beschleunigen, Bremsen und Steigern der Schräglage bis Grenze besteht. Aber das ist ne ganz sensible Kiste und würde ich so nicht generell empfehlen.

    Bikergruß
    da fällt mir ein, dass mein erster RA einer aus koreanischer Fertigung und dermassen hochglänzend war, dass selbst der erfahren Monteuer sagte, dass er so etwas noch nie gesehen habe. Dieser Reifen war anfangs tatsächlich mit Vorsicht zu genießen. Alle anderen jedoch, die ich je hatte, habe ich sehr schnell eingefahren. Die KM Angaben sind pauschal auf die breite Masse gemünzt und eher im sicheren Bereich.

    Ich fahre auch nicht direkt voll sondern rauhe, wie beschrieben, den Reifen erst überall auf, bevor ich normal damit fahre


 
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