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Dolomitenpässe sollen zeitweise gesperrt werden

Erstellt von Wolfgang.A, 12.02.2016, 08:50 Uhr · 56 Antworten · 7.284 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #31
    Zitat Zitat von AmperTiger Beitrag anzeigen
    mir ist der Titel Weltkulturerbe aber sowas von völlig egal. Wieder ein Schnitt in die Freiheit sich zu bewegen, auf Straßen, die mit unserm Geld bezahlt wurden
    Die Straßen in Italien habe ich bestenfalls über irgendwelche Strukturfonds der EG mitbezahlt.
    Das war sicherlich nicht viel. Wenn wir über eine touristische Überlastung des Alpenraums
    sprechen, dann müssen wir das wohl hinnehmen, Amp.

    Auf der Seiser Alm (Rosengarten, Plattkofel) war schon 2015 eine Teilzeitsperre aktiv:
    zwischen 19:00 Uhr abends und 08:00 morgens war die Auffahrt von Kastelruth nach Compatsch
    gesperrt.
    Die Weiterfahrt von Compatsch nach Wolkenstein war komplett gesperrt, es gab allerdings durch-
    fahrende, irre rasende Milchtanklaster zu bestaunen, .

    Ingesamt war es am Abend schön ruhig und erholsam. Wie das skitechnisch im Winter abgeht,
    kann ich nicht sagen.

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    #32
    Zitat Zitat von winnie59 Beitrag anzeigen
    Als wir im letzten Jahr in den Dolos waren, haben wir von Vigo di Fassa bis zur Sella fast zwei Stunden gebraucht. ...
    Aber in Vigo sind wir uns nicht zufällig über den Weg gelaufen?
    Auf den Touren sicher nicht, denn da haben wir richtig geile Touren mit sehr wenig Verkehr von unserem 'Guide' vorgesetzt bekommen, u.a. Rolle, Monte Grappa, ...

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    #33
    Zitat Zitat von coreboat Beitrag anzeigen
    Aber in Vigo sind wir uns nicht zufällig über den Weg gelaufen?
    Auf den Touren sicher nicht, denn da haben wir richtig geile Touren mit sehr wenig Verkehr von unserem 'Guide' vorgesetzt bekommen, u.a. Rolle, Monte Grappa, ...
    Wir waren vom 7.8. auf den 8.8. In Welschenhofen und sind dann am 8.8. über die Sella ins Grödnertal gefahren. War ziemlich spassbefreit weil ewig viel Verkehr. 2014 habe ich in der Gegend ähnliche Erfahrungen gemacht. Ist nicht meine Gegend.

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    #34
    seit über 15 Jahren bin ich pro Jahr mindestens 2x in Südtirol unterwegs. Gerne auch mit Abstecher ins Trentino oder ins benachbarte Friaul. Je nach Lust, Laune, Wetter und Verkehrslage.

    im letzten Jahr waren wir u. a. Mitte August östlich von Bozen. Übernachtet wird wie immer hier: Pattissenhof - Südtirol

    U.a. auch einen Teil der Sella-Runde, Lavaze, Chembra und den Mendel sind wir gefahren. Stau kenne ich dort in der Gegend nicht, Reisebusse relativ wenig und wenn wird zügig überholt. Die(se) bekannten Pässe fahre ich sicherlich nicht in Stunden des höchstmöglichen Verkehrs - und wenn dann gegen den Strom -, aber den einzigen Stau an den ich mich erinnern kann hatten wir anlässlich des Giros ... und den wollten wir sehen.

    An den WE's und Feiertagen in der Hochsaison wird, wie oben angedeutet, in die benachbarten Gebiete ausgewichen. Hin- und Rückfahrt führt trotzdem ein Teil durch das "Verkehrsgebiet", aber dann ist es dort noch nicht oder nicht mehr so voll. Die Anzahl der Blitzkästen hat sich z. B. auf der Hauptstraße nach Canazei rasant entwickelt auch wenn nicht alle scharf geschaltet sind.

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    #35
    August plus WE in den Dolomiten ist die denkbar ungünstigste Kombination des Jahres (Ferragosto). Da würde ich die Sellarunde überhaupt auslassen bzw. vor Ort schon um 7 losfahren.

  6. Registriert seit
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    #36
    Zitat Zitat von judex Beitrag anzeigen
    ...
    Ingesamt war es am Abend schön ruhig und erholsam. Wie das skitechnisch im Winter abgeht,
    kann ich nicht sagen.
    .... dass es in den Dolomiten auf den Pässen ums Sella im Sommer manchmal zugeht wie früher am Stachus, ist ja wohl nicht zu bestreiten. Und da tun alle Arten von Verkehrsteilnehmer (von Radfahrer zum Reisebus) ihren Teil dazu. Noch schlimmer ist es aber im Winter dort, da wird aber das Geld verdient und es wird sich wohl keiner rantrauen mit evtl. Beschränkungen. (hoffe ich zumindest)
    Mir kommt das etwas nach Aktionismus vor um die Bürokraten von UNESCO ruhig zu stellen.
    An Stelle der Südtiroler würde ich auf den Status "Weltnaturerbe" pfeifen und mir nicht von der UNESCO vorschreiben lassen, wie ich meine Angelegenheiten regle. Auch ohne dieses Markenzeichen ist diese Gegend zu dem geworden, was sie jetzt ist, dank der wunderschönen Landschaft und den gastfreundlichen Einwohnern.
    Klar wird dann der eine oder andere internationale/transkontinentale Gast vielleicht nicht mehr kommen, aber die Russen fehlen wegen Geldmangels sowieso schon.
    Interessant finde ich noch die Einlassung von Florian Zerzer (Interview im Link):
    "Geplant ist ein Kreisverkehr oberhalb von Plan de Gralba."
    Scheinbar kennt der "Pässebeauftragter" seine eigenen Paßstraßen nicht. Dort oben hats doch schon einen großen Kreisverkehr mit dem Sella-Stock als Insel

    Gruß Thomas

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    #37
    Zitat Zitat von maxquer Beitrag anzeigen
    Ich finde es absolut gut, wenn einige hier, aufgrund der angedrohten Streckensperrungen, nicht mehr in die Alpen fahren. Bleibt mehr Platz für mich.

    Gruß,
    maxquer
    Schön wenn ich dir in der Beziehung ein Wenig helfen kann .

    In der Hochsaison (Juli und August) meide ich die Dolomiten, und an Wochenenden sowieso.

    In der Vor- und Nachsaison ist es hingegen weniger voll, da macht es überall Spass in den Alpen .
    Allerdings gefallen mir die Westalpen eh besser, generell hat es weniger Verkehr und die Rennleitungen
    sind flexibler............

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    #38
    Servus,

    Wenn man in den Hauptreisezeiten in die Dolomiten fährt, dann muß man gute Nerven haben. Da noch Spaß zu finden ist mir nicht mehr möglich. Schon lange nicht mehr. Das wird vermutlich nicht nur mir so gehen und wird vielen Touristen ebenso gehen. Rundheraus gesagt sind die Dolomiten mit Ihren Highlights in einem unglaublichen Ausmaß überfüllt. Ich kann verstehen, daß man sich dort Gedanken macht ob das für Natur, Tourismus und Einheimischen nicht schon lange über dem Maß des Erträglichen liegt.

    Habt Ihr Vorschläge wie das auf ein normales Maß zurückgeführt werden kann? Mir fällt da spontan auch nichts ein, außer eben einer Sperrung wenns zuviel wird.

    Ich persönliche meide die Dolomiten zur Sommerzeit. Habe auch schon wunderbare Touren außerhalb dieser Zeiten gemacht. Natürlich ist das schwierig da noch freie Zeiten zu finden. Bevor ich aber in diesen riesigen Kolonnen fahre, den verständlichen Grant der geplagten Einheimischen ertrage, verzichte ich lieber.

    Italien oder gar Südtirol deshalb zu boykottieren würde mir allerdings nicht einfallen. Denn ein Teil des Problems sind ja auch wir. Es ist keine Unlust oder Fremdenhass was diese Reaktion auslöst, sondern schiere Verzweiflung die eine Lösung sucht.


    Gruß
    Karl

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    #39
    Das ist eine neue Art Grenzen zu ziehen
    einfach wegbleiben und gut ist es gibt andere schöne Plätze

    Gruß

  10. Registriert seit
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    #40
    Worüber wundern wir uns eigentlich?
    Wir fallen im Winter mit Snowboards & Skiern und im Sommer mit Mountanbikes, Motorrädern und Autos wie die Heuschrecken über die Landschaft her, als hätten wir sie gekauft. Natürlich lebt die Tourismusindustrie davon, aber das doch keine Entschuldigung.
    Niemand fährt doch sein Moped gegen die Wand, nur weil er es kann.
    Ich fahre leidenschaftlich gern Motorrad, besonders in den Alpen, aber ich meide stark befahrene Strecken.
    Schon weil ich dieses Kolonnenfahren hasse.
    Ich habe keinen extralauten Extremowitch-Auspuff und betrachte die Natur durch die ich fahre nicht als Feind, den ich bezwingen muß, sondern als Geschenk, das allen gehört - auch meinen Enkeln (die es noch nicht gibt)!
    Haben wir eigentlich das Wort Rücksicht und Verantwortung aus unserem Wortschatz gestrichen.
    Wenn wir alle so weitermachen und Natur als Privatbesitz ansehen für den man nur genügend Geld bezahlen muß, werden Streckensperrungen die Zerstörung dieser wunderbaren Landschaft nicht verhindern können.

    Gruß
    m.a.r.t.i.n


 
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