Hallo,
ich muß bis Ende März meinen 2010er Resturlaub nehmen und will eine Namibia Tour machen. Leider hat der Anbieter z.Zt. nur zwei Anmeldungen, so dass ich in eigener Sache für die Tour werbe, damit sie stattfindet.
Wer hat Lust ... und Mut ?

Kontakt (NICHT über mich):
Firma Anasafari: Hans und Barabara Tietz
http://www.anasafari.com/languages/de/intern/contact/index.php
19. März – 31. März 2011

Reisebeschreibung: Kaokoland - Namib Wüste für jedermann
Mit viel Off-road Anteil
Diese Tour bringt uns auf guten geschobenen Schotterpisten und wenigen neue Asphaltstrassen zum Etoscha National Park, ins Kaokoland - Einblick in die Himbakultur, das steinzeitliche Twyfelfontein, Swakopmund und Sossusvlei mit seinen gigantischen roten Dünen. Diese extreme kontrastreiche Tour ist ca. 2.400km lang und für jeden Motorradfahrer geeignet.
Die Tour wird mit zwei Preisklassen angeboten:

- einmal für die, die das naturverbundende Camping mögen, und
- für die, die sich lieber in einer Lodge verwöhnen lassen wollen.

In Namibia bieten viele Unterkünfte beides an, so dass man von der Gruppe nicht getrennt ist.

Tourverlauf:


  • Tag 1, Ankunft
    Transfer vom Flughafen zur Pension (ÜF). Zeit zum aklimatisieren, relaxen oder Stadtbummel. Einweisung in die Motorräder und am Nachmittag Pirschfahrt im offenen Land Rover auf einer Wildfarm. Abendessen in einem guten Restaurant in Windhoek.
  • Tag 2 - Windhoek - Omaruru, 215 km
    Kurze Asphaltstraße aus dem Windhoek Tal heraus nach Okahandja, das Zentrum der namibischen Holzschnitzkunst. Rundgang durch die vielen Stände, wer was einkaufen will, sollte das Handeln um einen guten Preis nicht vergessen. Nach dem Tanken Schotterpisten nach Omaruru durch Farmland. Vorsicht vor Wildwechsel - Namibia ist das afrikanische Land mit den meisten freilebenden Tieren.
    Gästehaus - Abendessen/ Frühstück
  • Tag 3 - Omaruru - Outjo, 180 km
    Der historische Franketurm ist nur dreißig Meter von unsere Unterkunft entfernt und bietet einen herrlichen Rundumblick über den kleinen Künstlerort Omaruru. Über Kalkfeld fahren wir nach Outjo. Ein Besuch mit herrlichem Kuchen im Outjo Café ist schon obligatorisch, denn in wenigen Tagen sind wir im Kaokoland in einer anderen Welt. Wir erreichen unser Tagesziel früh aber umso früher starten wir morgen zum Etoscha National Park.
    Lodge/Camping - Frühstück
  • Tag 4 - Outjo - Etoscha- Outjo
    Sehr früh besteigen wir den komfortablen Begleittruck, denn die Motorräder sind im Park nicht zugelassen. Während ich die Parkanmeldung erledige, könnt ihr einen afrikanischen Sonnenaufgang in seiner Pracht erleben. Dann geht es los, das Aussichtsdach des Truckes wird geöffnet und es liegt an uns die Vielfalt an Tieren im Park zu entdecken. Mit etwas Glück auch Elefanten und Löwen. Zu Mittag sind wir in Okaukejo und erfrischen uns an dieser Wasserstelle für Menschen. Nach der Mittagshitze fahren wir nochmal raus in den Busch und machen uns dann an den Rückweg nach Outjo.
    Lodge/Camping -Frühstück
  • Tag 5 - Outjo - Opuwo, 440 km
    Die Asphaltpiste bringt uns zügig voran. Nach Absprache in der Gruppe können wir ein Waisen-Himbadorf kurz vor Kamanjab besuchen, ca. € 25 Extrakosten. Hier bekommt mann den besten Einblick in die Himbakultur. Nach dem Mittagsimbiss geht es weiter nach Norden, Richtung Opuwo, der Hauptstadt im Kaokoland. Unterwegs viele freundliche Begegnungen mit dem Himbavolk.
    Lodge/Camping - Frühstück
  • Tag 6 - Opuwo - Palwag, 240 km
    In Opuwo treffen Welten auf einander. Modern gekleidete Europäer und Einheimische mischen sich mit Fell, Leder und selbsthergestelltem Schmuck bekeidete Himbas im Supermarkt. Es ist nicht so lang her, da lebten wir ähnlich - wie lange wird es noch dauern bis uns auch dieser Einblick nicht mehr gewährt wird? Aufbruch Richtung Süden, die kurvenreiche Strecke windet sich durch die Berglandschaft, die Abfahrt ins Hoanibflusstal bietet faszinierende Aussicht. Kurzer Besuch am Ongongo Wasserfall und der Khowarib Schlucht. Ab Khowarib bis Palmwag: Diese Strecke gilt als eine der tierreichsten in Namibia. Strenger Naturschutz und gute Verwaltung hat hier den Tierreichtum drastisch erhöht. Giraffen, Bergzebras, Springböcke, Oryx und mit viel Glück kann mann auch ein bedrohtes Spitzmaul Nashorn sichten. Dies ist auch Gebiet der legendären Wüstenelefanten. Ein Landschaftskontrast versucht den anderen zu überbieten.
    Lodge/ Camping - Frühstück
  • Tag 7 - Palmwag - Brandberg, 250km
    Die Landschaft ist fantastisch mit seinen Steinebenen und bizarren Bergformationen. Noch am Vormittag besuchen wir ein lebendes Museum. Eine Gruppe vom Volk der Damara zeigt uns ihre Traditionen und Lebensweise vor langer Zeit, dabei ist ihre Sprache mit Klick-Lauten auffällig. Danach stehen noch die Orgelpfeifen und der verbrannte Berg auf dem Programm. Eine kurze geführte Wandertour unternehmen wir durch die vielen steinzeitlichen Felsgravuren und Malerein vom Weltkulturerbe "Twyfelfontein". Mittags Erfrischung und Tanken in der Lodge bevor es auf guter Schotterpiste zum höchsten Berg Namibias geht. Am Fuss des Brandbergs liegt die ´White Lady Lodge´ wo wir uns vor dem Abendessen im Pool erfrischen können. Vieleicht gibt es auch Elefantenbesuch.
    Lodge/ Zeltcamp - Abendessen/ Frühstück
  • Tag 8 - Brandberg - Swakopmund, 335 km
    In der alten Minenstadt Uis tanken und dann geht es quer durch die Namib Wüste, schon bald löst sich die spärliche Vegetation in Nichts auf und die Fatamorganas lassen uns glauben, der Atlantik ist schon da. Erst der Temperaturunterschied bestätigt den kalten Atlantik. In Hentiesbay steigen wir um in den Bus und fahren die für Motorräder langweilige Strecke zu einer der größten Robbenkolonien. Belohnt werden wir mit tausenden Kap-Robben die sich sonnen oder um einen Platz kämpfen. Zwei Steinkreuze sind stille Zeugen das hier schon die Portugiesen und die Deutschen an Land gingen. Zurück nach Hentiesbay und weiter auf der harten "Salzstrasse" nach Swakopmund. Eine Vielfalt an tollen Restaurants laden zum Frühstück und Abendessen ein.
    Pension / Bungalow - Frühstück
  • Tag 9 - Swakopmund - Tag FREI
    Ein Tag um das deutsch geprägte Swakomund zu erkunden. Aquarium, Kristall-Galerie und Woermann Haus sind nur einige Sehenswürdigkeiten dieser Stadt. Sehr zu empfehlen ist der zweieinhalb stündige Rundflug über der Namib und dem Dünengebiet nach Sossusvlei, am Strand über der Skelettküste zurück nach Swakomund. Die einfachste und lustigste Art die Dünen zu erkunden, ist mit einer geführten Quad Tour, die kinderleicht zufahren sind. Ein besonderes Highlight ist auch eine Bootstour in der Walvisbay-Bucht mit Robben, die an Bord springen und Delfine, die sich mit dem Boot messen. Faszinierend ist der Kontrast, blaue Bucht und der Dünengürtel im Hintergrund. Es gibt viel zu erleben in Swakopmund, daher müssen wir hier etwas verweilen. Ich nutze die Zeit um die Motorräder zu warten.
    Pension / Bungalow
  • Tag 10 - Swakopmund - Solitaire, 270 km
    Am Dünengürtel entlang fahren wir kurz nach Walfishbay und zur Düne 7. Danach geht die Strecke wieder quer durch die Namib nach Solitaire. Die Landschaft ist beeindruckend, durch Kuiseb und Gaub Canyon, rote Dünen auf der rechten Seite des Namib Naukluft Parks, links die steilen Naukluftberge des Hochplateaus. Bei einem Stück "Appel Crump" Kuchen beobachten wir das Treiben an der Tankstelle in Solitaire. Ein Stück Route 66 Feeling.
    Lodge / Camping
  • Tag 11 - Solitaire - Sossusvlei - Solitaire, 300km
    Noch im Dunklen fahren wir mit dem Begleittruck nach Sossusvlei um kurz nach Sonnenaufgang das Licht-Schattenspiel zwischen den riesigen Dünen mitzuerleben. Dieser Ort ist beeindruckend, wir genießen diese fast unwirkliche Landschaft, bis die Mittagshitze uns nach einer Erfischung im Sesriem Camp verlangen läßt. Danach machen wir noch einen Abstecher zum Sesriem Canyon bevor es zu unserem Nachtquatier zurück geht.
    Lodge / Camping, Frühstück
  • Tag 12 - Solitaire - Windhoek, 220km
    Auf guten Schotterpisten fahren wir rauf zum Hochplateau, hier können wir den steilen Spreetshoogte oder den kurvenreichen Remhoogte Pass wählen. Vom Spreetshoogte Pass hat man nochmal eine gute Aussicht runter in die Namib Wüste. Durchs Khomas Hochland zurück nach Windhoek. Abendessen in Afrikas bekanntestem Bierhaus.
    Pension / Frühstück
  • Tag 13
    Frühstück, Transfer oder Anschlussurlaub

    Preis:
    6x Camping / 3x Pension / 2x Bungalows / 1x Zeltcamp (Zelte der Lodge mit Betten und Badezimmer): ca. EUR 2.749,- pro Person
    Preis:
    6x Lodge / 5x Pension / 1x Zeltcamp (Zelte der Lodge mit Betten und Badezimmer): ca. EUR 3.134,- pro Person

Leistung:
· Motorrad BMW 650Xchallenge/KTM 640
· Ersatzmotorrad
· Einheimischer deutschsprachiger Tourguide
· Begleit-Truck für Gepäck
· Mechaniker Service
· Unterkunft
· Mahlzeiten wie beschrieben
· Camping Ausrüstung (Großes Einzelzelt, gute Matraze, Schlafsack etc.)
· Kartenmaterial-GPS
· Transfers
· Park Eintrittsgelder

nicht enthalten:

· Flug
· Benzin für die Motorräder (0,75Euro/Liter)
· Mahlzeiten, wenn nicht beschrieben im Tourverlauf (da reichhaltige Speisekarte im Restaurant ca. 5-15 Euro)
· Reiserücktritt- und Auslandskrankenversicherung
· Kaution Motorrad Euro 1.000,-