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Der Outdoor-Food-Thread - überleben in der "Wildnis"

Erstellt von KaTeeM is a schee..., 30.04.2014, 18:41 Uhr · 6 Antworten · 1.100 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard Der Outdoor-Food-Thread - überleben in der "Wildnis"

    #1
    Hallo Community!

    Heute möchte ich mal das versammelte Wissen der 2-Rad-Weltenbummler in Bezug auf die Outdoor-Nahrung anzapfen.

    Konkret würde mich mal interessieren, was für Erfahrung Ihr in Bezug auf die Nahrungsaufnahme während Eurer Reisen gemacht habt.

    - Was esst Ihr so, wenn Ihr unterwegs seit und wie bereitet ihr es zu?
    - Wo kauft Ihr WAS für Lebensmittel im allgemeinen aber auch im speziellen ein und wie transportiert Ihr es dann?
    - Gibt es wissenswerte Neuigkeiten in Bezug auf Zubereitung, Lagerung etc.?
    - Welche Anbieter von Fertigprodukten sind empfehlenswert und gibt es auch ganz schlimme Totalausfälle?

    Und da ja einer den Anfang machen muss, fange ich mal mit meinen Erfahrungen an:

    Ich bin, wenn längere Zeit auf 2 Rädern unterwegs, bedingt durch meinen regen Stoffwechsel auf regelmäßige Nahrungs-- und Getränkezufuhr angewiesen. Daher führe ich - für tagsüber - in einer kleinen Tupperdose immer etwas Brot/Käse/Salami nebst ein bisschen Gemüse/Obst mit mir. Dazu gibt es dann Wasser aus dem Camelbag oder Getränkeflaschen, die im Gepäck verstaut sind. Das Camelbag bleibt auch bei wochenlangem Einsatz in wämeren Gefilden tadellos sauber und keimfrei, wenn man über Nacht eine Correga-Tabs-Tablette in etwas Flüssigkeit darin aufbewahrt. Micropur zur gleichzeitigen Entkeimung erfüllt denselben Zweck.

    Zum Abend hin kaufe ich dann ggf. auch abhängig vom Standort bei lokalen Händlern etwas ein und bereite es mit einer kleinen Kochgarnitur zu. Dafür habe ich einen Gaskocher und etwas Campinggeschirr nebst Zubehör wie Gewuerze etc. im Gepäck. Falls ich mal keine Lust aufs kochen bzw. den lästigen Abwasch danach habe, gibt es natürlich auch gerne mal regionale Spezialitäten aus Trattoria & Co..

    Ab und zu - meistens beim wild campen mitten in der Pampa - darf es dann aber auch mal ein Fertig"menue" aus der Alu-Tüte sein, die man nur mit heißem Wasser auffüllen muss. Dabei habe ich mit den Produkten von "Travel-Lunch" oder auch "Outdoor-Food.de" gute Erfahrungen gemacht. Die machen satt und schmecken selbst für "Dosenfutter" einigermaßen gut. Ich grille aber auch gerne mal - wo es denn möglich ist - ein schönes Stück Fleisch über dem abgebrannten Lagerfeuer. Etwas archaisch zwar - aber in Punkto (Geschmacks)-Erlebnis oftmals nicht zu toppen! Dafür habe ich einen kleinen, flachen Grillrost dabei der in einer Plastiktüte aufbewahrt, so gut wie keinen Platz im Koffer benötigt.

    Zum Morgen hin gibt es dann Tee (die Teebeutel bewahre ich in Nalgene-Flaschen auf) oder Kaffee (oder so was ähnliches) aus den kleinen praktischen Instant-Tütchen. Frühstück brauche ich am frühen Morgen nicht.

    Nun die Frage: Wie handhabt Ihr das so? Was macht Ihr besser / anders / komforttabler?
    Ich freue mich auf Eure Anregungen und neue Ideen!

    Gruss
    Jan

  2. Registriert seit
    05.10.2007
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    5.262

    Standard

    #2
    Ich hab immer ein, zwei Dosen Ravioli als Reserve dabei. Manchmal auch Spagetti. Das Zeug bring ih meist auch wieder zurück.
    Ich geh gern shoppen und esse gern lokale speisen. Also kauf ich unterwegs, was ich brauche.
    In Frankreich oder Italien gerne Baguette und Käse, Wurst und Paté.
    In deutschland alles Mögliche.
    In rumänien das, was es gibt. In Tansania hab ich mich nach den strassengrills gerichtet.
    Einen Grillrost hab ich auch dabei sowie einen Kocher.
    Ich trinke nur Mineralwasser mit Kohlensäure. Das hab ich bisher weltweit gefunden. Notfalls auch Saft und abends gern Hochprozentiges.
    Deine Alupacknahrung muss ich auch mal testen... mal sehen, was ich hier in CH finde.

  3. Registriert seit
    23.02.2014
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    77

    Standard

    #3
    Fahre immer mit Müsli-Riegel ( früher Corny...... enthalten aber inzw. Haselnüsse, gegen die ich allergisch reagiere!), deshalb jetzt die von Seitenbacher, oder:
    p1040241.jpg p1050319.jpg p1050634.jpg
    Habe dazu Landjäger dabei. Bei der letzten Tour habe ich unverpackte nur in Gefrierbeutel gepackt, ohne Luftdicht zu verschweißen, nach 4-5 Tage fingen die an zu schimmeln ..... man(n) macht Fehler! Aber die Dosenwurst hält dafür ewig .... fast wie früher EPA ( .... für die Jungen: Ein-Mann-Packung von der Bundeswehr ) Tomaten, Käse, Obst, Brot kaufe ich vor Ort.

    Und über die Reste freuen sich: p1040591.jpgp1040595.jpg

    Gaskocher, Geschirr sind mir zu große Platzfresser ..... und Geschirrwaschen brauche ich nach 10-12 h Fahrt auch nicht mehr!

    Ich bin im Urlaub, on tour, da freue ich mich auch auf was anderes:
    p1030390.jpgp1050111.jpgp1050450.jpg

    Gruß Kardanfan
    Miniaturansichten angehängter Grafiken Miniaturansichten angehängter Grafiken p1030379.jpg  

  4. Registriert seit
    21.02.2014
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    10

    Standard

    #4
    Hallo, Zusammen

    für meinen Teil, benötige ich nur das Reduzierte Kochgeschirr um Morgens Kaffee oder Tee anzurichten, den Rest zum Sattwerden finde ich an der Strasse, es geht ja nicht immer in - Beet - um zu Campen.

    Weiterhin Viel Spass beim Reisen.
    HK_57

  5. Registriert seit
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    #5
    Zitat Zitat von hk_57 Beitrag anzeigen
    den Rest zum Sattwerden finde ich an der Strasse,
    Hi
    du isst echt totgefahrene Kleintiere?
    Oder weggeworfene Sachen.
    Gruß

  6. Registriert seit
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    Standard

    #6
    Grundsätzlich immer ein Pfund Nudeln pro Mitfahrer zzgl. ein großes Glas Barilla Pesto an Bord.
    Ansonsten ess ich keine "klassischen" Fertigprodukte.
    Auch immer dabei: ein vakuumverschweistes Stück (oder zwei) Geräuchtertes vom heimischen Metzger als eiserne Reserve.

    Ansonsten hab ich einen kleinen Edelstahl-"Notebook"Grill, der wunderbar in den ZEGA-Koffer passt. Frisches Fleisch vom Grill auf Tour ist das Beste, was es auf der Welt gibt
    Den Grill möchte ich nicht mehr missen. Die paar Gramm mehr spar ich dann lieber an mir, an der Kleidung oder sonst wo.

    http://www.concona.de/admin/_mp/1/Ne...-grill_g01.jpg

  7. Registriert seit
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    Beiträge
    4.049

    Standard

    #7
    Ganz wichtig, besonders bei Reisen in heisse Ecken ist: ein paar Beutel dehydriertes Wasser einpacken, gibts sicherlich neben den anderen nützlichen Utensilien bei dein großen Verdächtigen. Kann mann dann einfach mit frischem Wasser anrühren und muß nicht Durst leiden.

    Ansonsten, gescheit frühstücken, Brot, Wurst, Tee, alles immer in Läden vor Ort am Vorabend gekauft - tagsüber brauch ich nix ausser Getränke und Abends dann was auf den Klappgrill aus dem Supermarkt oder ein paar Nudeln, die immer dabei sind, ebenso wie 2-3 Beutel Soßen zum anrühren. Das Zeug geht wenigstens nicht kaputt unterwegs und man hat eine Notration.

    Aber in letzter Zeit immer öfter nur noch ohne Zelt unterwegs, und dann gehts einfach ins Wirtshaus.


 

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