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Diabetes,Insulin & Reisen

Erstellt von Pouakai, 26.03.2013, 14:43 Uhr · 4 Antworten · 1.917 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard Diabetes,Insulin & Reisen

    #1
    Der ein oder andere insulinpflichtige Diabetiker hat sich vielleicht schon mal gefragt ob er noch sein Hobby so ausüben kann wie er möchte und ober er seinen Traum von der Afrikadurchquerung oder andere heißen Orte auf der Welt bereisen noch verwirklichen kann. In meinem Blog habe ich mich mal mit dem Thema auseinandergesetzt und kann schon hier ganz klar sagen - geht alles ohne Probleme. Ich habe auch ein paar praktische Tests durchgeführt und im Sommer werde ich noch ein paar weitere durchführen. Ich hoffe ich kann damit dem einen oder anderen weiterhelfen.


    Insulin & Reisen



    Der insulinpflichtige Diabetiker sollte sich nicht nur wenn er nach Australien ins Outback reist Gedanken um sein Insulin machen, sondern überall auf der Welt wo es warm ist. Wer die Welt dann noch mit dem Motorrad oder dem Fahrrad erkunden will stößt schnell an Grenzen. Die typischen Kühltaschen, bzw. Reisekühlschränke taugen nichts, denn sie nehmen zu viel Platz weg, bzw. benötigen einen Stromanschluss. Aber zum Glück haben sich schon viele diesem Problem angenommen aber die Infos sind weit gestreut im Internet und ich werde versuchen hier einmal die Sache gebündelt wiederzugeben.
    <<hier>> geht es weiter...

    Insulin & Reisen - Die Darsteller

    Test 1
    Test 2
    Test 3
    Test 4
    Test 5
    Test 6 - FRIO Cooling Bag


    Sollte es noch fragen zum Thema geben oder soll ich vielleicht noch etwas austesten, dann einfach hier oder im Blog nachfragen.

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    Standard

    #2
    Test 7 - Hitze und Insulin
    Nunja, ich glaube heute darf man von einem warmen Tag reden. 34°C bis 36°C im Schatten hier in München. Also, heute Morgen um 05:30 Uhr mal schnell die Thermoskanne mit 15,7°C kaltem Wasser gefüllt und dann raus damit auf den Balkon.

    Dort durfte sie dann den ganzen Tag in der Sonne stehen und es hatte dann heute Abend um 18:30 Uhr immerhin noch 43,3°C in der Sonne.

    Nach 13 Stunden Sonnenbad hatte das Wasser in der Thermosflasche und das Insulin eine Temperatur von 22,2°C. Es fand also ein Erwärmung von 6,5°C in 13 Stunden statt.

    Das reicht, also für mich ist dies die Option Nummer 1 wenn ich nächstes Jahr das Red Center in Australien durchquere.


    Nebenher habe ich auch das FRIO Cooling Bag getestet. Bei einer Temperatur des Insulins von 23,1°C um 05:30 Uhr heute Morgen, habe ich den Insulinpen in die Tasche gesteckt.

    Heute Abend um 18:30 Uhr hatte sich die Temperatur nicht groß geändert. Es hatte immer noch 23,2°C. Das Insulin habe ich den ganzen Tag mit mir mitgeführt, lag aber nie in der direkten Sonne. Allerdings hatte ich im Büro trotzdem über 30°C und somit kann man sagen, der FRIO Cooling Bag funktioniert und hält das Insulin in einen akzeptablen Temperaturbereich. Auch bei den Messungen Tagsüber waren keine Schwankungen von mehr als +/- 1°C vorhanden. Das Verdunstungsprinzip mit dem Gel arbeitet einwandfrei und ich werde Morgen versuchen die Werte zu verifizieren.

    Auf jedenfall wird mich das FRIO Cooling Bag am kommenden Wochenende beim Motorradtreffen im Harz begleiten. Mal schauen wie unauffällig sich das Teil beim Motorrad fahren am Körper verhält. (wegen der Feuchtigkeit beim Verdunsten). Ich werde hier wieder darüber berichten.

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    #3
    Hallo,

    das Frio Cooling Bag hat bei meinen längeren Touren super funktioniert, hat sowohl die Pens`s als auch die Insulin-Patronen ausreichend vor der Hitze geschützt, hatte das ganze auch im Seitenkoffer (schwarze Farbe), möchte nicht wissen welche Temp. es da drinnen hatte, die Handhabung der Frio ist für fast alle Gegenden brauchbar da Wasser ja eigentlich immer dabei sein sollte; Eins noch, habe die Erfahrung gemacht das Insulin bei weiten nicht so anfällig auf Temperaturen ist als behauptet wird, sowohl nach oben als auch nach unten;
    LG
    Albert

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    #4
    Zitat Zitat von Alvara1 Beitrag anzeigen
    Hallo,

    das Frio Cooling Bag hat bei meinen längeren Touren super funktioniert, hat sowohl die Pens`s als auch die Insulin-Patronen ausreichend vor der Hitze geschützt, hatte das ganze auch im Seitenkoffer (schwarze Farbe), möchte nicht wissen welche Temp. es da drinnen hatte, die Handhabung der Frio ist für fast alle Gegenden brauchbar da Wasser ja eigentlich immer dabei sein sollte;
    Heute habe ich es nocheinmal im Büro getestet. Das Insulin war richt angenehm kühl. Beim spritzen hat es sich auch richtig kalt angefühlt unter der Haut.
    Zitat Zitat von Alvara1 Beitrag anzeigen
    Eins noch, habe die Erfahrung gemacht das Insulin bei weiten nicht so anfällig auf Temperaturen ist als behauptet wird, sowohl nach oben als auch nach unten;
    Das kann ich so voll und ganz bestätigen! Siehe auch in meinem Blog unter http://asphaltindianer.blogspot.com

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    Standard Insulinkühlung

    #5
    Insulinkühlung

    So, jetzt möchte ich das Thema Insulinkühlung auf Reisen mit Motorrad, Fahrrad oder wie auch immer unter extremen klimatischen Bedingungen (großer Hitze) zum Abschluss bringen.
    Also man kann ja, glaube ich, mit gutem Gewissen behaupten, dass in den letzten Wochen sehr heiße Temperaturen geherrscht haben. Ich bin zum Teil bei über 40°C (laut Temperaturanzeige Motorrad) in der Sonne Motorrad gefahren. Dabei hatte ich immer einen Insulinpen in der FRIO-Kühltasche und einen in einer mit kaltem Wasser gefüllten Thermoskanne. Den Insulinpen in der FRIO-Kühltasche trug ich dabei immer in der Innentasche meiner Motorradjacke und die Thermoskanne mal im Topcase, mal im Seitenkoffer und auch mal im Seitenkoffer direkt an der Seitenwand zum Auspuff. Meine Touren gingen in der Regel so ca. 8-10 Stunden. Wenn ich während der Tour oder am Abend die Temperaturen gemessen habe, überschritten diese niemals die 25°C. Meistens lagen sie um die 23-24°C.
    Die FRIO-Kühltasche, welche auf dem Verdunstungsprinzip basiert, hat immer einwandfrei funktioniert. Die Feuchtigkeit welche die Tasche kontinuierlich durch die Verdunstung abgibt war nicht störend. Ganz am Anfang merkt man eventuell, dass an der Stelle wo die Kühltasche mitgeführt wird, die Kleidung leicht feucht wird. Dies gibt sich sehr schnell, da bei diesen hohen Temperaturen der Körper relativ schnell zu schwitzen anfängt und dadurch die körpereigene Nässe diese Feuchtigkeit schnell übertrifft. Man sollte sich lieber Gedanken machen ob man genug zum trinken dabei hat. Auch musste ich unter der Fahrt niemals die FRIO-Kühltasche nachwässern.


    Fazit:
    Ich habe für mich die ideale Lösung gefunden. Der Insulinvorrat wird in einer Thermoskanne mit kaltem Wasser transportiert und die aktiv benutzen Insulinpens landen in der FRIO-Kühltasche. Für mich wird das durchqueren des Outbacks/Zentralaustraliens mit dem Motorrad zumindest in diesem Fall eine entspannte und sorgenfrei Tour.


 

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