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Jakobsweg mit dem Motorrad

Erstellt von erka65, 22.02.2015, 21:42 Uhr · 37 Antworten · 4.160 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard Jakobsweg mit dem Motorrad

    #1
    Hallo zusammen,

    hat einer von Euch schon mal den Jakobsweg mit dem Motorrad zurück gelegt?

    Es gibt schon Bücher dazu

    Jakobsweg: Eine Motorradreise auf dem historischen Jakobsweg von Hamburg nach Santiago de Compostela und zurück: Amazon.de: Holger Janke: Bücher

    Camino de la Costa / Camino del Norte: Der Jakobsweg für Motorradfahrer. In acht Tagen bis ans Ende der Welt: Amazon.de: Rod Hützen: Bücher

    Ich fände es mal ganz spannend ...
    Und dann sind ein paar Tipps natürlich toll von denen, die das schon mal gemacht haben.

    Gruß

    Ralph

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    Standard

    #2
    Erschreckt man da nicht die ganzen Wanderer?

    In Bangalore sind mir auf dem bisschen Bürgersteig auch ein paar mal Motorräder entgegengekommen, aber so eine deutsche Wandergruppe ist da sicher militanter....

    Frank

    P.s. Sorry. .. Könnte nicht widerstehen.....

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    Cool

    #3
    Hallo Ralph,

    mit dem Thema habe ich mich auch schon beschäftigt und die beiden Bücher habe ich mir auch zugelegt. Fahre aber die Tour mit einem Reiseveranstalter im Juni dieses Jahres;
    ist zwar entsprechend teuerer, erscheint mir persönlich aber sinnnvolller.

    Christoph

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    Standard

    #4
    Hallo Ralph,
    wir waren in 2003 mit Motorrad unterwegs in Nordspanien auf dem Jakobsweg - auf den kleinen Straßen und Wegen. Den Pilgerweg, den die Fußpilger nehmen, haben wir na klar gemieden. Eine wunderbare Erfahrung, ich möchte es nicht missen. Gern denke ich daran zurück.
    Gegen Nachmittag frühen Abend haben wir nach Hostels, und kleine Herbergen Ausschau gehalten und immer was bekommen. Motorisierte Pilger werden in den Pilgerherbergen nicht aufgenommen. Aber dennoch sind wir Abends in den Restaurants und Bars mit den Pilgern ins Gespräch gekommen.
    Mach es, du wirst deine Freude dran haben .....
    bon camino
    Thomas

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    #5
    Das ganze mit dem Motorrad anzugehen geht meiner Meinung nach etwas an der Idee vorbei.
    Mal abgesehen davon, das die kleinen Feldwege von Norden kommend nach SC nicht für motorisierte Fahrzeuge gedacht sind, besteht die Erfahrung des "Caminos" zum grossen Teil aus einer "physischen Erfahrung", sprich das ganze traditionell zu Fuss oder zumindest aus eigenem "Antrieb" mit dem Fahrrad gemacht zu haben. Man kann sicher eine schöne Moped-Tour nach SC planen aber mit der eigentlichen Idee des Caminos hat das wie gesagt nicht viel zu tun.
    ... und man kann auch sicher über alles ein Buch schreiben und so aus allem möglichen versuchen Kapital zu schlagen...
    Nur meine Meinung!

  6. Registriert seit
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    Standard

    #6
    Na ja,
    das ist natürlich eine Sichtweise, die man traditionell haben kann uns im Sinne des Pilgerns mit Sicherheit richtig ist.
    Das ist für mich persönlich aber nicht der Ansatz.
    Angesehen davon ist bei der Tour der physische Ansatz natürllich nicht zu vernachlässigen, denn unter Berücksichtigung der "Sehendwürdigkeiten" etc.sind immerhinrd. 6.000 KM.
    Auch das frühere "Ende der Welt" zusehen - geographisch heute auch noch - ist garantiert auch etwas, was man nicht wieder machen wird, denn - selbst von mir nur angedachten Bereiche dieser Welt- sind zum fahren schon verdammt groß und soviel Urlaub hat man ja auch nicht.

  7. Registriert seit
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    Standard

    #7
    Zitat Zitat von tignanelo Beitrag anzeigen

    .................................

    Auch das frühere "Ende der Welt" zusehen - geographisch heute auch noch - ist garantiert auch etwas, was ......................

    Stimmt mu12-0269.jpg

  8. Registriert seit
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    Standard

    #8
    Hallo Ralph,

    meine Freundin und ich haben das auch vor drei jahren gemacht. Haben uns soweit es geht immer an den Pilgerwegen endlang gehangelt. Ging nicht immer aber recht oft.

    Haben uns dann abends irgendwelche Pensionen Hotel etc. gesucht. War nie ein Problem.

    Natürlich zählt das mit dem Motorrad nicht. War uns aber egal. War eine wunderbare Reise.
    Und wenn du dann in Santiago auf dem Platz sitzt und die ganzen Pilger siehst wie erleichert die sind das sie es geschafft haben
    ist das schon gut.

  9. Registriert seit
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    Standard

    #9
    Hm, kleine Wege fahr' ich eigentlich immer. Zumindest in der jeweiligen Ecke, in der ich Urlaub machen will. Und in Santiago war ich auch schon ein paar Mal. Beim letzten Besuch hab ich in dem Parador in Santiago-Mitte gewohnt. Näher kannste mit'm Moped nicht kommen.

    Allerdings würde ich meine Urlaube nicht unbedingt als Pilgerfahrten beschreiben. . .

  10. Registriert seit
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    Standard

    #10
    Hey Leute,

    ich selber habe den Pilgerweg bereits zweimal erlebt und möchte die beiden völlig unterschiedlichen Erfahrungen nicht missen. 2013 bin ich, die 6 Wochen direkt vor meinem Einzug in die Luftwaffe als SaZ, die 900Km - bin wo es möglich war immer den einsameren Weg gegangen, das war meist auch der längere - zu Fuß gegangen. Dies war eine geniale Erfahrung und mit gerade mal 8,5 Kg (inkl. dem was ich trug!!!!) hatte ich auch wirklich jeden Luxus zu hause gelassen! Leider musste ich aufgrund einer Fussverletzung in SC aufhören, sonst hätte ich meine AGA nicht mehr machen können.

    2014 bin ich den Pilgerweg dann auf eine ganz andere Weise gepilgert. (Ja, ich nenne das so)
    Da mein Vater eine körperliche Einschränkung hat konnte er den Weg nicht komplett laufen, also sind wir über die Autobahn bis Frankreich gefahren und haben dann den Pilgerweg so weit wie möglich mit dem Auto befahren, nur an den Stellen wo es nicht machbar war sind wir auf die normalen Straßen ausgewichen. Wir haben so etwa 100 Km am Tag geschafft. Als wir in SC dann ankamen stellten wir den Wagen am Flughafen gegen eine geringe Gebühr ab und gingen zu Fuß bis nach Finisterre, danach mussten wir schon wieder abbrechen, da seine Verletzungen sich zu stark bemerkbar machten. Dann fuhren wir noch bis nach Muxia weiter und dann über Schnellstraßen zurück nach Kiel. Auch wenn wir uns nur die Kompostella aus Finisterre holten, war es doch eine richtige Pilgerfahrt. Denn für meinen Vater war es anstrengender als für mich die 900Km zu Fuß zu gehen und somit hat mein Vater sehr, sehr viel geleistet und darf das in meinen Augen als echte Pilgerfahrt bezeichnen. Und glaubt mir, für mich war das auch anstrengend mit einem körperlich eingeschränkten Menschen den Weg zu fahren, doch da es uns NOCH näher zusammen gebracht hat, würde ich es jederzeit wiederholen. -Danke an dich, falls du das irgendwann mal liest. -

    Nun überlege ich ob ich die Tour noch mal mit meiner GS fahre, mit dieser kann ich mich anhand der Fahrradrouten orientieren und so den Weg komplett noch mal erleben. In Spanien sind die Feldwege ja fast alle für Fahrzeuge zugelassen. Das mag uns Deutschen zwar seltsam erscheinen, ist für die dort aber normal. Mir kamen 2013 auch mehrfach spanische Quads und Motorräder auf dem Pilgerwegen entgegen, das stört dort niemanden, solange die Fahrer Rücksicht auf die Pilger/Einwohner nehmen - Und das sollte für einen Jeden von uns doch selbstverständlich sein!

    Ich versuche mir aktuell eine vernünftige Kameraausstattung zu zulegen, dann werde ich diese Tour (geplant für dieses oder nächstes Jahr) zum Film zusammen schneiden und hier gerne posten.

    Viele Grüße
    650 Sertao


 
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