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schlechte Neuigkeiten aus dem Piemont

Erstellt von gs80guenni, 14.08.2007, 16:07 Uhr · 10 Antworten · 2.332 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard schlechte Neuigkeiten aus dem Piemont

    #1
    Hallo,

    so wie es aussieht, werden wohl immer mehr Strecken gesperrt.
    Den Sommeiller darf man nur noch von Montag bis Donnerstag fahren,
    den Jafferau erst wieder ab Oktober.

    Bin ja mal gespannt, was uns im September noch so bleibt.

    http://www.montagnedoc.it/admin/media/884.pdf

  2. Registriert seit
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    Standard Schlechtere Nachrichten gibts ja gar nicht

    #2
    hallo,

    wenn ich das über den Piemont und zuvor schon vom Friaul lese, weiß ich nicht so recht, ob ich mich freuen, dass ich bei den meisten schon oben war oder furchtbar ärgern soll, dass ich es jetzt nicht mehr kann

  3. Registriert seit
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    Standard

    #3
    Sehe ich das richtig, dass das nur offroad Strassen sind?

    Naja... ich denk da muss man auch ein bissi verständniss haben, das eine steigende Zahl OFfroad Spaßhaber nun mal nicht dauerhaft durch die Wiesen brettern können. So ein Berg ist ein sehr empfindliches Ökosystem.

    Schade ists natürlich trotzdem, aber aus ökologischer Sicht kann ich solche Einschränkungen schon verstehen...

  4. MP
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    Beitrag

    #4
    Zitat Zitat von remi
    ... wenn ich das ...und zuvor schon vom Friaul lese, ...
    Moin Remi,

    wo hast du denn was über das Friaul gelesen?

  5. MP
    Registriert seit
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    1.159

    Beitrag Streckensperrungen

    #5
    Moin, moin,

    so wie ich das o.g. Dokument interpretiere gelten die Streckensperrungen nur für dieses Jahr und nur bis zum 31.09., d.h. was nächstes Jahr kommt weiß keiner?

  6. Registriert seit
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    Standard

    #6
    hallo Michael,

    Zitat Zitat von MP
    wo hast du denn was über das Friaul gelesen?
    ich hoffe, dass es nicht so heiß gegessen, wie es gekocht wird

    ist aus einem Nachbarforum, hier die Infos:


    ******************
    Seit 23. April 2007 gibt es das
    Regione Friuli - Venezia Giulia / Legge Regionale n. 9 del 23-04-2007
    Norme in materia di risorse forestali.
    das in Sektion III, Artikel (§) 71ff besagt, dass ab Inkrafttreten dieses Gesetzes

    1. Außer den Ausnahmen lt. art. 73 (betreffen hauptsächlich Anrainer und Wirtschaft/Landwirtschaft) das Fahren und der Aufenthalt von Motorfahrzeugen auf "Offroad-Pisten", einschließlich Feldwegen, Eselspfaden und Wirtschaftswegen verboten ist.

    2. Die Verbote lt. 1) erstrecken sich auf Wälder, auf "wassergeologische Gebiete", auf Naturschutzgebiete (Regionalgesetz #42, 30.9.96), die in den Verordnungen 79/409/CEE und 92/43/CEE festgelegten Zonen, sowie in Schluchten and Flußbetten und insbesondere im Hochgebirge und Wiesen oberhalb der Waldgrenze (=Almen).

    Ausgenommen von diesen Verboten (angeführt im Artikel/§ 72) sind nur bereits bestehende Straßen in diesen Gebieten, daher ist die Durchfahrt oder Aufenthalt der Fahrzeuge auf den bestehenden Straßen zulässig.

    Die jeweiligen Gemeinden müssen allerdings mit entsprechender Beschilderung aufzeigen, welche Straßen unter diese Ausnahme von den Verboten fallen.

    Verboten sind auf jeden Fall wettbewerbsmäßige oder amateurhafte Autrorennen.

    Zuwiderhandeln bewirkt eine Strafe zwischen 40 und 250 €, das Entfernen, Beschädigen oder Zerstören der Beschilderung kostet zwischen 100 und 500 €.

    Im Klartext (und ich bin mir ziemlich sicher, dass da kein Übersetzungsfehler vorliegt) bedeutet das die komplette Umkehr der bisherigen Situation: Bislang war Geländefahren in Italien überall erlaubt, wo's nicht ausdrücklich verboten war. Jetzt ist es im Friaul überall verboten, wo's nicht ausdrücklich mit Tafeln erlaubt ist...

    **************

    Quelle: http://gelaendewagen.at/phpbb2/viewt...t=7100&start=0

  7. Registriert seit
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    Standard jetzt hat es auch den Finestre und Assietta erwischt

    #7
    Hallo,

    jetzt wollen sie anscheinend so ziemlich alles dicht machen:



    Das wars dann wohl !

    Wie es die amicidellamoto.org - Sektion Offroad so schön nennt:

    Verarsche in kleinen Dosen - Erste Pille
    Die "Via dell'Assietta" bleibt an allen Sonntagen im August für den gesamten motorisierten Verkehr geschlossen.

    Verarsche in kleinen Dosen - Zweite Pille
    Die Strasse von der "Vall Susa" auf den "Colle delle Finestre" wird mit sofortiger Wirkung und bis 31.Okt. (nur) für Motorräder, Quads und Fahrzeugen mit einer Gesamtbreite von über 2m geschlossen.
    Danach tritt die Wintersperre in Kraft und verbietet die Durchfahrt auch den 4X4 etc..

    Die Region soll für Wanderer etc. wieder attraktiver werden.
    Das selektive Fahrverbot für Motorräder und Quads wurde damit begründet, das diese Art Vehikel in den Spitzkehren besondes tiefe Spurrillen hinterlassen.

    wenn das so weitergeht, na dann Pause ...... :-(

  8. Registriert seit
    23.07.2007
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    144

    Standard

    #8
    Ziemlich klein aber auf jeden Fall einen Besuch wert ist das http://www.camp4fun.de/ am Nürburgring.

    Ich selbst bin dort allerdings noch nicht gefahren. Hat jemand Erfahrungen damit?

  9. Registriert seit
    05.09.2005
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    Standard fast normaler wahnsinn....

    #9
    hallo remi,

    da wird wohl nix dran zu ändern sein. die situation ist in italien seit den 90ern von pro auf contra endurosport umgeschlagen.
    schuldige zu finden ist immer so eine sache, aber die printmedien nebst internet tragen da mit sicherheit den größten anteil.
    man veröffentlicht tolle bebilderte reiseberichte nebst anfahrtsbeschreibung und wundert sich dann wenn horden von enduros u.a. in der ecke auftauchen. ich kann es auf der einen seite verstehen, ich wollte auch nicht jeden tag damit vor meiner wohnung konfrontiert werden, nur fällt man leider von einem extrem in das nächste.

    strecken zu veröffentlichen, egal wo und wie halte ich für absolut daneben!

    wir hatten seinerzeit traumhafte strecken in italien, man denke da nur an die region in norditalien, aber leider ist das alles vergangenheit.
    das gleiche gilt für belgien frankreich und die niederlande. in frankreich und belgien hat man wohl die schärfste waffe aktiviert um diesen endurotourismus in den griff zu kriegen- man beschlagnahmt den fahrbaren untersatz sofort- und kann ihn dann nach bezahlen der nicht mehr dreistelligen summe auslösen. belgien ist da nicht anders. nicht jeden erwischt es logo, aber wer in die fänge gerät, der hat arge probleme.

    ich hatte, nachdem mir der kragen über diese dähmliche journalistischen ergüsse in "unseren" printmedien die nase voll hatte, einen sehr offenen leserbrief in den 90ern veröffentlicht. monate später würde dieser erst abgedruckt- und leider arg entschärft. bewirkt hat es natürlich absolut nix, außer das man idiotische mails und antworten aus den eigenen reihen und der redaktion bekam. die situation wird sich sicher nur dann wieder einigermaßen beruhigen, wenn man endlich von den "streckenempfehlungen" jeglicher color abstand nehmen wird.

    insiderwissen sollte auch nur an insider gehen- und nicht an die vielzahl der endtopflosen off-road rowdies, denen alles egal ist- hauptsache man hat selber den ultimativen fahrspaß....auch wenn´s nur für eine sehr kurze zeit ist!
    foren sollten da auch besonders aufpassen. hier ist es bisher erfreulicher weise voll auf der linie. alle wissen das die PN oder MAIL der richtige weg ist um sich auszutauschen. in einem anderen "großen" forum reicht der IQ leider nicht so weit.

    ist ein wenig vom thema abgedriftet- ich bitte um nachsicht, aber es mußte mal wieder raus....

  10. Registriert seit
    16.09.2004
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    1.510

    Standard

    #10
    Hallo Shorty,

    Du bist nicht mit dem Thema abgedriftet sondern hast es auf den Punkt gebracht - leider. Die Streckenveröffentlichungen sind das eine, das Verhalten beim Befahren solcher Strecken das Andere. Den mahnenden Zeigefinger möchte ich nicht heben, das steht mir nicht zu, da müßte ich wohl aufhören zu fahren. Jedoch "wie man reinschreit, hallts zurück", auch bei uns wird von Fußgängern, Radlern etc. nicht hinterher geschimpft, wenn man langsam vorbei fährt, freundlich grüßt und auch mal ein paar Worte wechselt.

    Ein Reiter sagte mir mal, die Endurofahrer, die er trifft stören ihn weniger, die blieben stehen und machten ihren Motor aus, die MTBler erschreckten sein Pferd mehr. (Nix gegen MTBs, fahre selbst.)

    Gerade dadurch, daß man als Endurofahrer meist schneller als die Vierradler im Gelände unterwegs ist, daß man oft Lärm macht, eine "Ritterrüstung" trägt, das Gesicht vom Helm mit spaciger Brille verdeckt ist, erschreckt viele und läßt uns als Störfaktor empfinden. Da kann man langfristig eigentlich nur durch die Wahl des Zeitpunktes der Tour und durch das Verhalten Einfluß auf die Stimmungmache nehmen. Oder was meint Ihr?
    Denn ein Leben lang auf abgesperrten Gelände fahren wie die Affen im Zoo, wir sind doch Endurofahrer oder ist es schon zu spät?

    Grüßle, Juliane


 
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