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Liguri e Piemonte ... 2011 ;)

Erstellt von femto, 13.07.2011, 21:22 Uhr · 97 Antworten · 9.824 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #71
    Zitat Zitat von femto Beitrag anzeigen

    Ich nenn' das immer "entwickelt" ...
    Aber Spaß beiseite, die zwei Bildchen, die Du rausgesucht hast, sind ganz ohne (nennenswerten) Pfusch zustande gekommen. Es sind an und für sich Kugelpanoramen, die eigentlich gedacht sind, auch als solche angeschaut zu werden - dann kannst Du (mit einem Betrachter) 360° links, rechts, oben, unten ... eben einmal kugelig rundum schauen. Da das hier nicht geht, habe ich die Kugel 'abgewickelt' und platt gedrückt - eh voilà! - das ergibt diese etwas sonderbar anmutenden "Rundum-Bildchen".
    Man sieht es bei allen eigentlich in Realität geraden Linien, wie z.B. bei den Deckenbalken oder im anderen Bild bei der Bunker-Kante im Vordergrund - da krümmen sie sich gar wundersam, hmm?!

    Aber ich dachte, daß das für den Rundumeindruck einfach mal sein mußte ...
    Hallo Stephan,

    welche Cam hast du dabei gehabt??

    Bin mir grad am Überlegen, ob ich an meinem 3-Tagestrip meine DSLR mit nehmen soll .

    Gruß Harald

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    Standard

    #72
    Moin Harald,
    Zitat Zitat von krokodile Beitrag anzeigen
    ... welche Cam hast du dabei gehabt??...
    Ich hatte die Nikon DSLR mit dabei ... ... meist mit einem Weitwinkelzoom und der 50er Festbrennweite. Mehr war beim besten Willen nicht unterbringbar auf den kleinen Rädern. Ein Blitz hat teilweise gefehlt ...

    Zitat Zitat von krokodile Beitrag anzeigen
    ... Bin mir grad am Überlegen, ob ich an meinem 3-Tagestrip meine DSLR mit nehmen soll ...
    JA, solltest Du. Unbedingt solltest Du das ...

  3. Registriert seit
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    Standard TAG #o7 - Assietta "alles unterwegs, was sich bewegen kann"

    #73
    TAG 07 ist wieder unter den "Grösseren Touren" - "Liguri e Piemonte" auf der Homepage, oder direkt per Link hier abgelegt >klick<.

    __________________________________________________ __________

    "Wie stellt man wohl am besten eine Straße dar, die
    (intensiv vom Betreiber beworben und entsprechend beschildert)
    nicht ganz zu Unrecht in der Reisegemeinde in dem Ruf steht,
    bestenfalls eine unspektakuläre, breit ausgebaute Autobahn in Höhenlage zu sein?"
    __________________________________________________ ___________

    Vor Ort entschieden wir uns dafür, das Ganze einfach mal geschehen zu lassen und die Augen offen zu halten - Wetter und andere Wahnsinnige würden es uns schon gestalten ... Und so kam es schlußendlich auch.

    Auf der Assietta erwarteten wir, da alles, was sich irgendwie bewegen läßt, dort auch wieder unterwegs sein würde. Zumal unser Besuch zeitlich ja auch noch in die Haupturlaubs- und Reisezeit fiel - und wir sollten nicht enttäuscht werden.

    Wir nahmen die nördliche Auffahrt, von Susa kommend - und schlängelten uns den Hügel hinauf, bis am bekannten "Lageplan-Schild" das Asphaltband schlagartig dem gesuchten Schotter weicht.

    Lageplan (Susa-seitig).

    Endlich geht es wieder los ... einmal diesem Schotter-Virus verfallen, beobachte ich ernstzunehmende Abhängigkeits- und Entzugserscheinungen bei mir - die bis zum heutigen Tag, an dem ich diese Zeilen verfasse, bereits wieder bedenkliche Ausmaße angenommen haben. Eieiei.

    Während der kleinen Pause an dem 'Eingangsbogen' der Assietta konnten wir bereits schmunzelnd regen Verkehr beobachten. Selbstverständlich war neben Straßenmotorrädern, zwei omnipräsenten BMW GS und einigen Radfahrern auch wieder der unvermeidliche Fiat Uno incl. Familie mit Sonnenschirm (!) dabei - letzterer erschloß sich uns so gar nicht, standen doch alle Anzeichen wetterseitig auf Nebel und anrollenden Regenfronten ... aber etwas Optimismus gehört wohl auch einfach dazu.

    Unser erstes Etappenziel sollte der Colle delle Finestre sein - geschichtsträchtiger Zielpunkt der Fahrradfahrerwelt. Die schönste Verbindung zweier Punkte ist eine Ansammlung von Schotterkurven ... Mit zunehmender Höhe, die wir gewannen, eröffnete sich für uns auch der weitergreifende Blick auf's Wettergeschehen - und wir gratulierten uns zur Entscheidung, den Jafferau auf den Vortag vorgezogen zu haben.

    Kurvig.

    Die erste Höhenlage war erreicht - und nach kurzem Verweilen (kurzweilig ob der durchweg unterhaltsamen "Wir-knipsen-uns-selbst-am-Gipfel"-Aktivitäten diverser Radler) nahmen wir die nächsten paar Kehren abwärts unter die Räder, die summend auf dem zwischendurch asphaltierten Untergrund der nächsten wichtigen Abbiegung entgegen strebten.

    2.176m

    Diesen komfortabel ausgeschilderten Abzweig darf man nicht verpassen; wir wären im Kurvenrausch beinahe dran vorbei geritten ...

    Für mehr Schotter: Bitte rechts anstellen.

    Die nächste Paßhöhe ist schnell erreicht. Das zugehörige Schild mußte ich einfach nochmal knipsen - in der Hoffnung, daß einige von Euch das bei künftigen Touren ebenfalls tun werden - und wir amüsiert zuschauen können, wie es weiter "zuwächst" Wir selbst nahmen zur Kenntnis, daß unsere liebgewonnene Geländewagen-Truppe offensichtlich bereits hier gewesen ist (die 2011-Aufkleber künden unübersehbar davon an den Standrohren des Schildes) - und fuhren weiter, während der Himmel sich zunehmend zu beziehen begann.

    Das Schild.

    Bei den vielfachen Überholmanövern wurde es unvermeidlich immer mal wieder etwas enger. Schön war es, hierbei, immer wieder zu erleben, wie gut es mit etwas gegenseitiger Rücksicht aller eben doch gemeinsam geht. Völlig entspanntes Neben- und Miteinander ... schön.

    Paß-genau.

    Bei wechselnden Lichtverhältnissen (von warm (sogar die Sonne kam gelegentlich mal durch) bis kalt-blau) rollten wir fröhlich pfeifend dem vor uns liegenden steilsten Abschnitt der Assietta entgegen.

    Warm.

    Schließlich erreichten wir sie, diese Stelle. Schon von weitem sahen wir zwei PKW stehen, wobei der erste schon im Rückwärtsgang langsam zurück zu kriechen schien. Wir stellen die kleinen Gelände-Spielzeuge an der Seite ab. liefen ein paar Meter bergauf und schauten nach der Ursache der interessanten Fahrmanöver Wir konnten helfen und platzten mitten ein einen Familienausflug mit einem herrlichen alten Gespann, das vollständig an seiner Leistungsgrenze und heißgelaufen bergauf um jeden Höhenmeter ringen mußte. Vater und kleiner Sohn im Boot gaben alles - und Mutter im Begleit-Fahrzeug half, wo's nötig wurde.

    Voll-Last.

    Ehrensache, daß wir mitschoben, bis uns die Zungen in den Staub hingen - und der Boxer wieder anlief.

    Schub.

    Schließlich keuchte die Maschine wieder selbständig und rollte bis zum nächsten "Hitzefrei" aus eigener Kraft weiter, während wir zurück liefen und erstmal über den Trinkrucksack herfielen.

    Läuft!

    Besonders dankbar bin ich in diesem Zusammenhang dem weißen Kleinwagen, der angesichts von vier wartenden Fahrzeugen an dieser Steigung geistesgegenwärtig entschied, erstmal außen bestimmt noch vorbei zu passen, nur um sich danach gründlich in der Steigung festzufahren und alles weitere Fortkommen mit kies-knirschenden Spoilern zu blockieren Ohne weitere Anschubhilfe fuhren wir vorbei und weiter bis zur nächsten Ansammlung Reiselustiger, die sich noch vor der Senke zur Abfahrt nach Sestrière ballten ...

    Freundlich.

    Wir ließen die Quad-Gruppen passieren - und realisierten langsam, daß sich deren aufgewirbelter Staub zunehmend un-unterscheidbar mit dem aufziehenden dichten Nebel zu vermischen begann. Nicht das, was wir eigentlich suchten ... Zeit, alternative Wege zu finden.

    Staub. Nebel?

    Um der Reise-Trubel-Fluchtwelle zu entgehen, wichen wir kurzzeitig auf die Wanderwege aus. Alles flieht mit fliegenden Hufen runter ins Tag. Das mit dem nahenden Regen schien sich rumgesprochen zu haben ...

    Abseits.

    Nachdem praktisch alle weg waren, wollten wir die Assietta mit der Lago-Nero-Runde noch angemessen beenden - mußten jedoch feststellen, daß aufgrund laufender Bauarbeiten (die Ski-Saison naht unerbittlich) derzeit keine Durchfahrt möglich ist. Schade - aber angesichts des Wetters nicht weiter dramatisch, wir drehten um und suchten uns die Abfahrt nauch Sauze d'Oulx, die bereits schwer zu finden sein würde.

    Stop.

    Direkt vor der heranwalzenden Nebelwand keuchte uns noch als letzte fliehende Reiter das gute alte Gespann entgegen Das freute uns zu sehen, was man von der Nebelwalze so nicht sagen konnte ... wir hatten doch nicht zu lange gewartet?!

    Geschafft - jetzt geht's nur noch bergab.

    Sekunden später standen wir im 'Dunkeln' und tasteten uns gegen den Strom schwimmend im Schneckentempo von Abbiegung zu Abbiegung langsam den Berg hinunter, bis es weiter unten hoffentlich wieder zunehmend bessere Sicht geben würde.

  4. Registriert seit
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    #74
    Forts.

    Kurzsichtig.

    In der Halbhöhenlage sollten wir nicht enttäuscht werden - der Schleier hob sich und gab den überraschenden Blick auf ein Rudel 'Gefährte' frei, die wir bislang auf der Assietta noch nicht hatten - Pferde:

    [6 PS].

    Da überraschte es uns auf den allerletzten Metern auch nicht mehr sonderlich, im Schotter-Geschlängel noch auf einen gut gefahrenen Kühllaster zu treffen, der uns jedoch routiniert in Kürze vorbei winkte - während die allerersten Regentropfen zu fallen begannen.

    Lasterhaft.

    Wir hatten uns die entscheidenden 15 Minuten zu viel Zeit gelassen - der Regen kam 5km vor unserem Ziel. Und das mit Macht ...

    Erste Tropfen.

    Der Himmel öffnete seine Schleusen - und wir flohen vorläufig und suchten in den Türeingängen einer leerstehenden Jugendherberge für eine halbe Stunde Wetterschutz, während der Assietta-Staub im Vollwaschgang von unseren kleinen, tapferen Motorrädern gewaschen wurde.

    Zuflucht.

    Schließlich liefen wir wieder im nahen Oulx ein - und freuten uns auf die schon zuvor genannten Annehmlichkeiten von heißer Dusche bis hin zum wunderbar ausgiebigen Abendessen ...

    Oulx.

    Das Wetter hatte sich vorhersagegemäß und anständigerweise bereits vollständig erholt, als wir später zufrieden, satt und voll des guten lokalen Weines beschwingt und voll Vorfreude auf den nächsten (für uns dann erstmal leider auch letzten) Tag wieder gen Pension strebten.

    Die Königsetappe mit Mulattiera und Sommeiller wartet noch auf uns ...

    ---

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    #75
    Hi Gesche, hi Stephan,

    mal wieder beeindruckend diese Bilder. Vor allem wenn man selbst schon dort war.
    Ich bin ja grade auch auf dem Heimweg vom Familienurlaub mit der Frau, diesmal im Auto auf Italien Tour, konnten wir es aber nicht lassen

    Einmal Schotter, immer Schotter, auch wenn das Auto nicht unbedingt der ideale Untersatz für die gewählte Strecke war. Ein Hingucker für die anderen Schotterverkehrsteilnehmer wars allemal




    Schön wars, angenehme Temperaturen, ein wenig Nebel und weit weniger los als gedacht.

    Bis bald
    Ralf

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    #76
    Ooooh!! Ein weiteres Lebenszeichen von unterwegs!
    Ja, das ist schon ein echter Hammer, was Ihr da unternehmt! Die Bilder vom Auto im Schotter, die uns erreichten, hatten echt Seltenheitswert!
    Kommt schön heil nach Hause - und dann erzählen wir uns Urlaubsgeschichten

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    #77
    Natürlich gibt es auch ein paar Bilderchen,
    nicht bearbeitet und nicht von so hervoragender Qualität wie Stephans












  8. Registriert seit
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    #78
    Absoluter Seltenheitswert ... wir haben ja so einige Gefährte da oben gesehen ... aber 'nen SL?! Das hätte mich dann auch noch glatt vom Böckchen gehauen ... Bitte sag' mir, daß Ihr vorher nur durch's Maira-Tal gefahren seid ... oder?!

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    #79
    Wir sind die schöne Strecke vom Maira ins Varaita Tal gefahren



    Da sind wir dann aber lieber nicht rechts abgebogen :


  10. Registriert seit
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    #80

    Spitzenklasse!! (und etwas beruhigt bin ich jetzt auch ...)


 
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