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Motorrad in USA mieten oder eigenes mitnehmen?

Erstellt von KleinAuheimer, 04.09.2011, 11:35 Uhr · 33 Antworten · 23.518 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard Motorrad in USA mieten oder eigenes mitnehmen?

    #1
    Hallo,

    ich plane für nächstes Jahr eine ca. 6 Wochen lange Motorradtour durch die USA. Jetzt bin ich am überlegen, ob es sich rentiert, das eigene Motorrad mit zu nehmen.

    Da ich quer durch die USA will (Miami - Los Angeles) ist entweder eine Einwegmiete erforderlich oder der Transport geht nicht zum bzw. vom gleichen Flughafen aus.

    Wer von euch hat Erfahrungen beim Transport des eigenen Motorrades in die USA bzw. kennt einen preisgünstigen Vermieter in den USA (keinen Harley!!!)?

    Gruß
    Jürgen

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    Standard

    #2
    Ich habe mal ein bisschen herumgeguckt, und One Way Rental scheint bei amerikanischen Vermietern ein Fremdwort zu sein. Einer hat auf seiner Seite eine Zweiwochen-Miete auf einer R1200R im Angebot, da kosten zwei Wochen dann gut 2.000 Dollar. Wenn es bei dir nicht anders geht als One Way, dann wäre ja fast die Frage, ob es nicht ginge, dass du dir unten ein Motorrad kaufst und es am Zielpunkt wieder verkaufst. Ist vermutlich billiger als 6.000 Dollar Miete plus Versicherung plus one Way Transport oder ein Transport deiner Maschine von D. nach USA und zurück.

  3. Registriert seit
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    #3
    Gerade weil die Mietkosten in den USA sehr hoch sind, kam ich auf die Idee mein eigenes Mopped mit zu nehmen. Eins drüben zu kaufen und wieder zu verkaufen ist mir zu aufwendig

    Deshalb brauche ich Tipps zum Transport meines Moppeds in die USA und zurück und natürlich mal so Ca-kosten.

    Danke und Gruß
    Jürgen

  4. fls
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    #4
    In die USA haben wir unsere Mopeds als unangemeldeten "Beipack" in einem firmeneigenen Container nach SFO bringen lassen.
    Der Rücktransport hat dann für beide zusammen inkl. Verpacken, Transport nach Texas und Shipping so um die 1500 USD gekostet. (2002)
    Hat ein bisschen gedauert, da die sich beim Zoll, nicht ganz unberechtigt, etwas angestellt hatten, da wir ja keine Import-Papiere hatten.
    Die der Spedition übergebenen german titles (deutscher Fhz-Schein) und die Paßkopien haben sie aber doch überzeugt die Bikes wieder ausreisen zu lassen.

    2006 haben wir unser beiden BMWs mit Corean Air via Wien-Seoul nach Ulan-Bator in die Mongolei fliegen lassen.
    Hat für die stabile, ca 630 kg schwere Box ~ 3.000 EUR gekostet.
    Zurück ging es dann ein Jahr später auf eigenen Rädern.

    Frage mal bei verschiedenen, international agierenden Speditionen nach den Tarifen.
    Wenn du jemanden kennst, der öfter mal größere Teile versendet, lass den nachfragen, sonst hauen die dich kräftig übers Ohr.

    Gruß
    Barney

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    #5
    Mieten ist schwer in den USA, meist darf man mit den Maschinen die Bundesstaatengrenze nicht überschreiten weil man dann nicht versichert ist.

    Ausserdem ist es wie erwähnt sehr teuer und muss am Abholort zurückgebracht werde, is leider nich so wie mit einem PKW.

    Transport liegt meist bei den genannten 1500 € und man muss oft lange drauf warten da geht schon mal ein Monat oder so bei drauf.



    Wolf

  6. Registriert seit
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    #6
    Im Auto und mit 2 Fahrern, die sich abwechseln kann man in 24 Stunden von L.A. nach Miami fahren. Bei 6 Wochen Gesamtzeit wäre es ja eine Überlegung wert, am Ende der Reise einen Van zu mieten (da ist Einweg kein Problem) und dann in 2 Tagen wieder nach Miami z fahren, mit den Motorrädern hinten drin. Das schafft schonmal das Problem der Motorrad- Einwegmiete aus der Welt.

    Gruß
    Frank

  7. Registriert seit
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    Standard

    #7
    Zitat Zitat von FrankS Beitrag anzeigen
    Im Auto und mit 2 Fahrern, die sich abwechseln kann man in 24 Stunden von L.A. nach Miami fahren. Bei 6 Wochen Gesamtzeit wäre es ja eine Überlegung wert, am Ende der Reise einen Van zu mieten (da ist Einweg kein Problem) und dann in 2 Tagen wieder nach Miami z fahren, mit den Motorrädern hinten drin. Das schafft schonmal das Problem der Motorrad- Einwegmiete aus der Welt.

    Gruß
    Frank
    Hat aber auch seine Hürden. Von LA nach Miami sind es laut Google Maps 2.733 Meilen, das sind bei 24 Stunden ein Schnitt von knapp 190 km/h;-) Non stop, natürlich.

    Realistisch wären meiner Ansicht nach 800 Meilen pro Tag (das ist dann auch schon eine Plackerei). Dann ist man inklusive Mieten, Auf- und Abladen und abgeben vier Tage unterwegs. Abgesehen davon, dass Sprit für 2.800 Meilen, drei Übernachtungen und vier Tage Van mieten auch nicht ganz für umme sind.

  8. Registriert seit
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    Standard

    #8
    Zitat Zitat von FrankS Beitrag anzeigen
    Im Auto und mit 2 Fahrern, die sich abwechseln kann man in 24 Stunden von L.A. nach Miami fahren. Bei 6 Wochen Gesamtzeit wäre es ja eine Überlegung wert, am Ende der Reise einen Van zu mieten (da ist Einweg kein Problem) und dann in 2 Tagen wieder nach Miami z fahren, mit den Motorrädern hinten drin. Das schafft schonmal das Problem der Motorrad- Einwegmiete aus der Welt.

    Gruß
    Frank
    Anschließend müsste ich dann wieder den Van zurück bringen, da ich sonst Einwegmiete dafür bezahlen müsste

    Da aber auch schon die Tagesmieten für ein Motorrad bei über 100 Euro/Tag liegen, d.h. ca. 4500 - 5000 Euro für 6 Wochen, würde ich den Transport des eigenen Moppeds bevorzugen. Hab hier allerdings noch keine Angebote eingeholt und suche deshalb Leute mit Erfahrung und Adressen in dieser Beziehung.

    Gruß
    Jürgen

  9. moto Gast

    Standard

    #9
    Zitat Zitat von KleinAuheimer Beitrag anzeigen
    und suche deshalb Leute mit Erfahrung und Adressen in dieser Beziehung.
    Bist Du schon weiter gekommen?
    Möglicherweise kann ich Dir auch ein wenig helfen. So biete ich im kommenden Dezember einen 14-tägigen Florida-Ritt mit eigenen Motorrädern an. Allerdings mit 7 oder 8 Motorrädern in einem eigenen Container (also nicht als Beiladung).

    Ich arbeite dabei mit Partnern zusammen und kann mich gerne nach dem Transport eines einzelnen Bikes umhören.

  10. Registriert seit
    28.11.2008
    Beiträge
    4.888

    Standard

    #10
    ...es gibt in Deutschland einige renomierte Importeure von Us-Cars. Die machen
    das ständig, in Hamburg ist glaub ich ein ganz großer. In einschlägigen Fach-
    zeitschriften kann man da recherchieren. Vielleicht holen die ja passend mal
    eine Corvette aus Florida und haben noch Platz im Übersee-Container. Da
    wäre dann zumindest der Rücktransport günstiger. Und vielleicht haben die
    Spezies auch eine Idee für den Hintransport oder kennen einen günstigen
    Spediteur.
    Oder vielleicht auf einer Luftfrachtpalette verzurrt in
    der Maschine mitnehmen, quasi im selben Flieger in dem man drinsitzt. Vielleicht
    gibts da Airlines die das machen?


 
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