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Das Leben ist eine Reise - oder - ich bin dann mal weg

Erstellt von ArmerIrrer, 02.04.2015, 21:59 Uhr · 296 Antworten · 35.295 Aufrufe

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    Weiter mit meiner RdGA:
    Dank seniler Bettflucht bekam ich mit, dass das Wetter sich in der Nacht, wie vom Wirt versprochen, änderte. Der fette Nebel stieg auf und erste Berggipfel lagen in leichtem Sonnenlicht. Gute Aussichten für mich, wie geplant die Assietta in Italien in Angriff zu nehmen. Die beiden Kumpels hatten vor, nochmal das schöne Dorf aufzusuchen und den Col de Iseran unter die Räder zu nehmen.

    Also ohne TC und Gepäck, oh ist der Bock leicht, zurück nach Lanslebourg, Blinker rechts Richtung Italien. Zunächst wollte der Col du Mt. Cenis bezwungen werden. Auf vielen großzügig gestalteten Kehren mit langen Geraden, nicht schwierig aber dennoch spaßmachend, galoppierte die ADV zum Gipfel. Das Wetter wurde gut.
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    Ein schöner See zur Rechten, Name ist leider gerade weg.
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    Weiter ging es rein nach IT, Richtung Susa. Mußte etwas stochern, bis ich die wirklich unscheinbare Einfahrt in das Passsträschen rauf zum Col du Finestre fand. Enttäuschung zunächst, als ich den Schliderwald sah. Alles schien verboten und war es dann aber doch nicht, zumindest nicht für mich und mein Gefährt und nicht an diesem Tag. Also rein da. Finsterer Bergwald, alles nass und glitschig, engste Kehren und siehe da eine nahzu endlose Kolonne allradgetriebener Fahrzeuge aus verschiedensten Ländern vor mir. Sie haben mich aber immer brav passieren lassen in den Kehren. Die Strasse war zunächst asphaltiert, später als die Baumgrenze erreicht wurde wurde daraus heller Schotter. Jener war zeitweise mit Lehm gemischt und wegen der vorangegangenen Regenfälle auch weich. Machte ja nichts, habe es ja so gewollt. Endurofahrer mit handlicheren Geräten kommen den Berg runter, noch kein Geläuf, welches mich beeindruckt hätte. Irgendwann war ich dann bei schönstem Wetter oben, auf dem Col du Finstre.

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    Schnell beim lieben Gott bedanken für diesen schönen Teil des Lebens und weiter, um den südlichen Einstieg in die Assietta Kammstrasse bei Sestiere zu finden.

    Schilderwald (u. A. Verkehrsverbot füt Fahrzeuge aller Art) und Absperrungen wie schon bekannt. Hier aber doch schon mit deutlichen Verboten, z.B. für Mittwochs. Gut dass Dienstag war! Die Strasse, nein es ist ein Weg aus Schotter, Lehm und Felsen, ist 33 km lang und man baucht rein zum Fahren etwas mehr als 1h. Auch hier zeigten sich die Nachteile des vorangegangen Regens. Pfützen ohne Ende, Lehmschmadder, Steine oder nur noch Felsen erwarteten mich hier. Aber ich habe es so gewollt. Zwei Belgier kamen mir mit GSA entgegen, sie wirkten beeindruckt. Aber es waren auch PKW unterwegs, also ging es auch für mich. Habe manchmal bei der Fahrt etwas gefilmt mit dem Fotoapparat, doch der Lenker hat nicht ohne Grund zwei Enden. Zeitweise sind die Abhänge links oder rechts schon so, dass man sich wünscht, nicht ins Straucheln zu kommen beim Slalom zwischen Pfützen und Felsen. Entgegenkommende Fahrzeuge bleiben immer bergwärts stehen und der Biker rollt "todesmutig" auf der Kante des Abhanges lang.
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    Die Landschaft war schon beindruckend. Erstaunlich auch, wer und was sich da alles so rumdrückt! In D wäre das alles längst verboten, das hier ist ja ein Naturschutzpark. Das Fahrwerk der ADV hatte so seine Mühe mit der Piste, aber das sollte alles noch viel schlimmer kommen auf dieser Reise. Vergesse immer gerne auf den Enduro-Modus zu wechseln. Wenn dann im falschen Moment immer wieder die Traktionskontrolle greift, kommt man u.U. zum Stehen und nachfolgend nicht wieder in Gang. Besonnen die Spur und Richtung wählen, das sollte man sich zu eigen machen.
    img_0763.jpg
    Die Assietta endet und eine schmale, kurvenreiche und neue Asphaltstrasse führt wieder auf den Col du Finestre hinauf. Unterwegs wird ein Art Alm sichtbar, geeignet, um Verpflegung nachzufassen. Treffe dort drei deutsche Enduristen, unterwegs mit leichterem Gerät, einer davon war früher mal Motocrossfahrer und schon hatten wir noch mehr zu reden.
    Am Hotel grobe Reinigung der ADV, dann Eintreffen der anderen beiden, es gibt Bier und ich bin etwas platt!

    Fortsetzung folgt.

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    Weiter mit der RdGA
    Es ist Mittwoch früh, das Frühstück im Hotel prima und das Wetter auch. Runter gehts Richtung Modane, die anderen beiden müssen tanken, mein Bunker ist voll. Mein Plan, den Abstecher über Le Bourg d, Oisans und damit noch den Col de la Craix de Fer mitzunehmen scheitert, weil die Route etwas anders, verläuft als mein Ausdruck von "Alpentourer" es vorgibt. Wir erreichen den Col du Galibier und machen eine kleine Pause. Da ich nicht sicher bin ob es den anderen beiden passt, dass ihre Gesichter dabei sind habe ich das Bild "frisiert".
    Anhang 173308

    Wir rollen zügig runter Richtung Briancon. Hier wäre ich gerne zurückgekommen von der Asietta, habe nur zu viel Zeit verplempert mit dem Einstieg. Der hätte dann von Norden her erfolgen müssen, hatte ich routentechnisch auch so vorgesehen, klappte aber trotzdem nicht.
    Beeindruckende Gegenden in denen wir uns bei bestem Wetter auf dem Motorrad bewegen.
    Anhang 173317Anhang 173318

    Wir kaufen uns etwas Käse, Bagette und Wasser und richten uns an einer geeigneten Stelle direkt an der Strasse zur Pause ein.
    Als es weitergehen soll, fällt mir ein, dass ich mir ja das rechte Handgelenk und die Gosche etwas einreiben müßte mir Sonnencreme. Es beginnt eine Suche, die den Anderen zu lang wird, sie standen ja in der Sonne. Ich werde sie dann also verfolgen müssen. Leider steht die Creme im letzten Hotel und das Handgelenk ist schon verbrannt.
    Also hinterher. Jetzt kommt wieder das Problem Route von Maps nach Basecamp. Ich irre eine Weile rum, fahr gefühlt 10 Mal durch den gleichen Ort und lasse mich auch noch von anderen Fahrern verunsichern denen es mit der Route offensichtlich ähnlich ging. Ich brumme auf den Col de Var.
    img_0789.jpg
    Für dieses Bild hatte sich ein Pärchen mit so einem amerikanischen Eisenhaufen direkt unter dem Schild eingefunden, das ging als Beweisfoto natürlich gar nicht.
    Ein paar Bilder von der Umgebung und vom Lautaret. Hier steht angeblich das Cafe mit der schönsten Aussicht Frankreichs. Gut, war ja auch ganz nett, den Caputschino habe ich aber wegen Ungeniesbarkeit stehen gelassen.
    Anhang 173311Anhang 173312Anhang 173313Anhang 173314Anhang 173315

    Der Col de la Cayolle war das nächste Ziel.
    img_0794.jpgimg_0795.jpg

    Vom Col de la Couillole gibt es eigenartiger Weise kein Foto! Wir liefen auf zwei einheimsche Paare mit Motorrädern auf und es entwickelte sich eine kleine Hetzerei. Sie konnten mir nicht folgen, waren ja auch zu zweit. Habe allerdings auf den Geraden so gut wie gar nicht beschleunigt, wollte die Mitte des Reifens schonen. Dafür gabs in den Kurven Feuer. Oben ein wunderbares Gespräch mit ihnen, so was macht auch das Leben schön.

    Wier erreichen den Col du Valberg. Hier war sich unser Cheforganisator sehr sicher ein bereits von uns vor 2 Jahren genutztes Hotel zu finden. Ich war nicht davon überzeugt und hatte mal recht.
    img_0796.jpg

    Also weiterfahren. Die K1300 hatte zu sehr am Spritfass "genippt", wir brauchten also eine Tankstelle und ein Hotel. Gestochert und gesucht, alles ja kein Problem heute. Ein ausgeschildertes Hotel mit Hinweis auf "Biker" hatte mein Interesse geweckt und ich folgte, die anderen beiden im Schlepp, den Empehlungen meines N5. Das Sträßchen wurde immer schmaler und steiler, endete dann letztlich vor einer Treppe, die dann auf eine Hauptstrasse führte. Wenden und zurück! Selbstüberschätzung, in der Nähe von maßlos angesiedelt, ließ mich einen Wendversuch unternehmen. Leider klinkte sich das Vorderrad mit der Felge irgendwo ein, die ADV legte sich unhaltbar auf die Seite und wie konnte es anders sein hangabwärts.
    Ich brachte meine Extremitäten schnell in Sicherheit und beendete den Fall mit einer, so hoffe ich, sehenswerten Rolle. Zu Viert richteten wir sie wieder auf. Alleine hätte ich sie wohl zerlegen müssen um da wieder weg zu kommen.

    Die Handbremse hatte Luft gezogen, die Sturzbügel stellen ihre Daseinsberechtigung unter Beweis, Handschutz links verkratzt, Zusatzschweinwerfer li zerkratzt und die Simmeringabdeckung am HAG sah aus wie durch den Wolf gedreht. Ich hatte sofort den Motor abgestellt, beim Anlassen kam nun erstmal eine blaue Rauchwolke, die sich auch ein wenig hielt. Bloß nicht genauer gucken, sonst wird der Ärger noch größer!
    Das Spritproblem trat wieder in den Vordergrund, wir verloren den dritten Mann. Der hatte zwischenzeitlich jemanden in einem Garten eine Limoflasche voll bestes Benzin abgeschwatzt. Wir fanden ihn und das Zeug wieder. Aufgehts zur nächsten Tanke. Die beiden vorweg fahrend, entdeckte ich eine Stichstrasse, die mich nach einer großen Abkürzung wieder vor ihnen auf die Route führen sollte.
    Hinein da, den seltsamen Blick eines Hundefreundes ignorierend. Der Asphalt war zu ende, Ungemach in Form eines Bachbettes steil ansteigend, voll mit kindskopf großen Steinen, nahte. Fast lag ich wieder, diesmal aber allein! Bekam es aber gebacken und rollte dann hinterher auf dem richtigen Weg. Die beiden tankten und wir fuhren weiter. Plötzlich erkannte ich im nächsten Ort da schon mal angesprochene Hotel und wir bekamen auch Zimmer.
    Unglaublich, was das für eine Bude war. Investitionsstau hier gefühlt 150 Jahre. Und die Zimmer hatten auch so ihren Preis, je 100€ drückten wir mit Frühstück und Bier ab. Zum Abendessen gab es die Reste von Bagette, Wurst und Käse wie 2 Jahre zuvor auf der Terrasse.

    Weiter demnächst!

    Schade, es tauchen jetzt nach dem Speichern ungültige Anhänge auf!

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    So, bin in Bukarest eingelaufen. Der Bericht ist zwar online aber noch nicht freigegeben - ätsch. Mach ich dann morgen irgendwann wenn ich die Bildergalerie dazu fertig habe, aber da muss ich erst die Bilder sichten, aussortieren und beschriften...

    Grüßlis aus dem Umbrella-Hostel im Diplomaten-Viertel zu Bukarest

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    Die Bildergalerie zur aktuellen Reise ist frei geschaltet....

    2015 - Osteuropa - das-leben-ist-eine-reise

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    Und die Berichte sind jetzt auch frei geschaltet...

    2015 - The Long Way Down-Under - das-leben-ist-eine-reise

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    dsc_0111.jpg
    erinnert etwas an deutsche Mittelgebirge - Zentralbulgarien

    dsc_0098.jpg
    kann man machen, muss man aber nicht - steht zum Verkauf in Bukarest

    dsc_0082.jpg
    schade um das schöne Tierchen

    dsc_0092.jpg
    so scharf sie ist, wenn es schnell gehen muss werden die Bilder meistens nichts...

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    Tolles Motto!

    beim letzten Foto wenn ich mir auch das Genick verrenkt habe

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    So, die Bildergalerie zu Osteuropa ist nun auch vollends aufgefüllt...

    Ab jetzt kommen dann die neuen Seiten (Berichte und Bildergalerie) mit Türkei und Kaukasus, natürlich erst sobald ich ein bisschen was erlebt habe.

    Stehe Kritik natürlich offen gegenüber, also immer raus damit...

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    Weiter mit der RdGA:
    Wir fanden das verlotterte Hotel dann urplötzlich. Man hatte Platz und Flaschenbier für uns, also verzehrten wir die Reste unserer Einkäufe statt fett zum Essen zu gehen.

    Der Morgen hatte gutes Wetter parat, ich mußte erneut die Führung abgeben weil Base Camp die Route umgefrickelt hatte. Wir bogen ab um den Col de Turini zu erklimmen. Interessant, was sich hier oben so abspielte. Ralleys im Schnee und dann bei diesen Strassen.img_0798-2-.jpg

    Runter ging es Richtung Sospel. Den Col de Brouis und den Col de Castillon habe ich gar nicht wahrgenommen, müssen beide unscheinbar gewesen sein oder der Verkehr hatte mich zu sehr beschäftigt. In Sospel trennten sich unsere Wege. Der vorangegangenen Verabschiedung folgte noch freundliches Winken und ich bog allein rechts ab richtung Menton. Der dichte Verkehr machte keinen Spaß, wohl aber das Wetter dort unten. Es gab, wie vorgenommen Capputschino (?) am Mittelmeer, so wollte ich es haben.
    img_0801-2-.jpg

    Weiter ging es bald, an der Küste entlang durch Stadt und dichten Verkehr Richtung Osten um den Eistieg in den Südteil der LKGS zu finden. 60-70 km solten es sein. Kurz vor dem Einstieg wollte ich noch tanken, war runter auf 95km RRW. Die Tanke war leider verschwunden, hörte ich von jemanden der gut Deutsch sprach. Weit fahren, Zeit verlieren oder daran glauben, dass der Sprit auch noch für den Nordteil reichen würde, das war die Frage. Etwas unangenehm, wusste ich doch nicht wie sich der Verbrauch darstellen würde bei dem schwierigen Geläuf. Und was ist wenn ich mich verfranse? Antreten, hieß der Entschluss! Ich erklärte, dass ich rauf auf die LKGS wolle und man nahm Rücksprache mit einem Italiener. Aussage: Die Strasse ist gesperrt, aber du kannst passieren.

    Was hieß das nun? Zunächst dran vorbeigebrummt, fand ich den abgesperrten Einstieg. Reinfahren oder nicht? Ja, bin doch nicht zum Spaß hier! Zwei leichte KTM,s kommen mir entgegen, aha geht wohl doch. Wenig später löste sich das Rätzel auf. Etwa 80% der Strasse fühlten sich wohl sehr zu dem steilen Abhang rechts hingezogen und waren, dem Gesetz der Gravitation folgend, tief unten in einem Tal verschwunden. Eisenstangen und ein Flatterband begrenzten talseitig eine schmale, verbliebene Spur. Die ADV sollte da durch passen ohne Koffer. Nicht lange zögern, rein und durch, gedacht, getan und gut. Asphalt kam wieder und bleib noch ein wenig.
    Aber dann, fast schlagartig, wurde es steil und nur noch steinig. Nicht stehen bleiben, du kommst nicht wieder in Gang, dieser Gedanke
    beschäftige mich und das Motorrad dauernd.
    Sch....., umschalten auf Enduro-Modus vergessen, so kommst du da sowieso ncht rauf.
    Wanderer blicken uns teils ungläubig und teils anerkennend an. Die Strecke sollte 28 km lang sein und veränderte ständig ihre Beschaffenheit. Fahren war häufig nur im 1. Gang drin, manchmal tat es aber auch der 2., selten der 3., aber den brauchte ich zum Spritsparen. Wie üblich, in den Bergen, hatte man, um das Regenwasser gezielt abzuleiten, schräg zum Abhang eine Art Gräben mit kleinem Wall dahinter angelegt. Die mochte die ADV garnicht, da zeigte sich sofort das Gewichtsproblem. Besonders dann, wenn ich mal mit kleinem Gastsoß versuchte, diese Wälle etwas elegant zu überspringen. Weil sie dann aber immer so in die Federn krachte, fuhr ich wenn möglich, lieber in Schlagenlinien daher. Klappte oft gut.

    Das Navi verlor die LGKS irgendwann, ich konnte nur noch sehen wo ich war und wo die Grenze zw. IT und FRA verlief. Ich traf 3 Deutsche an einer Kasernenruine. Alle suchten den Weg mit Navi und Handy in der Hand, gesellte mich dazu. Ich wußte, dass ich mich immer an der Grenze entlang bewegen müßte, verabschiedete mich und tat das auch.
    Das nun folgende Geläuf war schwerer, als ich es erwartet hatte und gefährlicher auch. Ein Allradler und ich hätten nicht aneinander vorbei können, wie das wohl geworden wäre. Ich hätte den Bock nicht einmal umdrehen können, es war zu schmal, nur steinig, felsig und ich hatte gehörigen Respekt vor den Abhängen. Da stand kein Baum kein Strauch mehr, man konnte nur runterfallen. Es wurde sehr langsam wieder besser fahrbar, der Sprit wird wohl reichen. Nur nicht stehenbleiben in ungünstigen Momenten, das hangseitige Bein wird immer zu kurz sein!
    Traf einen Allradler aus dem Allgäu als es rein ging in den Nordteil. Die begleitende Dame wirkte recht angespannt, das besserte sich auch nicht, als ich in die Richtung zeigte aus der ich kam und sagte: Das wird spannend.

    Es kam die Mautstelle, Bauwagen und Container. Die 10 € zahlte ich gerne.
    img_0828.jpg

    Der Nordteil war insgesamt besser zu fahren, ein wenig mehr Anspannung hätte ich aber gerne in kauf genommen. Die Landschaft war aber großartig.
    img_0802-2-.jpgimg_0807-2-.jpgimg_0810-2-.jpgimg_0819-2-.jpgimg_0822-2-.jpgimg_0819-3-.jpg

    Den kleine Hof da unten im Tal habe ich zwar angefahren, entschloß mich aber weiter zu rollen. Eventuell würde ich noch die Maira Stura in Angriff nehmen heute.
    Auf dem Col di Tenda tobt im Winter wohl das Leben. Mein Mautticket wurde kontrolliert, erstaunlich. Hier oben ist sonst wohl einiges erlaubt. Man kann mit dem Motorrad durch den Innenhof rollen, teils auch die Ruinen umkurven. Das wäre in D schon lange anders.
    Unter mir verläuft im Tunnel die N204 und eine Bahnlinie von Süden (FRA) nach Norden (IT). RRW: 25 km, es war gut und schrecklich zugleich, mit dem leeren Tank da rein zu fahren! Aber noch 30 ltr Sprit mitschleppen und u.U. aufheben zu müssen, wäre auch nicht so prall gewesen.

    Weiter evetll später.

  10. Registriert seit
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    So, die ersten Berichte aus der Türkei sind online, wünsche viel Spaß beim lesen.

    Kritik und Anregungen gerne und reichlich erwünscht.

    Leider bin ich zu blöd das anderer Reihenfolge zu schreiben, bzw. ist mir der Aufwand zu groß das dann umzudrehen, da ich nur sporadisch Internet habe, ich hoffe ihr könnt alle damit leben dass man erstmal ein bisschen zu scrollen hat bis man bei den aktuellen Berichten ist. Dafür halte ich diese ja kürzer und mit mehr Bidlern lockerer, dann sollte das gehen.


    Hach, ich finde es so geil dass ich diese Tour mit mache!

    Grüße aus der Türkei


 
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