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Jakobsweg mit dem Motorrad

Erstellt von erka65, 22.02.2015, 21:42 Uhr · 37 Antworten · 4.145 Aufrufe

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    #21
    Zitat Zitat von mossoma Beitrag anzeigen
    Camino Frances zu 99% befahrbar auch mit einer 1200 GS Adventure.

    Ich bin 2012 zu Fuß von sjpdp bis sc gepilgert. Ein Traum.

    Mit dem Motorrad würde ich es dennoch nicht empfehlen, der Sinn des Pilgern geht verloren.

    LG Tom
    Hey Mossoma,

    was ist denn für dich der Sinn des Pilgerns? (Die Frage ist ehrlich gemeint, ich schreibs lieber dazu da man das auch falsch verstehen könnte.)

    Für mich ist es der Spaß am Sport - egal ob körperliche Betätigung oder Motorsport -, dazu kommt die Reiselust und das Campen. Alles kann ich sowohl zu Fuss wie auch mit der GS erleben.
    Doch für den gläubigen Christen zum Beispiel wäre das nichts, da er einen ganz anderen Zweck mit dem Pilgern beabsichtigt. Doch für mich hat der Glaube damit nichts zu tun, also störe ich den Zweck damit nicht. Zumal die Pilger im Mittelalter sicher auch das Motorrad oder Auto genommen hätten, wenn sies schon gehabt hätten. ^^
    Das Pilgern definiert sich für jeden anders - das ist eine wichtige Sache die ich auf dem Jakobsweg gelernt habe.

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    #22
    Die Frage taucht auch direkt in meinem Kleinhirn auf. Ich denke, das es davon viele verschiedene Meinungen gibt.

    Ich muß mal meine kleine Schwester befragen. Die läuft mit ihrem Gatten seit einigen Jahren den Pilgerweg nach Santiago. Allerdings fingen die Beiden vor der eigenen Haustüre an. Jedes Jahr ein oder zwei Wochen. Müssten mittlerweile irgendwo im südlichen Frankreich sein. . .

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    #23
    Ich bin in meinem kleinen Paralleluniversum häufiger mal auf dem "Camino Frances" unterwegs (von Roncesvalles kommend über Puente nach Estella zum Beispiel, und das zu Fuss). Der Weg ist klar durch die "Muschel" gekenzeichnet (zumindest in meinem Universum), Autobahnabschitte hat er keine ;- ).
    ruta_del_camino_de_santiago_frances.svg.png
    Mal ein Beispiel, wo es mit der GS ganz eng wird (und wo ich gerade ein Bild von griffbereit habe): Auf Höhe Chirauqui gibt es ein Stück original erhaltene "Römerstrasse/weg). Das Bild ist aus dem letzten August, also "Trockenzeit". Mit meiner damaligen KTM (110KG voll getankt) würde ich mir das ohne Gepäck zutrauen (das Stück ist deutlich steiler, als es auf dem Bild erscheint, die Stufen sind so 30cm hoch). Mit na GS geht da niGS!
    Solche Passagen kommen häufiger vor, zum Bsp. wenn es über den Perdon geht (das Teilstück ist 5KM von meiner Haustür entfernt, finde aber gerade keine passenden Bilder, die das veranschaulichen...)
    20140418_160225.jpg
    Also, ich bin ja immer dafür, dass jeder das machen soll, was er für richtig hält (auch wenn es in dem Fall den anderen "Wanderern" wahrscheinlich tierisch auf den Sack geht, wenn da einer lang geknattert kommt...).
    Aber sagt mir hinterher nicht, ich hab' euch nicht gewarnt...

    In wie fern das ganze mit dem Moped erlaubt ist weiss ich nicht. Mir sind noch keine Schilder aufgefallen, die ausdrücklich Fahrzeuge auf dem Pfad verbieten (wahrscheinlich, weil bis jetzt auch noch keiner auf die Idee gekommen ist. Nun ja, einmal ist wohl immer das erste Mal....). Aber ich könnte mir schon vorstellen, dass es den einen oder anderen Ordungshüter auf den Plan ruft, spätestens dann, wenn andere gefährdet werden.

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    #24
    Wobei man schon bedenken sollte, das der „Jakobsweg" mehr eine Idee, als ein wirklicher Weg ist. Sehr wahrscheinlich sähe eine korrekte Karte dazu einem Gebüsch mit der Wurzel in S.d.C. recht ähnlich. . .

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    #25
    Hallo Mega Muh,

    ich glaube du überliest bei mir ein paar entscheidende Dinge!
    Erstens habe ich geschrieben, das ich mit dem Motorrad immer wenn es eine Unterteilung von Fahrrad und Fuss Strecken gibt mich an die Fahrradwege halten würde, zweitens das es ganz häufig auch für die Fusspilger unterschiedliche Strecken gibt, teilweise sind die unterschiedlich lang, gehen durch anderes Gelände oder sind unterschiedlich schwierig, dabei hab ich mich immer an die einsameren Strecken gehalten um meine Ruhe vor den Buspilgern zu haben. Dort habe ich -und ich rede auch hierbei nur von offiziellen, mit Muscheln gekennzeichnete Pilgerwege- die Strecke die du dort als Foto rein gestellt hast nie gesehen. Und genau das wird einer der Knackpunkte sein, du gehörst dann sicherlich zu den Leuten die eher die mehr bevölkerten Wege nimmst. Das ist auch in Ordnung, nur dadurch kommen teilweise andere Strecken zusammen. Ich bin dadurch auch fast 100Km mehr gegangen als andere! Außerdem habe ich nirgends geschrieben das der Camino Frances Autobahnabschnitte beinhaltet. Du solltest dir lieber noch Mal die vorherigen Kommentare durchlesen, bevor du über Leute urteilst. Ich KENNE den Pilgerweg sehr, sehr gut! Denn im Gegensatz zu vielen bin ich ihn ohne Musik und ohne Gruppe gegangen, unter anderem dadurch konnte ich sehr schön auf die ganze Natur acht geben und mir die Strecke anschauen. Und da ich auch damals schon Motorradfahrer war (auch wenns noch keine GS war, die war aber schon geplant) habe ich auch damals schon darauf geachtet welche Passagen man auslassen muss und welche schwierig werden könnten. Und es gab kaum eine Stelle die man umfahren muss, ganz im Gegenteil, die Strecken sind fast alle recht Motorradfreundlich.

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    #26
    Zitat Zitat von 650Sertao Beitrag anzeigen
    Hey Mossoma,

    was ist denn für dich der Sinn des Pilgerns? (Die Frage ist ehrlich gemeint, ich schreibs lieber dazu da man das auch falsch verstehen könnte.)

    Für mich ist es der Spaß am Sport - egal ob körperliche Betätigung oder Motorsport -, dazu kommt die Reiselust und das Campen. Alles kann ich sowohl zu Fuss wie auch mit der GS erleben.
    Doch für den gläubigen Christen zum Beispiel wäre das nichts, da er einen ganz anderen Zweck mit dem Pilgern beabsichtigt. Doch für mich hat der Glaube damit nichts zu tun, also störe ich den Zweck damit nicht. Zumal die Pilger im Mittelalter sicher auch das Motorrad oder Auto genommen hätten, wenn sies schon gehabt hätten. ^^
    Das Pilgern definiert sich für jeden anders - das ist eine wichtige Sache die ich auf dem Jakobsweg gelernt habe.
    meinen weg hatte religiöse gründe

    tom

  7. Registriert seit
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    #27
    @mega_muh stufen fahren ist nichts anderes als eine schräge und eine der einfachsten übungen

    tom

  8. Registriert seit
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    #28
    jo, vor allem runter gehts ganz fix...

  9. Registriert seit
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    #29
    Also, ich bin im Herbst 2013 mit dem VW-Bus auf dem Jakobsweg gefahren. Der eigentliche Pilgerweg ist zwar ein Fußweg, aber er verläuft auf langen Strecken parallel zur Straße.

    Um ehrlich zu sein: Wirklich gefallen hat mir nur der Anfang in den Pyrenäen und das Ende zwischen Leon und dem Kap Fisterra. Dazwischen fand ich das ganze eher langweilig.

    Aber seis drum, eine schöne Erfahrung war es allemal.

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    #30
    Hallo den Ansatz, mal die Seele baumeln zu lassen und schier endlos Zeit zu haben nachzudenken und ggf mit anderen sich über Gottund die Welt auszutauschen, finde ich sehr gut.
    Dabei scheint mir mit dem großen Motorrad gerade das abhanden zu kommen auf dem Weg dorthin. Es geht wohl alles wieder zu schnell.
    Mit einer leichten Trail oder XT 500 vl nicht so sehr.
    Kommt auf meinen Kopf an was da vor sich geht, und wie man zur Ruhe vom Alltag kommt.


 
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