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Saharacamp 2015 - Wer kommt mit nach Marokko?

Erstellt von vierventilboxer, 03.10.2014, 12:06 Uhr · 10 Antworten · 1.678 Aufrufe

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    Standard Saharacamp 2015 - Wer kommt mit nach Marokko?

    #1
    Hey Leuts!


    Ich will im April 2015 ins Saharacamp nach Marokko.

    Wüstentreffpunkt für BMW GS Fahrer, Motorradreisen in die Sahara und Westsahara !

    Allerdings reise ich nicht (per Fähre) mit dem Motorrad an, sondern mit dem Flieger von München aus nach Agadir.
    Flug kostet hin und zurück ca. 400...450,-€ (Economy). Wer mit dickem Gepäck ankommt (> 26 kg) muss mit ca. 550...600,-€ rechnen.

    Im Camp würde ich gern ein Zimmer und für ca. 10 Tage eine EXC mieten, um von da aus täglich Sternfahrten zu machen. Mir geht es also weniger ums (Kultur-)Reisen sondern das möglichst unbeschwerte Fahren mit einer leichten Enduro (Sand, Strand, Dünen, Geröll,....wasauchimmer....Hauptsache viel Offroad).

    Das hier ist somit weniger ein Aufruf an den klassischen GS-Tourenfahrer, mehr an Leute die entweder schon einmal (oder öfter) in Marokko waren und nicht unbedingt an Sightseeing interessiert sind bzw. von Haus aus ihr Augenmerk mehr aufs Fahren an sich richten.


    Um was geht es???

    An- und Abreise:

    Hier ist nicht der Flug das Problem, denn den kann man gemütlich online buchen.
    Der Transfer vom Flughafen zum Camp und zurück ist es!
    Da die Maschinen im Camp stehen, müssen irgendwie die gut 200 km überbrückt werden, möglichst nicht per pedes oder Esel.
    Heißt also: Entweder ein Taxi nehmen oder gleich für die ganze Zeit einen (kleinen) PKW mieten.
    Für eine Person lohnt sich weder das eine noch das andere, denn die einfache Wegstrecke kostet min. 150,-€, also fast so viel wie der Flug selbst. Mietwagen kommt noch teurer, stünde dann aber für die Tage im Camp zur Verfügung.
    Es lohnt also nur wenn sich noch weitere 1...3 Personen finden die mit mir im selben Flieger sitzen und sich die Kosten für den Tansfer in Markokko teilen.

    Der Termin selbst ist nicht fix, ich bin in der Hinsicht flexibel. Fest steht lediglich die Reisezeit (April 2015) und Reisedauer (14 Tage, da der Flieger nur Wöchentlich geht).


    Im Camp selbst:

    Unterbringung:
    Ich würde gern (möglichst ruhig) in einem normalen Bett schlafen und nicht im Zelt. Ein DZ zur Alleinbelegung macht aus rein finanzieller Sicht keinen Sinn und ist vermutlich auch gar nicht möglich, deswegen suche ich auf diesem Wege einen Mitfahrer ohne großartige Berührungsängste der sich mit mir ein Zimmer teilt.
    Sollte das nicht klappen ist es auch kein Beinbruch, dann wird eben im Beduinenzelt genächtigt.

    (Stern-)Fahrten:
    Nach dem morgentlichen Frühstück geht es los, es wird täglich min. 4 Stunden gefahren. Es sind keine definierten Touren geplant, lediglich (grob) ein tägliches Ziel fixiert. Rückkehr stets im Laufe des Nachmittags damit man sich vor dem Abendessen gemütlich duschen und umziehen kann (und es zeitlich auch noch für ein Odeuvre (Bierchen) reicht).
    Alle 4...5 Tage ein Ruhetag.
    Es wird keine Rallye veranstaltet aber auch nicht "Blümchen gepflückt", sondern zügig (aber sicher) zugefahren.
    Alle ca. 30 Minuten eine kleinere Pause, alle 60 Min. eine größere. Somit hat sich das für einen "Dauerknipser" der alle Nase lang anhalten und seine Kamera auspacken will erledigt, es sei denn derjenige fährt ganz hinten und ist so fix dass er die Truppe einholen kann ohne dass sie auf ihn warten muss. Getrunken wird vorrangig aus einem Camelbak.

    Wer sich mit der Art Fahrerei nicht anfreunden kann - kein Problem - er/sie darf sich trotzdem melden. Gemeinsame Ausfahrten sind erwünscht (allein durch die teils menschenleere Gegend zu fahren birgt gewisse Risiken und ist nicht das Ziel) aber nicht zwingend ein Muss. Vorrangig geht es ums gemeinsame An- und Abreisen. Wie der Einzelne die Zeit im Camp verbringt ist seine Sache. Ich will auch gar nicht den Leader spielen sondern suche auf diesem Wege lediglich Gleichgesinnte.

    Noch etwas zu meiner Person: Ich bin 35 Jahre alt und männlichen Geschlechts, Raucher! (verkneife ich mir aber in Flugzeugen, PKW´s und Zimmern ) , suche weder primär Anschluss noch eine neue Lebensabschnittsgefährtin.
    Mir geht es um einen halbwegs bezahlbaren Urlaub und eine unbeschwerte Zeit in Marokko, ohne große Zwänge aber um Touren mit einem leicht zu fahrenden Moped. Ich bin ausreichend offroad-erfahren jedoch kein Profi, Sanddünen habe ich bisher nur zu Fuß erklommen, das soll sich aber nun ändern.
    Ich bin weder lebensmüde noch ein Sicherheitsfanatiker. Der warnwestentragende 0815-Reisesenkblei-Fahrer wird jedoch ein Problem mit der Durchschnittsgeschwindigkeit bekommen. Ich habe auch keine Lust ein >200kg-Moped ständig wieder aufzurichten oder auszugraben sondern will fluffig (mal schneller, mal langsamer) durch die Lande ziehen.

    Mein Aufruf richtet sich somit an höchstens 2% der hier versammelten Mannschaft!
    Mit min. 1 Mitfahrer geht´s los, ansonsten ist mir die Reise zu kostspielig und wird nicht angetreten.

    Je eher man sich entschließt umso günstiger ist der Flug und Gérard (FENNEC) kann rechtzeitig Zimmer für uns reservieren.
    Größtenteils bleibt also die Organisation an mir/uns hängen, dafür kann man es aber auch max. flexibel und günstig gestalten.
    Wobei günstig relativ zu sehen ist. Flug ca. 400...600 €, Unterbringung ca. 40...50 €/Tag, Bike, Verpflegung, Sprit, Taschengeld - es kommt also schon etwas zusammen, in Summe sollte man (Frau auch) mit gut 3000,-€ für die 14 Tage rechnen.

    Wer hat Lust? Wer kommt mit?


    Gruß Peter

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    #2
    Hoi Peter ,
    möchte mit meinem Sohn im Mai auch dort hin ... aber eben mit dem Töff . Mal einen Ratschlag an dich zum Transfer ... du kannst auch einen Pauschalpreis mit den Taxifahren aushandeln aber bedenke ... Leben und leben lassen ... die Wüste ist gross. ;-)))

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    #3
    Wer in Marokko nicht handelt bezahlt sowieso zu viel, ganz klar.
    Ich setzte mich aber so oder so nicht allein in ein Taxi, egal ob es 100,- oder 150,-€ kostet.... eben weil die Wüste groß ist.

    Mehrere Teilnehmer zu finden kommt günstiger für den Einzelnen, ist sicherer und letztlich sogar einfacher.
    Man könnte sogar vorab (online) ein Großraumtaxi oder gar Bus buchen. Es ist also in vielerlei Belange besser dort im Pulk aufzulaufen.

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    #4
    Zitat Zitat von vierventilboxer Beitrag anzeigen
    Allerdings reise ich nicht (per Fähre) mit dem Motorrad an, sondern mit dem Flieger von München aus nach Agadir.
    Flug kostet hin und zurück ca. 400...450,-€ (Economy). Wer mit dickem Gepäck ankommt (> 26 kg) muss mit ca. 550...600,-€ rechnen.

    Wir sind 2011 mit dem Flieger nach Agadir. Um größere Kosten wegen des Übergepäcks zu vermeiden, haben wir die ganze Protektion am Körper getragen, auch die Endurostiefel hatten wir angezogen und den Helm in der Hand ("typische sportliche Kopfbedeckung"), hätten ihn bei Bedarf natürlich auch aufgesetzt..

    Keine Ahnung ob das auch heute noch und bei jeder Gesellschaft funktioniert, damals hat jedenfalls niemand gemosert.

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    #5
    Hallo Namensvetter!

    Danke für den Tip.
    Ich trage ja auch generell eine PSA, besonders ein Helm macht bei Abflügen Sinn.

    Spaß beiseite:
    Bezüglich Gepäcklimits habe ich mich natürlich schon informiert. Die Fluggesellschaft erlaubt insgesamt 26 kg (inkl. Handgepäck) im Flieger. Damit komme ich auch ohne die PSA am Körper zu tragen sehr gut zurecht, das Limit an Freigepäck überschreite ich somit nicht.



    Hauptproblem sind nach wie vor fehlende Mitfahrer, denn bisweilen hat sich niemand gefunden der Interesse an reinen Endurotouren hat.
    Zwar bin ich mit einem Forenmitglied in Kontakt mit dem ich mir ein Zimmer teilen und evtl. auch den Transfer Flughafen/Camp bewerkstelligen könnte, stünde dann aber auf den Touren an sich alleine da. In der Hinsicht habe ich noch sicherheitstechnische Bedenken.

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    #6
    Zitat Zitat von vierventilboxer Beitrag anzeigen
    stünde dann aber auf den Touren an sich alleine da. In der Hinsicht habe ich noch sicherheitstechnische Bedenken.
    richtig, auf keinen Fall alleine machen

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    #7
    Ich will nichts gegen das Saharacamp sagen - im Gegenteil - ich finde das sehr interessant.

    Vielleicht wäre aber für das, was du vorhast auch einmal eine Alternative überlegenswert, z. B. diese hier:

    Marokko Raid

    Ich war gerade mit denen in Albanien auf der Albania Raid.

    Sie sind sehr professionell und kompetent. der Inhaber Martin Fontyn hat 2013 die Africa Race gewonnen.

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    #8
    Danke! Die Seite habe ich schon gefunden als ich mich nach Alternativen umgesehen habe. Es ist nicht unbedingt das was ich machen will.

    Letzter würde ich auf einer Raid Rallye sicher nicht, aber ich will mich nicht mit anderen messen. Ich weiß wie ich unter Konkurrenz fahre, das endet in einer Materialschlacht und hat (rein konditionell) nichts mit Urlaub zu tun. DAS ist noch gefährlicher als allein im Umland des Camps herumzufahren.
    Es wäre eine Abwechslung für 1...2 Tage um mal richtig die Sau rauszulassen, ist aber doch eine Spur zu deftig. Ich will Spaß haben und mich nicht völlig verausgaben. Zwischen zügig fahren, ab und zu ein Foto machen, gemütlich Kaffee trinken, usw. und einer (Hobby)Rallye ist ein himmelweiter Unterschied.
    Auf das Spektakel müsste ich mich vorab physisch vorbereiten und regelmäßig trainieren, dafür fehlt mir schlicht die Zeit.
    Hinzu kommt eine penibel präparierte Maschine....
    Zu viel Aufwand gepaart mit ungewissem Ausgang (verletzungstechnisch gesehen)!

    Bißchen Dünen-Schmettern ist okay - Rallye: definitiv NEIN!

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    #9
    Bei der Raid geht es zwar nicht um Zeitnahme und es gibt keinen Gewinner, dem Grunde nach trifft aber wohl das zu, was Du schreibst.

    Dann also viel Erfolg bei Deiner Suche nach den geeigneten Partnern.

  10. Registriert seit
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    #10
    Kein Rennen ohne Sieger, selbst wenn es nur um eine Bottel Bier geht.
    Trete ich zu einem Wettbewerb an, ist der Ehrgeiz geweckt und es gilt Barfuß oder Lackschuh.
    Heißt: Neues Moped (meine 10 Jahre alte EXC reicht für den Hausgebrauch völlig, aber damit trete ich im Ernstfall nirgendwo mit an), diverse Modifikationen, mobile Werkstatt mit Ersatzteilen, Verschiffung, Startgeld, usw. Hier reden wir im etwas ungünstigen Fall über 10000,-€ Verlust binnen weniger Tage, inkl. der Wahrscheinlichkeit lebensbedrohlicher Verletzungen. Ich kann mir schöneres vorstellen als mit offenen Brüchen mitten im Nirgendwo zu liegen.... Streckenposten hin oder her.
    Dagegen ist das Saharacamp ein Schnäppchen und zugleich viel mehr das was was ich mir vorstelle, weil sicherer trotz politischer Lage und diversen Krankheiten.
    Marokko auf einen Wettbewerb (inkl. zugegebenermaßen weitläufiger Rennstrecke) zu reduzieren wird dem schönen Land nicht gerecht, zudem bin ich nicht lebensmüde und vermögend genug um mich für alle Eventualitäten zu rüsten.
    Will ich unbedingtes "Blasen" suche ich mir eine Cross-Strecke oder einen Enduropark in der Nähe. Gibt es genug, zieht es mich aber trotzdem nicht hin.
    Ich setze mich nicht freiwillig Konkurrenz- oder Leistungsdruck aus und das verlange ich auch von meinen Mitfahrern.
    Findet sich jemand, dann ist es gut - falls nicht, lasse ich es ganz sein. Es gibt nichts Schlimmeres als sich mit faulen Kompromissen zu arrangieren weil man nicht annähernd die gleiche Wellenlänge hat. Frust im Urlaub ist ein NoGo für mich.


 
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