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Autoreisezug abgeschaft

Erstellt von Roland64, 04.01.2015, 16:28 Uhr · 29 Antworten · 6.134 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #11
    Zitat Zitat von MarWe Beitrag anzeigen
    Oder hat ein "LC"-Fahrer das Problem auch?
    LC = Liquid Cooled, und jetzt stell dir mal vor wenn die "Sauce" ausläuft.


    Josef

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    #12
    Tach zusammen,

    das Thema DB Autoreisezug ist für mich erledigt. Ein selbstgerechter Kreislauf der Bahn-Direktion. Zuerst in die Züge abgewirtschaftete, teils defekte Wagen stecken. Ausnahme: 2004 von Hildesheim-Livorno der tolle ehemalige Mitropa Speisewagen... 50-60er Jahre Look.

    Dann geschätzte Verbindungen verknappen, bzw. kappen und gleichzeitig die Preise erhöhen. Sich anschließend wundern wenn nur noch wenige Kunden das Angebot der DB nutzen. Hauptgrund für die Einstellung des DB Autoreisezuges ist jedoch die moderne Gesetzgebung in den vorher angefahrenen Ländern. Das Umrüsten auf dortige Zulassungsbedingungen war mit dem alten rollenden Material war nicht mehr möglich, oder nicht gewollt. So erteilten nacheinander Italien und Frankreich eine Absage an die DB mit diesem Material ihre Stationen zu bedienen. Schuld ist natürlich der Kunde.

    Mein Tipp: Von Hamburg über die österreichische ÖBB den Autoreisezug nach Wien nutzen, Preiswert, im Verhältnis zur DB wirklicher Service und etwas mehr Kultur. Hatte ich mir für letztes Jahr ausgerechnet, ich kam auf 99€ pro Person, incl. Motorradmitnahme.

    Narbonne , Alessandria, Livorno, Bozen waren einfach schöne Stationen, wer rechtzeitig buchte konnte preiswert fahren und relativ ausgeruht morgens ins verschweisste Billigbrötchen beissen, die Tetra O-Saft nuckeln und anschließen die übergroße Begeisterung am Dachholm des Waggons dämpfen, wenn man nicht flach genug auf den Tank (Tankrucksack) kam...aber das schärfste war die süße
    Mitarbeiterin in Livorno, die es verstand allen Reisenden die Ausfahrt vom Zug zu erklären, die war immer ziemlich umzingelt...

    Schade, eine Tradition weniger. Ich reise doch nicht per Bahn, und lasse parallel mein Motorrad oder Cabrio auf dem LKW rollen. Dann kann ich gleich fliegen... und das Mobile Gerät beim Spediteur in Empfang nehmen. Tschüss DB... nach diversen Erfahrungen habe ich mir einen Barthau Motorradanhänger zugelegt, der sich seit Jahren in meinem Fuhrpark wohlfühlt.

    Gruß Frank

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    #13
    Hatten vor ca 3 Jahren mal angefragt mit dem Autozug nach Narbonne....sollte für 3 Personen und 3 Motorräder 2400 Euro kosten....das wär es mir nicht werd.....wir machen das jetzt im Mai so.....
    -Am Vortag Motorräder fertig machen
    -Abreisetag arbeiten wir noch bis 12 Uhr...dann gehts los...Autobahn bis Lyon....von uns aus 600km....dort übernachten....Tag darauf die 380 km bis Perpignan wohl ein Stück Autobahn noch bis ans Mittelmeer und dort unten ne schöne Unterkunft suchen und am Strand relaxen.......
    Tag drauf...Pyrenäen usw
    Lange Reder...kurzer Sinn......2x Tankfüllungen....2 Übernachtungen......ca 60 Euro Autobahnmaut....und locker noch 500 Euro übrig,was vorher der Autozug gekostet hat....
    Auf der Arbeit ein Franzose hat gemeint,der Autozug in Frankreich fährt nur noch ab Paris....

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    #14
    Ich bin noch vorletztes Jahr im Oktober mit dem Autozug von Düsseldorf nach Narbonne gefahren. Hier meine Erfahrung:

    www.hias.ws ? Narbonne - Cadaqués

    und die Bilder:

    www.hias.ws ? Bilder aus dem Autozug


    Sehr sehr schade, dass diese Zeit nun vorbei ist. Trotz klappriger Abteile und Züge ist man recht entspannt angekommen und konnte direkt das Motorradfahren genießen, ohne viele Autobahnkilometer. Gibt es noch Züge von München in die Alpen?!

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    #15
    Hallo
    von München in die Alpen ist für viel Münchner die Feierabendrunde leider ist München etwas weiter weg

  6. Registriert seit
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    #16
    Jap zarte 500km...

    Ich meinte auch eher über die Alpen und nicht direkt hinein. Sprich Italien oder Frankreich.

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    #17
    So nun habe ich das Thema verschoben ehe sich einige Verfahrensapostel mehr um den Ort der Anfrage als um den Inhalt kümmern und alle Diskussionen oder Informationen behindern.

    @ Stonehorn: Wir waren vor einigen Jahren mit 20 Mann in den Pyrenäen, auch mit dem Autoreisezug. Ich fand das Ganze irre lustig. Man fühlte sich vom Komfort in die Jugend (billige Herberge) zurückversetzt. Von wegen Kuschelweiche Matratzen und Frühstücksbuffet. Auch die Länge der Pritsche ließ nur ausstrecken zu da ich ganz oben geschlafen hatte. Auch das die Bar nur 18 Weizengläser standardmäßig hat fanden wir witzig. Aber es gab ja noch ein Reservelager.
    Rundum einfach eine Riesengaudi. Aber leider vorbei.
    Aber noch einmal die Frage, hat schon jemand diese Tour in der Art gefahren und kann mir Tipps geben zu schönen Strecken oder Campingplätzen... Bzw. ist schon mal jemand mit "Bike in a Box" gefahren.
    Gruß
    Roland

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    #18
    Hallo Roland,

    wenn du irgendwo in Franken bist, dann wäre vielleicht ein Transport ab Augsburg für dich interessant? Motorradreisen und Motorradtransporte - RIDER´S PROJEKT - damit sind wir einmal nach Barcelona gedüst (bzw. das Motorrad, wir sind geflogen). Das Unternehmen fährt zweimal im Jahr in die Pyrenäen, sonst mehr nach Sardinien. Abgabe des Motorrads und Gepäcks in Burgau bei Augsburg.

    LG
    Elke

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    #19
    Der offizielle Grund zur Abschaffung der Autoreisezüge war, dass die Betriebsgenehmingung der Transportwaggons 2015 ausläuft und dass die Bahn dann ernsthaft Geld in neues Material investieren müsste. Ich bin 2011 das erste (und hoffentlich auch letzte) Mal mit dem Autoreisezug von Hamburg nach Mönchen gefahren, hat rund 12 Stunden gedauert und war vom Service her komplett indiskutabel. Die Passagierwaggons waren altes Reichsbahnmaterial und komplett hinüber.

    Ich habe mir damals schon überlegt, ob man nicht seine Maschine auf die Bahn packen und getrennt davon reisen könnte. Man stelle sich mal vor, die Maschine geht in Hamburg auf die Bahn (oder den Lkw) und steht zwei Tage später in Nizza zur Abholung bereit - und der Fahrer steigt einfach zwei Tage später in den Flieger und holt sie ab.

    Ich empfand die Nacht im Autoreisezug als Tortur und war am Ziel froh, nur noch fünf Kilometer nach hause fahren zu müssen. Die Vorstellung, so in den Urlaub starten zu müssen, fände ich schrecklich. Geht denn die Bahn bei ihrem neuen Transportkonzept immer noch davon aus, dass sie Fahrer und Fahrzeug gleichzeitig transportiert? Wenn sie ohnehin Lkw einsetzen, dann ist es ja auch nicht nötig, die Fahrzeuge zu einem Bahnhof zu bringen, ein Flughafen täte es ja auch.

    Gruß

    Sampleman

  10. Registriert seit
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    #20
    Meiner Meinung ist der auch künstlich teuer gemacht worden. Vom Prinzip war das ne feine Sache, der preis aber wirklich zu hoch.


 
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