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Autozug: Das Grauen wurde (fast) wahr

Erstellt von Aurangzeb, 03.05.2009, 16:36 Uhr · 27 Antworten · 3.698 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #11
    Zitat Zitat von qtreiber Beitrag anzeigen
    Mit Herrn Mehdorn bin ich weder verwandt noch verschwägert ... und der ist auch nicht mehr für das Verzurren verantwortlich.
    Der war gut!

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    #12
    oh und ich dachte nur auf den Schiffen wird geschludert....

    Ich bin erstaunt wie die DB hier mit den Kunden umgeht,
    ich hab von Speditionen gehört das bei Transporten auf der Straße extreme Kontrollen durchgeführt werden.

    Servus Tom

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    #13
    Zitat Zitat von Aurangzeb Beitrag anzeigen
    Alle Motorräder sind mit Spanngurten festgezurrt. Nur meins nicht! Vergessen!!
    In den Infos der Bahn heißt es unter Befahren des Fahrzeugtransportwagens: "Bitte bleiben Sie solange bei Ihrem Motorrad, bis das Verladepersonal die Arbeit beginnt."

    Hättest Du also ... wäre das auch nicht passiert.

    Die Bahn sieht zwar große Kräfte auf das Fahrzeug während der Fahrt einwirken, aber ich vermute, dass sie normalerweise so groß nicht sind und ein nichtfixiertes Motorrad bei Ankunft wahrscheinlich noch steht.
    Natürlich möchte man sicher sein, deswegen ...

    Glücklicherweise hatte ich bei meinen bisherigen Fahrten noch keine solche Panne erlebt. Ob man nun selber fährt oder mit der Bahn - Pannen gibt es immer mal.

    Der Vergleich mit den Schiffen ist interessant: Das Befestigen überlässt man dort den Kunden und das Kontrollieren auch.

    Eckart

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    #14
    Zitat Zitat von Eckart Beitrag anzeigen
    Die Bahn sieht zwar große Kräfte auf das Fahrzeug während der Fahrt einwirken, aber ich vermute, dass sie normalerweise so groß nicht sind und ein nichtfixiertes Motorrad bei Ankunft wahrscheinlich noch steht.

    Eckart
    Ich bin ziemlich sicher, dass die GS keine 20 Km steht. Überleg mal: Kurven, Bremsungen, Fahrtwind....

    Peter

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    #15
    Hallo,
    dass eine nicht festgemachte Maschine stehen bleibt, halte ich für ausgeschlossen. Dass der Zug auf den kaputten Trassen so ruhig läuft wie ein kambodschanischer Überlandbuss zwischen Pnom Penh und Angkor Wat, das merkt man ja schon als Passagier beim manchmal vergeblichen Versuch, in der Koje einzuschlafen.
    Die gröbste Kraft wirkt aber dann, wenn ein anderer Zug entgegenkommt und der Fahrtwind aufschlägt. Ich hatte mal einen Schaffner gefragt, warum man denn das gesamte Gepäck abbauen muss. Da meinte er launig, es seien schon Verdecke von älteren Cabrios abgerissen worden. Von lässig festgemachten Gepäckrollen ganz zu schweigen.

    Und:

    Es kann sein, dass normalerweise immer geprüft und festgemacht wird.

    Normalerweise stürzen aber auch keine Kölner Museen ein, gehen keine Banken pleite und im Flieger keine Gepäckstücke verloren.

    Normalerweise gilt: Was schiefen gehen kann, geht schief.

    Gruß

  6. Klaus_D Gast

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    #16
    ....ich geb auch noch mal ne kleine Geschichte dazu .

    Überfahrt mit Bahn nach Sylt, auf Flachwagen, nicht der Sylt Shuttle. Motorrad (damals eine K) am Motorsturzbügel verzurrt und zwar richtig kräftig. Ich war beim Verzurren auch nicht anwesend .

    Jedenfalls einige Wochen später bin ich mit der K liegen geblieben, nichts ging mehr. Ein Freund von mir "erfahrener Q-Treiber und KfzMeister" hat meine K auf dem Abschlepper verzurrt und zwar auch am Motorsturzbügel. Es hat einmal kräftig gescheppert, Sturzbügel rausgerissen und Maschine vom Abschlepper gepurzelt .

    Ach ja, die Dinger heißen nicht umsonst Sturzbügel und nicht Zugöse

    Oha, wenn das auf dem Zug passiert wäre - Folgen wie im EingangsThread schon beschrieben

  7. Registriert seit
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    #17
    An den Bügeln sollte man ja auch nicht verzurren. Schon garnicht mit Spanngurten mit Ratsche, das können die Schrauben nicht halten.

  8. Registriert seit
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    #18
    Du meine Güte wie grausam.
    Traue nur dir selber gel !
    Ich bin einmal mit dem Autoreisezug nach München von Altonar. Man man man war das ne fahrt. An schlafen war nicht zu denken, dem einen war es zu kalt dem anderen zu warm, Fenster auf nee zu. Gruselig. Zurück sind wir die paar 1200 km von Österreich aus direkt nach Hause gefahren und keine 12 Std. später waren wir zu Hause.
    Im eigenen Bett liegen und auspennen ohne Störung.
    So gehts. Seit dem fahre ich lieber mit dem Bike oder Auto Anhänger. Da bestimme ich alles!

  9. Registriert seit
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    #19
    Zitat Zitat von peterotto Beitrag anzeigen
    Ich bin ziemlich sicher, dass die GS keine 20 Km steht. Überleg mal: Kurven, Bremsungen, Fahrtwind....
    Zitat Zitat von Aurangzeb Beitrag anzeigen
    Die gröbste Kraft wirkt aber dann, wenn ein anderer Zug entgegenkommt und der Fahrtwind aufschlägt.
    An den Gegenzug habe ich nicht gedacht.
    Bei den Bremsungen wird es darauf ankommen, ob wenigstens die Bügelstopper schon gelegt wurden.
    Die Kurven der Bahn haben nichts mit denen zu tun, die man selber mit dem Motorrad fährt. Obwohl der Mensch ziemlich hochformatig ist, bleibt man doch aufrecht im Zug stehen, während der Zug durch eine Kurve fährt.

    Normalerweise gilt: Was schiefen gehen kann, geht schief.
    Ausnahmen bestätigen die Regel.

    Dass der Zug auf den kaputten Trassen so ruhig läuft wie ein kambodschanischer Überlandbuss zwischen Pnom Penh und Angkor Wat, das merkt man ja schon als Passagier beim manchmal vergeblichen Versuch, in der Koje einzuschlafen.
    Die Fahrgeräusche zerren weniger am Motorrad als an den Nerven. Im Einzelnen hängen sie sehr von der Strecke ab und vom Zugtyp.
    Auf einigen Strecken ist das eher Güterzugbetrieb, auf anderen eher Nahverkehrszug.

    Zitat Zitat von Boxer Bine Beitrag anzeigen
    Ich bin einmal mit dem Autoreisezug nach München von Altonar. Man man man war das ne fahrt. An schlafen war nicht zu denken, dem einen war es zu kalt dem anderen zu warm, Fenster auf nee zu. Gruselig. Zurück sind wir die paar 1200 km von Österreich aus direkt nach Hause gefahren und keine 12 Std. später waren wir zu Hause.
    Im eigenen Bett liegen und auspennen ohne Störung.
    So gehts. Seit dem fahre ich lieber mit dem Bike oder Auto Anhänger. Da bestimme ich alles!
    Im Auto kann man bestimmt auch nicht besser schlafen und überhaupt auch nur, wenn man eins mitnimmt, mit Chauffeur.
    Mit dem Autozug lassen sich eben auch Zeitabläufe realisieren wie
    "den ganzen Tag fahren" (von zu Hause zum Bahnhof),
    die ganze Nacht fahren" (im Zug) und dann gleich wieder
    "den ganzen Tag fahren" (zum Urlaubsziel). Oder:
    Bis Feierabend noch gearbeitet, am nächsten Morgen schon die erste Motorradtour im Zielgebiet.
    Über die Jahre haben sich die Umstände der Zugfahrt schon etwas verbessert, wenn auch immer noch Verbesserungspotential da ist.
    Eckart

  10. Registriert seit
    08.08.2008
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    Standard ...ein Erlebnis anderer Art mit dem Zug...

    #20
    ...jetzt muss ich auch noch etwas los werden, für alle, die Angst haben, den Autoreisezug zu verpassen und schon Stunden vorher als Erstes am Bahnhof stehen (wie ich damals): Stellt niiiiiiiiemals als erstes Euer Moped auf den Zug!! Tja, so ging mir das vor zig Jahren in Neu-Isenburg, auf dem Weg nach Narbonne...3 Wochen Spanien lagen vor uns - die Freude wurde getrübt, als ich in Narbonne stundenlang meine ATwin von einer dicken Diesel-Schicht befreien durfte. Der Zug wurde in Strassbourg so lange umherrangiert und mit anderen Zügen zusammengehängt (rangiert wird bekanntlich noch mit der guten alten Diesellok...), ich sah zigmal unsere Bikes an uns vorbeirollen, dann wurden sie auch wieder angehängt...Aber die Putzaktion dort unten war nicht lustig. Das Benzin aus dem Tank musste herhalten. Vor allem die Bremsscheiben waren wunderbar eingeölt!
    Also es lieber nicht ganz so eilig haben und hinten einreihen bzw. nicht am Anfang eines Waggons. Mit dem Verzurren gab es damals keine Probleme, aber wir hörten von einigen Goldwings, die auf dem Zug nach Biarritz umgefallen waren - naja, um die ischs net schad
    LG Eva


 
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