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Norwegenreise 07

Erstellt von Fischi, 26.11.2006, 17:17 Uhr · 25 Antworten · 3.644 Aufrufe

  1. Registriert seit
    26.11.2006
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    Standard Norwegenreise 07

    #1
    Hallo
    Will nächstes Jahr nach Norwegen
    Habe von Feelgood ein gutes Angebot :
    12 Tage Hotels vorgebucht mit Fähre Kiel Plus HP pro Person 1500,- Euro So - Kiel 12 UHR abfahrt
    Mo - Oslo 9:30 Fahrt Lillehammer 220 km übernachtung
    Di - Lilleh nach Roros 300 km übernachtung
    MI - Roros nach Joegtvolden 300 km übernachtung
    Do - Joegt.- Trondheim 120km - 250km übernachtung
    Fr - Trondh.-Molde über Küstenstrasse 290 übernachtung
    Sa - Molde nach Geiranger über Trollstigen 150 km 2 übernachtungen
    MO Gletscher Jostedal. 280 km übernachtung
    Di -Joste. über Sognellfyell nach Fagernes 340 übernachtung
    Mi - fagernes - Oslo 210 km ,Fähre
    Do Ankunft Kiel.
    Gibt es billigere Anbieter ? Gruß walter

  2. Registriert seit
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    Standard Reise

    #2
    Hallo Walter
    Ich bin im Juni in Norwegen gewesen mit einer Gruppe, nur in Top Hotels und super vorbereitet von einem kleinen Reisebüro in Gummersbach. Versuch es doch hier einmal.

    Norwegen Reisebüro C B
    Christina Becker
    Fritz Pregl Str. 10
    51647 Gummersbach
    Tel. 02263/6970
    E-Mail: Info@norwegen-reisebuero.de

    Bei mir war alles top , sie war immer freuntlich und es hat alles super fumzunuckellt
    Viel Glück

  3. Alteisen500 Gast

    Standard

    #3
    Hallo Walter!
    Klingt doch nicht so schlecht - aber wenn ich mich an meine Norwegenreise erinnere (1999) habe ich noch in Erinnerung, das ich ganzschön geschaut habe - die Kliometer klingen nicht viel, aber das zieht sich in dem Ländle...
    Auf jeden Fall einen Abstecher wert ist der Prejkestolen (hoffe der schreibt sich so), ein Fels der mehrere hundert Meter in den Fjord geht, und oben sitzt man gemütlich an der Kante und lässt die Beine baumeln...
    Viel Spaß dort, und das ist eine Reise wert! Und immer lecker Fisch frisch vom Markt holen, einfach so als lecker Zwischenmahlzeit (sowas hat man halt in Bayern nicht)
    Grüße und noch viel Freude beim Vorbereiten! Guter Reiseführer (wenns sein muß) ist aus dem Vilbingerverlag (nicht einfach zu lesen aber schöne Details und nicht der Mainstream)
    Alteisen500

  4. Registriert seit
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    Standard

    #4
    Hallo Walter,
    die preiswerteste Variante ist, glaube ich, immer noch das Zelt. Das hat weiterhin den Vorteil von ungeheurer Flexibilität, sei es von der Route oder auch Zeitplanung. Ich würd´s in jedem Fall bevorzugen.
    Grüße
    Frank

  5. Registriert seit
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    #5
    Hallo Fischi,

    ich habe nal ne Reise aus dem Katalog von Wolters-Reisen gemacht. Steht zwar unter PKW-Rundreisen, aber das ist ja Wurscht. Da waren Reisen mit ind. Anreise und Rückreise. Ich bin dann über Rostock-Trelleborg, mit Zwischenübernachtung in Schweden, in Lillehammer in die Runde eingestigen. Auf der Rückfahrt bin ich nicht nach Oslo, sondern Von Larvik nach Dänemark.
    Dann quer durch und Gedser-Rostock zurück. Ich war mit meiner Frau und einer Tochter, also zwei Motorräder unterwegs. Zum Preis kann ich nur sagen, dass es nicht so teuer war.

    Ich hatte das alles mit Woltersreisen direkt geplant. Leider habe ich im Moment keine Telefonnummer parat, aber mit Google kanns du dir da bestimmt selbst helfen. Gesprochen habe ich damals mit Herrn Kuschel.

    Das ist nun etwa drei Jahre her, wie die Preise heute bei Wolters sind kann ich nicht sagen.

    Gruß omopenk

  6. Registriert seit
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    Standard norwegenreise 07

    #6
    hallo
    vielen dank für die infos habe mich bereits mit den entsprechenden stellen in verbindung gesetzt .
    Gruß walter

  7. Registriert seit
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    Standard

    #7
    Hallo Walter,

    wenn man das erste Mal in Norwegen ist erscheint eine Tageskilometerleistung von 200 - 250 km angebracht, hört sich wenig an, aber aufgrund der niedrigen Geschwindigkeiten und Sehenswürdigkeiten incl. der schönen Landschaft ist dieses gerade beim ersten mal realistisch. Die Sehenswürdigkeiten liegen auch nicht immer direkt an der Strasse und sind tw. noch mit einem Fußmarsch verbunden (z.B. Wanderung zum Preikestolen 3,5 Std.). Wir haben bis jetzt eigentlich immer nur die grobe Strecke bis zum Endziel ohne Tagesetappen geplant ( tägliche Fahrzeit von morgens 9 /10 Uhr bis abends max 21 Uhr, in der Regel ca 18 Uhr, Kilometer 200-400), ist sehr erholsam, allerdings auch noch nie im Hotel genächtigt.
    Wünsche Dir auf jeden Fall schon mal einen schönen Urlaub.

  8. Registriert seit
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    Standard Norwegenreise 07

    #8
    Hallo .
    Das Reisebüro aus Gummersbach ist 300 Euro billiger als feelgood für die selbe Reise .
    Netter kontakt mit Frau Christina Becker hat auch einige gute Tips.
    Habe gleich gebucht .
    Kann man sehr empfehlen .
    Gruß Walter

  9. Registriert seit
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    Standard kleiner Tourbericht

    #9
    Skandinavien Sommer 1999

    Also die Fahrt in den Norden war super.
    Der erste Tag bis Schleswig, dann ins Hotel. Am nächsten Tag von Frederickshaven (DK) nach Göteborg (S) mit dem Schiff.
    Die See war ruhig, fest zurren der Maschinen war nicht erforderlich,
    das Schiff brauchte 3 Stunden für die Überfahrt.
    Die erste Übernachtung in Schweden, am großen Vänern See, nach 550km, natürlich im Zelt.
    Dann die Landstraße "45" hoch nach Norden. Ein wenig hügelig und kurvig war die Strecke.
    Auch die Enduro hatte an manchen Tagen ihren Spaß: Dann sind die geteerten Straßen voll aufgerissen und nur noch Schotter, loser Kies dient als Belag, aber auch ich konnte dieses meistern, ohne Umfaller mit der dicken XJR.
    In der ersten Woche durch Schweden nur ein Regentag, mal ein Schauer, überwiegend heiter bis wolkig.
    Übernachtungen im Zelt fielen dann aus, weil für eine Nacht ist es zu umständlich, eine "Hütte" ist viel bequemer.
    So eine "Hütte" gibt es nur in Skandinavien, auf allen Campingplätzen. Meist recht einfach mit Etagenbetten, Tisch und Stühle, Kochplatte und ab und zu mit Kühlschrank und TV. Kosten pro Nacht zwischen 40 und 100DM.
    Die meisten Hütten lagen am See, so daß wir auch Kajak gefahren sind.
    So folgten wir der 45 bis Finnland, schlappe 2600km.
    Mit der Ernährung hatten wir auch keine Probleme: "Hamburgertellerken" bekam man in jeder Frittenbude (Gatekjötten).
    Und in den Supermärkten kann man sich auch gut selbst versorgen und in den Hütten wird gekocht.
    Die Grenze nach Finnland, so unspektakulär wie Deutschland - Holland.
    Ein Schild, eine Begrüßung. Fertig das war's.
    Die Strecke in Finnland war mies, 100km nur geradeaus, ein Eindruck wie Amerika.
    Stur geradeaus, saukalt und regen, wir mußten anhalten und ne Runde joggen, damit uns warm wurde.
    Und dann, kaum in Norwegen angekommen, kein Regen, mehr Kurven und viel wärmer.
    Und weil schon spät wurde, haben wir eine Unterkunft gesucht, doch leider nichts gefunden.
    So haben wir zum ersten Mal vom Jedermannsrecht gebrauch gemacht: Jeder darf eine Nacht in freier "Wildbahn" übernachten. Bedingungen sind einfach: Kein Feuer, kein Sichtkontakt zum bewohnten Haus oder 100m Abstand zu einem Haus. Der Platz war ideal. Direkt am Fluß, bei einer Erkundung der Gegend, nachdem das Zelt aufgeschlagen war, stellten wir fest, daß hier am Wochenende oder in den Ferien mehr Leute ihre Zeit verbringen, denn wir haben trotz Verbot viele Feuerstellen gezählt.
    Am nächsten Tag leider wieder Regen, Zelt naß einpacken und weiter.
    Doch wohin weiter ???
    Nordkap , oder doch nicht !?!
    Über das Nordkap haben wir schon so viel gehört und gelesen. Der reinste Nepp und Rummel, wie auf einer Kirmes, es ist gar nicht das richtige Nordkap, weil auf einer Insel mit einem Tunnel verbunden und die Aussicht ?
    Eine Klippe, nicht besonders schön und das Wetter wechselt stündlich. Fahrzeit ca. 400 km und mindestens zwei Urlaubstage.
    Kurze Beratung und dann das Ergebnis: NEIN, wir fahren nicht jetzt zum Nordkap, vielleicht ein anderes Mal.
    So fahren wir Richtung Süden an Tromsö vorbei, Inselgruppe Vesteralen heißt unser Ziel, daß wir aber erst in zwei Tagen erreichten.
    Nördlich der Vesteralen, im Meer, endet die europäische Kontinentenplatte. Dabei entstand ein tiefer, kleiner "Krater". Da im Sommer 24 Stunden die Sonne scheint und viele Organismen, Algen und Plankton sich im Wasser bilden, sind an diesem "Krater" viele Fische. Und diese Fische ziehen andere Meerbewohner an.
    Wir machen eine Schiffahrt, raus auf´s Meer, 10 Nautische Meilen vor der Küste sehen wir dann zum ersten Mal seine Fontäne.
    Ein Wal!
    Die Fahrt, organisiert von Biologiestudenten nennt sich Wal-Safari. Sie garantieren dir einen Wal zu sehen, stimmt.
    Eine Pottwal, 18m lang, zig Tonnen schwer, liegt vor uns. Entfernung ca. 30m.
    Ihn haben wir dann 3x gesehen, war wirklich ganz toll, so schön kann der Nordkap nicht sein.
    Ein wirklich super Erlebnis, wenn nicht die Bootsfahrt wäre, trotz Seepille in die Tüte gekotzt, na ja es hatte sich aber gelohnt.
    Dann weiter zu den Inselgruppen der Lofoten. 80 Insel und Inselchen mit Brücken, Tunnel und Fähren verbunden. Dort blieben wir zwei Tage, dann weiter nach Süden.
    Immer wieder Zelt oder Hütte.
    Küstenstraße 17 entlang. Hier gibt es viel zu sehen. Die "Saltstraumen" : Hier ist die Strömung bei Ebbe und Flut am größten, reißende Strudel ziehen landein und aus.
    Dann weiter südlich kommt ein großer Nationalpark mit dem zweitgrößten Gletscher Norwegens.
    Und einer beleuchteten Grotte, die haben wir letztes Jahr besichtigt.
    Hinter dem "Svartisen-Gletscher kommt der "Torghatten", ein Berg mit Loch. Nach der Sage her, hatte irgendwer da mal einen Liebespfeil durchgeschossen, na ja der Sage nach.
    Den Berg mit Loch haben wir uns dann auch näher angesehen, 122m lang, Durchmesser 15 x 20m.
    Und viel bergauf steigen, aber auch ganz nett die Aussicht von ganz oben.
    Die "17", kleine , kurvenreiche Straße, hier und da, Kühe und Schafe auf der Fahrbahn, na ja.
    Wir fahren weiter bis "Otta", ein kleines Städtchen, aber ein guter Ausgangspunkt für viele kleine Touren, auch mal ohne Gepäck.
    So kommen wir am Abend an und drehen auch noch ne kleine Runde. Ein Teil der Strecke war mautpflichtig,
    aber ohne Kasse nur mit Zahlschein, so fahren wir an diesem Abend noch gut 200km.
    "Geiranger" und "Dalsnibba" heißen unsere heutigen Ziele:
    Geiranger ist ein kleiner Ort, nicht besonderes, nur der Fjord vor dem Ort ist riesig. Eine enge , hohe Wasserschlucht schlängelt sich vom Meer her hierher.
    Die Anfahrt zu diesem Fjord ist auch nicht ohne: "Trollstigen" heißen die Serpentinen, 11 Stück.
    So vom Geiranger zum Dalsnibba, ein Berg mit schönem Plateau (1455m ) und guter Fernsicht.
    Mautpflichtig geht´s mit den Maschinen nach oben. Kalt war es hier und schön.
    Eine Gruppe Japaner interessiert sich mehr für mein Motorrad: Ya-Ma-Ha, verstehe ich nur, grinsend und Kopf nickend steigen sie in den Bus, von wo sie dann auch winken.
    Der See am Fuße vom Berg ist zu gefroren, aber uns ist nicht kalt.
    Auf der Rückfahrt nach Otta kommen wir an einem Sommerskizentrum vorbei, leider ist schon alles zu.
    Nächster Tag, heute "Sognefjell". Der Sognefjell ist so ne Art Bergweg oder Paßstraße.
    Auf 1600m über NN kommen uns Langläufer entgegen, heute ist mir kalt. Der Himmel ist Wolken verhangen, keine Sonne in Sicht. Auf der Straßenkarte entdecken wir eine schöne Rundfahrtstrecke. Die Straße , die wir wählen, ist für Lkws, Gespanne und 7,5-Tonner gesperrt. Wieder einmal ein bißchen Schotter und schlechter Straßenbelag und oben drauf eine Mautstelle.
    Geschafft kommen wir abends an unserer Hütte an. Kocher an, Wasser heiß machen, Cappuccino trinken, fertig.
    Ach ja auf der Rückfahrt kamen wir am Rafting-Center vorbei, haben uns informiert und gebucht, also eine Nacht länger.
    In der 3. Woche ging nicht mehr viel. Fast Nonstop Richtung Göteborg. Auf die Fähre nach Dänemark und zurück nach Hause.

    Ca. 386km pro Tag, im Schnitt, max. 576km, min. 105km
    In drei Wochen 8200km.
    Mit Suzuki DR 650 + Yamaha XJR 1200


    Text: Bettina Frank

  10. Registriert seit
    14.10.2006
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    398

    Standard

    #10
    hi,

    nur mal so eine frage....

    wieso zum teufel beauftragt man ein reisebüro für eine motorradreise???
    kommt mir irgendwie nicht ganz klar rüber.


    meine meinung:
    man ist mit dem bike so unglaublich flexibel, dass man ohne weiteres irgendwo eine übernachtungsmöglichkeit findet und schöne gegenden sehen kann wo selten jemand ist.

    oder steckt da ein versteckter grund dahinter? ausser das es unglaublich viel geld kostet?

    grüsse
    Jens


 
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