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Eigenes Motorrad auf die Kanaren schaffen und "Kaution" zahlen ?

Erstellt von cruisifix, 20.05.2015, 12:35 Uhr · 11 Antworten · 1.639 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard Eigenes Motorrad auf die Kanaren schaffen und "Kaution" zahlen ?

    #1
    Ich recherchiere gerade, ob ich mit dem eigenen Motorrad auf den Kanaren überwintern könnte. Nun finde ich bei Spediteuren die Information, dass bei Ankunft des Fahrzeugs dort 13 % "Kaution" seines Wertes fällig werden, von denen pro Monat Aufenthalt 3 % einbehalten werden. Bei 6 Monaten und dem (vermutlich zugrunde gelegten Neu-)wert einer R 1200 GS ADV kommt da einiges zusammen.

    Meine Idee ist allerdings, am Ende einer Westeuropa-Tour im Oktober die Fähre und keine Spedition für den Transfer auf die Kanaren zu nutzen.

    Hat jemand mal ähnliches versucht und Erfahrungen gesammelt ? Die Kanarenüberwinterung mit dem eigenen Krad wäre doch eine prima Idee für die Rentner hier im Forum.....

    (Die Forumssuche ergab nix und natürlich werde ich auch anderswo weiterrecherchieren, um "wohlmeinenden" Ratschlägen vorzubeugen.)

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    Standard

    #2
    Die Kanaren gehören zu Spanien, und damit zur EU. Da sollte es kein Problem sein das eigene Fahrzeug mitzunehmen. Google mal, mit diesem bloedem Tablet kann ich es leider nicht verlinken.
    Wenn ich dich richtig verstehe, willst du die Karre ja nicht da lassen. Auch das geht, aber wenn du ein Fahrzeug dort anmeldest, das neuer als sechs Monate ist, wird eine Steuer fällig, aber nur dann.

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    #3
    Frag mal bei www.Terneriffa-on-bike.de nach.

    Sind sehr nett und können Dir evt. entsprechende Auskünfte erteilen.

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    #4
    @Rainer
    Die Kanaren haben einen wirtschaftlichen und steuerlichen Sonderstatus. Deshalb halte ich solche absurden Schröpfgebühren für möglich.

    @GSAchris
    Danke für den Tipp, ich setze ihn auf meine Checkliste.

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    #5
    Ich kann es nur wiederholen, gib einfach mal " Fahrzeug einführen auf Kanaren" ein, da werden sie geholfen. Schoenen Tag noch,
    Rainer

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    #6
    Zitat Zitat von GSAchris Beitrag anzeigen
    Frag mal bei www.Terneriffa-on-bike.de nach.

    Sind sehr nett und können Dir evt. entsprechende Auskünfte erteilen.
    Hallo
    die sind so nett, dass sie mir nicht einmal den Standort der Mietmotorräder gesagt haben.
    Wenn ich dann im Norden ein Hotelzimmer buche muss ich evtl. 80 km fahren um im Süden das MR
    abzuholen. Ich habe dann und seitdem immer bei einem Mitteilsameren gebucht.
    Ich solltest bei denen erst was buchen. Habe denen was gesch... en

  7. X-Moderator
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    #7
    Zitat Zitat von cruisifix Beitrag anzeigen
    Ich recherchiere gerade, ob ich mit dem eigenen Motorrad auf den Kanaren überwintern könnte.




    Hast `ne PN....

  8. Registriert seit
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    #8
    *Zwischenstand:

    Ich habe die Clubjuristen vom ADAC und den deutschen Honorarkonsul für Teneriffa angemailt. Kommt von dort nix Amtliches, recherchiere ich weiter. Auch bei euren Tipps, Dank dafür.

    Schöne Pfingsten und sturzfreier Pistenspaß !

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    #9
    Hallo,
    Zitat Zitat von cruisifix Beitrag anzeigen
    Ich recherchiere gerade, ob ich mit dem eigenen Motorrad auf den Kanaren überwintern könnte. Nun finde ich bei Spediteuren die Information, dass bei Ankunft des Fahrzeugs dort 13 % "Kaution" seines Wertes fällig werden, von denen pro Monat Aufenthalt 3 % einbehalten werden.
    ...
    Meine Idee ist allerdings, am Ende einer Westeuropa-Tour im Oktober die Fähre und keine Spedition für den Transfer auf die Kanaren zu nutzen.
    Mit solchen Erfahrungen kann ich zwar nicht dienen, aber vielleicht helfen ein paar Hinweise schon weiter.
    Grundsätzlich sollte es schon möglich sein, mit dem eigenen Fahrzeug vorübergehend in ein EU-Ausland zu reisen, ohne dass das gleich als Import gewertet wird. Da Spediteure üblicherweise als gewerblicher Transporteur in Anspruch genommen werden, kann ich mir vorstellen, dass sich diese mit einer Kaution absichern gegen eine Inansprcunahme staatlicherseits, wenn diese ein Fahrzeug eingeführt haben, das dann nicht wieder ausgeführt wird. Wenn Du aber mit der Fähre fährst, solltest Du dort nach den Bedingungen schauen. Da werden Fahrzeuge üblicherweise nur mit Fahrer transportiert und ich vermute sehr, dass dann andere Bedingungen gelten.

    Zitat Zitat von juekl Beitrag anzeigen
    die sind so nett, dass sie mir nicht einmal den Standort der Mietmotorräder gesagt haben.
    Wenn ich dann im Norden ein Hotelzimmer buche muss ich evtl. 80 km fahren um im Süden das MR
    abzuholen. Ich habe dann und seitdem immer bei einem Mitteilsameren gebucht.
    Ich solltest bei denen erst was buchen. Habe denen was gesch... en
    Kann natürlich sein, dass die Freundlichkeit aufhört, wo es nicht mehr um ein Geschäft geht.
    Als ich bei denen gemietet hatte, fanden Übergabe und Rückgabe im Hotel Jacaranda in Costa Adeje statt - dieses Hotel ist auch mehrfach auf deren Webseite erwähnt.
    Besonderheit ist dort, dass man mit in Deutschland zugelassenen Fahrzeugen fährt. Diese werden offenbar immer nur vorübergehend eingeführt. Die müssten also durchaus um die Bedingungen für Ein- und Ausfuhr Bescheid wissen.

    Zitat Zitat von cruisifix Beitrag anzeigen
    Ich habe die Clubjuristen vom ADAC und den deutschen Honorarkonsul für Teneriffa angemailt. Kommt von dort nix Amtliches, recherchiere ich weiter.
    Da der ADAC kein Amt ist, wird von da nie etwas Amtliches kommen. Aber auf deren Webseite
    https://www.adac.de/reise_freizeit/s...r.aspx?Land=41
    gibt es Reisehinweise auch für Reisende mit Fahrzeug, mit Links zu Stellen, die für weitere Auskünfte zuständig sind. Von daher weiß ich nicht, wie Du auf den Honorarkonsul kommst, denn in erster Linie vertreten die Botschaften diese Länder hierzulande. Oft finden sich auf Webseiten von Botschaften auch Hinweise für Reisende.

    Eckart

  10. Registriert seit
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    Standard

    #10
    Der ADAC hat mir folgendes (Nichtamtliches) mitgeteilt:

    "Da die Kanaren einen Sonderstatus haben, wird die Einfuhr (Mitnahme) eines Fahrzeuges, auch wenn dies nur temporär ist, von der dortigen Zollbehörde überwacht.
    Das bedeutet, dass die Einreise des Fahrzeuges entsprechend vom Zoll dokumentiert wird, um somit die Wiederausausfuhr des Fahrzeuges zu überwachen.

    Im Regelfall darf ein Fahrzeug vorübergehend für 6 Monate eingeführt werden. Die Hinterlegung einer Kaution ist üblich. Ob tatsächlich vom Kautionsbetrag ein bestimmter Anteil einbehalten wird, dazu liegen uns leider auch keine Informationen vor."


 
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