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Fahren im Sand mit voll beladener Adv

Erstellt von Namibia, 12.08.2008, 22:21 Uhr · 65 Antworten · 7.972 Aufrufe

  1. 084ergolding Gast

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    #51
    Zitat Zitat von fls Beitrag anzeigen
    die Sonne senkrecht
    über dir steht, ganz schnell in Schwerstarbeit ausarten.
    Der Spassfaktor tendiert dann bedenklich gegen Null.

    Gruß
    Barney
    Grüß Dich Barney, da hast Du recht. Es ist Schwerstarbeit für Muskeln und Kondition. Einen Grad an Fitness, Ausdauer, Durchhaltevermögen muss man haben wenn Reisepassagen aus Sandstrecken abzufahren sein. Gerade bei Temperaturen jenseits der 30 Grad.
    Nicht nur die "Technik" machts da aus. Auch die Überlegung wie viel
    Masse mitgenommen wird.....ach und noch mehr.

    Hechlingen oder ein ähnliches Fahrertraining sonst wo kann aber eine gute Vorbereitung bieten, wie es der Kollege im Eingangsthread schrieb der nach Namibia möchte (oder schon war) und könnte schon hilfreich sein.

    Macht trotzdem viel Spass, wenn Ausrüstung, Team und der Rest an physisicher Kondition passt.

    Barney, wünsch Dir was ! Würde gerne schon wieder demnächst diese Schwerstarbeit absolvieren. Am liebsten Mocambique! Dir nen schönen Tag! Grüße aus München, Jan

  2. Registriert seit
    17.05.2007
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    26.602

    Standard

    #52
    Zitat Zitat von Überflieger Beitrag anzeigen
    Die Q, egal ob 1100, 1150, 1200 oder ADV ist für sowas ungeeignet: Vorderrad zu klein, zu kopflastig und die Fuhre ist einfach zu schwer!
    Nicht die Q ist zu schwer/kopflastig usw....Eure Kühe sind es Abhilfe
    schafft die beste Q von allen Hp2 Enduro

    Tiger

  3. Registriert seit
    02.07.2008
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    309

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    #53
    Zitat Zitat von fls Beitrag anzeigen
    Hechlingen mag ja richtig Spass machen, aber wenn du mit vollem Tank
    und fernreisemäßig aufgeladen durch ein Sandfeld mußt,
    sieht das schon ein bisschen anders aus. . .
    Barney hat Recht,

    ich möchte noch aus meiner Erfahrung ergänzen:

    Ich war schon mit einigen Saharaneulingen auf Tour, auch wenn sie nicht mit Hechlingen oder HP2 angegeben haben spielt ein - meiner Meinung nach der wesentliche Faktor eine Rolle. Ich war mit Leuten unterwegs, die ich gut kenne, die nicht von Hechlingen lamentieren sondern wirklich Enduro fahren können. Einige konnten mit ihrem Fahrkönnen und den Qualitäten derMotorräder, die sie fuhren, nichts mehr ausrichten, weil sie mit den Entfernungen, der Weite und Einsamkeit nicht klarkamen. Es ist ein riesiger Unterschied, ob ich am Samstagnachmittag - so zum Spaß - mal im Sandkasten übe - im Gegensatz zu der Situation, ein paar hundert Km hinter der letzten menschlichen Ansiedlung und ein paar hundert Km vor der nächsten unterwegs bin - und stehe z.B. vor einer Steilabfahrt, wo ich sehe, dass ich da mit der Fuhre niemals wieder rauf komme, wenn ich umkehren müsste. In diesen Situationen haben einige meiner Reisepartner innerlich die Kündigung ausgesprochen - obwohl ich ihnen die Weiterfahrt zugetraut hätte. Ich habe einige Touren deswegen abbrechen müssen und habe es deswegen bei der letzten einmal alleine probiert.
    Also tut mir und anderen einen Gefallen, schwafelt hier nicht von Hechlingen & Co und den tollsten Supermotorrädern. Die Leute, die mit sowas Erfahrung haben könnt Ihr damit nicht blenden. Die Leute könnt Ihr damit überzeugen, dass Ihr Euch Erfahrung erfahren habt, denn Fahren lernt man selbst bei dickstem Bankkonto immer noch beim Fahren.
    Ich fahre gerne mit meiner F 800 GS durch die Gegend, auch durch'n Dreck. Nach einigen Afrikatouren mit Boxern (die 100 GS war die Beste, auch besser als die HP) bin ich heute glücklich dort, mit meiner drecks Ein-Pott DR 650 SE (etwas Fahrwerksoptimiert) und die habe ich für 1900 € gebraucht gekauft. Es ist das anspruchsloseste und zuverlässigste Motorrad, welches mir während 800.000 Motorrad-Km begegnet ist.

  4. 084ergolding Gast

    Standard

    #54
    Zitat Zitat von -scout- Beitrag anzeigen
    Also tut mir und anderen einen Gefallen, schwafelt hier nicht von Hechlingen & Co
    Grüß Dich Erich ! Du, nix für ungut, aber geschwafelt hat hier bis jetzt noch keiner.
    Und blenden möchte ich hier auch niemanden wenn ich sage Hechlingen macht Spass und
    vermittelt gewisse Fertigkeiten die nicht so erfahrenen Enduristi helfen könnten. Erst recht wenn so eine große Sache "Namibia" angegangen wird schadet ein Offroad-Fahrertraining vorher überhaupt nicht.


    Donnerstagabend-Grüße Jan
    P.S. Übrigens sehr schöner Marokkobericht auf Deiner Homepage.

  5. fls
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    1.687

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    #55
    Es will hier niemand anderen den Spass absprechen, den ein Wochenende in Hechlingen macht.
    Und es macht auch viel Sinn da ein wenig zu üben und bestimmte Fahrtechiken von Profis vermittelt zu bekommen.
    Wir wollen nur davor warnen, auf Grund der wohl reichlich ausgeschütteten Endorphine
    in eine nicht gerechtfertigte Selbstüberschätzung zu verfallen und dann in freier Wildbahn
    unvorbereitet in größer Probleme hinein zu rennen.
    Wenn ich z.B, so die Mongolei-Reiseberichte der letzten Monate lese, mit welchem Hurra
    (Tenor der Websites: wir sind ja so tolle Hechte und grandiose Geländefahrer)
    da einige aufgebrochen sind und wie sie (fast) alle lädiert und mit kaputten Knochen gerade noch
    nach Hause kamen, möchte ich halt einfach zu einer realistischeren Selbsteinschätzung raten.
    Vielleicht sollten die in Hechlingen mal spezielle Kurse für volbepackte GS anbieten,
    dann könnten Interssierte den Unterschied auch live und vorab erleben.

    Nix für ungut
    Barney

  6. Registriert seit
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    #56
    Zitat: Ich habe schon selbst (nicht kommerziell) Seminare zur Reisevorbereitung, Ausrüstung, Herrichten der Motorräder, GPS Navigation und Dickschiffendurofahren (Pyrenäen und Sardinien) durchgeführt. Wenn sich einige hier zusammenfinden und das organisieren bin ich bereit das unentgeltlich durchzuführen, bis hin zu einer Tour mit Trainingscamp.
    Jetzt liegt es an Euch, den Worten Taten folgen zu lassen.[/quote]

    Afrikaerfahrung hab ich schon, aber leider nicht auf 2 Rädern. Ist auch mein großer Traum. Auch wenn ich ihn in absehbarrer Zeit nicht verwirklichen kann. Dennoch bei so einem Seminar wär ich dabei.
    Sach mal, Monschau sagt mir irgendwas. Hilf mir mal jemand auf die Sprünge wo das liegt.

    Gruß,

    Peter

  7. Registriert seit
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    #57
    Hallo Jan & alle,

    natürlich sollst Du Deinen Spaß haben und lernen kann man auch natürlich etwas. Aber lies Dir doch mal diesen und andere Tröööts durch, da wird der Eindruck vermittelt, dass man als Voraussetzung für eine große reise, mit hohem Offroad Anteil ein Hechlingen Training braucht, das beste und teuerste Moppädt und dass man wissen muss, dass man im Sand vollgas geben muß.
    In einem anderen Tröööt fragte jemand, was er tun muß um mit einem über 400 Kg schweren Moppädt (inkl überflüssigem Gepäck) durch den Sand fahren zu können.
    Die Antworten in Kürze:
    - Öhlins Federbein
    - Touradreck von vorne bis hinten
    - und im Sand Vollgas fahren
    Als ich dann mal beim ca. 25. Post schrieb, vielleicht nicht soviel Gepäck mitzunehmen und auch mal ein leichteres Moppädt in Betracht zu ziehen fiel die ganze Hechlingen/HP und Vollgasbande über mich her. Einer brachte es auf den Punkt und sagte "Geld idt doch nur buntes Papier"
    Nochmal, ich will keinem den Spaß an Hechlingen und tollen Motorrädern vermiesen - aber hier geht es um etwas ganz anderes.
    In Hechlingen gibt es Instruktoren, Erste Hilfe und Leute, die den Schrott von der Strecke aufsammeln. Bei Fernreisen gibt es das alles über weite Strecken nicht - das sagt auch Barney, es spricht Erfahrung, aus dem was er schreibt.

  8. Registriert seit
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    #58
    @ Barney!
    sehe ich auch so.! Ich gehe regelmäßig nach Hechlingen nehme dort aber
    gerne die X-Challenge. Die wiegt ja nichts im Vergleich zur grossen GS, aber selbst durch mehrfaches befahren der "Sandbahn" in Hechl. würd ich niemals behaupten, ich kann jetzt durch die Wüste.. schon garnicht mit
    ner voll beladenen ADV.
    Ein Training mit voll beladenen "reisefertigen" Moppeds wär ne klasse Idee.!

  9. 084ergolding Gast

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    #59
    Zitat Zitat von DocQ Beitrag anzeigen
    .... Wenn sich einige hier zusammenfinden und das organisieren bin ich bereit das unentgeltlich durchzuführen, bis hin zu einer Tour mit Trainingscamp.
    Jetzt liegt es an Euch, den Worten Taten folgen zu lassen.

    Hallo Peter,
    find ich grosse Klasse Deine Idee und dein Angebot von Dir zur praktischen Wissensweitergabe an Fernreiseinteressenten. Spitze !

    Mir wird es aufgrund der grossen Entfernung spontan nicht möglich sein mit dabei zu sein,
    aber dein Angebot hier find ich echt toll ! Drück Dir die Daumen dass was "zsammkommt".
    Klasse !

    Tja, bleibt den Hechlingen-Machern ein wirklich guter Vorschlag, ein taugliches und nahes Fernreisetraining auszuarbeiten / anzubieten.
    Ich wünsch Euch allen ein schönes Wochenende,
    bis demnächst, Grüße jan

  10. Registriert seit
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    #60
    Zitat Zitat von -scout- Beitrag anzeigen
    dass man als Voraussetzung für eine große reise, mit hohem Offroad Anteil ein Hechlingen Training braucht, das beste und teuerste Moppädt .
    Hallo Erisch,
    nun entspann dich mal wieder ein bischen, die Schärfe und der Ton sind meiner Meinung nach völlig unangebracht, auch wenn du damit nur dein Anliegen verdeutlichen willst.

    1. habe ich nicht vom teuersten Moped geschwafelt, sondern nur den Fred von Überflieger beantwortet, wo es um kopflastige schwere 19 Zoll Motorräder ging. Die HP ist da eine Abhilfe (meine Abhilfe)

    2. war meine HP gebraucht günstiger als alle 12er GS die hier so neu gekauft werden. Diesbezüglich habe ich es nicht nötig irgendwen zu blenden und zu beeindrucken.

    3. War ich zwar schon mal in Hechlingen, aber noch nie in der Wüste (ich habe diesbezüglich auch keine Erfahrungen weiterzugeben) es ist also nicht nötig alle HP- und Hechlingenfahrer als Vollgasbande zu titulieren.

    4. kannst du deine schlechten Erfahrungen mit Reisepartner nicht automatisch auf Schreiber hier umlegen, die eine andere Sicht der Dinge haben. Ich würde eine solche Reise nur mit Leuten machen, von denen ich weiß wie sie fahren, auf Leute die nur mit dem Mund gut sind, kann ich so nicht reinfallen.

    5.scheinst du von deiner Erfahrung/Können her einen völlig anderen Erlebnishorizont zu haben, wie 90% der Endurofahrer die ich hier persönlich kennenlernen durfte.
    Insofern sind deine Einwände (weniger Gepäck, keine Alukoffer, leichteres Motorrad) hier durchaus gehört und gewürdigt worden.

    Tiger


 
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