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Mission Impossible??

Erstellt von pro3ac, 30.03.2012, 11:35 Uhr · 15 Antworten · 1.783 Aufrufe

  1. Registriert seit
    24.07.2011
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    Standard Mission Impossible??

    #1
    Hey Leutz.

    Haltet mich nicht auf denn der Herr hat Gnade zu meiner Reise gegeben!

    Hoffentlich schaut er auch das wir in einem Stück den Heimweg wieder finden!! Amen!

    Da ich zwar viel Reise, aber das bis jetzt kaum mit dem Motorrad gemacht habe, sondern eher als Backpacker oder mit dem Auto auf Autobahnen unterwegs war, fehlt mir ein bisschen die Erfahrung und die richtige Einschätzung.
    Was findet Ihr zur geplanten Tour. Ist es locker zu schaffen in 40 Tagen, oder ist es einfach nur der totale Stress -eben MISSION IMPOSSIBLE?? Man beachte, dass unsere Route in Rumänien, Russland, Georgien, der Türkei und Albanien zu einem riesen Teil aus eher unwegsamen Wegen und Schotterpisten durch die Berge bestehen.

    Was sind Eure Erfahrungen? Wie viele Kilometer schafft man in solchem Gelände pro Tag? Wie viel Zeit werden Grenzübertritte in Anspruch nehmen?
    Kommen wir je wieder nach Hause?

    Danke für Antworten!

    Ach ja - abhalten von der Reise könnt Ihr mich nicht! Höchstens ein wenig einschüchtern!

    Gruss aus Basel


  2. Registriert seit
    17.05.2007
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    26.600

    Standard

    #2
    ja, dann fehlt nur noch ein kleines wichtiges Detail. wohin soll denn die Reise gehen? was möchtest du sehen?
    Teilstrecken-länder kennen wir jetzt ja.

    meinen Segen hast du, egal ob zum Badesee oder sonstwohin.

    anders gesagt, mach es und berichte hier dann darüber

  3. Registriert seit
    25.03.2009
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    975

    Standard

    #3
    Servus,

    das sind am Tag 275 km. Hört sich erstmal nach nicht viel an.
    Sobald es aber unwegsam und "schotterig" wird,
    kannst Du den Schnitt vergessen! Zumal Du ja selbst sagst,
    dass Du kaum Motorraderfahrung hast.
    Mach 60 Tage draus und Du siehst wenigstens etwas von Land und Leuten.

    Ich habe in 2010 eine Tour von 6.000 km in 13 Tagen durchgezogen.
    1 Tag Fähre, 12 Tage Moped.
    Maximal vielleicht 250 km Autobahn. den Rest auf kleinen, aber asphaltierten Straßen. Ich sage Dir:
    "Nie wieder!" Purer Stress. Wir waren mit 5 Leuten unterwegs,
    wovon 3 Leute die letzten 3 Tage kaum noch miteinander gesprochen haben. Der Stress ging allen richtig an die Nerven und man wurde
    ziemlich dünnhäutig. Ich tu mir das nicht mehr an.

  4. TomTom-Biker Gast

    Standard

    #4
    Zitat Zitat von peco-achim Beitrag anzeigen

    Ich habe in 2010 eine Tour von 6.000 km in 13 Tagen durchgezogen.
    1 Tag Fähre, 12 Tage Moped.
    Maximal vielleicht 250 km Autobahn. den Rest auf kleinen, aber asphaltierten Straßen. Ich sage Dir:
    "Nie wieder!" Purer Stress. Wir waren mit 5 Leuten unterwegs,
    wovon 3 Leute die letzten 3 Tage kaum noch miteinander gesprochen haben. Der Stress ging allen richtig an die Nerven und man wurde
    ziemlich dünnhäutig. Ich tu mir das nicht mehr an.
    Das ist genau der Punkt der von vielen unterschätzt wird. Große Etappen mit mehr als 200 km, davon größteteils über Pisten, führen ohne Ruhephase schnell zum Streß. Und dann wird aus Spaß und Herausforderung sehr schnell Frust und Sinnlosigkeit. "Warum tue ich mir das eigentlich an?". Wenn man zuhause ist kann man zwar stolz sein, daß dennoch durchgezogen zu haben, aber viel erlebt hat man dennoch nicht, denn das meiste ist ungesehen einfach vorbeigeflogen. Zum Wahrnehmen und Setzen im Gedächtnis braucht es einfach etwas Zeit. U. a. auch um schöne Aufnahmen mit Erinnerungswert zu machen.

    Ich würde einfach etwas kleinere Etappen wählen, etwas mehr zeit einplanen und ggf. auch mal einen ganzen oder halben Ruhetag einlegen.

    Das ist zumindest unser Konzept und damit sind wir bislang überall hin und wieder zurück gekommen. Ganz ohne Streß. Aber zugegeben, mit 30 sieht man das evtl. etwas anders und setzt auch auch seine Prioritäten etwas anders. Am einfachsten ist es Du probierst es einfach aus und kürzt bei Bedarf ganz einfach Deine Reise.

    Gruß Thomas

  5. Registriert seit
    24.07.2011
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    112

    Standard

    #5
    Herr Tigris,

    Da ich jetzt Ihren Segen und die Gnade des Herrn habe, kann ja eigentlich schon nix mehr schief gehen!
    Was meinen Sie mit: "wohin soll denn die Reise gehen?"? -Ist doch klar: Ich werde versuchen immer auf der lila Linie zu fahren ! Der Weg ist mein Ziel!!
    Danke für Ihren Segen

    Mit freundlichen Grüssen

    Joel E.

    _______________________________________________

    Tach Achim!

    6000km in 12 Tagen sind 500km/T!! das ist ganz schön heftig !! kein Wunder dass das in Stress ausgeartet ist! Schade um deinen Urlaub! Ich werde alles daran setzten es auf unserer Tour nicht so weit kommen zu lassen. Im Notfall wird abgekürzt und Teilstrecken auf der Autobahn zurück gelegt!
    Motorraderfahrung habe ich zu genüge - habe in meinem 6. Lebensjahr mein erstes "MiniMotocross-Bike" von meinem Vater bekommen und seither bin ich immer regelmässig auf zwei Rädern unterwegs gewesen! Mir fehlt nur die Reiseerfahrung mit dem Motorrad (GS-Dickschiff + Gepäck).

    Gruss

    ________________________________________

    Hallo Thomas

    Deine Einstellung ist auch die Meine !
    Wenns wirklich nicht mehr geht, dann kürzen wir ab und machen ne Pause!!

    _____________________________________
    DANKE FÜR DEN INPUT !!
    _____________________________________

    ps) hat einer Erfahrung was den Reifenverschleiss und eventuelle Pannen auf solch Reisen angeht ?

  6. GSATraveler Gast

    Standard

    #6
    Hallo pro3ac, wird sicher eine wunderbare Reise. Und Ihr seid ja flexibel.

    Ich ginge bei einer solchen Reise von ca. 30 Tagen effektiver Motorradfahrt aus (Erholung, Grenzübertritte, Erholung, Pannen, Erholung, etc.). Auch wenn es dann 32 Tage sind, bleiben immer noch rund 350km pro Tag, was auf Asphalt sicher zu schaffen, auf Schotter in den Bergen wohl eher weniger realistisch sein dürfte.

    Fahrt Ihr auf TKCs oder Heidis? Ich würde so oder so entweder einen Ersatzhintereifen mitnehmen oder mir vorher in einer Stadt, in der Ihr sicher vorbeikommt, per Mail und/oder Telefon versichern lassen, dass die was Brauchbares in Eurer Grösse am Lager haben.

    Pannensets würde ich pro Töff drei mitnehmen, dazu mehr als genügend CO2 oder eine Pumpe.

    Viel Spass, Ihr Ferientechniker! Gruss Rolf.

  7. Registriert seit
    18.11.2011
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    91

    Standard

    #7
    Tach nach Basel

    schöne Tour habt Ihr Euch da ausgesucht, ich bin gespannt auf Bilder und Berichte
    Zu den Kilometern pro Tag kann ich nicht so viel sagen, aber vielleicht ein bissl Input zu den Strassen in Albanien, da war ich letztes Jahr mit der Harley.
    Am schnellsten zusammengefasst ist es vielleicht so: Dieses Jahr fahre ich mit meiner GSA
    Also Du kannst dort alles haben, auch super Straßen und auch tolle Autobahnen, aber eben auch laaaaange Schotterstrecken. Auch auf den Autobahnen wäre ich mit der angestrebten Geschwindigkeit nicht zu optimistisch, denn die Güte der Strasse ist nicht alles, vor allem wenn Menschen, Kühe und Esel die Autobahn kreuzen.
    Wenn Du, so wie auf der Karte zu erahnen, durch die Albanischen Berge willst, dann kannste an den Schnitt einen Haken machen, .... glaube ich zumindest, denn das halte ich aufgrund der Straßenzustände und des Verkehrs inkl. des Verkehrsgebarens für schwierig.

    How ever, ich wünsche eine Gute Reise

    Greetz

    Frank

    PS.: den Reisebericht findest Du hier

  8. TomTom-Biker Gast

    Standard

    #8
    Schöne Bilder und noch schönere Vorstellungen und Erinnerungen an unserere eigene Reise im letzten Jahr.

    Wir hatten übrigens auf der Strecke von Borsh über Ftere nach Tepelena einen Schnitt von 20 km/h gemacht. Die Strecke sollte eigentlich zum Einsteigen für Offroad sein, erwieß sich jedoch aufgrund von zwei Anstiegen mit viel Schotter für unsere Dickschiffe stellenweise als ziemlich heftig und schweißtreibend. An einer Stelle hatten wir uns trotz TKC sogar festgefahren. Die anschließenden Strecken durch Albanien waren etwas leichter, oder wir hatten uns dran gewöhnt. Nordrunde mal aussgenommen, die wir zeitlich leider nicht mehr gepackt haben.

    Was ich damit sagen will ist, daß wenn man solche Strecken fährt, ie erreichbaren Reichweiten stark reduzieren. Wir mußten unsere Planung auch mehrmals ändern und die Tour in Albanien und später auch in Kroatien abkürzen.

    Gruß Thomas
    Miniaturansichten angehängter Grafiken Miniaturansichten angehängter Grafiken al0511-0100.jpg  

  9. Registriert seit
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    Standard

    #9
    Zitat Zitat von pro3ac Beitrag anzeigen
    Was meinen Sie mit: "wohin soll denn die Reise gehen?"?
    ?
    jetzt hab ich es auch gesehen, das Bild mit deiner lila Linie wurde an dem andern PC geblockt....Mißverständnis ausgeräumt

    @Tom
    wäre besser gewesen mit der Baghi zu fahren ;-))
    abkürzen ist doch ok, soll ja Spaß machen

  10. Registriert seit
    30.03.2012
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    92

    Standard

    #10
    Hallo Basler,

    in 40 Tagen würde ich kein Problem sehen, die Strecke zu fahren, falls sie dich über die Grenze lassen. Streckentechnisch ist das relativ bequem zu bewältigen, wenn du nicht allzuviele Pausen einlegst.
    Bin zwar im Moment nicht ganz aktuell, aber die Grenze Georgien/Russland war in letzter Zeit zu. Angeblich soll sie offen sein, würde das aber zuverlässig prüfen, sonst mußt du über Aserbeidschan fahren oder zurück und die Fähre Trabzon-Sotshi nehmen.
    Ansonsten findest du hier auch meinen Reisebericht dazu:
    http://www.deichselhirsch.de/Kaukasus.html

    Du kannst wenn du das willst praktisch alles auf befestigten Straßen fahren, aber natürlich auch Naturstraßen einbauen. 40 Tage ist jedenfall so bemessen, daß es ohne Stress abgeht. Grenzübergänge sind kein nennenswertes Zeitproblem.
    Auf jeden Fall sehr empfehlenswert.

    Falls du keine weiteren Fragen mehr hast viel Spaß und gute Fahrt,

    Werner

    www.deichselhirsch.de


 
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