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1. Motorrad Tour - Tipps für die Reise

Erstellt von SLIX, 19.07.2009, 22:07 Uhr · 19 Antworten · 3.039 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #11
    Nabend!

    Super, danke für die hilfreichen Antworten, meine Liste wird immer länger anstatt kürzer, aber das mit dem "wieder in den Schrank einräumen" ist ne gute Idee Ich werd sicherlich viel zu viel mitnehmen, aber man weiß ja nie. Mein Französischbuch liegt schon aufm Schreibtisch, ich muss meine Kenntnisse da mal wieder mit hervorrufen.. ^^

    Warte jetzt erstmal auf meine überholte Kardanwelle..

    Danke und mfG Sörn

    PS: ich werd eifrig Fotos machen und euch nachher berichten

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    #12
    Servus!

    Ich habe jetzt viel über diese Funktionsshirts gelesen, sie scheinen ja echt eine alternative zu den Baumwollshirts zu sein.
    Jetzt habe ich mich mal bei ODLO umgeschaut und ein paar Exemplare in der Bucht gefunden (siehe Links). Die sind aber lt. Verkäufer für einen Temperaturbereich von -10 bis +20°C gedacht. Da es aber um diese Jahreszeit ein wenig wärmer ist, frage ich mich, ob das was ausmacht? Wie sind eure Erfahrungen? Bzw. habt ihr andere Empfehlungen? (vllt. Hersteller, Name des Shirts)

    http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?...=STRK:MEWAX:IT

    http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?...=STRK:MEWAX:IT

    MfG Sören

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    #13
    Hallo,
    allgemein findest Du auf meiner Page relativ viel Infos zum Reisen. Vom Anfänger bis zum Reise"profi". Inkl. Materiallisten etc.

    Guckst Du hier: http://www.moto-adventure.ch/reiseplanung/index.html

    Viel Spass auf der ersten grösseren Tour

    moto-adventure.ch

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    #14
    Hallo Sören,
    bzgl. Funktionswäsche habe ich von Odlo ein Hemd (kurzärmlig) gekauft. Es trocknet unglaublich schnell, lässt sich daher jeden Abend nach der Tour kurz waschen (= weniger stickanfällig"). Ich hatte es auf meiner Südamerikareise dabei. Da fuhren wir auch durch die Wüste und bei über 45°C. War echt super!!

    Geh mal in nen Laden und lass Dich beraten. Für jede Temperatur (bereich) gibt es unterschiedliche Kleidungsstücke. Von ganz kalt bis sehr heiss. Also ich kanns empfehlen.

    Bei Fragen einfach melden!

    Gruss moto-adventure.ch

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    #15
    Janz Wischtisch: Die Tankstellen in F sind dort meistens an den Sonntagen nicht besetzt, grad im Hinterland wirds da oft recht dünn - also das Faß nicht bis zum letzten Tropfen ausreizen.
    Inzwischen funktionieren immer mehr Tanken auch mit EC-Automaten, verlassen würde ich mich aber nicht darauf. Die meisten verlangen noch die "Card bleu", eine französische Eigenart von Kreditkarte.
    Unter der Woche ist der Sprit an den großen Supermärkten (z. B. Intermarche) wesentlich billiger als an den anderen Markenstellen.

    Bon Voyage!

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    #16
    Danke für die vielen Tipps, habs mir notiert. hoffentlich verleg ich den Zettel nich
    Funktionswäsche ist jetzt auch am Start. Mal ausprobieren, wie das funktioniert.

    MfG Sören

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    #17
    Tach !

    Unterstreichen möchte ich, auf rechtzeitiges Tanken zu achten - nicht nur Sonntags ! Das Tankstellennetz in Frankreich ist wesentlich dünner, als in Deutschland. Wer es gewohnt ist, erst nach dem Aufleuchten der Reserveleuchte nach einer Tanke Ausschau zu halten, kann ganz schnell in ganz blöde Situationen kommen.

    Bei der Routenplanung empfehle ich weiter, keine zu ehrgeizigen Tagesetappen zu planen - ich würde mal sagen: maximal so 400 km. Alles andere führt zu Stress, weil einerseits die "Tourenkondition" nicht mit der normalen Tagesfahrt-Kondition vergleichbar ist, und andererseits kommt man auf so einer Fahrt erfahrungsgemäß deutlich langsamer voran. Hier ist ein schöner Ausblick (Fotos!), da ein schönes Café, dort ein idyllischer See- oder Flußstrand ... man sollte eine großzügige Reserve zum "rumtrödeln" einplanen.

    Als Hotelschläfer kommt man locker mit den Koffern aus - ich brauche noch nicht mal TRS oder Rolle für 1 Woche. Praktisch ist, wenn man abends im Hotelzimmer waschen kann - mit dem guten "Rei-aus-der-Tube", im Sommer ist meistens morgens alles wieder verstautauglich trocken, schlimmstenfalls wird geföhnt. Alleine deswegen kann ein Föhn ein taugliches Utensil sein, weil man nämlich mitunter beträchtliches an Unterwäsche einsparen kann.

    Ein paar Brocken Französisch aus dem Langenscheid-Sprachführer sollte man zumindest können, schlimmstenfalls auswendig lernen. Die Franzosen sind ungeheuere Sprach-Chauvinisten, und haben nicht das geringste Verständnis für Ausländer, die nach Frankreich fahren, ohne die Sprache zu können. Wenn sie jedoch ein Bemühen des Ausländers verspüren, wenigstens ein paar Sätze französisch herauszubringen, werden sie meistens sehr entgegenkommend und hilfsbereit.

    Last not least weise ich immer darauf hin, daß die "flic" in Frankreich ganz anders drauf sind, als die Rennleitung bei uns. Ihre Autorität ist schon von Gesetzes wegen größer, als die der deutschen Polizei, und praktisch ist sie noch viel größer. Während die deutsche Polizei zum Dienst nach Vorschrift verdonnert ist, können die französischen Polizisten praktisch von einem sehr großen Ermessenspielraum Gebrauch machen - und das tun sie auch. Sie können einen fahren lassen, auch wenn man 1-2 Dutzend kmh zu schnell war, sie können aber auch das Moped konfiszieren oder einen sogar erst mal einlochen, und gewaltig viel mehr Ärger machen, als man es in Deutschland gewohnt ist. Im allgemeinen sind sie von souveräner Lässigkeit, aber man sollte sich nicht mit ihnen anlegen wollen.

    Gruß

    Kroni

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    #18
    Moin,

    ...so ganz kann ich einige Aussagen (drei) nicht bestätigen. Mag zum Teil an unterschiedlichen Regionen liegen, obwohl wir in sehr vielen Ecken unterwegs waren.


    Siehe auch hier meinen "Frankreichbeitrag" aus dem Juli:

    Frankreich - Urlaubstour




    1. Alle Franzosen waren sehr nett, hilfsbereit und zuvorkommend. (unerwartet )

    2. Sprache war egal. Wir sprachen nicht ein Wort französisch und konnten uns trotzdem gut verständigen (siehe Punkt 1.).

    3. Tankstellen haben _wir_ genügend gefunden. Bezahlen war überhaupt kein Problem. Ging mit Karte (EC + Kredit) und einige 10Euro-Scheine hatte ich immer in der Tasche. Zur Not einen einheimischen Fragen. Auf den Tank klopfen reicht und man bekommt die Richtung angezeigt (siehe Punkt 1.) Selbstverständlich habe ich rechtzeitig eine Tankstelle angelaufen. Nur 1x auf Reserve, da wußte ich aber wann und wo ich eine Tanke erreiche. Bei deutlich über 300 KM mit einer Tankfüllung läßt es sich beruhigt fahren(R1200R).



    Unsere Tagestouren waren alle unter 400 KM (250 - 340). Auch das kam der Tankerei entgegen, da wir an mehreren Tagen die gleiche Tankstelle in der Nähe des Hotels anfahren konnten (Abends/spät Nachmittags).

    Mit der Polizei haben wir keine Erfahrung gemacht; darauf verzichte ich auch gerne. Vor den stationären Blitzern wird (immer?) rechtzeitig mit großen Hinweisschildern gewarnt.

    Bisher habe ich nirgends so freundliche und rücksichtsvolle Autofahrer gesehen wie in Frankreich. Hupen gibt es dort nicht. Fährt man auf einen Autofahrer auf, nutzt dieser die erste Gelegenheit Platz zu machen.


    ...war schön.

  9. Baumbart Gast

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    #19
    Zitat Zitat von qtreiber Beitrag anzeigen
    1. Alle Franzosen waren sehr nett, hilfsbereit und zuvorkommend. (unerwartet )
    2. Sprache war egal. Wir sprachen nicht ein Wort französisch und konnten uns trotzdem gut verständigen (siehe Punkt 1.).
    3. Tankstellen haben _wir_ genügend gefunden. Bezahlen war überhaupt kein Problem. Ging mit Karte (EC + Kredit) und einige 10Euro-Scheine hatte ich immer in der Tasche. Zur Not einen einheimischen Fragen. Auf den Tank klopfen reicht und man bekommt die Richtung angezeigt (siehe Punkt 1.) Selbstverständlich habe ich rechtzeitig eine Tankstelle angelaufen. Nur 1x auf Reserve, da wußte ich aber wann und wo ich eine Tanke erreiche. Bei deutlich über 300 KM mit einer Tankfüllung läßt es sich beruhigt fahren(R1200R).
    Mit der Polizei haben wir keine Erfahrung gemacht; darauf verzichte ich auch gerne. Vor den stationären Blitzern wird (immer?) rechtzeitig mit großen Hinweisschildern gewarnt.

    Bisher habe ich nirgends so freundliche und rücksichtsvolle Autofahrer gesehen wie in Frankreich. Hupen gibt es dort nicht. Fährt man auf einen Autofahrer auf, nutzt dieser die erste Gelegenheit Platz zu machen.
    relativ richtig, relativ weil das mit den Tankstellen regional stark unterschiedlich sein kann, vor allem am Wochenende.

    und wg. Pozilei: gerade WEIL sie große Spielräume haben hat man sehr viel selbst im Griff. Man sollte sich nett, freundlich, stark sprachbehindert aber doch bemüht französisch und moppedbegeistert geben. Und auf keinen Fall versuchen witzig zu sein.

    Französische Hotels bucht man übrigens i.d.R. ohne Frühstück und frühstückt im Cafe, da weiß man was man hat.

    Freu mich schon auf meine Septemberwoche, die Schrankwand über die Westalpen fliegen lassen

  10. Registriert seit
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    #20
    Moin!

    So, danke nochmal an alle die hier so fleißig gepostet haben, morgen gehts los, auf in die Seealpen!
    Die Q ist präpariert, neuer Vorderreifen ist druf, vollgetankt und geputzt.
    Vorgestern musste natürlich noch die Batterie schlapp machen..
    Naja, neue drin und ab gehts! Wetter sieht ja ganz gut aus.

    Werde berichten, wenn ich wieder im Lande bin.

    MfG Sören


 
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