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Norwegen im Mai - geht das schon?

Erstellt von Larry1970, 15.05.2014, 21:34 Uhr · 29 Antworten · 2.970 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #21
    Ich war vor 3 Jahren 2 Monate lang mit dem Motorrad kreuz und quer in Norwegen und eher weniger lang in Schweden.
    Ich startete allerdings 1 Monat später.

    Schnee und Eis hatte ich nur auf hohen Passagen nahe der Gletscher. Dann wurde es auch mal kühl, wurde aber gut mit dem Regenanzug ausgegleichen (hatte zu der Zeit keine Griffheizung).
    In Norwegen gefielen mir die Küstenpassagen ebenfalls sehr gut. Wobei die Küsten auch tief ins Land gehen, gell? ;-) Durch den Golfstrom sind gerade die Küstengegenden garantiert schneefrei.

    Auf den Fähren gab es oft dicke fette Spanngurte, welche auch wohl für Panzer geeignet sind. Das Personal interessiert sich dafür eigentlich garnicht. Ich hatte meistens gutes Wetter und ruhiges Wasser und nach der dritten Fähre habe ich mir das Abspannen komplett gespart (wie viele andere Moppeds auch). Der Tipp mit dem eigenen (dünnen aber stabilen) Gurt ist aber gar nicht so schlecht.

    Viel Spaß!

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    #22
    Feigling..!!!!!!! dein Name sei LARRY

    Leute, ich bin so ein Schisser....

    Erst großmächtig auf eine Adventure umsatteln, und dann kneifen..

    Ich bin von meinem Besuch-bei-Kumpels-Wochenende in Kiel ganz entspannt aufgebrochen in Richtung
    Sauerland keine Fähren, keine Gurte, kein Eis....keine Courage

    Beim Anblick der Riesen-Schiffe in Kiel und der Vorstellung, da allein rein zu fahren, die fette GSA
    in eine dunkle Ecke zu sliden und schon auf der Fresse zu liegen, bevor ich mich in verölten Gurten
    verfange, hat mir tatsächlich den Wind aus den Segeln genommen...

    Es war eine schöne Tour in´s Sauerland, weiterhin duch´s Waldecker Land, zurück durch den Harz...., keine Frage,
    aber Fjorde gab´s keine, und der innere ............ hat mich zunehmend verhöhnt...

    Ein neues Mopped zu haben ist ja man ganz schön --- aus Angst, die (noch) kratzerfreie Dicke richtet im Frachtraum einer
    Fähre mangels sachverständiger Verzurrung ein Dominostein-inspiriertes Kaltverformungsdesaster an, eine schöne Tour nicht
    anzugehen, ist jedoch sehr sehr...peinlich...entäuschend..grober Unfug.

    Aber wie bei Dark Souls, jeder End-Gegner ist zu schlagen, auch die eigene Feigheit...ich nehme erneut Anlauf, das wäre ja gelacht!!!!

    Ausgehend von den tollen Fotos von Ledom auf Seite 1 dieses threads:

    In welcher Reihenfolge sollte ich die Gurte festziehen, und wie fest etwa..? So richtig dolle wie auf´m Autozug (also rein in die Federn),
    oder nur so handfest, weil die Fähre ja an sich (hoffentlich) nur leicht rollende Bewegungen ausführt?

    Mein neuerlicher Versuch, Norwegens Schönheit im Handstreich zu erobern soll übrigens so ab dem 07. oder 08.06.2014 losgehen, vielleicht ist ja zufällig noch jemand in der Zeit dort unterwegs...

    Ach, und letzte Frage: was ist eigentlich mit dem "Landweg" über Dänemark, Südschweden, Göteburg, Oslo...
    Routenplaner sagt irgendwas plus minus 1000 KM ab Kiel... Brauchbare Alternative für Fähren-Feiglinge..?
    Oder ist die Strecke zu Öde, und der innere ............ wird mich auf 1000KM weiterhin verhöhnen?

    Freunde, ich hoffe auf euren nachsichtigen Input

    Herzliche Grüße

    Larry

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    #23
    he zusammen,

    im Schwarzwald ist es auch seeehr schön
    Ansonsten viel Spaß, wäre gerne dabei!!
    Gruß
    Ernst

    "Immer auf Ankommen fahren"

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    #24
    bei mir läuft jetzt der letzte countdown...am freitag gehts mit dem zug nach hamburg dann über schweden ans nordkap...nix mit fähre.

    wobei fähre halb so schlimm ist ... irgendwer der dir hilft findet sich immer

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    #25
    Zitat Zitat von Larry1970 Beitrag anzeigen
    Beim Anblick der Riesen-Schiffe in Kiel und der Vorstellung, da allein rein zu fahren, die fette GSA
    in eine dunkle Ecke zu sliden und schon auf der Fresse zu liegen, bevor ich mich in verölten Gurten
    verfange, hat mir tatsächlich den Wind aus den Segeln genommen...
    ...
    In welcher Reihenfolge sollte ich die Gurte festziehen, und wie fest etwa..? So richtig dolle wie auf´m Autozug (also rein in die Federn),
    oder nur so handfest, weil die Fähre ja an sich (hoffentlich) nur leicht rollende Bewegungen ausführt?
    Hi Larry,

    ich denke, Du machst Dir viel zu viele Gedanken wegen der Fähre. Rampen und Fahrzeugdecks sind so ausgestattet, dass Du ausreichend Grip hast. Stell Dir vor, Du fährst in ein (regennasses) Parkhaus. Wirklich kein Problem. Die Einweiser winken Dich an eine Stelle, wo's passt. Soll heißen, da sind geeignete Spannpunkte am Deck. Kiste auf Seitenständer stellen, Lenkeranschlag i.d.R. links, 1. Gang einlegen und einen Spanngurt (den Du i.d.R. gestellt kriegst) über den Sitz spannen. Ich lege immer meinen Nierengurt unter. Halbwegs fest, etwas eingedrückte Sitzbank. Die Kiste soll sich nur nicht bewegen können. Ich habe noch nie mehr als einen Gurt benutzt. Und sollte es wider Erwarten mit dem Spanngurt nicht klappen, so helfen andere Moppedfahrer oder die Decksleute. Einfach ansprechen.

    Gutes Gelingen wünscht,

    Thomas

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    #26
    Mann - WO hast Du dein Problem ? Ehrlich ? Beim ersten Mal stand ich dummerweise als 1. Moped an der Fähre . . . Raufgefahren und dann hab ich einfach geguckt wie die anderen das machen ! Hab auch immer nur 1 Gurt benutzt (immer auf Hauptständer-ist ja keine Harley) Du kannst natürlich komplett auf eigener Achse fahren aber ich z.B. finde das Fähre fahren zwischendurch immer als Ruhepause,meist fahre ich nachts dann hab ich den ganzen Tag vor mir und komme da nicht irgendwo unter Zeitdruck an und muß mir noch irgendwo n Quartier suchen !

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    #27
    Zitat Zitat von Dakardreirad Beitrag anzeigen
    Wie gesagt-dann eben KÜSTE . . . INLAND ist langweilig , Sorry
    Hallo,

    kann es sein, dass du statt in Norwegen in Dänemark unterwegs warst? Dann könnte ich diese Aussage wenigstens ansatzweise

    verstehen!!

    Gruß aus Bayern

    Max

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    #28
    Hallo,
    wir haben bei diversen Fährfahrten schon etliche Erfahrungen gesammelt. Aber irgendwie war alles easy. Nur ist man dann häufig direkt über der Maschine. Das ist dann sehr schweisstreibend. Einmal waren am Boden nur Drahtseile gespannt, in die die Spanngurte eingehakt werden mussten. Dahin gelangte man über ein steile Rampe mit 180 Grad Wende auf "griffigem" nassen Metall und späterem Rückwärtsschieben mit erheblichen Kletterkünsten. Meistens gab es hervorragende Zurrösen am Boden und sehr gute neue Spanngurte. Manchmal waren aber auch die Spanngurte vergeben und es gab nur kräftige Seile. Da war etwas Knotenkunde ganz sinnvoll. Am besten war bisher die Überfahrt von Roterdamm nach Hull. Mopped (GSA 1200) mit dem Vorderrad quer über eine dicke gespannte Kette fahren, dann auf den Seitenständer und mit nur einem! gepolsterten Spanngurt quer über den Sitz festgezurrt. Fertig und hielt.
    Ich habe aber immer 2 leichte Gurte zur Unterstützung dabei und nutze kräftige Zurrschlaufen, wie es sie ähnlich auch bei der DB Autozug gibt. Die sind für das Mopped schonender als breite, verschmutzte LKW-Gurte. Nun werden wir unsere ersten Erfahrungen mit Finnlines und dem finnischen Autoreisezug zum Polarkreis machen, diverse Fjordfähren inbegriffen.
    Gruß
    Sarotti

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    #29
    Zitat Zitat von Demokrit Beitrag anzeigen
    Hi Larry,

    ich denke, Du machst Dir viel zu viele Gedanken wegen der Fähre. Rampen und Fahrzeugdecks sind so ausgestattet, dass Du ausreichend Grip hast. Stell Dir vor, Du fährst in ein (regennasses) Parkhaus. Wirklich kein Problem. Die Einweiser winken Dich an eine Stelle, wo's passt. Soll heißen, da sind geeignete Spannpunkte am Deck. Kiste auf Seitenständer stellen, Lenkeranschlag i.d.R. links, 1. Gang einlegen und einen Spanngurt (den Du i.d.R. gestellt kriegst) über den Sitz spannen. Ich lege immer meinen Nierengurt unter. Halbwegs fest, etwas eingedrückte Sitzbank. Die Kiste soll sich nur nicht bewegen können. Ich habe noch nie mehr als einen Gurt benutzt. Und sollte es wider Erwarten mit dem Spanngurt nicht klappen, so helfen andere Moppedfahrer oder die Decksleute. Einfach ansprechen.

    Gutes Gelingen wünscht,

    Thomas

    Hi Larry,
    ich kann mich da Thomas nur anschließen, alles ist halb so wild. Und wenn Du einen anderen Biker fragst bekommst Du mit Sicherheit Hilfe.

    Bei meiner ersten Fährfahrt hatte ich mir auch Gedanken über das Verzurren des Mopeds gemacht, das ist ganz normal. Ich hatte aber das Glück das wir vom Club aus gefahren waren und einige Biker mit Erfahrung dabei waren.

    Willst Du alleine oder mit einem weiteren Motorrad fahren? Ich fahre lieber mit einem 2. Motorrad, so wird es nicht langweilig und man hat noch eine Möglichkeit mobil zu bleiben.

    Ich freu mich schon auf August, dann geht es wieder los.

    Bis dahin, Grüße Müsli

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    #30
    @ cladoli

    Hey cladoli, Tromsø ist ganz schön weit oben. Wie lange bist Du schon dort?

    Grüße Müsli


 
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