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Richtung Osten mit dem Motorrad

Erstellt von Karlsrider, 28.05.2015, 09:50 Uhr · 8 Antworten · 783 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    124

    Standard Richtung Osten mit dem Motorrad

    #1
    Moin zusammen,

    wir wollen in zwei Wochen Richtung Osten fahren. Zunächst über Polen dann durch Belarus und nach Russland.

    Hat jemand neuere Informationen bzgl. Transit in Belarus?
    Wie ist die Strasse von Brest nach Gomel im Süden entlang der Grenze zur Ukraine?
    Wie die Straßenverbindung über Minsk?
    Und natürlich: Neuere Erfahrungswerte bzgl der Grenzabfertigung?

    Der weitere Weg richtet sich ein wenig nach den Gegebenheiten vor Ort. Der Ural wäre ein Ziel.


    Und natürlich, wer mag, kann uns verfolgen.
    https://richtungostenmitdemmotorrad2015.wordpress.com/

    Andreas

  2. Registriert seit
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    Standard

    #2
    Durch und durch korrupte Länder, nimm genug kleine Scheine für Schmiergeldzahlungen mit, ansonsten kommst nicht weit.
    Nimm einen Satz Führerscheine/Ausweise mit, dann können die Dir immer einen behalten und Du kannst trotzdem weiter.
    Ist so ne Art Hobby dort: nimm den Leuten die Papiere weg und erpress sie dann damit...
    Zahlen musst eh immer, und wenns der fehlende Feuerlöscher, der Reservekanister oder sonst was ist.
    Ausländer = Melkkuh!

    Ich fahr denen nicht mehr hin!

    Und programmier Deine Homepage um, so ist das unlesbar!

    Viel Spass!

  3. klausmong1 Gast

    Standard

    #3
    ich kann da Feuerwehrmann nicht zustimmen.

    ich habe es anders erlebt.
    Wobei ich fairerweise sagen muß, das ich das Letzte mal über die Ukraine hin, und über die Baltischen Länder zurück bin, also ohne Belarus.

    Mir war das mit Belarus einfach zu stressig da ein Visum zu holen usw.

    Aber in Russland hab ich in fast 14.000km dort keine Kontrolle und keinen korrupten Polizisten gehabt.
    Soll es zwar geben, hört man manchmal, aber mir nicht passiert und ich hab viele Reisende getroffen, die hatten da auch keine Erfahrung.

    Was den Ural angeht, den finde ich echt schön, und die Grenzabfertigung fand ich persönlich bei den Russen fast am professionellsten von allen die ich damals auf der REise erlebt habe.

    Überfahre keine Sperrlinien, das ist echt teuer und wird auch kontrolliert.
    Bei Geschwindigkeit:
    Pass auf Ortsgebiete auf, die sind für uns oft schwer zu erkennen, da gilt nur 60kmh

    Und wenn man zu schnell gefahren ist dann finde ich es fast als Vorteil, wenn man sofort zahlen kann ( Hosentaschenabgabe )
    Ansonsten warten bis der Polizist einen anredet, nicht von selbst Geld hinhalten.

    Wichtig: Es giubt Storys, das die Strafen extrem hoch sind ( 100 - 500 Euro ) aber man "Ausnahmsweise" für 100 Euro / Dollar was machen kann.
    Auch das ist Blödsinn.
    Bis 20KmH sind die Strafen so nieder, das man als Einheimischer nicht mal aufgehalten wird. Bis 50km h zahlt man regulär ca 60 Dollar und "Hosentasche" maximal die Hälfte.

    Dies hat uns ein russischer Anwalt erzählt den wir getroffen haben.
    Ich wurde wie gesagt nie aufgehalten, und ich war immer zu schnell unterwegs.

    Wenn die Polizei vermehrt steht, dann in der Nähe von Städten, je näher man kommt umso mehr muß man aufpassen.

    Die Strassen sind halt mit unseren Standards nicht zu vergleichen.
    Fahrweise ist auch sehr motiviert.

  4. Registriert seit
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    Standard

    #4
    ähm:
    "Und wenn man zu schnell gefahren ist dann finde ich es fast als Vorteil, wenn man sofort zahlen kann ( Hosentaschenabgabe )"

    Genau das ist Korruption!


  5. klausmong1 Gast

    Standard

    #5
    Und?

    In den Ländern ist es üblich, das bei Verkehrsvergehen der Ausweis / Führerschein und Zulasser einbehalten wird, dann muß man mit dem Zettel zu einer Sperbank fahren und einzahlen.
    Das ist die korrekte Art dort

    Blöd allerdings wenn es Abends oder Sonntag ist, das heißt dann nämlich übernachten und warten bis die Bank wieder offen hat
    Und danach wieder zurück und den Polizisten suchen der die Papiere hat und Ihm den Beleg zeigen.
    Falls der noch da steht ( Blöd halt wenn der nicht über Nacht warten wollte )

    Und dann muß man in einem fremden Land, womöglich nicht der Sprache mächtig den Beamten suchen und die Papiere holen ( ohne die man nicht ausreisen kann )

    Und warum soll ich dann nicht den Weg vereinfachen und noch dazu weniger zahlen?????

    Ich finde diese Art nicht immer die Schlechteste, mich nervt inzwischen sogar diese westliche überkorrekte Art.

    Und auch nicht zu vergessen, in sowas kommt man ja durch eigene Schuld, wie eben zu schnelles Fahren oder Sperrlinie !!!

  6. Registriert seit
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    Standard

    #6
    Nun, Du schreibst Du hättest nie einen korrupten Polizisten erlebt.
    Falls Du Dich aber dennoch mit einer "Hosentaschenabgabe" aus der Affäre gerettet hast wäre diese Behauptung widerlegt.
    Wenn Du es für überkorrekt hältst, einen Beamten zu bestechen - ok - Dein Ding, das fördert allerdings nur deren Frechheit es immer wieder so zu versuchen, die Tarife steigen damit. Damit hab ich ein Problem - und es hilft dem Land nicht weiter.
    Sich in einem fremden Land einfach großkotzig mit Bargeld aus Problemen rauszukaufen ist auch nicht grad vorbildlich.
    Du schreibst dass man in solche Situationen nicht ohne Schuld gerät - nun, dem darf ich aus eigener Erfahrung und auch aus der meiner Eltern, die mit dem Wohnmobil dort waren widersprechen. Da wird schon so lange gesucht, bis ein Grund für eine "Strafe" gefunden ist!
    Und dann stehst da mit nem Beleg und bekommst trotzdem Deinen Schein nicht, fehlt bestimmt noch ein weiterer Beleg... kenn ich alles...

  7. klausmong1 Gast

    Standard

    #7
    Wo hab ich geschrieben das es überkorrekt ist einen Polizisten zu bestechen????

    Leg mir bitte nichts in den Mund was ich so nie geschrieben habe.

    ich habe erklärt, das ich in fast 14.000km ( nur in Russland ) keine Probleme hatte.
    Und ich habe beschrieben, warum dann die "Abgabe" vor Ort doch hilfreich sein kann.

    Wenn wer meint einen auf überkorrekten Spießer machen zu müßen soll er das tun, er steht dann ja da und hat den Stress.

    Andere Länder andere Sitten.

    Ich hatte einfach in Russland nie ein Problem.
    Im Gegenteil, die Menschen waren überall freundlich und hilfsbereit.

    Ich hab keine Ahnung wann Du dort warst und wie lange.
    Aber bei mir war es 2013 und eben wie gesagt 14.000km.

    Und nebenbei, ich selbst fahre heuer wieder hin.

    Und wegen Korruption, da muß man bei uns auch keinen auf "Ehrlich " machen, bei uns ist es auch korrupt, nur mit dem Unterschied das es sich auf höchsten Ebenen abspielt und der Kleine Mann nichts davon hat.

  8. Registriert seit
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    Standard

    #8
    Hallo Klaus,

    bin grad das erste mal auf deiner homepage gewesen. kommst ja ganz gut rum. Hab grad, die Ostwärts Reisen mal überflogen (arbeite nebenbei) werd ich mir aber nochmal in Ruhe weiter anschauen.

    Gruß

    Andreas

  9. Registriert seit
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    #9
    Hallo Zusammen
    Ich, für meinen Teil kann Klaus nur zustimmen, auf meiner Weltumrundung 2005 bin ich von Wladiwostok bis hierher gefahren und hatte nur die besten Erlebnisse in Russland, egal ob ueber Land oder in Moskau, allerdings bin ich durch die Ukraine, Polen, Slowakei und Tschechien nach Deutschland zurück 🔙 gefahren, danach musste ich mich wieder für den Alltag hier umstellen.
    Bikergruss
    Helmut


 

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