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Halbjahresreise durch Afrika - welche Maschine?

Erstellt von Nordlicht, 10.10.2009, 15:44 Uhr · 17 Antworten · 1.979 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #11
    Zitat Zitat von LGW Beitrag anzeigen
    - aber für mich liest es sich ja schon eher wie die klassische Fernreise
    JA, ganz genau das ist geplant. Sich in aller Gemütsruhe durch den Kontinent treiben lassen, möglichst Erlebnisse wie auf der von cpox verlinkten Site (danke dafür!!!) aus Swakopmund geschildert vermeiden (Deutschtümelei ist ja in Deutschland schon schwer erträglich für mich ) und ansonsten einfach unterwegs sein. Ja, das spricht durchaus alles für die grande dame...
    Wenn da nur nicht der kleine Wicht im Hinterkopf rufen würde, der immer wieder auf all die netten kleinen Wege links und rechts zeigen will, die man dann mit der GS doch nicht mehr macht..

  2. LGW Gast

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    #12
    Das müssen dann aber schon ganz schön anspruchsvolle Wege sein

    Wenn ich mir anschaue, wo andere ihre Kühe durchtreiben... nun weiss ich nicht, wie sich da die 1100er so schlägt, aber ganz so schlimm kann's ja eigentlich nicht sein verglichen bspw. mit der 1150?

    Hauptsache der Pflegezustand stimmt, das man nicht mit größeren Ausfällen rechnen muss - aber die kannste auch bei ner Fabrikneuen Maschine haben.

    Ich würde mich aber nicht mit der X auf ne Fernreise begeben. Also ich mein mal ganz ehrlich, tun dir da nicht schon beim Gedanken an 10 Stunden im Sattel die Arschbacken weh?

    (immer bedenken - es ist nur nicht einmal, und danach eine Woche Pause, sondern es ist wieder und wieder und wieder und wieder und... ich würd' auch keine Wandertour in Badelatschen anfangen... )

  3. Registriert seit
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    #13
    Grins... als ich im Februar in tansania war, hab ich so einige Wege genutzt (mit Linienbussen...), bei denen ich dachte, dass ich die GS hier häufiger würde aufheben müssen anstatt sie zu fahren. Einfach wegen der miesen Rillen und des Tiefsandes. Und da ich kein Profi oder so bin, werde ich die Maschine halt zwangasläufig öfters mal grounden
    Und klar ist, dass die X einen anderen Sattel benötigt. Nach 6 Stunden Tour macht sie im Original recht wenig Spass
    Aber eben, das sind schon genau die Argumente, die ich auch überlege. Tut gut zu wissen, dass ich nicht der Einzige bin, der auch bei der Vorplanung einer Langzeitreise die Bequemlichkeit nicht völlig ausser acht lässt...
    Und sonnenklar ist nun schon, dass vor einer def. Entscheidung die GS eine gründliche Serviceuntersuchung bekommt - und eine mehrwöchige XChallengetour aufs Programm kommt!
    Gibt es hier Schreiberlinge, die schon mit beiden Modellen längere Touren gemacht haben?

  4. LGW Gast

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    #14
    Kauf' dir doch eben noch ne F800GS, die ist genauso unbequem wie die X, trotzdem dazu in der Lage genug Gepäck zu tragen, und deutlich fluffiger im Gelände zu fahren als die alte Lady (und andere Sitzbänke gibts für die auch )

    Das negativste für das Fahrverhalten im G dürften die Seitenkoffer/das Gepäck sein, und da will ich mir gar nicht vorstellen, wie sich das Fahrwerk der X unter Beladung verhält

    Was muss denn alles mit?

  5. Registriert seit
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    #15
    Ich hab 2 Töff und nen Roller - nach Aussage meiner Freundin noch dazu nen Riesenknall!!! (sie besitzt übrgens exakt genauso viele Einspurfahrzeuge...). Jetzt noch ne 800GS dazu, die mir nicht wirklich so toll gefiel, wie ich gehofft hätte??? Nönö!
    Wenn es die G würde, dann käme natürlich der Luftballon raus und Oehlins rein - das ist eh klar.
    Für ne konkrete Packliste ist es denn doch noch zu früh, aber neben mir selbst, einem mächtigen XXXL-Kerl muss sicher noch das Volumen zweier Zegaboxen und einer Packrolle sowie Tankrucksack dran glauben. Man KANN sich aufs Minimum beschränken. Ich hab es nur nie gelernt
    Möglicherweise liegt tatsächlich bei der Tour mit der R der Schwerpunkt auf dem Reisen und dem Erleben des Landes, während man mit der G etwas mehr Fahrspass ausleben kann. Vor allem dann, wenn man Quartier genommen und Balast abgeworfen hat... Vor allem Letzteres ist der momentan grösste Vorteil, den ich sehen kann...


    p.s.: Für ca. 150 Euro kann man aus einem miesen Stück Holz nen bequemen Sitz bekommen, wenn man einen guten Sattler kennt. Dann sollte das ja bei einer angeblichen Sitzbank erst recht funktionieren!!!

  6. Registriert seit
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    #16
    Zitat Zitat von Nordlicht Beitrag anzeigen
    Möglicherweise liegt tatsächlich bei der Tour mit der R der Schwerpunkt auf dem Reisen und dem Erleben des Landes, während man mit der G etwas mehr Fahrspass ausleben kann. Vor allem dann, wenn man Quartier genommen und Balast abgeworfen hat...
    Das ist sicherlich typenabhängig... aber ich frage mich, wie oft Du das machst. 1 Mal, oder 2 Mal vielleicht? Der Schwerpunkt der Reise liegt doch woanders und wenn ihr den ganzen Tag unterwegs seid, wirst Du dich kaum abends noch mal draufsetzen. So kenne ich das zumindest von mir, wobei ich noch nie für so lange Zeit unterwegs war.

  7. Registriert seit
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    #17
    Hi Holger,
    für die lange Zeit/Strecke würde ich auf jeden Fall die Grosse nehmen.
    Meine Begründung:
    - Der Boxer ist einfach dauerhafter (auch bei dem KM-Stand)
    - Die Keine kann auch kaputt gehen (und ich schätze von der Technik her ist es in Afrika einfacher ein 98er Boxer flicken zu lassen)
    - Ist es auf den von Dir beschriebenen Strassen die Kleine nicht einfacher zu kontrollieren (da eben aglier)
    - Könnte ich mir vorstellen, dass Du mehr Gepäck mitnimmst als D. (schliesslich bis Du ein Kavalier - oder?) und dafür ist der Rahmen der Grossen m.M. nach stabiler
    Wie Du weisst, habe ich keine Erfahrung mit solchen Touren. Aber ich wollte Dir meine Gedanken trotzdem mitgeben.
    Gruss
    Remo.

  8. xt5
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    #18
    Hi Holger,
    ich persönlich denke weniger ist mehr - daher XChallenge. Denke aber, dass du die Sitzbank etwas verändern müsstest. Da du noch ne F65o dabei hast, habt ihr so die gleiche Motorleistung. Naturlich fährt sichs auf ner großen besser, aber die Frage ist immer wie schnell man unterwegs ist. Meine Frau und ich cruisen meistens zwischen 90 und 100 Km/h und haben selten die Power einer größeren vermisst. Und wenns mal auf Piste geht tut man sich einfach leichter.
    Das es auch mit der Dicken geht zeigen all die Overlander, die das Ding überall hinprügeln. Am besten mal 4 h fahren und dann sehen auf was man sich besser fühlt :-).
    Grüße aus Mexico
    Holger


 
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