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Und nochmal Rumänien oder auch schon wieder

Erstellt von TomTom-Biker, 23.02.2014, 13:09 Uhr · 28 Antworten · 2.543 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #21
    anstelle der Transfaragan, die bei unserer Tour im Mai 2013 noch verschneit war, kann man die Querung des Gebirges (die rumänischen Gebirge, die etwas auf sich halten, heißen da alle "Karpati") auch auf einer tieferen, nicht mehr verschneiten Route fahren:

    " ... weg von der Landstraße 68a bei Cosava auf Waldarbeiterpfaden über den Pass Taul Ursului bis zurück auf die Landstraße 68 bei Voslova. Es geht schon steil per Schotterpiste in Haarnadelmanier den Berg hinauf und wir treffen auf 2 Deutsche mit deutlich leichteren Enduros und weniger Gepäck, ferner mit offensichtlich mehr Offroad-Erfahrung. Die warnen uns vor einem verschlammten Wegstück. Ich kann nur sagen, die Beiden haben recht! Wir gelangen an die Stelle, an der der neben dem Weg murmelnde Bach sich auf den Weg ergießt: Ein Forester oder eine sonstige überbreite Riesenmaschine hat Bach und Weg vereint und diesen für ca 1000m in eine abschüssige Schlammwüste verwandelt. Ich nehme mein Herz in die Hand und versuche, mich dieser enduristischen Herausforderung mit viel Dampf zu stellen. Die Schwerkraft lässt mich jedoch mehrfach den weichen Schlammboden schmecken. Ich krabbele unter der Maschine hervor. Ohne Theos freundliche Hilfe beim Wiederaufrichten wäre ich nicht ohne Abrüstung des Gefährts von Koffer und Packtasche davongekommen. Theo macht es als Zweiter eleganter und fährt langsam von Loch zu Loch und kommt tatsächlich ohne Sturz durch – 1:0 für Theo, J ! ...."

    Die Bilder bekomme ich irgendwie nicht rüber, aber riesigen Spaß hat's gemacht!

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    #22
    Jetzt hab ich mir grad gierig diese Passage herauskopiert- da fällt mir ein, dass ich diesmal ja mit der goldwing reise... grmpf

  3. TomTom-Biker Gast

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    #23
    Die teilweise parallel verlaufende "Straße" 684 sieht nach erstem Anschein vertrauenserweckender aus, auch für ein Gespann. Zumindest im sichtbaren teil von goole.maps. Das entspricht in etwa auch dem was ich suche und was ich in meine Planung miteinbeziehe, egal wie schlecht die Straße ist, sie muß nur noch "normal" mit einer GS fahrbar sein. Hab mir die 684 auch markiert. Es wird schon werden. Vielleicht laß ich die transfagarasan tatsächlich weg, geh nicht das Risko ein oben am schneeversperrten Paß wieder umdrehen zu müssen. So gesehen hat Vierventilboxer schon recht wenn er sagt, daß sicherlich schönere Pässe in den Alpen gibt.

    Aber kaum legal zu befahrene (Feld)Wege. Zumindest in den Nord- und Ostalpen nicht. Auch deswegen fahren wir gerne in den Balkan, diesmal halt nach Rumänien.

    Gruß Thomas

  4. Registriert seit
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    #24
    Zitat Zitat von judex Beitrag anzeigen
    anstelle der Transfaragan, die bei unserer Tour im Mai 2013 noch verschneit war, kann man die Querung des Gebirges (die rumänischen Gebirge, die etwas auf sich halten, heißen da alle "Karpati") auch auf einer tieferen, nicht mehr verschneiten Route fahren:

    " ... weg von der Landstraße 68a bei Cosava auf Waldarbeiterpfaden über den Pass Taul Ursului bis zurück auf die Landstraße 68 bei Voslova. Es geht schon steil per Schotterpiste in Haarnadelmanier den Berg hinauf und wir treffen auf 2 Deutsche mit deutlich leichteren Enduros und weniger Gepäck, ferner mit offensichtlich mehr Offroad-Erfahrung. Die warnen uns vor einem verschlammten Wegstück. Ich kann nur sagen, die Beiden haben recht! Wir gelangen an die Stelle, an der der neben dem Weg murmelnde Bach sich auf den Weg ergießt: Ein Forester oder eine sonstige überbreite Riesenmaschine hat Bach und Weg vereint und diesen für ca 1000m in eine abschüssige Schlammwüste verwandelt. Ich nehme mein Herz in die Hand und versuche, mich dieser enduristischen Herausforderung mit viel Dampf zu stellen. Die Schwerkraft lässt mich jedoch mehrfach den weichen Schlammboden schmecken. Ich krabbele unter der Maschine hervor. Ohne Theos freundliche Hilfe beim Wiederaufrichten wäre ich nicht ohne Abrüstung des Gefährts von Koffer und Packtasche davongekommen. Theo macht es als Zweiter eleganter und fährt langsam von Loch zu Loch und kommt tatsächlich ohne Sturz durch – 1:0 für Theo, J ! ...."

    Die Bilder bekomme ich irgendwie nicht rüber, aber riesigen Spaß hat's gemacht!
    ... Es war Christi Himmelfahrt und während andere Geschlechstgenossen, auf dem Weg ins Bier-Koma, mit dem Bollerwagen durch Germanien ziehen, haben wir uns ganz massiv eingeschmuddelt. Die "paar Meter" Weg haben uns gute 2,5 h beschäftigt und wir sahen danach aus wie die Schw**ne. Aber egal, es gibt Dinge, die muss man einfach mal durchziehen um zu erkennen, dass der alte Metzler nur recht robust aussieht, jedoch nur ein reiner Straßen- und Trockenwaldwegreifen ist.
    Enno Du hast noch vergessen, dass wir danach in einem idyllischen Gebirgsbach angebadet haben :-)

    @ Nordlicht: Diese Passage kannst Du mit der GW knicken. Die ersten km war die Straße sehr schön asphaltiert, dann wurde es Waldweg und ging noch etliche Höhenmeter auf Schotter nach oben. Also schon auf dem Waldweg hättest Du die GW in den Spurrinnen versenkt und im Schotter würdest Du die GW völlig zerstören.

  5. Registriert seit
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    #25
    Zitat Zitat von vierventilboxer Beitrag anzeigen
    Transfagarasan war letzten Juni nicht bis oben befahrbar als wir dort waren, zudem total vernebelt. Es ist ein Lotteriespiel um die Zeit.

    Die Straßen in Rumänien werden zwar immer besser, man muss aber auch auf Hautverbindungsstraßen immer wieder mit teils kapitalen Löchern rechnen und stets aufmerksam fahren.
    Zu den genannten Straßen kann ich nichts sagen, bin ich nicht gefahren.
    Wenn ihr Nebenstrecken fahren wollt, dann braucht ihr Zeit, viel Zeit. Auch auf den großen Straßen kommt man gefühlt alle 3...5 km durch irgend ein Kaff, das senkt die Durchschnittsgeschwindigkeit enorm, also nicht täuschen, hier sind 400 km pro Tag schon eine Ansage.

    Wie viel Zeit habt ihr für den Urlaub eingeplant?
    Das kann ich nur unterschreiben! Ich hatte bei unseren Touren zwei Navis am Mopped. Eins mit Straßenkarte ( I/2013) und ein Offroadnavi mit einer OSM Mountainbike-Karte. Auf dem Offroadnavi habe ich mir die Durchschnittsgeschwindigkeit (nur in Bewegung!) anzeigen lassen. An manchen Tagen sind wir nicht großartig über 30 km/h (!) hinausgekommen. Nur mal so zum Anhalt. Wenn Du dann 400 km schruppen willst oder musst und das bei Temperaturen 25`C und mehr, bist Du abends tot!

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    #26
    ...manchmal ist man auch nach nur 40 Kilometern pro Tag tot. |:Fahren, stecken bleiben, Maschine abladen, fahren, Gepäck zu Fuss holen, Maschine aufladen :|



    Motorrad Abenteuer Reise Transafrika 2 Jahre alleine durch Afrika

    Zugegeben das ist nicht Rumänien aber selber in einem Land mit perfekten Strassen wie der Schweiz sind 400 km am Tag kaum zu schaffen, es sei denn man verzichtet auf die schönen Strecken und bügelt stumpf geradeaus über die Autobahn. Dann stellt sich jedoch die Frage, warum man überhaupt dort hin fährt...

  7. TomTom-Biker Gast

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    #27
    Die 400 km sind für mich auch nicht das Ziel. Ich denke das sieht Vierventilboxer auch nicht anders. Also deswegen nicht an den 400 km hochziehen.

    Ich habe für meinen Teil beschlossen am ersten Tag in Rumänien (knapp 200 km) keine Experimente einzugehen und auf "normalen" Straßen in die Waldkarpaten zu fahren. Auch um dort rechtzeitig und sicher anzukommen, da wir am nächsten Tag mit dem Zug ohne Motorrad in die Waldkarpaten rein möchten.

    An den Tagen drauf probieren wir es schon mal, sofern es trocken ist. Und falls abzusehen ist, daß es wirklich zu heftig werden sollte, dann wird halt umgedreht und eine andere Strecke genutzt.

    Es wird schon.

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    #28
    Genau, sehe ich nicht anders. Auch ein Eisenarsch gewinnt keinen Blumentopf wenn er stumpf km reißt.
    Eine Feierabendrunde mit 50...100 km kann für mich genauso schön sein wie ein Tagesziel mit 600 km erreicht zu haben, Hauptsache die Tour verlief reibungslos und ich steige mit einem zufriedenen Lächeln vom Bock.
    Ein gewisses Pensum muss man erfüllen sonst kommt man in Rumänien (je nach verfügbarer Zeit) nicht dazu alles gesehen zu haben was man sehen will. Mit Gewalt km zu schruppen macht jedoch keinen Sinn, dann ist weniger mehr (wie so oft). Es ist nicht unbedingt ein Verlust wenn man die eine oder andere Sehenswürdigkeit auslässt um sich an anderer Stelle einer schönen (Enduro) Strecke zu widmen. Für Motorradfahrer ist die "klassische Touristenroute" nicht gerade das Nonplusultra.

  9. Registriert seit
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    #29
    Hallo, Ich war schon 3 mal mit BMW 1100GS in Rumänien (2002, 2004 und 2009). Immer schöne Wetter (Juni). Ein Referenz kann man auch folgende Adresse anschauen Quickinfo for EnduRoMania. LG/Eugenius


 
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