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Autoreisezug

Erstellt von qualinator, 06.06.2013, 18:39 Uhr · 13 Antworten · 1.484 Aufrufe

  1. Registriert seit
    19.08.2009
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    Standard Autoreisezug

    #1
    Hallo Forum,
    hab da mal ne Frage an die Spezis zum Thema "Was sollte ich beachten, mitnehmen, vorbereiten, wenn ich mit dem ARZ fahre? Getränke, Verpflegung, Klamotten etc."?

    Bitte keine Diskussion über für und wider ARZ. Die Diskussion der Pros und Cons habe ich schon hinter mir?

    Besten Dank!

  2. Registriert seit
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    Standard

    #2
    Hallo,

    wir sind letztes Jahr, auf dem Weg nach Sardinien, mit dem ARZ von Neuisenburg nach Alessandria gefahren. War unser erster Trip mit dem ARZ und wir haben die Fahrt, bis auf die 2 Std Verspätung, sehr genossen.

    Gepackt haben wir alles, was wir im Zug gebraucht haben, in einer Gepäckrolle. Der Rest verblieb in den Koffern am Moped. So hatten wir schnell alles abgebaut und konnten gemütlich auf den Zug fahren.

    Gurte usw. brauchst Du keine mitnehmen. War in ausreichender Menge vorhanden. Das Moped wird sowieso von den Wagenmeistern der DB verzurrt. Nach der Auffahrt steht das Moped auf dem Seitenständer.

    Brotzeit sollte man natürlich nicht vergessen. Wir sind die Nacht durch gefahren und hatten Sixpacks und Essen dabei. Das "Frühstück" ist ziemlich karg.

    Wohin geht denn die Reise?

  3. Registriert seit
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    #3
    Erstmal Danke!
    D-dorf - Alessandria

  4. Registriert seit
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    Standard

    #4
    1.: So packen, dass du das meiste zeug am Töff lassen kannst. Die Abteile sind eng, wenn ihr zu fünft drin hockt. ICH hab immer alls Nötige im Tankrucksack. Mein Luxus: kleine Hausschuhe für den Weg zum Klo in der Nacht oder am Morgen...
    2.: Bei der Verbindung Lörrach - Hamburg hat es nur noch einen Imbisswagen in Lörrach. Das Restaurant ist geschlossen. Wer vor Ort noch einkaufen will, muss in die Stadt. Besser also einen Vorrat. Aber ich weiss nicht, wie es in Ddorf aussieht!
    3.: Nix. Das war's. Fahrschein nicht vergessen :-)

  5. Registriert seit
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    #5
    Moin,

    der Tipp mit Hausschuhen ist klasse.
    Ich habe noch immer Ohrenstöpsel und IPod dabei damit ich etwas Schlaf finde.

    Nimm nicht den ganzen Kulturbeutel mit. Zahnputzzeugs, kleines Handtuch und einen Waschlappen reichen.

    Gruß
    Henning

  6. Registriert seit
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    #6
    Hallo
    ich habe immer einen dünnen Innenschlafsack dabei, sonst mußt Du Dir den außenliegenden Arm unterm Arsch einklemmen damit er nicht runterhängt.
    So bleibt alles schön im Sack, sonst nur noch Wein und Käse, Bier gibt es kalt im Zug.
    Ich habe immer eine Brainkappe mit für die auf- und abfahrt vom Zug, mein Helm kommt ins leere Topcase
    wo ein Minirucksack drin ist für die Zugsachen.
    Wenn Du mit offenem Klapphelm auf den Zug auffährst wirst Du merken was ich meine.
    Und am besten ohne Tankrucksack auffahren sonst kommst Du nicht tief genug runter.
    Gilt aber nur für >195cm und >130 kg.
    Gruß

  7. Registriert seit
    19.08.2009
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    541

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    #7
    Danke an alle!
    Klasse, so stelle ich mir das vor.
    Frage ans Forum und es kommen verwertbare Antworten zurück.

  8. Registriert seit
    17.01.2007
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    8.611

    Standard

    #8
    Moin,

    auf der Hinfahrt mache ich das immer so, dass ich alles was ich brauche im TR habe. Der Rest bleibt am Mopped.
    Mit in den Zug nehme ich: 1 Paar Latschen, 'ne dünne Zip-Hose (ich mag nicht den ganzen Abend in Moppedhose und -Stiefeln im Zug hocken - andere mögen das anders sehen) Zahnb.& Pasta, Kamera, Handy, was zu futtern, 'ne Moppedzeitung und 'n paar Büchsen Bier. Passt alles grade so in den TR.
    Rückfahrt ist entspannter, da direkt am Bhf. Alessandria ein Supermarkt ist. Also erst Mopped verladen, dann Futter und Getränke einkaufen gehen.
    Viel Spaß!

  9. Registriert seit
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    6.387

    Standard

    #9
    Ich bin 2011 das erste und bislang einzige Mal mit meiner GS im ARZ gefahren, von Hamburg nach München. Entscheidend für den Grad der Körperhygiene ist ein bisschen, was du machen willst, wenn du angekommen bist. In meinem Fall war die ARZ-Etappe die Rückfahrt, ich wohne in München. Deshalb bin ich einfach morgens ungeduscht auf die Kiste und heim.

    Mein ARZ hatte keinen Speisewagen. Das einzige "Catering" war eine Kiste mit Getränken, die der Schaffner verkauft hat und die nach kurzer Zeit ausverkauft war. Morgens gab es ein labberiges Croissant aus der Plastiktüte und ungenießbaren Kaffee. deshalb sollte man seine eigene Verpflegung mitnehmen, inklusive etwas Absacker-Alk vor der langen Nacht. Kalt ist es im ARZ nicht, deshalb sollte man sich eine leichte Hose und leichte Schuhe mitnehmen. In den Liege-Abteilen gibt es viele Ecken, in denen man seine klobigen Motorradklamotten verstauen kann, und dann ist man eben mit leichtem Zeug unterwegs, kann auf dem Gang mit jemandem quatschen usw.

    Die ARZ-Waggons sind ziemlich runtergeritten, klapperig und laut. Bei meinem ARZ waren drei von vier Klos defekt. Eigenes Klopapier muss kein Fehler sein. Und Ohrstöpsel zum Schlafen.

    Eine echte Herausforderung ist es, mit einem hohen Motorrad wie der GS auf den Waggon zu fahren. Die Motorräder stehen grundsätzlich unten, und dort ist es nur 1,56 Meter hoch. Ich hatte keinen Tankrucksack dabei (ich mag die Dinger nicht) und bin mit der Helmvorderkante auf dem Tank da langgetuckert. Mit Tankrucksack wäre es mir wohl kaum möglich gewesen, heile auf den Waggon zu fahren. Bei der Beladung ist das im Grunde kein Problem: Man steht ja schon eine ganze Weile vor der Abfahrt am Zug (bei mir war es über eine Stunde) und kann in der Zeit bequem Gepäck vom Mopped ins Abteil bringen. Nach meiner Erinnerung war die Situation beim Abladen schwieriger: Der Zug fuhr in MUC in den Bahnhof ein, wir stiegen aus dem Zug, nahmen alle unsere Sachen aus den Abteilen mit und gingen zu Fuß mehrere hundert Meter zu einem speziellen Gleisanschluss, wo dann nach einiger Wartezeit die Auto-Transportwaggons hingefahren wurden. Dann stiegen wir auf unsere Moppeds, verstauten das Gepäck und fuhren vom Waggon. Hätte ich in der Situation einen TR gehabt, hätte ich nicht gewusst, wohin mit dem Ding, weil ich allein unterwegs war. Wenn man also unbedingt einen großen TR dabei haben will - und keine Sozia etc. hat, die beim Abladen draußen stehen bleibt und auf das Ding aufpasst -, dann sollte man sich vielleicht einen kleinen Spanngurt o.ä. einpacken, mit dem man das Ding irgendwie am Mopped fixiert, damit man heile aus dem Waggon kommt (zum Beispiel auf den Soziussitz). Hinterher kann man ja immer noch anhalten und den TR dahin schnallen, wo er hin muss.

    ARZ fahren ist kein Spaß. 800 km Autobahn auch nicht;-)

  10. Registriert seit
    19.08.2009
    Beiträge
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    Standard

    #10
    Zitat Zitat von Finn Beitrag anzeigen
    Rückfahrt ist entspannter, da direkt am Bhf. Alessandria ein Supermarkt ist. Also erst Mopped verladen, dann Futter und Getränke einkaufen gehen.
    Viel Spaß!
    Hey Finn,
    danke wg. Supermarkttip, aber Rückfahrt ist die Tour , bummle in weitem Bogen dem Alpenhauptkamm entlang bis ins Lechtal und treffe mich dort mit den Rheinlandbikern zur Rheinlandbikerwoche.

    Muss doch meiner neuen LC mal mein Wohnzimmer (frz. Alpen) zeigen.


 
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