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Route des Grandes Alpes, von Süden nach Norden, Anfang Oktober?

Erstellt von Matjuli, 10.09.2014, 13:08 Uhr · 17 Antworten · 4.290 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard Route des Grandes Alpes, von Süden nach Norden, Anfang Oktober?

    #1
    Hallo Leute,
    ich spiele mit dem Gedanken Anfang Oktober (um den 6.Okt.),meinen Rückweg nach Hamburg, von Nizza über die RDGA zu fahren. Ich gedenke mir für den gesamten Rückweg, 4 - vieleicht 5 Tage Zeit zu nehmen, hätte zur Not aber bis zu 7 Tage Zeit, bis ich wieder in Hamburg sein muss.

    Ist das noch empfehlenswert? (Wetter, eventuelle Pass-Sperrungen?) Ich möchte keinen Schnee, ich fahre auch nur mit normalen Straßenreifen. Ich werde vorher keine Unterkünfte buchen (ich denke ich werde in den Orten schon irgendein Hotel oder so finden, ich fahre allein).

    Für die Kälte oben auf den Pässen dachte ich, ich packe mir einmal lange warme Unterwäsche ein. Ich fahre mit dem BMW-Enduroanzug mit Goretex-Inlays. Ist das realistisch? Ich habe keine Erfahrung mit Reise-Temperaturen unter 8 Grad.

    Soweit ich das auf ein-zwei Internetseiten sehen konnte, sind viele Pässe bis Ende Oktober offen (im Normalfall?). Habe aber auch schon gelesen, dass Anfang Oktober Wintereinbruch auf den Pässen sei / sein könne. Das verunsichert etwas.

  2. Registriert seit
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    Standard

    #2
    Hallo Matjuli,
    zeitlich ist es kein Problem, die Route des Grandes Alpes kann man in drei Tagen (gemütlich) oder zwei Tagen (zügig) fahren.

    Anfang Oktober kann man das schönste Motorrad-Wetter haben oder im Hochgebirge auch Wintereinbruch, das wirst du erst sehen wenn es soweit ist. Schnee auf den hohen Passstraßen kann es eigentlich auch im Sommer geben. Sollten einzelne hohe Pässe gesperrt sein, kann man diese häufig problemlos auf Talpassagen oder niedrigeren Pässen umfahren.

    Wegen der Temperaturen auf den Pässen würde ich mir keine großen Gedanken machen. Die meiste Zeit verbringt man in den Tälern und bei den Auf- und Abfahrten der Pässe. Die gefahrene Durchschnittsgeschwindigkeit ist geringer, somit kühlt man weniger aus und außerdem kommt man beim Kurven- und Kehrenfahren sowieso in Wallung.

    Gruß Thomas

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    Standard

    #3
    Optisch eine super Zeit, der Herbst zieht langsam ein, morgens ist es später hell, abends früher dunkel, Frühnebel ist vielleicht hier u. da ein Thema, aber wegen Schnee würde ich mir keine Gedanken machen. Der kommt und geht dann auch wieder schnell ....

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    Sind Bilder vom 26.10.2009.

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    Vom 13.10.2011 - hat mich allerdings die Bora erwischt unterhalb von Triest und ich musste an den über den Gardasee ausweichen.

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    Sehe gerade, das war 2013 auch am 13.10. - aber hier hatte ich schon Schnee auf dem Reschenpass.

    Oktober ist ein schöner Monat - in schattigen Kurven sind die Straßen nur z. T. recht lange nass, und Laub ist auch vorhanden.

    Ich wünsche Dir viel Spass!

    Gruß Kardanfan

  4. Registriert seit
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    Standard

    #4
    Gibt fast nix schöneres wie um diese Zeit in den Alpen Motorrad zu fahren.
    Auf der RDGA kann natürlich immer mal Schnee dazwischen kommen, aber das kann dir auch im Juni passieren.

    Alpes : état des cols. Ouverture, fermeture, déneigement
    Info Route 05 - Toute l'actualité des routes des Hautes-Alpes

    As sind die zwei Seiten, wo man hier am schnellst Bescheid weiß, was schneetechnisch Sache ist.

    Hinsichtlich Temperatur: unter dem Rallye würd ich noch einen dicken Pulli empfehlen. Das reicht mir auch bei fast 0°C. Wenns bei denen Temperaturen dann aber schifft und die Außenhaut durchnässt ist, friert man (also ich zumindest) trotzdem. Ein Regenkombi schafft hier Abhilfe.

  5. jmo
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    Standard

    #5
    Hallo Matjuli,

    von Nizza zum Genfer See auf jeden Fall drei Tage einplanen! Sonst wird es stressig und du kannst es gleich lassen, wäre schade für die landschaftlich grandiosen Eindrücke.

    Ich bin die RDGA im Juli von süd nach nord gefahren, da gabs auch schon Schnee...

    Ehrlich gesagt würde ich mit die Rückfahrt bis HH nicht im Oktober über die RDGA in 4-7 Tagen fahren...Temperatur, Nässe und wenig Tageslichtstunden machen das nicht mehr zu einer tollen Tour, auch wenn es sicher einige tolle Tage geben kann.

    Hotels sind übrigens kein Problem.

  6. Registriert seit
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    Standard

    #6
    Gut zu wissen. Ich fahr die Strecke, in etwa, Ende September, Anfang Oktober, von Nord nach Süd. Aber mit der ADV+. Da is' mir Regen fahrtechnisch egal. Und lange Unterwäsche ist um die Zeit immer im Gepäck. . .

  7. Registriert seit
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    Standard

    #7
    Oh sehr gut , danke für die informativen Antworten und diese tollen Fotos. Das macht Appetit
    Ist auch schon gut zu wissen, dass allein diese Route etwa 3 Tage braucht. Da werde ich die Rückfahrt wohl einen Tag früher antreten, denke ich. Dann habe ich mehr die Ruhe auf dem Rückweg.

  8. Registriert seit
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    Standard

    #8
    Und wenn du wieder Erwarten zu zeitig durch bist, biegste halt ab Richtung Strasbourg. Und kurvst noch 'n Stück durch's Elsass. . .

    Obwohl, voriges Jahr um die Zeit lagen da schon Unmengen an Laub rum.

  9. Registriert seit
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    Standard

    #9
    Letztes Jahr in dieser Zeit 1 Woche lang gemacht - wir haben viel Glück mit dem Wetter gehabt

    Das beste - die Strassen waren leer und nur wenige Touristen - absolut top zu fahren

    Viel Spass

  10. Registriert seit
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    Standard

    #10
    Zitat Zitat von der_brauni Beitrag anzeigen
    Hallo Matjuli,
    zeitlich ist es kein Problem, die Route des Grandes Alpes kann man in drei Tagen (gemütlich) oder zwei Tagen (zügig) fahren.
    Hallo,

    lombarde, Bonette, Vars, Izoard, Galibier, zur Passhöhe M Cenis und zurück ins Tal, Iseran, Roselend und dann über Montets raus ins Walis geht auch von Sonntag 13:00 - Montag 13:30 incl. Hotelaufenthalt von 20:00 - 8:15 Uhr :-) .
    Ok, war schon anstrengend, aber ich wollte das ja so.

    Zur eigentlichen Frage: Morgens und abends wirds im Oktober außer bei extrem guten Wetter schon zapfig, aber man muss ja an der Passhöhe keine stundenlange Pause machen. Etwas kühler macht nix, wenns unten wieder warm wird. Bei schlechtem Wetter sollte man einen Plan B haben. In Frankreich ist eigentlich alles zum Motorradfahren schön, wo es auch nur etwas hügelig ist. Dann fängst unten über den Verdoncanyon an und hältst dich links von Lyon usw.


 
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