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Outdoor Ausrüstung

Erstellt von Roadrunner1, 23.10.2006, 16:17 Uhr · 29 Antworten · 4.925 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard Outdoor Ausrüstung

    #1
    Hi ich hab mal ein par Fragen betreffend der Ausrüstung.
    Bis jetzt hab ich mir abends immer ein Hotel gesucht.
    Nächstes Jahr möchte ich aber gerne mit Zelt und so fahren.
    Nun hab ich mich mal auf dem Markt so umgeschaut > Touratech und Globetrotter, Polo usw. < und es gibt ja unmengen an kram.
    Frage ist nun was ist gut und bezahlbar.
    Interessieren tun mich :

    Zelt: Welches und wie groß sollte es sein ?
    Schlafsack
    Isomatte
    und Kocher
    Hat jemand erfahrungen mit den Benzinkocher von Touratech oder was ist noch gut ?

    Vieleicht könnt ihr mir ja sagen was ihr so benutzt und eure erfahrungen so sind.

    Achso fals es Wichtig ist.
    Ich möchte das nächstes Jahr für die LGKS und Pyrenäen Trip verwenden. Deshalb spielt gewicht wohl auch eine große Rolle da ich den Krämpel jeden Tag dabei habe.

    Bin für eure Hilfe echt dankbar.


  2. Registriert seit
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    Standard

    #2
    Schau mal in den letzten Tourenfahrer nach, da gab es über beides einen Vergleich.

    Ansonsten würde ich wegen einer einmaligen Aktion den Freundeskreis absuchen und mir ausleihen was geht. Oder mit nem Kumpel fahren, dann halbiert sich das Gewicht gleich. Ist eh sicherer

    Und vielleicht solltest Du zuerst mal schreiben, was Du für ein Zelt ausgeben willst, die guten und leichten kosten meistens viel Geld. Brauchst Du nen Apsis, was ich empfehlen würde. Für wieviele Leute.
    Isomatte selbes Spiel - wie teuer soll sie sein, willste ne aufblasbare Thermomatte, ne Luftmatratze oder nur ne Alufolie haben. Da musst Du wissen, ob Du Platz für ne Art Therm-a-Rest hast und vor allem gut liegen willst. Oder soll alles superleicht und klein sein?

  3. Registriert seit
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    Standard

    #3
    Zitat Zitat von advi
    Schau mal in den letzten Tourenfahrer nach, da gab es über beides einen Vergleich.

    Ansonsten würde ich wegen einer einmaligen Aktion den Freundeskreis absuchen und mir ausleihen was geht. Oder mit nem Kumpel fahren, dann halbiert sich das Gewicht gleich. Ist eh sicherer

    Und vielleicht solltest Du zuerst mal schreiben, was Du für ein Zelt ausgeben willst, die guten und leichten kosten meistens viel Geld. Brauchst Du nen Apsis, was ich empfehlen würde. Für wieviele Leute.
    Isomatte selbes Spiel - wie teuer soll sie sein, willste ne aufblasbare Thermomatte, ne Luftmatratze oder nur ne Alufolie haben. Da musst Du wissen, ob Du Platz für ne Art Therm-a-Rest hast und vor allem gut liegen willst. Oder soll alles superleicht und klein sein?
    Na deswegen wollte ich ja mal wissen was ihr so benutzt auf euren Reisen, und ob es was taugt oder nicht. (Also würdet ihr das wieder kaufen oder nicht)

    Also das Zelt sollte wohl für max. 2 Personen sein. Bin eh die meiste Zeit alleine unterwegs. Was es kosten darf ? Ich sag mal mittlere Preisklasse ist ok . Preise vergleichen kann ich dann immer noch wenn ich weiß wonach ich suche.
    So ne selbstaufblasbare Thermomatte sollte es schon sein. Frage ist nur wie dick sollte sie sein oder muss sie sein.Welcher Hersteller ist zu empfehlen ?

    Schlafsack denke ich reicht ein Synthetischer oder ? Die sind nicht so schwer und sollen bis +5 C warm halten.Oder reicht das nicht aus?

    Der Tip mit dem Tourenfahrerheft ist gut werde ich mir gleich mal besorgen.

    Ausleihen ist schlecht. Meine Schwester hat noch ein Zelt aber das ist für 6 Personen. Bischen groß und schwer . Und mein Kumpel hat zwar auch eine 1200 GS aber der mag nicht Zelten und will nicht schotter fahren.
    Man soll ja niemanden zwingen.

  4. Registriert seit
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    #4
    Servus Roadrunner,
    mit dem Zelt würd ich eher auf "so klein wie möglich" tippen. Also max. 2-Mann-Zelt... oder die Sachen halbieren.... das heisst 1-Mann-1-Frau-Zelt.
    Schlafsack und Isomatte bekommst du auch im Frühjahr bei Aldi z. B.
    Mit dem Gaskocher schaust einfach mal im Baumarkt, die haben oft sehr günstige Angebote.
    Und vor allem immer darauf achten... so klein wie möglich.
    Ansonsten würde ich mir es echt überlegen, da ich gerade nach deinen "Jahren" gesehen habe, du wirst es ein mal oder vielleicht zwei mal ausprobieren.. zu guter letzt wirst du wie auch ich.. das feste Bett bevorzugen.

  5. Registriert seit
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    Standard

    #5
    Zitat Zitat von nERgie
    Ansonsten würde ich mir es echt überlegen, da ich gerade nach deinen "Jahren" gesehen habe, du wirst es ein mal oder vielleicht zwei mal ausprobieren.. zu guter letzt wirst du wie auch ich.. das feste Bett bevorzugen.
    Also.........

    der gute Roadrunner ist gerade mal 37.

    Noch "einmal oder zweimal" und er muss ins Heim? zu uns Alten?

    Einspruch Euer Ehren!

  6. Registriert seit
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    #6
    hallo,

    ungeachtet der tipps weiter oben folgende (eigene) erfahrungen:

    zelt:
    salewa magnum space (2 mann, geräumig, 2 apsiden für gepäck, alleine aufstellbar, hohe wassersäule) 10 jahre alt, bei entsprechender pflege (nachimprägnieren) unkaputtbar

    auch gut: vaude hogan (kleiner, noch leichter aufzustellen, günstiger)

    allgemein: kuppelzelt, hält überall her, da man ja nie weis wohin die reise geht...

    schlafsack:
    mammut butterfly (hohlfaser, ca. 750g, bis -14 grad, schnelltrocknend, kleines packmaß - tankrucksack), 8 jahre alt, topteil, im süden meist als decke verwendet, bei bedarf kuppelbar...

    isomatte:
    wolfskin ground control (kleines packmaß, da in der mitte gefaltet, dicke 2cm, breite 50cm, länge 183cm, selfinflating), notmatte, wenns mal auf gewichtsersparnis ankommt, wenig komfort, allerdings passt sie in den biwacksack, wenn ich mal ohne zelt unterwegs bin

    bequemer: therm-a-rest camp rest (190cm lang, 4cm hoch, 70cm breit), allerdings ziemlich breit, 12 jahre alt, hält immer noch

    kocher:

    msr whisperlite, nonplusultra der benzinkocher, 15 jahre alt, läuft noch immer wie geschmiert

    auch gut: borde kocher (swiss army), der brennt mit fast allem...

    so. das ist mein zeug. einsatz mehrmals pro jahr.

    du kannst sicherlich bei aldi oder so die sachen kaufen, allerdings happerts da beim packmaß und der haltbarkeit der sachen. klar, wenn der schlafsack nach einem urlaub hin ist, schmeisst man ihn weg. hat ja nur ein paar euro gekostet...

    bei den üblichen verdächtigen kannst dich günstig ausrüsten. ob allerdings ein zelt von den dreien einem g´scheitn regenschauer standhält, möchte ich bezweifeln.

    ich für meinen teil hab mir vor jahren gesagt, lieber einmal gescheit hinlangen und dann ruhe für die nächste zeit. habs nicht bereut, wobei es wesentlich teuerere sachen gibt. man kanns wie immer übertreiben.

    den test im tf kann ich dir auch empfehlen.

    günstig einkaufen bei: http://www.der-ausruester.de/main.php

    oder du schaust bei e-bucht.

  7. Registriert seit
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    #7
    Hi,

    Zitat Zitat von Roadrunner1
    Zelt: Welches und wie groß sollte es sein ?
    Ich benutze seit Jahren ein Salewa (Typ müsste ich schauen) Zelt für zwei Personen (Iglu, schnell aufgebaut). Qualität ist gut, hat diverse Stürme überlebt und ist immer noch dicht Ich persönlich würde auf das Packmass und die Qualität schauen. Es sollte sich einigermassen gut transportieren lassen und dennoch stabil sein. Alleine hat ein Zweierzelt den Vorteil, dass man noch Gepäck mit reinnehmen kann. Zu zweit auch kein Problem, da schliesse ich halt das Zeugs in die TT Alukoffer ein. Vorteil ist ein Vorzelt, wo man bei schlechtem Wetter etc. was essen kann, ohne das die Schlafsäcke in Mitleidenschaft gezogen werden und man nachher einen Grossputz veranstalten muss Andersherum, zu zweit in einem Einerzelt muss man sich halt schon sehr gerne haben...

    Schlafsack
    Möglichst klein Man muss halt einen Kompromiss zwischen Packmass und den zu erwartenden Temperaturen machen. Ich habe zwei, einen für den Sommer im Süden (Spanien etc.) und einen anderen, wenn's kälter ist. Der ist grösser, aber wenn's kalt ist, kommt meine Frau eh net mit und damit habe ich mehr Transportkapazität zur Verfügung.

    Isomatte
    Ich benutze Thermarest Matten. Kleines Packmass und praktisch.

    und Kocher
    Hat jemand erfahrungen mit den Benzinkocher von Touratech oder was ist noch gut ?
    Ich habe nen Coleman Feather Stove für Bleifrei 95. Da man ja aufm Töff immer Benzin mitschleppt, finde ich "Multifuel" Kocher unnötig. Ich habe einfach eine grosse Spritze und Schlauch dabei und kann so immer Benzin abzapfen. So erspare ich mir einen separaten Behälter mit Brennstoff, der Platz braucht und im Gepäck auslaufen kann. Allerdings braucht das Kochgeschirr eh mehr Platz als der Kocher.

    Vieleicht könnt ihr mir ja sagen was ihr so benutzt und eure erfahrungen so sind.
    Wie bereits andere beschrieben haben, würde ich ausser dem Schlafsack wohl zuerst versuchen die Sachen auszuleihen, bis Du Dir sicher bist, dass campen was für Dich ist. Billiges Material kann auch recht frusten. Z.B. abgerisse Ösen bei einem Zelt, wenn's gerade anfängt zu stürmen. Allerdings sagt der Preis nicht viel aus. Ich hatte für über 10 Jahren ein Zelt für CHF 49.90 ausm ABM. Meistens bekommt man im Ausverkauf gute Zelte recht günstig. Einfach vor dem Kaufen anschauen.

    Grüsse,
    András

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    #8
    @Roadrunner1
    Ich möchte dir auch gerne ein paar Tipps geben.
    1. Wohin sollen deine Reisen gehen?
    2. Welche Jahrezeit?
    3. Über welchen Zeitraum?
    Beim Schlafsackkauf kommt es auf die Klimaregion bzw. Einsatzgebiet an.
    Synthetische haben den Vorteil:
    • schnell trocknend, Feuchtigkeits unempfindlich, verklumpen nicht
    • lassen sich besser reinigen
    • achte auf die Füllung wie z.B.:Thinsulate Liteloft, Terraloft, Ultraloft, Quallofil-7, Polarguard 3D und Polarguard Delta
    Daunenschlafsack:
    • geringeres Packmaß und Gewicht bei gleicher Leistung wie Kunstfaser
    • ähhhh mehr fällt mir nicht ein
    Für das Einsatzgebiet Skandinavien und den Britischen Inseln wäre also ein Kunstfaserschlafsack am geeignetsten.

    Beim Zelt gibt es die selbe Qual der Wahl:
    1. Wie groß?
    2. Welche Region wird besucht?
    3. Wie lange oder wie oft muß im Zelt geschlafen werden? (an Regen denken)
    Kuppel-/Igluzelte:
    • kann im aufgebauten Zustand den Standort wechseln (Freistehend)
    • schnell auf- und abbau
    Tunnelzelte:
    • recht Windstabil
    • Außenzelt wird mit Innenzelt zusammen aufgebaut (bei Regen ein großer Vorteil)
    • bester Raum-Platzindex (3 Tage Dauerregen und dann noch im Zelt ausharren, da ist jeder cm Willkommen)
    • meist eine große Apside (Koch- und Lagerplatz)
    Geodäden:
    • beste Windstabilität
    • hat Expeditions-Eigenschaften
    • teuer aber gut
    Am besten du gucks mal hier rein:
    http://www.amelunxen.onlinehome.de/drofaq/
    und fühlst dann dem Verkäufer auf dem Zahn.
    Aber merke dir:
    Wer billig kauft, kauft zweimal!

    @nERgie
    mit dem Zelt würd ich eher auf "so klein wie möglich" tippen. Also max. 2-Mann-Zelt... oder die Sachen halbieren.... das heisst 1-Mann-1-Frau-Zelt.
    Schlafsack und Isomatte bekommst du auch im Frühjahr bei Aldi z. B.
    Mit dem Gaskocher schaust einfach mal im Baumarkt, die haben oft sehr günstige Angebote.
    Und vor allem immer darauf achten... so klein wie möglich.
    Ansonsten würde ich mir es echt überlegen, da ich gerade nach deinen "Jahren" gesehen habe, du wirst es ein mal oder vielleicht zwei mal ausprobieren.. zu guter letzt wirst du wie auch ich.. das feste Bett bevorzugen.
    Hast du schon mal ?

    12000 Euronen und mehr für´s Moped ausgeben und dann am Equipment sparen. Das eine gute Ausrüstung auch mal deinen Arsch retten kann ist dir noch nicht auf- bzw. eingefallen.
    Und das ganze darfst du jetzt mit einem sehen.

  9. Registriert seit
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    #9
    hallo,

    @ andras: im zeitalter der trennkupplungen, könntest du die spritze und den schlauch beruhigt daheim lassen.

    ansonsten ist das sehr richtig: benzin hat man immer dabei. gaskocher sind zwar sauberer, allerdings darf die kartusche halt nicht leer werden, sonst gibts statt kaffee, eiskaffee.

  10. Registriert seit
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    #10
    Eigendlich ist ja schon alles gesagt, aber ich gebe trotzdem meinen Senf dazu.

    Wenn Du nur mal so antesten möchtest ist die Billigvariante wohl o.k.
    Aber falls Du das öfter machen willst, investiere mehr.

    Jetzt ist die Zeit günstig einzukaufen. Bei den Ausrüsterläden werden zum Ende des Jahres oft die Auslaufmodelle verkauft.
    Beim Schlafsack würde ich auf einen anständigen Temperaturbereich achten. Nachts zu frieren ist echt ätzend.
    Der Kocher ist eine Glaubenssache, ich nehme seit Jahrzehnten einen Gaskocher (camping-Gaz)

    Die Zeltgröße ist abhängig ob zu zweit oder allein darin schlafen möchtest.
    Soll noch etwas Zeug mit rein, empfielt es sich immer etwas größer zu kaufen.
    Da ist dann ein Drei-Mann Zelt für zwei Personen gerade ausreichend.

    Ich persöhnlich besitze zwei Zelte, zwei Schlafsäcke und eine selbstaufblasbare Isomatte.

    Wenn Du überhaupt keine Ahnung hast, bestelle Dir einen Katalog (Z.B. Globetrotter) , da ist viel erklärt.

    Nun mein persöhnlicher Tip.
    Da Du so auf die LGKS / Pyrenäen lingewiesen hast, nehme ich an das Du dort wild campen willst.
    Da oben kann es nachts kalt werden und auch ganz schön windig
    Ich empfehle ein Iglu-Zelt mit Absis für eventuell feuschte Sachen und den ganzen Kram den Du nicht im Zelt haben willst
    Stiefen die draußen stehen und dann in der Nacht vom Tau durchfeuschtet werden…
    Ein Iglu ist allein leichter aufzubauen als ein Tunnel und steht bei Wind ohne viel abspannerei sicherer.
    Der Schlafsack sollte so für 0-5°C empfohlen sein, keine Daune. Daune ist auf dem Motorrad einfach unpracktisch.
    Wenn die Daune nass wird ist der Spaß vorbei.
    Futter im Schlafsack auch Chemie. Wenn Dir das unangenehm ist, entweden Baumwollinnenlayer oder Baumwollfutter (trockent schwerer).
    Kocher laß Dir am besten erklären wie sie funktionieren und schau ab es Dir past.


 
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