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Ligurische Grenzkammstraße

Erstellt von Botticelli, 01.06.2012, 17:57 Uhr · 33 Antworten · 13.316 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #21
    um die Frage des TE zu beantworten.
    die LGKS ist bei schönem Wetter mit einer leichten Enduro schönes Endurowandern.
    Ob man das alleine machen möchte, hängt von der persönlichen Risikibereitschaft und Fahrkönnen ab und ja, es gibt auf dieser Erde noch Flecken ohne Handyempfang.
    Allein durch ihre Länge ist sie eine Herausforderung (man kann aber auch an einigen Stellen zwischendrin abfahren) weil die 85km eben nicht in 2 Std abgerissen sind.

    Entscheide selbst, nachdem du dein eigenes Fahrkönnen und deine Risikobereitschaft realistisch eingeschätzt hast.

  2. Registriert seit
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    #22
    Zitat Zitat von AmperTiger Beitrag anzeigen
    um die Frage des TE zu beantworten.
    die LGKS ist bei schönem Wetter mit einer leichten Enduro schönes Endurowandern.
    Ob man das alleine machen möchte, hängt von der persönlichen Risikibereitschaft und Fahrkönnen ab und ja, es gibt auf dieser Erde noch Flecken ohne Handyempfang.
    Allein durch ihre Länge ist sie eine Herausforderung (man kann aber auch an einigen Stellen zwischendrin abfahren) weil die 85km eben nicht in 2 Std abgerissen sind.

    Entscheide selbst, nachdem du dein eigenes Fahrkönnen und deine Risikobereitschaft realistisch eingeschätzt hast.
    Du hast - Sog i - vergessen

  3. Registriert seit
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    #23
    sog i

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    #24
    Hi Botticelli.
    Da haben wir uns wohl knapp verpasst.
    Ich bin die LGKS vom Rifugio auf der italienischen Seite bis zum Rif. Barbera gefahren.
    Danach dann hinunter nach Monesi.
    Das ganze mit meiner 2008er R1200GSA mit Tourance Bereifung und vollem Gepäck.
    Ich muss zugeben, dass ich das aus Dummheit und unabsichtlich gemacht habe. Keinerlei Offorad-Erfahrung, kein detailliertes Kartenmaterial. Und eigentlich wollte ich den Colle de Tenda nach Frankreich hinunter fahren. Dieser ist allerdings für Straßenmotorräder und Autos gesperrt. Nur Enduros, Fußgänger und Pferde sind erlaubt. Ich wollte es dennoch versuchen. Fuhr also da hoch und fand zwei Schranken, beide geschlossen, vor. Die meiner Meinung nach in Richtung Tende führende Trasse war auf sichtbare Länge nur ein Fußpfad, vermutlich durch Verschüttungen so schmal. Die andere Trasse hatte ich eigentlich nicht ins Auge gefasst. Da hat mir ein "freundlicher" Einheimischer gesagt, ich solle diese Piste nehmen. Etwas weiter oben können ich auf den Tende abbiegen. Wären nur einige Kilometer etwas gröber geschottert. Ich Trottel habs gemacht. Und ehe ich michs versah, war ich mitten drin in der LGKS. Wenn ich das Bike hätte alleine wenden können, hätte ich es gemacht. Eine Abzweigung zum Col de Tende hab ich auch nicht gefunden.... wen wunderts.... :-/ Ich will es kurz machen. Es war eine Tortour für die Maschine und mich. Ohne Erfahrung, kein Handyempfang, die Trinkvorräte bald erschöpft, das Bike zwei mal (sanft kontrolliert) abgelegt. Einige Male Blut und Wasser geschwitzt und am Rifugio Barbera angekommen, keinerlei Fitnessressourcen mehr vorhanden. Ich bin heil runtergekommen, die Felgen haben einige üble Schrammen, wie es mit den neuen Reifen aussieht....na ja.... Sturzbügel rechts etwas zerkratzt, Ventilschutzblende etwas zerkratzt, Koffer rechts seitlich unten eine Eindellung. Alles in Allem nicht so schlimm. Aber ganz klar. Wer so blöd ist wie ich, dem gehörts nicht anders. Ich wollte die LGKS irgendwann mal fahren. Nach einem Offroad-Training und mit einer leichten Enduro. Selbst schuld. Mein Fazit: Tolle Landschaft. Eine echte Herausforderung (für mich).... nicht ungefährlich...
    Mit Offroad-Erfahrung und einer großen GS sicher machbar. Offroadreifen sind sicher hilfreich. Man sollte es nicht alleine angehen, alleine schon der Sicherheit wegen.
    Falls Du nicht schon gefahren bist..... viel Spaß dabei.
    Grüße
    Ralf

  5. Baumbart Gast

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    #25
    Zitat Zitat von HighlandQ Beitrag anzeigen
    Wenn ich das Bike hätte alleine wenden können, hätte ich es gemacht.
    Daran solltest Du arbeiten, ist wichtiger als 'Schotterkünste'! Denn eigentlich kann man die Dicke auf einem Bierdeckel umdrehen.

  6. X-Moderator
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    #26
    Zitat Zitat von Baumbart Beitrag anzeigen
    Daran solltest Du arbeiten, ist wichtiger als 'Schotterkünste'! Denn eigentlich kann man die Dicke auf einem Bierdeckel umdrehen.
    da bin ich mal gespannt wie du das nun erklärst....es nutzt alles niGs wenn der Weg nur 1m breit ist und recht und links gleich die Schuthalden ansteigen....

  7. Baumbart Gast

    Standard

    #27
    Zitat Zitat von freewayx Beitrag anzeigen
    da bin ich mal gespannt wie du das nun erklärst....es nutzt alles niGs wenn der Weg nur 1m breit ist und recht und links gleich die Schuthalden ansteigen....
    1. ist da der Weg breiter als 1 Meter und 2. kann man die Schutthalden prima zum Wenden nutzen.

  8. X-Moderator
    Registriert seit
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    #28
    Zitat Zitat von HighlandQ Beitrag anzeigen
    Hi Botticelli.
    Da haben wir uns wohl knapp verpasst.
    Ich bin die LGKS vom Rifugio auf der italienischen Seite bis zum Rif. Barbera gefahren.
    Danach dann hinunter nach Monesi.
    Das ganze mit meiner 2008er R1200GSA mit Tourance Bereifung und vollem Gepäck.
    Ich muss zugeben, dass ich das aus Dummheit und unabsichtlich gemacht habe. Keinerlei Offorad-Erfahrung, kein detailliertes Kartenmaterial. Und eigentlich wollte ich den Colle de Tenda nach Frankreich hinunter fahren. Dieser ist allerdings für Straßenmotorräder und Autos gesperrt. Nur Enduros, Fußgänger und Pferde sind erlaubt. Ich wollte es dennoch versuchen. Fuhr also da hoch und fand zwei Schranken, beide geschlossen, vor. Die meiner Meinung nach in Richtung Tende führende Trasse war auf sichtbare Länge nur ein Fußpfad, vermutlich durch Verschüttungen so schmal. Die andere Trasse hatte ich eigentlich nicht ins Auge gefasst. Da hat mir ein "freundlicher" Einheimischer gesagt, ich solle diese Piste nehmen. Etwas weiter oben können ich auf den Tende abbiegen. Wären nur einige Kilometer etwas gröber geschottert. Ich Trottel habs gemacht. Und ehe ich michs versah, war ich mitten drin in der LGKS. Wenn ich das Bike hätte alleine wenden können, hätte ich es gemacht. Eine Abzweigung zum Col de Tende hab ich auch nicht gefunden.... wen wunderts.... :-/ Ich will es kurz machen. Es war eine Tortour für die Maschine und mich. Ohne Erfahrung, kein Handyempfang, die Trinkvorräte bald erschöpft, das Bike zwei mal (sanft kontrolliert) abgelegt. Einige Male Blut und Wasser geschwitzt und am Rifugio Barbera angekommen, keinerlei Fitnessressourcen mehr vorhanden. Ich bin heil runtergekommen, die Felgen haben einige üble Schrammen, wie es mit den neuen Reifen aussieht....na ja.... Sturzbügel rechts etwas zerkratzt, Ventilschutzblende etwas zerkratzt, Koffer rechts seitlich unten eine Eindellung. Alles in Allem nicht so schlimm. Aber ganz klar. Wer so blöd ist wie ich, dem gehörts nicht anders. Ich wollte die LGKS irgendwann mal fahren. Nach einem Offroad-Training und mit einer leichten Enduro. Selbst schuld. Mein Fazit: Tolle Landschaft. Eine echte Herausforderung (für mich).... nicht ungefährlich...
    Mit Offroad-Erfahrung und einer großen GS sicher machbar. Offroadreifen sind sicher hilfreich. Man sollte es nicht alleine angehen, alleine schon der Sicherheit wegen.
    Falls Du nicht schon gefahren bist..... viel Spaß dabei.
    Grüße
    Ralf
    ..das ist das schlimmste Stück das es auf der LGKS gibt...wird eigentlich nicht mit Dickschiffen befahren..das ist machbar mit Bergziegen so bis 120Kg
    da bin ich auch schon mal verreckt....is aber gut ausgangen...kannst stolz auf dich sein das durchgezogen zu haben..was will man auch machen...umdrehen ist erst am Rifugio möglich....

    Respekt.....

  9. X-Moderator
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    #29
    Zitat Zitat von Baumbart Beitrag anzeigen
    1. ist da der Weg breiter als 1 Meter und 2. kann man die Schutthalden prima zum Wenden nutzen.
    ja is klar..wär ich Engel könnt ich fliegen...

  10. Registriert seit
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    #30
    Hi, ich nochmal.

    Baumbart, Du hast sicher recht, wer sein Motorradl optimal beherrscht, hat Vorteile.
    Ich war bislang nur Straßenfahrer und beherrsche halt nur die Kunststückchen aus den Fahrsicherheitstrainings. Offroad war ja nicht mein Vorhaben bei der aktuellen Tour.
    Dennoch habe ich, als ich das realisiert hatte, dass ich mich falsch befinde, nicht getraut, die Maschine umzudrehen. Nicht auf diesem grobem Schotter. Es hieß also Augen zu und möglichst heile durch für mich.

    Und dankeschön für Deinen Zuspruch Freewayx. Die LGKS wollte ich irgendwann mal fahren, nach Endurotraining und mit ner leichten Maschine. Das hatte ich nun wirklich nicht vor. Ich bin aber trotz der Blamage, völlig orientierungs- und ahnungslos da hineingeraten zu sein trotzdem froh, es relativ gut gemeistert zu haben. Es bestärkt mich darin, doch bald mal ein Endurotraining ins Auge zu fassen.

    Eigentlich ging es mir mit dem Post ja nur darum, dem Verfasser des Threads ein Feedback zu geben. In diesem Sinne...... allen allzeit gute Fahrt


 
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