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einfach nur mal ein Gruss....(aus Indien)

Erstellt von Stollenschleifer, 15.12.2011, 06:13 Uhr · 64 Antworten · 6.393 Aufrufe

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    #31
    Atacama Wüste.... yeah, auch ein geiles Ziel. Ich sag immer, wenn ich vor unserem Herrgott stehe und er fragt mich wie es denn so war, dann möchte ich ihm erzählen können was er für ne schöne Welt erschaffen hat. Möchte ihm nicht in die Augen schauen und sagen... äähem, ich hab mein ganzes Leben lang gearbeitet um ganz viel Geld zu verdienen.... und er dann sagt .... schön blöd !!
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    #32
    bin etwas angetrunken und schick Euch einfach mal was ich grade sehe
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    #33
    Zitat Zitat von Stollenschleifer Beitrag anzeigen
    bin etwas angetrunken
    So so !

  4. HvG
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    #34
    ach ich würd mal sagen, spätesten da bist wieder Nüchtern worden


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    Standard road rules

    #35
    Regel 1 : easy going..... locker und relaxt die Sache angehen.
    Regel 2 : gibts nicht

    innerstädtisch : nicht abdrängen lassen sondern selbstbewusst ins Getümmel hinein. Alle blicken sofort dass da ein Ausländer am Werke ist und sind entsprechend aufmerksam.
    Kopf kurz zur Seite drehen bedeutet dass man in diese Richtung gleich abbiegen wird. Funktioniert hervorragend ... auch wenn ich aus Gewohnheit trotzdem (als einziger) den Blinker benutzte.

    Wenn eng wird reicht es in der Regel Gas zu geben um sich aus der Gefahrenzone herauszumanövrieren. (wenn zB zwei LKWs sich rechts und linkes von einem aufeinander zubewegen)

    Da alle unaufhörlich hupen, kann man sich das getrost sparen. Bekommt eh keiner mit.
    Hab neulich zum ersten Mal gehupt . Wollte meinem Vordermann klarmachen mal kurz anzuhalten weil da so ein wunderschöner Flussarm war den ich genauer ansehen wollte. War direkt hinter ihm und hab getrötet wie bekloppt. Hat überhaupt nix genutzt
    Verhalten an der Ampel : jede frei Lücke muss dringend ausgenutzt werden um ans Ziel zu kommen. Meist findet die sich rechts oder links am Fahrbahnrand. Zur Fahrbahn gehört alles was befahrbar ist. Dort wo der Teer aufhört ist also noch lange nicht die Fahrbahn zuende.
    Dann gibt es noch vie variable Haltelinie an der Ampel. Das bedeutet mit zunehmender Länge der Rotphase bewegt sich diese Haltelinie in Richtung Kreuzungsmitte. Zum einen, weil sich von hinten laufend Mopeds nach vorne durchdrängeln, zum anderen weil die erste Startreihe eben einfach nie so lange warten kann , bis die Ampel endlich grün wird.
    Inder haben schlieeslich keine Zeit zu verlieren .... zumindest wenn sie ein motorisiertes Fahrzeug unter sich haben.
    meiner Meinung nach gibt es nur eine Kategorie Fahrzeuge vor denen man sich in acht nehmen muss. Die roten Linienbusse. Die Fahrer scheren sich um nichts und gar nichts. Sie werden nicht dafür belangt wenn sie seitlich irgendetwas über den Haufen fahren. Das ist so Gesetz. Fahren sie von hinten drauf (egal wie schwer der Unfall ist) bekommen sie für zwei Wochen Fahrverbot bei Lohnfortzahlung. Daher hat jeder Verkehrsteilnehmer entsprechenden Respekt vor den roten rostigen Monstern.
    Auf dem Highway heisst es dann einfach drauf los, jede Lücke ausnutzen und ab durch die Mitte. In der Regel ist links immer genügend Platz für ein Moped. Kommt es zum Stau rechtzeitig von fetten Lastern und Bussen wegkommen da man sonst eingenebelt wird. Immer hinter möglichst kleinen Fahrzeugen fahren da diese eben einfacher durch die Verkehrslücken kommen. Ziel sollte immer der linke oder rechte Fahrbahnrand sein. Wie beim Fussball versuchen meist alle in der Mitte ihr Glück. Also von aussen angreifen.

    Innerhalb der Stadt gilt es aufzupassen wenn man auf der linken Seite einem Tuk-Tuk hinterherfährt (diese 3-rädrigen Minitaxis) Die können nämlich jederzeit anhalten um Fahrgäste rein oder rauszulassen. Schwupps steckt man hinter ihnen fest und es geht zunächst nicht mehr weiter. Hier ist es meistens auf der rechten Spur am komfortabelsten.
    An Kreuzungen wartet man dann ebenfalls auf der rechten Spur (wenn man nicht ganz nach vorne kommt) Hier stehen nämlich die ganzen Rechtsabbieger. Schaltet die Ampel auf grün verschwinden die Fahrzeuge vor einem und kann durchstarten. Wenn man schnell genug ist erreicht man bei 50 % aller Kreuzungen die Grünphase der nächsten Ampel. Funktioniert garantiert !
    Dann kommt es immer mal wieder zu haarigen Situationen wenn ein Tanklaster mit Wasser vor einem herumfährt. Die Dinger sind glaub ich alle undicht und ziehen eine Spur hinter sich her. Jetzt heisst es aufpassen ! Der Asphalt ist eh immer wie glattpoliert und glänzt in der Sonne. Dann ist da ne fette Staubschicht drauf ..... und jetzt auch noch nass .... mannoman........ Schmierseife, fette glitschige Schmierseife. Da macht die Karre was sie will !
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    #36
    Saugeil.... und ich freu mich drauf. Mittwoch gehts über Dohan nach Trivandrum. Donnerstag/ Freitag dann relaxen und Samstag ab Varkala on the Road...

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    #37
    dann mach ich mal wieder ein paar Bilder rein. In dem Dschungel der letzten Tage gabs sowas wie Indernet nicht. Ach so..... gutes neues Jahr und so.....



    .....
    .....
    ein paar Einblicke in Moglis Kinderzimmer :-)
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    #38
    Moin Stollenschleifer,

    habe gerade mal mit Interesse den ganzen Bericht gelesen. Als erstes mal ein frohes neues Jahr und noch sehr viel Spaß auf deiner Tour!

    Freu mich schon auf die Fortsetzungen!

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    #39
    Trip nach Guijarat

    Unbarmherzig klingelte mich der Wecker aus dem Schlaf. Fünf Uhr morgens, was für eine Zeit um den Tag zu beginnen. Aber egal, ich musste raus aus den Federn, schliesslich wollte ich Punkt 6 am vereinbarten Treffpunkt sein. Es war noch dunkel als ich meine Klamotten auf der Enfield festzurrte um mich dann in den frühmorgendlichen Verkehrsrummel zu stürzen. Nur wenige Rickshaws und Lastwagen sind um diese Zeit unterwegs. Der blankpolierte Aspahlt spiegelt ihre spärliche Beleuchtung. Als ich am vereinbarten Treffpunkt ankam stand bereits die grellgrüne Kawasaki am Strassenrand. Mein indischer Begleiter hatte sie erst vor kurzem bekommen, sein ganzer stolz und eines der teuersten Motorräder die momentan auf dem legalen indischen Markt angeboten werden. Zunächst geht es über eine excellente sechsspurige Autobahn. Nie hätte ich zu träumen gewagt eine solche Strasse irgendwo in Indien zu finden. Aber so wie es aussieht scheint sich so langsam ein neuer Standart zu etablieren. Als die ersten Sonnenstrahlen durch die Palmen blitzten, bogen wir ab auf eine Nebenstrecke die uns direkt in die Berge führte. Die Strasse war keine 3 Meter breit und bestand fast ausschliesslich aus Kurven. Rechts und links dichtbewachsener Wald der nur ab und an einen Blick auf die umliegende Berglandschaft freigab. Immer wieder ging es über Brücken und irren Felsformationen vorbei. Eine soche Vielzahl von Kurven sind wahrscheinlich nicht einmal in unseren Alpen zu finden. Wir waren beide völlig begeistert als wir die erste grössere Pause des Tages machten.

    Google Maps und Garmin sind sich einig. Es gibt eine Verbindung die um den See herum führt und uns zurück auf die Hauptstrasse bringt. 69 Kilometer übelste Piste liegen nun vor uns. Allerdings auch die einziger Möglichkeit vor Einbruch der Dunkelheit wieder auf eine vernünftige Strasse zu kommen. Wir kämpfen uns buchstäblich durch Schotter und Alphaltbrocken. Mit fällt es noch verhältnismässig leicht die Enfield durch die Gegend holpern zu lassen. Mein Begleiter hat da schon wesentlich schwerer. So ein vollverkleideter Supersportler mit Stummellenker ist eben nicht unbedingt für solche Geschichten konstruiert.

    Es scheppert und klappert unter mir. Die Gabel schlägt unaufhörlich durch und der Weg macht nicht den Anscheinirgendwann besser zu werden. Ganz im Gegenteil. Es ist bereits 17.oo als wir 25 Kilometer hinter uns haben. Uns ist kar, dass wir es keinesfalls vor dem Sonnenaufgang schaffen werden da hört plötzlich die Strasse auf. Einfach so mittendrin, völlig unmotiviert endet der Schotter-Asphaltmix an einem Abhang. Ca 200 Meter tief fast senkrecht abfallende Wände. Das darf doch nicht war sein. Garmin und Goggle haben beide gasagt dass dies eine vollständige Strasse sein soll. Jetzt haben wir einen Abhang vor uns und fliegen können unsere Bikes nicht wirklich.

    Wir finden einen zweiten Weg der uns auf der anderen Seite des Sees zu unserem Startpunkt zurückführen soll. Dieser Weg ist leidlich besser als der Hinweg. Unsere Strapazen werden belohnt durch ein wunderschönes Farbenspiel durch die untergehende Sonne. Aber dann ist es dunkel und ich holpere dem kümmerlichen Lichtschein des Enfieldscheinwerfers hinterher.Einigermassen ausgepowert und sturzfrei erreichen wir schliesslich die Hauptstrasse. Was für ein Trip.

    Aber noch sind wir nicht zurück in Mumbai. 170 km sind noch zu fahren. Mir ist gar nicht wohl bei dem Gedanken an all die unbeleuchteten Vehikel auf der Autobahn. Irgendwie gelingt mir es dennoch allen Fahrzeugen auszuweichen die meine 35 Watt Funzel in letzter Sekunde anleuchten kann. Glücklich unbeschadet in Mumbai angekommen stehe ich dann nachts um eins dann mitten im stehenden Verkehr weil die Stadtautobahn mal eben für Reparaturen komplett gesperrt worden ist. Danke, für heute reicht es mir.... ;-)

  10. Registriert seit
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    Standard zur Abwechslung mal in englisch

    #40
    After Ashvamedh left Arambol i separetad from the guys to take the coast road back to Mumbai. I prefer the smaller roads. Specially this road, because the whole day you are nearly alone. No trucks, no cars and very few bikes. But if you need company of these awful and stinky trucks these roads are not made for you. So i reached Ratnagiri after 4 Hours of riding and made exactily 210 km from Arambol to Ratnagiri. On the National Highway the distance is a lot more. hahaha.
    Great ride i had.
    Next day i went east from Ratnagiri to find this snakeplace in the mountains. I didnt find the snakes, but a lot of absolutly amazing roads through the jungle uphill and downhill. Fantastic ride. After some hours playing it was time for some fuel. In a small village i found some kind of private petrol pump. .......pump for 80 rps per litre. Not really cheap, but better then pushing the bike. In the afternoon i tried to go to Guhagar but was unable to find the right junglejunction. So suddenly i was standing in front of the ferryboat to Ganpatipule. Something went wrong i noticed. But anyway, i made the way to Gppule and took a room to spend the night there. I went to the beach to go for swimming but i refused. I cant believe that this has been one of the nicest beaches in india. Full of dirt. Totally messed up. Why do you do that to your country ? But nobody cares. The families are playing in between all this ..... So have a nice holiday.
    I turned around and went back to my Hotel. Change plans an leave tomorrow early morning.
    Leaving in early is something i really love. Not only in india. The air is fresh and clean, the light of the morning sun is warm and beautiful and the streets are empty. And again, like yesterday , i managed to find a new build road on the way back to the ferryboat. But then, in the middle of a small village my GPS was cheating me. The way my small electronic pathfinder showed me was getting worser and worser. I ended up in a huge field of rocks and stones. I managed to to some more kilometer. But instead getting back on a proper road my fight ended up on some kind of a canyon. The Bullet is to heavy even for a short distance flight, so i had to turn around making all the way back. About two hours or something i spent in this desert. But that was no waste of time. I really liked this small adventure.
    And now i know, the Bullet is able to manage some real heavy surface without giving up. . . if the driver is forcing her to do it.
    Now instead of riding back to Mumbai on the coastlineroad ,i had to find a faster way for returning.It was because of my dentist told me i have to be back next day. So my nice plan was destroyed. I hate travelling on big roads, just to cover distance in a short time.
    But i found a nice idea in between. I took the awsome road via Mahableshwar and connect to the Mumbai-Pune 4 lane Highway in the darkness to hide myself away from the cops. Everytime they detected me i was turning that black rubber roll on noise mode and disappeared in the darkness. It was so funny. Back in Mumbai at Gauresh house i got myself a quick cold beer (luckily one was left in the fridge ) and felt asleep at once.


 
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