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Reiseerfahrung - Koratien, Ungarn

Erstellt von sindbad, 19.04.2007, 09:27 Uhr · 3 Antworten · 941 Aufrufe

  1. sindbad Gast

    Standard Reiseerfahrung - Koratien, Ungarn

    #1
    Hallo,

    ein Freund und ich planen Anfang Juni von München aus 9 Tage nach Kroatien an die Mittelmeerküste zu fahren und dann über die Piltzwitzer Seen, Ungarn (Budapest) und Wien wieder zurück. Hat jemand von Euch Reiseerfahrung in dieser Region und weiss was es zu beachten gibt bzw. welche Strecke man auf jeden Fall mitnehmen sollte.

    Evtl. macht es Sinn bei 9 Tagen sich auf Kroatien zu konzentrieren und dort mehr Richtung Süden zu fahren, anstatt über Budapest wieder zurück nach München

    Ein paar Erfahrungen wären super!

    Immer ausreichend Bodenhaftung,
    Sindbad

    R 1200 GS


  2. Registriert seit
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    36

    Standard Koratien

    #2
    Hallo Sinbad,

    Istrien lohnt sehr. Porec, Opatija und Pula.

    Richtig geil ist die Küstenstrasse zwischen Rijeka und Zadar.
    Siehe Bilder.

    Übernachten könnt Ihr überall für 12-15 € wo dran steht "Sobe" = Zimmer.

    Viell Spaß.
    ascon
    Miniaturansichten angehängter Grafiken Miniaturansichten angehängter Grafiken dscf0048.jpg   dscf0050.jpg   dscf0053.jpg  

  3. tem
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    Standard

    #3
    Servus,
    schau mal mein Thema .
    Wir fahren am Sonntag für 1 Woche nach Istrien.
    Ich war das letzte Jahr einige Male in Kroatien unterwegs.
    Bei 9 Tagen würde ich Kroatien abfahren, wenn ich es nicht schon kenne würde.
    Es gibt so viele und schöne Flecken die man super abfahren kann.
    Ihr müßt nur auf die Straßenbeläge achten, denn die können sehr gefährlich sein.

    Wenn du mehr Angaben brauchst, schick mir mal eine Mail mit deinen Fragen.

    Gruß Thomas

  4. tem
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    Standard Und wieder zurück

    #4
    Hallo zusammen, auch wir sind wieder zu Hause

    Am 27.05 ging es los.
    Wbg.-Nbg - München – Rosenheim – Großglockner – Plöckenpass – Talmezzo – Triest vorbei – Porec und dann zum Campingplatz.
    Eigentlich wollten wir bei Tolmezzo eine Zwischenübernachtung einlegen, die wir aufgrund von der guten Fahrzeit doch weggelassen haben.
    Ab Triest begleiteten uns nur noch starke Gewitterwolken und sinnflutartiger Regen.

    In Porec an einer Kreuzung 20- 30 km/h, kam dann das unvorgesehene aber dennoch erwartete, Straßenbelag hell, nass und noch ölverschmiert dazu.
    Ich sah das Übel und konnte schon nicht mehr reagieren, als meine GS eine unfreiwillige 360 Grad Umdrehung durchführte.
    Der Bock war einfach zu schwer um diesen noch abfangen zu können.
    Also ließ ich die GS fallen und prallte voll auf meinen Rücken und Kopf auf.
    Die GS wieder aufgestellt, den abgerissenen Alukoffer wieder gerichtet und natürlich die Knochen sortiert, ging es dann wieder weiter.
    Habe zwar heute immer noch Probleme mit meinem Rücken aber die Tour haben wir fortgesetzt. Schaden: Regenjacke zerfetzt, Helm eine gewaltige Macke, Sturzbügel+Koffer verschrammt und meine bereits nicht mehr so ganz unempfindliche Wirbelsäule verzerrt.

    Nächsten Tag ging es weiter mit unseren gesetzten Zielen.
    Wir konnten dann mit zunehmenden schönen Wetter unsere Tour weiter abfahren.
    Nachfolgende Orte die ich auch nur empfehlen kann, wurden besichtigt .

    Umag, Laterna, Porec, Vrasar, Rovinj, Pula, Pazin, Labin, Medulin, Rabac Luka, Hum, Uckatunnel, Opatija, Brestova mit der Fähre zur Insel Cres, Insel Cres bis Osor, Straße von Buzet nach Matulji über die Satelittenstation am höchsten Berg dort, ........

    Als Verbindungsstraßen benutzten wir nur Seitenstraßen die weg vom ganzen Hauptverkehr waren.
    Vor allem sind die Bergdörfer wirklich ein muss für diese Tour.
    Zur Übernachtung waren wir fest auf einem Campingplatz in Porec untergebracht, wobei es genügend Pensionen ( Sobe ) gibt.

    Am Freitag machten wir uns dann wieder auf dem Heimweg nachdem mein Rücken mir doch noch Probleme bereitete. Einen Tag früher als geplant. Das geht ja noch.
    Nach Hause fuhren wir über Slowenien von Nova Gorica durch das wunderschöne Soca Tal.
    Zuerst die ersten 20 – 30 km direkt an der Ital / Slow Grenze entlang – schöne und urige Weindörfer , danach direkt an der Soca entlang – wunderschönes Tal für Wildwasserrafting geeignet.
    Kurz vor der Grenze Übernachtung in einem wunderschönen Gasthaus.
    Nette Leute, gutes Essen und vor allem war noch zum Abschluß slowenische Heimatmusik angesagt.
    Am nächsten Tag ging es weiter über den Großglockner wieder zurück nach Würzburg.
    Es war eine super Tour, trotz der kleinen Wende in Porec.
    Wetter war sonnig, Land Leute nett und schön.
    Nur das mit den Straßenzuständen könnte langsam mal besser werden.

    Also wer mal Lust hat, mehr von der Tour zu erfahren, einfach mal eine Mail schreiben und fragen
    Antworten kommen dann. Eine eigene Website habe ich leider niocht um die Bilder einzustellen, vor allem würde das den Rahmen sprengen ( ca. 100 Bilder und 45 min Filmmaterial.)

    Übrigens mein erster Versuch mit einer Kamera auf dem Motorrad hat funktioniert.
    Ramhalter vom Navi missbraucht und Camcorder montiert. Und es funzte.

    Also bis bald mal wieder beim nächsten Kurzbericht.

    Grüße Thomas


 

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