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Einmal rund um die Schneekoppe

Erstellt von GSWerner, 18.01.2014, 19:45 Uhr · 6 Antworten · 1.478 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard Einmal rund um die Schneekoppe

    #1
    Ich plane für Ende April eine 3-Tagestour mit 4 GSen rund um die Schneekoppe.

    Da die Schneekoppe ein relativ "schneesicheres Gebiet" ist, werden wir die
    Höhenlagen deutlich über 1000 Meter meiden

    Heraus kam dabei folgende Route ab und bis Berlin:

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    Kann mir jemand Tips über Sehenswürdigkeiten und Übernachtungsmöglichkeiten
    längs der Route geben? Den tschechischen Teil ab Vrchlabi Richtung Böhmische
    Schweiz bin ich schon gefahren. Spannend wird der Teil durch Niederschlesien und
    das Glatzer Land.

    Ich freue mich über jegliche Hinweise und Tips

    Gruß Werner

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    Standard

    #2
    Hallo Werner,

    sehe gerade, der Jested ist dabei, gute Wahl.

    Ums vorweg zu nehmen, der polnische Teil deiner Route ist leider nicht so prickelnd. Der Verkehr hat dort enorm zugenommen, die Straßen sind teilweise übel und die Landschaft wird flach und öde.

    Meine Tipps:

    Bei Vrchlabi die Mautstraße hoch zum CZ-PL Gebirgsattel, im April ein Genuß mit Übernachtungsmöglichkeit Hotel Spindlerova Bouda - Spindleruv Mlyn | Hotel

    Südlich Nachod von der 310 nach Osten abbiegen, hoch zum Adlergebirge und den Grenzkamm folgend über die 311 runter bis Bartosivice. Der Grenzweg existiert auch auf polnischer Seite, dort würde ich wieder zurückfahren und dann bei Nachod zurück auf die tschechische Seite wechseln.

    Nach Polen würde ich über den Pass bei Mala Upa fahren. Vor dem Pass gibt es eine hübsche Unterkunft, die Pension Rusalka Riesengebirge-online. Snowboarden, Skifahren, Langlauf, Wandern. Bauden, Pensionen und Hotels im Riesengebirge

    In PL folgt dann Stanizow, da kommt der Stonsdorfer her, wurde mittlerweile zur kleinen Pension umgebaut Stonsdorfer

    Ein paar Kilometer weiter liegt Schloß Lomnica, von Deutschen betrieben Pa

    Gerne fahre ich auch die 358, auf der 3 bei Szklarska nach Norden abbiegen, dann geht es am Fuß des Riesengebirges durch lange Wälder Richtung Görlitz

    Falls Du die polnische Route fährst, in Schweidtnitz und Jawor stehen riesige Fachwerkkirchen als Weltkulturerbe Friedenskirche ( und Breslau ist auf jeden Fall einen Besuch wert

    viel Spaß noch bei der Planung

  3. Registriert seit
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    #3
    Hallo Peter!

    Vorab erst einmal "Danke" für deine vielen Tips und Hinweise. Du scheinst dich in der Gegend ja sehr gut auszukennen und ich freue mich, davon profitieren zu können.

    Dass der polnische Teil nicht so prickelnd ist, habe ich schon mehrfach gehört. Ich werde anhand deiner Vorschläge die Route komplett umplanen und den tschechischen Teil favorisieren.

    Ich hatte ein wenig Bedenken, ob man sich im April so hoch hinaus wagen sollte. Den Weg hoch zum Gebirgssattel in Spindlersmühle wollte ich vor 2 Jahren schon einmal fahren, aber da war der Schlagbaum unten und der Diensthabende ließ nicht mit sich diskutieren.

    Ende April und abseits aller Feiertage kann man noch prima mit kurzfristiger Planung unterwegs sein. Wenn die Straßen schneefrei sind, geht´s auf alle Fälle auf die Kämme und über Mala Upa nach Polen.

    Wir haben leider nur drei Tage Zeit und müssen noch Hin- und Rückweg mit einplanen. Aber die Planung im Vorfeld ist immer auch schon ein Teil der Reise .

    Noch einmal vielen Dank und Grüße aus Berlin.

    Werner

  4. Registriert seit
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    #4
    Hab vor 4 Jahren eine ähnliche Tour gemacht, Strassen in Polen nicht so gut, muss man aber mal wieder gesehen haben (dann kann man unsere Infrastruktur wieder schätzen...). Tschechische Seite besser, da hatten wir einen einheimischen Führer(einen Wirt). Leider sind wir mit 3 Maschinen weniger nach Hause gekommen .. Bremsstein

  5. Registriert seit
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    #5
    Zitat Zitat von Bremsstein Beitrag anzeigen
    Leider sind wir mit 3 Maschinen weniger nach Hause gekommen ..
    Sag nicht, die sind euch geklaut worden???
    Ich dachte immer, das sind alles nur Geschichten mit der
    Klauerei.Wo ist das passiert? In Polen oder in Tschechien?

  6. Registriert seit
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    #6
    Tschechien, ca. 150 km im Land drinnen , dort waren wir 3 Tage in einer Pension,dort vom Hof. Lass dich aber davon nicht abschrecken, das wird eine super Tour!!! Es wurden bei uns die drei Maschinen ohne Alarmanlage( ohne blinkende Lämpchen)mitgenommen ...

  7. Registriert seit
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    #7
    Alternativ zu BT-PEPEs Empfehlung hätte ich noch die Erlenbachbaude oberhalb Spindlermühlen (siehe rotes Fähnchen) zur Hand. Sehr schöne Lage, sehr gutes Essen mit Blick durch große Glaswände runter ins Tal. Oben unterm Dach hat es Familienzimmer mit 4 Betten. Ansonsten guter Hotelstandard. Preise sind überschaubar.

    Beide Bauden liegen oberhalb der Stadt in den Bergen im Nationalpark. Durchfahrt normalerweise verboten - es wird kontrolliert. Mit einer Buchungsbestätigung darf man durchfahren. Alternativ - wir habens vor gut vier Wochen abends kurz vor Einbruch der Dunkelheit so gehandhabt: Unten vor der Schranke angehalten, oben im Hotel angerufen und mit denen (auf deutsch) abgesprochen, daß wir hochkommen dürfen.

    Auch nicht unerwähnt sollte evtl. bleiben, daß gerade der nördliche und nordöstl. Teil Tschechiens von unheimlich vielen kleinen Straßen, Dörfern und Örtchen durchzogen ist. Selbst auf den groß eingezeichneten Straßen fährt man teils so gut wie ausschließlich durch Ortschaften. Wir kamen aus Ungarn und wollten abends die Erlebachova Bouda erreichen. Bis Brno kamen wir zügig vorwärts. Dort waren wir gegen späten Mittag. Ab dort zog sich dann die Strecke wie ein Kaugummi (wir hatten 10.000km hinter uns und wollten noch einen schönen letzten Abend einschieben ).

    PS: Die Slowakei hat auch einige zum Moppedfahrn sehr schöne Eckchen zu bieten. Tatra, Fatra, Slowakisches Paradies, Beskiden.


 

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