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1. Motorrad Tour - Tipps für die Reise

Erstellt von SLIX, 19.07.2009, 22:07 Uhr · 19 Antworten · 3.038 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard 1. Motorrad Tour - Tipps für die Reise

    #1
    Moin!

    Noch ca. 4 Wochen, dann gehts mit nem Kumpel auf nach Südfrankreich.

    Da das unsere jeweils erste Tour ist, wollte ich mich hier mal vertrauensvoll an die erfahrenen Tourenfahrer wenden, um mir a) ein paar Tipps fürs Reisen generell (Gepäck, Regenschutz, Werkzeug. etc.) und b) Infos speziell zum Gebiet Süd-Ostfrankreich zu holen.

    zu a) ich war mit meiner 89er 1000er GS (km 62.500) letztens beim BMW Schrauber meines Vertrauens, der sich den Motor anhörte und außer der Kardanwelle nix weiter zu bemerken hatte, werde die also diese Woche noch rausbauen und überprüfen. Habe noch bis auf Stahlflexleitungen und langem 5. Gang nichts ausserordentliches an meiner Q verbaut. Einzig und allein die 1-Scheiben-Bremse gibt mir zu denken auf, da diese ja unbeladen schon recht zaghaft verzögert.. Ist da eine Umrüstung auf 2-Scheiben empfehlenswert?
    Was sollte man sonst noch bezüglich der Reisevorbereitung unternehmen (dauer der Tour ca. 1 1/2 Wochen). (Ein neuer Vorderreifen steht shcon im Keller und wird vor Reisebeginn noch aufgezogen.)
    Bezüglich Gepäck hab ich mir jetzt ne große Tasche von POLO bestellt, probier des noch aus, ob das funzt. Sonst BMW-Koffer (2 symmetrische, auch links ein großer und nen Tankrucksack) Hab schon gehört, das man sich da nen blauen Müllsack drüber ziehen sollte, da es nie ganz dicht ist..

    zu b)Hat jemand Tipps bezüglich der Übernachtungsmöglichkeiten in Süd-Ostfrankreich? Muss nicht 4 Sterne Hotel de Luxe sein, geben uns auch mit ner Taverne zufrieden
    Und welche Strecken kannman empfehlen so im Gebiet Bourg-en-Bresse - Aix-les-Bains - Grenoble - Briancon - Gap?
    Und -falls- was für Kartenmaterial sollte man verwenden? 1:200.000 ist schon sinnvoll oder?
    Dann hatte ich in der letzten ADAC Zeitschrift gelesen, dass in Frankreich seit 2009 ein gewisser Anteil BIO-Kraftstoff dem Super Benzin beigemengt ist.. die empfehlen, nur Super-Plus zu tanken. Hat jemand da Erfahrung bei den alten 2 Ventilern gemacht?

    Danke schonmal im Voraus für eure Antworten.
    MfG Sören

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    Standard

    #2
    Hallo Sören,

    wenn Ihr nicht zeltet, sind Tasche, TR und die zwei Koffer mehr als ausreichend. Wer sagt, dass Ihr in 4 Sterne Hotels übernachten müsst? Natürlich geht es einfacher. Wenn Ihr keine Probleme damit habt, nehmt ein Doppelzimmer. Machen wir immer. Ein Regenkombi sollte schon dabei sein.

    Und schau mal hier nach Auf grosser Fahrt - was nehmt Ihr mit?. Hier findest Du jede Menge Tips.

  3. Registriert seit
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    Standard Kartenmaterial

    #3
    die Karten solltet ihr in Frankreich kaufen.

    Dier guten Michelin-Karten kosten dort 2-3 Euro weniger und sind

    aus reißfestem, wasserfestem Material...

    Wenn ich das nur dieses Jahr gewußt hätte....

  4. Registriert seit
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    #4
    Hi!

    Danke für den Link, da steht schon recht gutes drin.
    Ja, nen Regenkombi hab ich mir schon besorgt. Plastiktüten für die Füße stehen auch schon auf der Liste

    Genau die meinte ich, die Michelin-Karten wurden mir auch von meinem Bekannten empfohlen. Danke für den Tipp mit dem Kauf in Frankreich ;-)

    MfG

  5. Registriert seit
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    Standard

    #5
    Zitat Zitat von SLIX Beitrag anzeigen
    ...Danke für den Tipp mit dem Kauf in Frankreich ;-)

    MfG

    Gibt es in jedem größeren Supermarkt 1:150.000 oder 1:250.000 Beide sind zu empfehlen...

  6. bkn
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    Standard Route

    #6
    Hallo SLIX,

    zum Gepäck: 2 Koffer reichen eigentlich für Hotel/Gasthof. 1 Koffer für Klamotten und 1 Koffer für Ausrüstung/Regenzeugs, warmes Fliess, Funktionsunterwäsche oder Anzugfutter etc. Es kann in den Bergen auch im Sommer richtig frisch werden.
    Statt Regenoverall bevorzuge ich getrennte Jacke und Hose. Das ist leichter an- oder auszuziehen und kann je nach Witterung/Bedarf auch nur einzeln getragen werden (z.B. nur Jacke bei Kälte, oder nur Hose bei nasser Strasse)

    Müllsäcke wenn überhaupt nicht außen drum, sondern innen hinein, flattert nicht so und hat den gleichen Effekt.
    Wenn Gepäckrolle, dann längs über Soziussitz und Gepäckträger - kannst Dich dann anlehnen.....
    Tankrucksack ist superpraktisch, ich fahre nie ohne...

    zur Route: Ideal ist Route des Grandes Alpes, siehe auch andere Freds im Forum. Rund um den LaBonette noch ein paar Abstecher einplanen. Mont Ventoux ebenfalls. Vercour nicht zu vergessen.
    Weniger Meer und mehr Berge einplanen.
    Warnweste für Frankreich nicht vergessen und ´nen Liter Öl mitnehmen. Reifenpannenset bzw. Flickzeugs.
    Auslandschutzbrief oder ADAC-Plus o.ä. ?
    Bargeld mitnehmen falls Knöllchen, kostet schnell 90 EUR und mehr, sonst mit Kreditkarte zahlen - geht gut.
    Die Pässe und Verbindungsstücke sind relativ unbesiedelte Strecken. Samstagabends immer nochmal volltanken, da Sonntags Tankstellen mit Kassen-Service Mangelware sind, (Supermärkte geschlossen), Sonntags auch sicherheitshalber präventiv auf Vorrat tanken, wenn möglich. Dt. Karten an Automaten nicht akzeptiert!
    Dt.-Franz. Wörterbuch nicht vergessen, Deutsch oder English nur in den Touri-Hochburgen.
    Für 2 Personen ist da wahrscheinlich immer wo ein Zimmer zu finden, oder wollt ihr vorher reservieren ?

    siehe www.druffunnhie.de --> Touren 2005 und 2006, dort auch Hotels angegeben. Nur so als Anregungung.

    Sprit hat da auch nicht überall die gleiche Qualität wie man das bei uns gewohnt ist, daher SuperPlus unabhängig von 2 oder 4-V m.E. sowieso die bessere Wahl in den Bergen. Bei der 1000er habe ich aber keine Erfahrung.

    Viel Spaß bei Planung und Tour

  7. Registriert seit
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    Standard

    #7
    Hallo Slix,

    als Route zu Anfahrt würde ich dir das Jura entlang der Schweizer-Französischen Grenze empfehlen.

    Weiter über Annecy, Chambery, Grenoble, Gap.

    Wenn du mal auf die genannten Michelin Karten schaust ergibt sich die Route ganz von selbst.

    Bei weiteren Fragen zu Route kannst du dich auch gerne noch mal melden.

    Grüße Wolfgang

  8. Registriert seit
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    Standard

    #8
    Hallo Sören,

    ich fahre auch 'ne 89er GS, allerdings noch mit dem kleinen Motor.

    Wenn dir die Bremsleistung nicht reicht (wobei ich war auch schon zu zweit vollbeladen unterwegs, ging auch,
    man muss nur vorausschauender fahren), empfehle ich den Umbau auf HE-Scheibe.
    Geht recht einfach, schnell und einigermaßen kostengünstig.
    Zusammen mit der Stahlflex müsste das eigentlich reichen.

    Ich habe zwei grosse Koffer dran. Die haben mir schon bei meiner alten
    G/S gute Dienste erwiesen. Ist zwar nicht symetrisch, auf Reisen ist mir
    das aber egal.
    Eventuellem Wassereinbruch beuge ich mit aufgeschnittenen Fahrradschläuchen vor.
    Einfach einen alten Schlauch der Länge nach aufschlitzen (ergibt einen ca. 10 cm breiten Streifen),
    den Streifen dann auf die passende Länge (Umfang des Koffers) kürzen und mit dem Kleber aus dem Fahrradflickzeug zusammenkleben.
    Die Länge sollte so gewählt werden, dass der Schlauch stramm am Koffer liegt. Das funktioniert bei mir schon viele Tkm.
    Vor zwei, drei Jahren hab ich mir Universal-Kofferinnentaschen beim HG geholt. (haben damals so um
    die 10 € gekostet) Passen ganz gut und ersparen dir das Abmontieren der Koffer.

  9. Registriert seit
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    Standard

    #9
    Hallo Sören,

    die Herren haben Dir ja schon ettliche Tips mitgegeben...
    Ledermann und Korkenzieher würde ich noch empfehlen und eine kleine Rolle Gewebetape (man weiß ja nie....), Ihr solltet Verbandszeug (inkl. Desinfektionsmittel) und Warnwesten dabei haben (bin mir nicht sicher, ob die in F auch vorgeschrieben sind.), Tubenwaschmittel - dann könnt Ihr die Hälfte des Gepäcks sparen.
    Funktionsshirts (z.B. Laufshirts) haben sich unter der Kombi bewährt: tagsüber Shirt an, abends waschen, morgens wieder anziehen (trocknen schnell).
    Ein Gepäcknetz (gibt's für 5€ beim Golf), dann kannst Du ggf. schnell zuladen.

    Gute Reise!

    wiebke

  10. Registriert seit
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    Standard

    #10
    Das meiste wurde ja schon genannt. Für Frankreich ist, sofern man mit der Sprache nicht so vertraut ist, ein Übersetzungshandbuch für die wichtigsten Begriffe und Redewendungen nicht verkehrt. Die Gallier sind etwas eigen, was Fremdsprachen im eigenen Land angeht . Vor einigen Jahren war ich mal zum Zelten für 2 Wochen an der Ardeche. Da war mit Deutsch oder Englisch nicht viel zu wollen. Hab ich halt notgedrungen die Basics vor Ort lernen müssen.

    Beim Gepäck würde ich mir vorher zusammenstellen, was unbedingt mit soll und davon dann die Hälfte wieder in den Kleiderschrank einräumen .


 
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