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Schweiz...was beachten??

Erstellt von GS Q, 11.07.2013, 20:24 Uhr · 88 Antworten · 9.479 Aufrufe

  1. TomTom-Biker Gast

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    #61
    Genau das meinte ich doch.

    Meine Vorgehensweise:
    einfach fahren und weniger an das denken was alles schief gehen könnte. Dabei allerdings etwas mehr auf die Geschwindigkeitsbegrenzungen achten. Rotlichtverstöße sind auch in Deutschland bei mir eher selten, bis noch nie vorgekommen.

    Was willst Du denn auch sonst machen, außer nicht mehr hinzufahren. Und wenn man denn mal nicht ganz so odrnungsgemäß unterwegs war -ich bin so versehntlich in der Schweiz bei rot über einen Bahnübergang, da Schranken und Rotlich nicht gleichzeitig gesteuert werden- hoffen daß es keine Folgen hat. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Ansonsten bereit sein auch mal zu zahlen.

    Gruß Thomas

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    #62
    Zitat Zitat von TomTom-Biker Beitrag anzeigen
    Nicht hinter jeder Ampel steht ein Polizist, nicht jedes Privatfahrzeug ist eine Zivilstreife und nicht jede Mülltonne ein Blitzer.
    Hallo
    Ich bin durch Schaffhausen gefahren und habe gedacht mein Navi hätte einen
    defekt, weil der Bildschirm voll mit roten Punkten war.
    Oh nein das waren die Blitzer, gefühlt gab es dort erheblich mehr Blitzer als Ampeln.

    Ist auch klar, Deutschland ist nahe und der Rheinfall in der Nähe, das heißt viele
    Deutsche, viele Touristen, die man abkassieren kann.
    Die Schweizer wissen es ja.
    Ähnlich sieht es aus um Genf, da gab es vor 24 Jahren schon die Hinterhalt Mülltonnen Blitzer.

    Îch finde es auch bedrückend in der Schweiz zu fahren und dauernd auf alles zu achten
    dem Verkehrfluss und der Sicherheit ist das nicht zuträglich, in diesem Überwachungsstaat
    zu fahren, läßt sich leider nicht immer vermeiden, am besten untertunneln.

    Gruß

  3. Registriert seit
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    #63
    Die Pauschaliesierungen sind mal wieder unter aller Sau und der Gedanke daran, dass Leute den Blick nicht vom Tacho bekommen ist beängstigend.

    Es ist in der Schweiz nicht anders als in Deutschland, Frankreich, Italien... Es sind die gleichen Ecken und Plätzchen wo sich Kantons- und oder wahlweise die Ortspolizei versteckt. Es sind auch die gleichen fadenscheinigen Begründungen warum jetzt genau auf dieser unnütz breiten Geraden geblitzt wird.

    Auch wird man nicht häufiger geblitzt und kontrolliert. Der einzige Unterschied zu DE ist derjenige, dass es, wenn es einem erwischt teuerer wird.

    Man kann, wenn man das Risiko einer Busse eingehen möchte, getrotst (ausserorts) 20% auf die STVO aufschlagen ohne Gefahr zu laufen gleich im Knast zu landen. Die Wahrscheinlichkeit überhaupt geblitzt zu werden ist genausogross wie sonst überall auch. Hier würde es im schlimmsten Fall darauf hinauslaufen, dass man 240 Franken abzurdücken hat.

    Kommen wir aber zu den für Motorräder wirklich interessanten Strecken. Seien dies die bekannten und weniger bekannten Passtrassen selbst oder ebend die kurvenreichen Waldstrassen. In den wenigsten Fällen ist schnelleres Fahren, als diese allerhöchstens 20% über STVO, überhaupt möglich. Betrachte ich meine Hausstrecke auf der ich praktisch jeden Kieselstein kenne... also ich kann da trotzdem nicht so schnell fahren um meinen Führerschein nur annähernd in Gefahr zu bringen. Ortsunkundige bleiben dann also noch ganz, ganz, ganz wenige die dies könnten. In DE bin ich auch über Landstrassen gefahren auf denen es keiner schafft, mit den erlaubten 100 km/h zu fahren.

    Das Vorausfahrende Auto: Hüben wie drüben gilt. Opa oder Oma Mustermann aus H. werden wohl eher vorsichtig, also eigentlich zu langsam unterwegs sein, während deren Enkel eher seine GTI jenseits der STVO bewegt. Könnte so sein, muss aber nicht. Es ist keineswegs so, dass man pauschal sagen kann, alle würden mindestens 10 km/h zu langsam fahren um ja keine Busse zu kassieren. Stimmt einfach nicht.

    Was ich aber Pauschal sagen kann. Unsäglich hohe Bussen und blödsinnig niedrig angesetzte Höchstgeschwindigkeiten sind auch für die Schweizer genau so ärgerlich wie für jeden anderen auch. Es spielt nicht einmal eine Rolle in welchem Land man sich überhaupt befindet.

    Wem es also zu langweilig ist von A nach Be zu kommen, der ist auf der falschen Strecke.

    Ich möchte hier noch etwas ansprechen was mir persönlich immer wieder Bauchschmerzen bereitet. Immer wieder komme ich in die Lage, dass ich hinter auswärtigen Motorradfahrern hinterherfahre oder von denen überholt werde, die zwar irgendwie schnell, aber furchtbar schlecht fahren. Der Kopf hat einfach nichts auf der anderen Strassenseite verloren und Kurvenschneider haben den Sinn des Motorradfahrens irgendwie nicht verstanden. Solch schlechtes Fahren sieht man traurigerweise auch immer wieder in den ach so tollen, selbstgefilmten Videos und Vblogs. Wenn ich wieder meine Heimstrecke betrachte. Da kann einem schon mal ein Postauto begegnen in der Kurve und im schlimmsten Fall bleibt der Kopf dann liegen. Ich persönlich habe mehr Freude daran wenn es mir gelingt auf einer Strecke die Kurven schön auszufahren anstatt gehetzt und mit kaum Schräglage, einfach geradeaus zu brettern. Darum geh ich ja Motorrad fahren. Ich hoffe das möglichst viele das auch so sehen.

  4. Registriert seit
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    #64
    Zitat Zitat von Capricorn Beitrag anzeigen
    In DE bin ich auch über Landstrassen gefahren auf denen es keiner schafft, mit den erlaubten 100 km/h zu fahren.
    nicht, dass ich das anzweifeln möchte, alleine, ich kenne solche Strecken nicht. Wo war das denn? Solche Strecken sind bei uns meist auf 60 km/h beschränkt

  5. Registriert seit
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    #65
    Zitat Zitat von Schlonz Beitrag anzeigen
    nicht, dass ich das anzweifeln möchte, alleine, ich kenne solche Strecken nicht. Wo war das denn?.....
    z.B. L92 mit bis zu 18% Gefälle bzw. Steigung und gar nicht sooo weit weg

  6. TomTom-Biker Gast

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    #66
    Zitat Zitat von Capricorn Beitrag anzeigen
    Die Pauschaliesierungen sind mal wieder unter aller Sau und der Gedanke daran, dass Leute den Blick nicht vom Tacho bekommen ist beängstigend.

    .
    In vielem stimme ich Dir zu und habe grundsätzlich auch kein problem mit Kontrollen oder gar hohen Bußgeldern, sofern sie angemessen sind. Von mir aus auch 240 Euro für 20 km/h außer Orts zu schnell. Das ist in ordnung, denn das weiß man im Vorfeld und man kann sich auch daran halten.
    Was mich an dem System in der Schweiz stört, daß es für mich als Ausländer nur schwer nachzuvollziehen ist, mit was ich nun tatsächlich rechnen muß. Der Rotlichverstoß beispielsweise, kann immer wieder mal passieren. Hier finde ich auf schweizer Seiten Beträge zwischen 250 SFr und 2000 SFr. Überfahren von Sperrflächen. Bei uns eine Lapalie, für die Schweiz hab ich da schon Beträge zwischen 500 SFr und 3000 SFr gesehen. Man kann das ganze beliebig fortsetzen. Sowas macht unsicher und sowas führt, insbesondere mit Berichten "Geschädigter", dann auch zu solchen Aussagen, die möglicherweise tatsächlich pauschalisiert und somit falsch sind. Aber das ist halt der Eindruck der bleibt.

    Was die 70 km/h anbelangt, von mir kam diese Aussage. Es ist die Erfahrung, die wir 2011 gemacht haben, als wir vom Genfer See quer durch bis hoch nach Klagenfurt an den Hochrhein gefahren sind. Das war eben nicht nur die Oma oder der Opa. Die meisten fuhren sehr langsam. So langsam, daß ich mich schon gefragt habe, ob das mit dieser oft genannten Gelassenheit der Schweizer zusammenhängt, böswillige würden das auch Lahmarschigkeit nennen. Ich gehöre selbstverständlich nicht zu jenigen. Das war schon sehr nervend. Hier hätte ich mir ausnahmsweise mal die Autobahn anstelle der landstraße gewünscht.
    Oder auch die Ortsdurchfahrt durch St. Gallen mit den vielen Ampeln und sich schon fast überkorrekt verhaltenden Verkehrsteilnehmern. Sehr gewöhnungsbedürftig. Da fragt man sich als Nichtortskundiger natürlich, warum die das wohl so handhaben.

    Was die Pässe anbelangt kann ich Dir umumwunden zustimmen. Die Streckenführung läßt vielfach gar keine Überschreitung des Limits zu.

    Was die gleiche Situation in Deutschland und Schweiz anbelangt, sehe ich das etwas anders als Du. Wenn ich hin und wieder mal im Hochschwarzwald bin, in dem mir wegen der Nähe zur Schweiz eben öfter auch mal Schweizer begegnen, merke ich schon wie verkehrserziehend hohe Geldbußen sein können. Ich wage mal zu behaupten, daß jene in der Schweiz etwas gemäßigter fahren. Womit für mich der Beweis erbracht ist, daß manches eben doch nicht so vergleichbar ist.


    Gruß Thomas

  7. Registriert seit
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    #67
    Ich denke, für mich trifft die Aussage mit der "Unsicherheit" schon eher den Nagel auf den Kopf. Es war für mich klar folgendes zu beobachten:

    a) das letzte mal war ich glaube ich, vor 2 Jahren in der Schweiz und bin da recht unbekümmert durch gefahren. So wie in Deutschland halt auch
    b) Seitdem ich hier mitlese habe ich, sagen wir Respekt vor den Gendarmen...
    c) es war für mich klar zu beobachten, das nach der Grenze die Leute ganz anders fuhren. Das ist überhaupt kein Vergleich, und, sorry, wenn jemand sagt, das wäre nicht gross anders, dann ist das falsch. Der %satz an Fahrern, auf Landstrasse, wie Autobahn, die auch nur 2km/h schneller fahren, als erlaubt, ist viel geringer.
    d) in Zürich und näherer Umgebung gibt es bestimmt fast soviele Radaranlagen wie Ampeln. Soviel, auf so wenige Kilometer, hab ich noch nie gesehen.

    Ich kann das Fahrverhalten schon nachvollziehen. Wenn ich mit solchen Strafen rechnen muss, dann bleibe ich sicher eher im grünen Bereich. Aus den Antworten hier, ziehe ich dann den Schluss das ich einfach noch langsamer fahre, damit ich bergab nicht aufeinmal 300 Franken latzen muss.

    Frank

  8. Registriert seit
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    #68
    @ Schlonz
    Ich war im Südschwarzwald unterwegs. In Bondorf kam ich in die Verlegenheit einer Umleitung folgen zu müssen. Da bin ich dann irgendwo falsch Abgebogen und in der Pampa gelandet. Sollte ich auf der schmalen Strasse die mich zurück nach Bondorf führte die 60er Tafel übersehen haben war ich zu schnell unterwegs. Habe mir gerade die Karte angeschaut. Kann die Strasse nicht mehr finden. Linkssetig war bewaldet, rechtsseitig waren Felder. Am nächsten Tag habe ich dann ein paar Kreise im Raum Schluchsee gedreht.

    @ fmantek
    Weder auf der Landstrasse geschweige denn auf der Autobahn wirst du in die Verlegenheit kommen, wegen 2km/h zu schnell überhaupt geblitzt zu werden. Das liegt in der Messtoleranz.
    Dein Punkt d ist halb richtig. In Zürich wirst du geblitzt wenn du eine rote Ampel überfährst. Bei orange kommst du noch durch, bei rot kostet es dich dann etwas. Wer schon mal gesehen und/oder erlebt hat wie ein Tramm im Herbst bremst, ist sich gewahr, warum man in Zürich besser keine Ampel überfährt.

    Zu deinem letzen Absatz. Wenn du tatsächlich in die Verlegenheit kommen würdest plötzlich einfach so, rein zufällig, soviel zu schnell zu fahren dass du die 240 Fr.- bezahlen müsstest, dann wärst du ein wahrlich schlechter Fahrer. 20 km/h zu schnell, sowas muss man schon bewusst machen.

    @ TomTom-Biker
    In der Schweiz wie in DE sind die Kommunen auf den Trichter gekommen, dass man mit Verkehrsbussen die maroden Gemeindekassen sehr gut wieder auffüllen kann. Zeitungs und Fernseberichte, nicht nur von Bild und RTL2 berichten immer wieder darüber. Also kann es in DE gar nicht so anderst sein als hier.

  9. TomTom-Biker Gast

    Standard

    #69
    Zitat Zitat von Capricorn Beitrag anzeigen
    @ TomTom-Biker
    In der Schweiz wie in DE sind die Kommunen auf den Trichter gekommen, dass man mit Verkehrsbussen die maroden Gemeindekassen sehr gut wieder auffüllen kann. Zeitungs und Fernseberichte, nicht nur von Bild und RTL2 berichten immer wieder darüber. Also kann es in DE gar nicht so anderst sein als hier.
    Auf welche Bemerkung von mir ist das jetzt die Antwort? Ich sprach von verkehrserziehenden Maßnahmen durch die höheren Geldbußen und ich sprach von einem mir aufgefallenen sehr unterschiedlichem Verhalten der Verkehrsteilnehmer in Deutschland und der Schweiz. Womit ich behauptete, daß es so gleich ja wohl nicht sein kann.

    Gruß Thomas

  10. Registriert seit
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    #70
    @ TomTom-Biker

    Sorry, stimmt, mein Post bezieht sich auf die Aussage der vielen Blitzer. Was du ja nicht gesagt hast. Mein Fehler.


 
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