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Strassenverhältnisse in der Mongolei

Erstellt von Michael K., 11.11.2015, 18:00 Uhr · 23 Antworten · 2.583 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #11
    ich hab selbst mal die unterschiedlichsten Infos bekommen, wo was wie ist.

    Und dann vor Ort festgestellt, das Vieles nur "Hörensagen" ist.

    Daraufhin habe ich einfach mal zusammengefasst was ich entweder selbst gefahren bin, oder bei den verschiedenen Varianten der Nordroute ganz im Westen von Leuten bekommen habe, die ich kenne und deren Fahrkönnen ich einschätzen kann.

    Und wenn och von Sand schreibe, dann meine ich schon mehr als normal, denn etwas Sand ist immer.
    Die Mongolei is allgemein eher sandig.

    Und was das Fahrkönnen betrifft:
    Ich hab auch erst bei meiner ersten Mongolei Reise "Offroad" Fahren angefangen, ich bin zwar in meiner Jugend mit Motocross Motorrädern gefahren ( damals noch die Luftgekühlten KTM ) und mit meinen Strassenmotorrädern immer mit Anderen mit., wenn die mal Schotterwege gemacht haben, einmal davon die LGKS, aber wirklich sowas war für mich das Erste Mal in der Mongolei.

    Will damit sagen ich bin da nicht so der Offroadprofi, und wenn ich das schaff, dann sollten es Andere auch schaffen.

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    #12
    Hallo Klaus,

    deine Infos zur Mongolei sind schon echt klasse.Da hast Du dir wirklich viel Mühe gemacht.Für mich käme in der Mongolei mit der GS allerdings nur die Teerstrsse Richtung Norden in Frage.Das Problem ist nicht die Sandfahrerei an sich,aber früher oder später liegt die Karre im Dreck und über 300kg aufzurichten,ist einfach müssig.Für solche Touren sollte ein Motorrad mit Gepäck nicht mehr als 220kg wiegen.

    Grüsse

    Michael

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    #13
    Ich stimme Dir da uneingeschränkt zu.

    Prinzipiell geht es, ich hab auch Fahrer mit solchen Motorrädern getroffen, aber wie Du sagst, wenn es eng wird merkt man das Gewicht.

  4. X-Moderator
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    #14
    Ich räume die OT-Beiträge mal auf

  5. Registriert seit
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    #15
    Hallo Michael,

    als ehemaliger XT 1200 Treiber bin ich noch in dem entsprechenden Forum aktiv. Es gibt einen sehr informativen Reisebericht, der zwar nicht die Mongolei im speziellen, aber auch ausführlich behandelt.

    Diesen findest Du hier:

    Roads to Siberia - XT1200Z-Forum

    Eine für mich grundsätzliche Frage wäre, ob Du alleine unterwegs bist oder "im Team".... dabei will ich nicht das Thema "Wahl des Motorrads" stressen, auch eine 1200 GSA bekommt man über die BAM, siehe Bericht, sondern immer die Frage, was passiert wenn sie auf dem Rücken liegt und niemand kann helfen.....

    Ja 1x oder 2x mal schafft man es alleine nur irgendwann, selbst bei gut trainierten Menschen, läßt die Kraft halt nach.

    Ich halte es für sehr vernünftig sich mit dem Elefanten auf möglichst gut ausgebauten Strecken zu bewegen.

    Gute Reise

    Jürgen

  6. Registriert seit
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    #16
    Wolle kenn ich schon von vorher und hab Ihn auch auf der Reise in der Mongolei getroffen.

    Schöne Sache die er da durchgezogen hat.

    Was die Motorräder betrifft:
    Vorab einmal, ich bin auch ein Fan von leicht, weil es angenehmer zu fahren ist wenn es schwer wird.

    Aber ich denke, man muß das etwas Ganzheitlicher betrachten.

    Was will man genau machen?
    Wenn man so wie Wolle vorhat, das man weit über die Hälfte der langen Strecke eher schwieriges Offroad Terrain fährt, da würde ich nicht lange nachdenken, ein leichter Bock muß her.

    Wenn man aber 10% der Reise auf Sand oder Schotter verbringt, und den Rest auf mehr oder minder guten Strassen, da würde ich darüber nachdenken, ob ich mir einen Einzylinder antun will.

    Ich hab vor meiner ersten Reise auch überlegt was ich mir zulege.
    Aus dem Grund hab ich mich für eine alte Transalp entschieden, weil zuverläßig.

    In der Auswahl waren damals auch BMW 650 X Challenge, KTM690R, XT660 usw.

    Wenn ich eine Tour wie Wolle fahre würde ich mir eine 650 X Challenge oder 690R besorgen.

    Aber wenn ich "nur" durch die Mongolei fahre, dann geht das mit schwereren Bikes auch.
    Allerdings nicht alleine.
    Ich meine geht schon, ist nur vermutlich nicht vernünftig.

    Wenn es wirklich ans Eingemachte geht ist auch die Transalp zu schwer.
    ( jetzt kommt sicher wieder wer und meint Blödsinn, aber ist meine Meinung )

    Die Entscheidung, das man mit einer 1200HGSA nicht quer durch fährt ist sicher vernünftig, auch wenn ich so Fahrer getroffen habe, die sind auch durchgekommen, haben aber schon wegen Anstrengung gejammert.

    Im Prinzip muß jeder wissen was er will.

    Ich persönlich würde auch nicht mit sowas dort fahren, aber ich will nur sagen es geht.

  7. Registriert seit
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    #17
    Hallo Jürgen,

    das ist wirklich ein sehr informativer Reisebericht.Aber wie man auf den Fotos deutlich sieht,fährt die Mehrzahl der Reisenden relativ leichte Motorräder.Ich nehme zwar nicht meinen halben Haushalt mit,so wie der GS1200 Fahrer,aber es wird deutlich das solche Maschinen auf den Pisten dort einfach zu schwer sind.

    Grüsse

    Michael

  8. Registriert seit
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    #18
    Ich habe John ja auch getroffen, der konnte fahren.

    Aber der hat sich schon in der Mongolei mehrmals dort abgelegt, wo der Rest ohne Probleme durch ist.
    Und der hatte wirklich sehr viel an Gepäck mit.
    Die Hälfte hätte er sicher einsparen können.

    Ich würde so nicht fahren wollen

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    #19
    Wer die Q jemals durch eine Sandpassage oder Tiefstand gefahren hat weiß, dass das kein Spaß ist. Die Dicke ist durch ihr Gewicht, die hohe Last auf dem Vorderrad und das 19 Zoll Vorderrad benachteiligt.
    Wer da nur ein paar Meter Sand durchfahren hat kann ein Lied davon singen. 10% der Mongolei können schnell zum Alptraum werden.
    - Meine Erfahrung -
    - Meine Meinung -
    Stefan

  10. Registriert seit
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    #20
    Ich geb Dir zu 100% Recht.

    Ich würde es auch nicht machen.

    Ich wollte nur sagen es ist möglich, und ich habe Leute getroffen, die das gemacht haben.
    Und in Hechlingen wird Dir auch erklärt das DU mit der Dicken überall fahren kannst .

    Von den Leuten die ich getroffen habe, haben die Meisten aber auch sehr fertig ausgesehen.
    Und EInige haben auch umgedreht.

    Unter Anderem auch ein Fahrer einer 12ooXT.

    Wie gesagt, MIR wäre es auch zu schwer.

    Und ich meinte nicht 10%> der Mongolei, sondern der gesamten REise.

    Denn je nach Wegwahl, aber unter 1000km kommst in der Mongolei nicht auf Schotter und Sand, je nach Route, kann auch 1800km sein, oder sogar mehr.

    Mein persönlicher Tip:
    Wenn quer durch die Mongolei, dann Gewicht vom Moped runter, Gewicht vom Gepäck runter ( man glaubt nicht was Manche da mitschleppen ) und keine Ersatzreifen usw mitführen.
    Die kann man vorher wo deponieren oder hinschiffen lassen .


 
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