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Tipps für nördliches Marokko gesucht

Erstellt von MiraculixSertao, 18.12.2013, 11:32 Uhr · 49 Antworten · 4.069 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #11
    Zitat Zitat von petitprince Beitrag anzeigen
    Die Verbindung zwischen beiden Schluchten gehen keinesfalls mit der Boxer
    Hüstel!

    Wenn sie nicht grade frisch vom Wasser/Schnee/sonstigesWetter zerstört ist, geht sie mit dem Boxer allemal.....einfach mal unten fragen, die Leute sagen Dir dann schon, ob die Idee eine gute ist

    Zitat Zitat von petitprince Beitrag anzeigen
    das Riffgebirge würde ich meiden
    hängt von der Vorliebe für floristische Ausflüge ab..

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    #12
    Ja, Rudi, diese Verbindung kann möglich sein, aber für einen schnellen Motorradurlaub von einer Woche würde ich dieses Risiko nicht eingehen, zumal man als Neuankömmling die Aussagen der verschiedenen Experten vor Ort nicht einschätzen kann! Es genügt ein großer Regenguss und man fährt auf Steinbrocken, die für die 300 Kg der GS nicht mehr zumutbar sind.

  3. WM1
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    #13
    Hallo Petitprince,

    den Weg von Ouarzazate über Aid ben Hadduh, Telouet (Kashba besichtigen, kein fake) über den Tizi N Tichka Pass nach Marrakesh hatte ich schon erwähnt. Aber in der Dades Schlucht hinter den Serpentinen umdrehen??? 1. kommt die Dades Schlucht erst oberhalb der Serpentinen und 2.wird die Landschaft weiter oben immer sehenswerter. Natürlich kann man die nördliche Verbindung zwischen Dades und Todra mit GSen und einigermassen Schottererfahrung fahren. Am besten von der Dades R704 bis Agoudal (da sind ca. 50 km Schotter und sehr steile, enge Serpentinen bergauf über den Pass mit ca. 3000m, grandiose Aussicht) und dann die R704 durch die Todra Schlucht. Wir sind das in den letzten 3 Jahren jeweils Ende Oktober/Anfang November mit ca. 25 Motorrädern im Schlepp (große/kleine GS, RT`s, K´s, Multistrda und andere) immer gefahren. Die südliche Querverbindung geht wirklich nur mit leichten Crossern.

    Schöne Weihnachten und Grüße

    WM1

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    #14
    Hallo !

    Danke für die vielen Tipps, ich bin mit der Kleinen solo in Marokko unterwegs, Sertao mit Karoo3 drauf, kürzere Untersetzung, damit bin ich auch in Albaniens Bergen und auf kretischen Gebirgspisten überall durchgekommen. Meine Sozia fliegt erst nach Andalusien nach.

    Wünsch Euch ein frohes Fest !

    LG MiraculixSertao

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    #15
    Hier habe ich gewendet .... als ich mich etwas verfahren hatte ( das Abzweig-Schild habe ich dann auf dem Rückweg im Feld gesehen).

    Der Weg war gerade so breit, wie das Motorrad lang war. Auf der einen Seite ein Graben, auf der anderen Seite steil und dornige Diesteln ( ... sieht jetzt auf dem Bild nicht so riskant aus ..... ich machte das Bild erst, als ich wieder sicheren Boden unter den Füssen hatte!) Die Wege sind z. T. stark ausgewaschen und sind gespickt mit großen scharfen Felsbrocken. Und in das Kiesbett vom ausgetrockneten Fluss wollte ich nicht fahren, nachdem ich tags zuvor aus diesem leichten, lockeren Kies fast nicht mehr herausgekommen wäre.......... war schlimmer wie Sand! Bin ständig eingesunken ... und hatte zu kämpfen, das Gewicht der Maschine + Gepäck senkrecht zu halten, weil der Kies einem ständig das Bike in eine Richtung drängt, wo man nicht hin will......!

    Ja, die unbefestigten Wege sind sicherlich interessant - aber ich wollte wieder heil nach Hause kommen! Aber Respekt vor all denen, die sich diese traumhaften Wege erkämpfen.

    Gruß Kardanfan
    Miniaturansichten angehängter Grafiken Miniaturansichten angehängter Grafiken p1070689.jpg   p1070690.jpg   p1070848.jpg  

  6. Registriert seit
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    #16
    Hallo Kardanfan !

    Danke, auch für die schönen Bilder !

    ... aber was ist an den Schotterwegen auf Deinen Fotos auszusetzen, in Albanien oder Kreta bin ich happy, wenn so gemütliche Passagen zum Ausrasten zwischen den gröberen Pistenteilen kommen...

    Voraussetzung ist natürlich, daß die Bereifung für das Terrain paßt.

    Wenn ich allein unterwegs bin, nehm ich auch lieber die Sertao als die 1150er, da hab ich kein Bauchweh, sie allein wieder auf die Räder zu bekommen, wenn sie mal mit der Sitzbank bergab nach einem Ausrutscher zu liegen kommt, ... auf den von mir geliebten Strecken ists ja nicht so sicher, daß am selben Tag noch ein Helfer vorbeikommt...

    LG MiraculixSertao

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    #17
    @ MiraculixSertao

    Ja, die gefährlichen Stellen habe ich nicht fotografiert, denn dort hatte ich andere Sorgen, als nach dem Foto zu greifen. Ich war eben allein unterwegs, und da macht man Bilder nicht unbedingt dann, wenn einem das Wasser bis zum Hals steht ... .

    Es sind viele Strecke vollkommen i. O. ..... wie Du schreibst, aber in Marokko hatte ich immer wieder Stellen die mir gezeigt haben, wie früh die Grenzen einer fetten Reiseenduro doch erreicht sind.
    Aber es kann jeder für sich selber entscheiden, wie weit er geht - ich wollte nur heil die Tour überstehen, auch wenn ich immer wieder Zwischenwege gesucht habe, denn darin liegt oft der Reiz!

    Aber Felsbrocken, ausgewaschene, steinige Passagen, da hatte ich genug zu kämpfen um meine Maschine und mich wieder aus der Situation zu befreien.

    .... und schwierige Situationen hatte ich auch in Polen ... aber zum Glück war ich nicht alleine!

    Gruß Kardanfan
    Miniaturansichten angehängter Grafiken Miniaturansichten angehängter Grafiken p1000414-1.jpg   p1000426.jpg  

  8. Registriert seit
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    #18
    Hallo Kardanfan !

    Aussagekräftige Fotos !

    Tiefer Sand oder Grund - loser Rollschotter sind mit der schweren Kuh grenzwertig,
    mit weniger Luftdruck und Stollen gehts meist, eher eine Schwitzpartie.

    Wenn Du auf nasser ( Rot- ) Erde unterwegs bist, freust Dich auf jeden Stein, der etwas Halt bietet...
    Roterde feucht = wie Schmierseife.

    Jeder muß selbst die Grenzen seines Geräts und seines Wohlfühlbereichs ausloten, und
    nicht nur abseits der Asphaltbänder ists gut, wenn längere Erfahrung dazukommt.

    Danke, und LG MS

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    #19
    Hallo,

    zunächst einmal herzlichen Dank für Eure hilfreichen Beiträge.

    Ich denke ebenfalls über eine Fahrt durch Marokko (entlang der von WM1 beschrieben Route) nach und hätte noch einige Fragen:

    Haben die Hotels eine Garage/sicheren Stellplatz?
    Welche Reisezeit würdet Ihr empfehlen? Vermutlich das zeitige Frühjahr? Leider könnte ich in diesem Jahr aus berufl. Gründen nicht im zeitigen Frühjahr. Welche Reisezeit würde sich dann am besten eignen?
    Habt Ihr gute Erfahrungen mit Zeltplätzen gemacht?
    Kann man durch Marokko problemlos allein fahren (wenn man das Rif meidet)? Ich spreche fließend Französisch.

    Vielen Dank und beste Grüße

    Jörg

  10. Registriert seit
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    #20
    Südlich von Ketama fand ich das Rif entspannend. Schön ist es, nördlich von Taounate auf die R 510 bis etwa Tahar-Souk zu fahren
    und dann Richtung Taza abzubiegen. Von Taza bietet sich die Strecke über den Tizi-bou-Zabel an. Dann kannst du weiter nach Boulemane
    oder Midelt, je nach weiterem Ziel.
    Die Gegend südlich von Taza, Jebel Tazzeka, ist überhaupt sehr schön.
    Die südliche Verbindung zwischen Dades und Todra fand ich zu zweit auf 100GS selektiv, aber machbar. Aber nett ist es auch, von Boumalne Dades nördlich fahrend, in Ait-Youl in Richtung Bou Thrarar abzubiegen. Dort gibt es als Herberge eine schöne restaurierte
    Kasbah, und dann westlich weiter. Wenn du von der Dades Sclucht in den Süden willst, würde ich den Tizi.n-Tazazert im Jebel Sarho
    empfehlen.
    Allerdings ist eine Woche sehr wenig, du musst dann halt Prioritäten setzen, viel zu sehen und erleben gibt es auf alle Fälle,
    Rainer


 
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