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Verzurren am Autoreisezug

Erstellt von Zerocool, 04.02.2015, 13:48 Uhr · 13 Antworten · 1.235 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard Verzurren am Autoreisezug

    #1
    Hello, Boyz and Girlz.
    Die SuFu hat nicht wirklich Klarheit gebracht.
    Ich würd gerne eure Meinung/Erfahrung einholen.
    Möchte im Mai mit dem Auotreisezug von Wien nach Felkirch.
    Wie soll die 1100GS verzurrt werden?
    Manche sagen Seitenständer, manche Hauptständer, andere wieder kein Ständer wegen Bruch/Vibration??
    Bilder von "Verzurrpunkten" hab ich schon gefunden.

    Thx

  2. Registriert seit
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    #2
    Macht normalerweise das Zugpersonal.
    Bei DB war immer Seitenständer angesagt.

    Gruß

  3. Registriert seit
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    #3
    am zug kannst es dir sowieso nicht aussuchen, der ÖBBler sagt dir wie du sie hinstellen sollst und erledigt dann den rest.

  4. Registriert seit
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    Standard

    #4
    Ser's,

    definitiv: Seitenständer!!!

    Begründung: Am Seitenständer wird die Maschine dann in die Federn gezogen, wobei (mehr) nach rechts gezogen wird, also der Seitenständer entlastet wird. (Verzurrung ist natürlich beidseitig).
    Dadurch werden alle Stöße (und derer gibt es viele auf einem nahezu ungefederten Eisenbahnwaggon) durch die Federung aufgefangen.
    Stünde das Mopped auf dem Hauptständer, sow kämen alle Stöße direkt in den Rahmen - gaaaaaaaanz schlecht.

    Die idealen Zurrpunkte sind übrigens vorne die Gabelholme oberhalb der unteren Gabelbrücke und hinten entweder die Beifahrerfußrasten oder besser, der hintere Rahmen im Bereich der Soziusfußrasten.
    Ganz schlecht ist der Lenker und der Gepäckträger!!!
    Achte darauf, dass bei Transport gegen die Fahrtrichtung durch das Eisenbahnpersonal die Scheibe mit einem speziellen Gurt gesichert wird.

    Noch drei Tipps:
    -- Oft bekommt man vom Bahnpersonal die Zurrschlaufen bereits vor der eigentlichen Verladung, lege diese selber gewissenhaft an und zurre die fest - lass dich bei der Wahl der Zurrpunkte vom Bahnpersonal nicht beirren.

    -- Während der Fahrt darf kein Weichgepäck am Mopped verbleiben (einerseits wegen der Gefahr durch Windverwirbelungen am Waggon, andererseits aus Eigeninteresse - Diebstahlgefahr bei Halten des Zuges)- also packe so, dass du alles bequem tragen kannst (es sind ein paar Meter vom Moppedwaggon zum Personenwaggon). Für die Fahrt anschließend kannst du dann am Zielbahnhof umpacken.

    -- Achte darauf rechtzeitig bei der Verladung zu sein, dann kannst du so umpacken, dass obiger Punkt erfüllt ist, und du bist am Waggon weiter vorne, was praktisch ist beim Abfahren. Aufgezurrt wird am Zielbahnhof nach dem Runterfahren - damit man den anderen nicht am Waggon im Weg rumsteht.

    liebe Grüße

    Wolfgang

  5. Registriert seit
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    #5
    Zitat Zitat von libertine Beitrag anzeigen
    am zug kannst es dir sowieso nicht aussuchen, der ÖBBler sagt dir wie du sie hinstellen sollst und erledigt dann den rest.
    Stimmt grundsätzlich, aber die Deutschen und vor allem die Italiener sind da ein wenig anders ;-)

    Edith sagt: Weder Wien noch Feldkirch liegen in I oder D - also nur ÖBBler

    liebe Grüße
    Wolfgang

  6. Registriert seit
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    Standard

    #6
    Hallo
    in Deutschland bekommt man vorher 8ter Schlingen mir der Massgabe die vorne ind hinten anzubringen.
    Bei der 1100gs vorne über die Gabelbrücke und hinten an den Rastenauslegern.
    Seitenständer ist ein Muss und kein Wunschkonzert.
    Gruß

  7. Registriert seit
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    Standard

    #7
    Rübe einziehen!

    oder Ersatzvisier mitnehmen, solltest du mit ganz offenem Visier auf den Wagon fahren....

    Beliebt sind auch noch geöffnete Klapphelme

  8. Registriert seit
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    #8
    Mit 12 musst du schon auf der Sitzbank stehen,
    damit dein Visier...

    Ich denke, bei der Bahn ist es nicht gerade so trivial, eher selten Schlaglöcher in den Gleisen.
    Deswegen keine Bedenken beim Seitenständer.
    Auf dem ungefederten Anhänger würde ich das nicht machen.

  9. Registriert seit
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    Standard

    #9
    Zitat Zitat von pietch1 Beitrag anzeigen
    Mit 12 musst du schon auf der Sitzbank stehen,
    damit dein Visier...

    Ich denke, bei der Bahn ist es nicht gerade so trivial, eher selten Schlaglöcher in den Gleisen.
    Deswegen keine Bedenken beim Seitenständer.
    Auf dem ungefederten Anhänger würde ich das nicht machen.
    Ser's,

    gerade auf der Eisenbahn gibt es ganz fürchterliche Schläge (zB Schienenstoß oder Weichen), die kurz und knackig, zwar mit wenig Hub aber ganz gewaltiger Kraft direkt (weil nahezu ungefederter Waggon) in den Motorradrahmen reinknallen.

    Und der Seitenständer wird bei korrekter Verzurrung entlastet, so dass keine Krfat mehr in den Rahmen geleitet wird.
    Und die Federung des Moppeds schützt sozusagen das Gerät vor den bösen Schlägen.

    Liebe Grüße

    Wolfgang

  10. Registriert seit
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    Standard

    #10
    Zitat Zitat von IamI Beitrag anzeigen
    Ser's,

    gerade auf der Eisenbahn gibt es ganz fürchterliche Schläge (zB Schienenstoß oder Weichen), die kurz und knackig, zwar mit wenig Hub aber ganz gewaltiger Kraft direkt (weil nahezu ungefederter Waggon) in den Motorradrahmen reinknallen.

    Und der Seitenständer wird bei korrekter Verzurrung entlastet, so dass keine Krfat mehr in den Rahmen geleitet wird.
    Und die Federung des Moppeds schützt sozusagen das Gerät vor den bösen Schlägen.

    Liebe Grüße

    Wolfgang
    Da kann man aber geteilter Meinung drüber sein.
    Die Wagen sind gefedert und die Schläge der Schienenstöße eigentlich weniger Belastung als dass Moped auf dem Seitenständer absetzen.

    Weichen erzeugen keine Schläge, sondern einen kleinen Ruck, der horizontal ausgerichtet ist. Auch keine Herausforderung für den Seitenständer.

    Das Verzurren bringt m.M.n. zu 99% mehr Druck auf den Seitenständer, wodurch die Belastung eigentlich steigt, wären die Schläge vertikal und so kraftvoll wie auf einem ungefedertem Hänger, weswegen ich dort nie mit Seitenständer....

    Aber jeder, wie er mag. Gruß pietch1


 
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