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Maut am Großglockner

Erstellt von Kardanfan, 08.06.2015, 10:47 Uhr · 203 Antworten · 19.799 Aufrufe

  1. klausmong1 Gast

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    #21
    Glockner Hochalpenstrasse ist von einer privaten Gesellschaft verwaltet, die auch kostendeckend arbeiten muß.

    Es handelt sich auch um eine Aussichtsstrasse, als reine Durchzugsstrasse hat die keinen Wert.

    Wenn man es mit Frankreich vergleicht, dort ist dafür der Rest teurer, so zumindest meine Erfahrung.

    Und wie gesagt, wer auf der Glocknerstrassse fährt kann sich den Erhaltungsaufwand vorstellen.
    Momentan klettern Geologen rum um die Felswände auf lose Steine oder gefährliche Felsabbrüche zu kontrollieren.
    Und das ist nicht nur ein kurzes Stück der Strasse, die so gesichert werden muß.

  2. X-Moderator
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    #22
    Zitat Zitat von klausmong1 Beitrag anzeigen
    Oh mein Gott, meine BMW ist schmutzig geworden

    Ernsthaft, dann stimmt das doch mit dem Vorurteil das BMW Fahrer nur Schönwetterfahrer sind?

    Was die Maut betrifft, da geht es um mehr als eine Strasse.
    Erstens muß man mit der Maut den Zustrom schon regulieren, damit es nicht zu viel wird. Bei jedem der so denkt wie DU hat es funktioniert.
    Dann kommt dazu, das es sich um eine Hochgebirgsstrasse handelt, welche mit viel Aufwand am Leben gehalten werden muß.
    Im mai wird die Mühsam von noch meterhohem Schnee befreit und dann mauß die auch in kurzer Zeit mühsam Instandgehalten werden.

    Wer nur etwas Ahnung hat der weiß das es in den Bergen auch immer Sommer Schnee hat und mit etwas denken kommt man eventuell sogar dahinter das in der Hitze auch Schnee schmilzt und Dadurch Schmelzwasser entsteht.

    Also das mit Schmelzwasser und erwarten das man wegen der Maut sowas erwarten kann das es nicht nass ist ist wohl das Dümmste, was ich seit Langem gehört habe.

    Und wenn man sich als Deutscher freut das bei Euch endlich die Maut eingeführt wird um die "Ausländer" endlich ausnehmen zu können, dann mach ich mir wirklich Gedanken über den geistigen Zustand.

    Was den Glockner betrifft:
    Ich war letzte Woche oben, hab auch soviel gezahlt wie ein "Ausländer" und fühlte mich nicht abgezockt.
    Ich hab die Fahrt genossen und hab auch nette Leute kennengelernt.

    Auf Gäste die so drauf sind und mit solchen Argumenten rumzicken, kann ich übrigens bei uns gerne verzichten.
    Willkommen ist aber jeder, der sich auf unser Land freut und nicht so verquert im Kopf ist.



    Ich weiß, ich weiß, wenns ums Geld geht


    Aber ich will jetzt nicht, dass das hier gleich zum Schlagaustausch ausartet

    Vll kann man sich ja dahingehend verständigen, dass für die 25 Euro eine Menge geboten wird, aber dass es nicht jedem Wert ist, dafür 25 Euro zu zahlen.

    Dann trifft man sich eben unten an der Süd- oder Nordseite vom Glockner und trinkt dort zusammen ein Hopfenkaltgetränk zur Völkerverständigung...



  3. Registriert seit
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    #23
    Zitat Zitat von klausmong1 Beitrag anzeigen
    ...
    Erstens muß man mit der Maut den Zustrom schon regulieren, damit es nicht zu viel wird........

    sicher, irgendwann ist die Summe erreicht, nach der man dann unter sich bleiben kann.


    die höhe der maut ist vorher bekannt und jeder kann für sich selbst entscheiden.
    wenn der touri immer mehr bezahlt, warum sollte man dann also nicht an der preisschraube weiterdrehen?
    die einen werden den großglockner irgendwann meiden, andere zähneknirschend bezahlen und die anders-anderen werden sich
    vielleicht bevorzugt fühlen.

    ich war in den letzten jahrzehnten bereits mehrfach dort und habe viel zeit da verbracht, so kann ich mir die maut sparen und tanke lieber mein mopped. für mich sind 25 euro je mopped durchaus geld.

    gruß, gaby

  4. Registriert seit
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    #24
    also, ich war auch schon am Grossglockner, Nebel total bis fast nach oben. War aber kein Problem, die haben mir ein Schlechtwetterticket gegeben (galt 1 Woche) und da musste ich dann nur noch 10 Euro berappen. UND das beste, der Nebel war nach 1 Stunde wweg und ich ich bin die Strecke noch 3 mal gefahren an dem Tag. Und ein paar Tage später nochmal für die 10 Ocken. Ich finde den Preis ok, da für das Offenhalten des Passes schon ganz schön Kohle ausgegeben wird

  5. Registriert seit
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    #25
    Bei so einer Aussicht zahle ich gerne 25.-€ auch wenn ich auf der Durchreise bin, das rechne ich dann in die Urlaubskasse mit ein. Von der Edelweißspitze hat man 40 Viertausender im Blick.






  6. Registriert seit
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    #26
    Wenn es bei uns zeitlich sowie vom Urlaubsort her passt, dann fahren wir zum GG ... machen wir schon ewig so. Tickets kaufen wir vorab beim ADAC oder ÖAMTC.
    Ist alles stressfreier denn so muss man nicht am Kassenhaus mit dem Geldbeutel umher machen.
    Uns gespart werden bei zwei Bikes auch noch ein paar
    T€uros ... so können wir uns dann z.B. an der Edelweißspitze noch etwas zur Brotzeit gönnen.
    Leute ... klar ist das kein Schnäppchen... das Ding instand zu halten, vom Schnee zu befreien usw. ist auch nicht preiswert.
    Ergo so lange es bei uns passt, werden wir drüber fahren und es genießen
    Und wenn das Bike dabei dreckig wird kommt es im Anschluss in die Waschstraße... die zweimal 9,95€ inkl. Hand Vorwäsche und Abtrocknen sind eine gute Investition
    Servus Martin

  7. Registriert seit
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    #27
    Zitat Zitat von Bikerscout Beitrag anzeigen
    Bei so einer Aussicht zahle ich gerne 25.-€ auch wenn ich auf der Durchreise bin, das rechne ich dann in die Urlaubskasse mit ein. Von der Edelweißspitze hat man 40 Viertausender im Blick.
    Na ja, ich glaube eher an Dreitausender.

    Am vergangenen Freitag bin ich in einer Tagestour zur Großglockner Hochalpenstraße gefahren. 624 schöne Kilometer bei bestem Wetter. Die 24,50€ sind schon happig, aber ich fahre dort nicht jeden Monat hin.

    img_6604.jpg
    img_6720.jpg

  8. Registriert seit
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    #28
    So was habe ich ja noch gar nicht gesehen .
    Wo ist dasd denn bitte?

    Gruß Michael

    Zitat Zitat von Bajaman Beitrag anzeigen
    Wenn es bei uns zeitlich sowie vom Urlaubsort her passt, dann fahren wir zum GG ... machen wir schon ewig so. Tickets kaufen wir vorab beim ADAC oder ÖAMTC.
    Ist alles stressfreier denn so muss man nicht am Kassenhaus mit dem Geldbeutel umher machen.
    Uns gespart werden bei zwei Bikes auch noch ein paar
    T€uros ... so können wir uns dann z.B. an der Edelweißspitze noch etwas zur Brotzeit gönnen.
    Leute ... klar ist das kein Schnäppchen... das Ding instand zu halten, vom Schnee zu befreien usw. ist auch nicht preiswert.
    Ergo so lange es bei uns passt, werden wir drüber fahren und es genießen
    Und wenn das Bike dabei dreckig wird kommt es im Anschluss in die Waschstraße... die zweimal 9,95€ inkl. Hand Vorwäsche und Abtrocknen sind eine gute Investition
    Servus Martin

  9. Registriert seit
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    #29
    Zitat Zitat von Kardanfan Beitrag anzeigen
    Ich wollte nur allen, die einmal in dieser Richtung unterwegs sind mitteilen, was der Spaß kostet:

    Gerlos-Straße: € 4,00

    Großglockner: € 24,50

    ...... und dann das Pickerl für die Autobahn ... € 5,00.

    Also ich werde den Großglockner nie mehr befahren, bzw. in meinen Routen einplanen - ich finde diesen Preis unverschämt.
    2008 hatte es noch 18 Euro gekosten, schon bei weitem zu teuer, aber jetzt ist mein Gefühl für die Verhältnismäßigkeit bei völlig ausgereizt worden.

    Ich frage mich gerade, ........ bezahlen das alle anderen ohne Murren?

    Wo sind für euch die Grenzen, bei 30 Euro oder erst bei 50 Euro ......

    Ich mache mir immer erst nach der Tour über solche Abzockereien Gedanken, um mich bei der Planung nicht schon im Vorfeld, wegen solchen Widrigkeiten, den Spaß nehmen zu lassen .

    Auch wenn ich es bezahle, heißt es noch lange nicht, dass ich dafür Verständnis habe.

    ...... und der Hit war dann noch, dank dem Schmelzwasser auf den Straßen wegen fehlender Drainage am Straßenrand, war mein Motorrad dann noch richtig schön verdreckt ...... Ja, € 24,50 - da wird was geboten .

    ..... Stammtisch hin oder her, wann kommt endlich bei uns die Maut, damit die lieben Nachbarn dann endlich auch so richtig abzockt werden .

    Gruß Kardanfan

    Anhang 165719Anhang 165720Anhang 165721

    Tja, wir holen uns immer die Vorteilstikets bei den lokalen Gastwirten in Kärnten. Naja, als Tranist ist der Großglockner denkbar ungeeignet.

    Ich könnte mir allerdings vorstellen, das man über die Preise gewisse Leute fernhalten will.

  10. Registriert seit
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    #30
    So, hier die Stellungnahme, damit nicht zu viele Vermutungen die Tatsachen verdrehen:

    Sehr geehrter Herr .......,
    natürlich sind unsere Preise nicht gering, das sehen wir auch so. Aber wie jedes andere Unternehmen sind auch wir gezwungen, unsere Preise anzupassen und so auf steigende Rahmenkosten ( Personalkosten, Energiekosten u.a.m. ) zu reagieren.
    Wir hatten jahrelang negative Betriebsergebnisse, daher haben auch unsere Eigentümer darauf bestanden, laufende Tarifanpassungen vor zu nehmen. Überdies ist die Erhaltung einer Straße im Hochgebirge sehr aufwendig, erst recht seit dem uns die Klimaerwärmung große Problemzonen mit Steinschlaggefahr und Vermurungen beschert. Im Sinne der Sicherheit unserer Gäste haben wir da in den letzten Jahren umfangreiche Sicherheitsbauten (Steinschlaggalerien u.ä.m.) errichten müssen, die einen hohen Investitionsaufwand erforderten.
    Zugleich haben wir zahlreiche Besuchereinrichtungen (Lehrwege, Ausstellungen etc.) errichtet, die allesamt im Entgelt für die Straße inklusive sind.
    Wie führen auch immer wieder Besucherbefragungen durch, in denen auch der Preis abgefragt wird, mit dem Ergebnis, dass unsere Preise zwar als nicht gering bezeichnet werden, aber für das Erlebnis und das Gebotene bei weit über 90 % der Besucher als adäquat bezeichnet wird bzw. zu keiner Kritik führt.
    Wir würden es sehr bedauern, Sie nicht mehr zu unseren Gästen zu zählen, hoffen aber mit unseren Erläuterungen bei Ihnen jetzt mehr Verständnis für die Preise zu finden.

    Auf jeden Fall finde ich es positiv, dass man versucht die Reklamation ernst zu nehmen, und auch noch zeitnah Stellung genommen hat.

    Wie der einzelne hier nun die Argumente für sich bewertet und was er für Schlussfolgerungen für sich daraus zieht, überlasse ich jedem selbst. Es scheint ja welche zu geben, die sehr spendierfreudig sind, bzw. den Gegenwert zu erkennen scheinen.

    Ich habe meine Meinung zur Sache und werde aufgrund der Erfahrung angemessen regeagieren.

    Was ich aber hier von keinem erfahren habe, wo ist denn nun die Schmerzgrenze erreicht, bei 50 Euro oder erst bei 100 ...?

    Gruß Kardanfan


 
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