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Von Stuttgart nach Hamburg - über die Karpaten

Erstellt von Foo'bar, 17.07.2015, 11:37 Uhr · 33 Antworten · 4.566 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #11
    Zitat Zitat von q50_treiber Beitrag anzeigen
    Am Ende des Cernatals führt ein Waldweg vom Stausee nach Petrosani, sind wir nicht gefahren, aber es gibt ein Video im internet von der Strecke.
    Hm, schwierig zu finden ohne weitere Hinweise. "Cernatal" gibt nur zwei Treffer auf Youtube.

    Wir sind mittig zwischen Pension und See von Osten auf normaler Strasse eingestiegen, vom Urdele kommend.
    Wenn Du vom Cerna Tal direkt nach Petrosani fährst bst Du auf der falschen Karpaten Seite wenn danach Hermannstadt kommen soll.
    Also entweder Petrosani, Urdele Nord-Süd, Transfagarasan Süd-Nord, Sibiu oder Urdele Süd-Nord, sibiu, Transfagarasan Nord-Süd
    Falls ich das Cernatal Rtg. Nord-Ost hochfahren kann, dann geht meine Planung weiter über Petrosani - Bumbesti Jui - Novaci - Transalpina - Urdele - Tau Bistra - Hermannstadt.

    Falls nicht, geht es parallel südlich über Targu Jiu nach Novaci.

    Moldauklöster lässt Du aus?
    Wo? Was?

    Auf eine PN kann ich Dir unsere Tracks zweier Rundreisen schicken. Auch Schottertracks habe ich, die nicht in der Karte sind.

    Meinen Reisevortrag der Tour 2009 findest Du auf Youtube , Das ist Teil 1.
    Allle folgenden 12 Teile per analoger Suche.
    Strecke deckt sich mit Deiner Planung. Donau war 2013 Bestandteil, der Diavortrag ist aber noch nicht öffentlich.

    Mit deiner Strecke kommst Du sicher bei ca. 6000km raus !?
    Meine geplante Strecke, so wie auf motoplaner als gpx zu sehen, ist 4600 km lang.

    Zitat Zitat von q50_treiber Beitrag anzeigen
    ... ach so, brauchst Du Campingplätze an der Strecke ?
    Nei danke. Wir werden in Frühstückspensionen oder Hotels absteigen. Zelteln ist nix mehr für mich es sei denn, man kann dort Blöckhäuser mieten, so wie in Norwegen.

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    #12
    Nimm privat Pensionen, findest Du in jedem Ort . sind seit Revo neu und bald besser als in D.

    Also wir hatten von VS 5500km(2009) und 4500km (2013).

    Bicaz Klamm nach Norden = Moldau bis ukrainischer Grenze (Bukowina), dort über Schotter bis zum Prislop Pass. Schon bist Du in der Maramures.

    Ok, über Petrosani würdest Du auf der 66, über den Urdele, die Transfagarasan dann insgesamt 3 x durch die Hochkarpaten. (km!?)
    Hab' das Video von Petrosani durch den Wald zum oberen Cerna Stausee leider gelöscht.
    Aber die Strecke ist jetzt sogar als 66A in Google Maps als Strasse zu finden !!!. Früher nur "Weg"
    In Youtube findest Du mit Herculane 66A Vulcan einige Filme !
    auf der Karte der Weg links um den See von Herculane kommend.


    In Viseu de Sus besteht die Möglichkeit mit der letzten Waldbahn Europas in Funktion in die Wälder zu fahren.
    Von dort weiter durch Izei Tal nach Sapanta. Holzkirchen und Klöster gäbe es hier noch reichlich !

    Sibiu würde ich weglassen, ebenfalls die Dracula Geisterbahn ohne Wert Törzburg. Statt dessen in Sinaia Schloss Peles ganz in der Nähe.

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    #13
    Zitat Zitat von q50_treiber Beitrag anzeigen
    n Youtube findest Du mit Herculane 66A Vulcan einige Filme !
    auf der Karte der Weg links um den See von Herculane kommend.
    Sehr gut, jetzt hab ich was gefunden, danke! Und schaut gar nicht schlecht aus. Rund 100 km Schotterpiste von Tatu nach Vulcan. Ideales ADV-Terrain:









    okay, die Musik kann auf Dauer etwas nerven

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    #14
    Ok, über Petrosani würdest Du auf der 66, über den Urdele, die Transfagarasan dann insgesamt 3 x durch die Hochkarpaten. (km!?)
    Ja, das ist der Plan

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    #15
    Da schau ich mir grade auf Streetview die DN 67D im Cernatal zwischen Baile Herculane und Tatu an, da kommt mir Höhe Tasna-Bach diese lustige Reisegesellschaft entgegen sind die Herren auch hier im Forum anwesend?

    gs_dn67d.jpg

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    #16
    Habe was Greifbares zur DN 66A gefunden. Die Straße wird derzeit ausgebaut. Bis ich dort ankomme, ist von der heutigen Schotterpiste wohl nichts mehr übrig. In der Deutschen Zeitung Rumänien ist ein Artikel erschienen. Dort heißt es u.a.:

    (...) Noch ist die Lage dort wie beschrieben. Aber nun droht Ungemach für einen der letzten europäischen Urwälder: Der Bau und Ausbau der rund 100 Kilometer langen Nationalstraße 66A – Petroschen/Petrosani-Lupeni-Câmpu lui Neag–Cerna-Sat–Herkulesbad/Băile Herculane – mitten durch die beiden Nationalparks. „Für uns ist dieses Straßenbauprojekt sehr wichtig für die wirtschaftliche Entwicklung in dieser Region. Wenn diese Region erst einmal erschlossen ist, wird das eine große Attraktion werden für Touristen. Und außerdem erhöht die Straße die Verkehrssicherheit. Wir glauben, das ist für diese Region eine sehr wichtige Zielsetzung,“ meint Sorin Lucaci, Direktor der Straßenbaudirektion in Temeswar, der auch für die 66A verantwortlich ist. Längst hat er im Nationalpark Retezat die Bagger und laut Umweltschützern leider auch die Sprengteams in Gang gesetzt. 47 der über 100 Kilometer langen Straße, die sich durch die beiden Nationalparks schlängelt, sind bereits fertig. (...)
    Allerdings stimmt der gesamte Artikel eher nachdenklich.

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    #17
    Da meine Karpatenreise aus bestimmten Gründen dieses Jahr nicht stattfinden konnte, musste ich auf nächstes Jahr verschieben. Und nach dem jetzigen Stand der Dinge werden wir zu viert, mit vier dicken Reiseenduros, ab Ende August 2017 für 2 bis 3 Wochen unterwegs sein.

    Die Route hab ich inzwischen festgeklopft, es geht in Stuttgart los und ersteckt sich über 16 Reisetage nach Lüneburg. Den Reiseverlauf hab ich in den folgenden Screenshots dokumentiert, wer es genauer wissen möchte, kann die betreffende Tagesetappe gerne als Link für Motoplaner haben.

    Es wird also vom Bodensee mit Kurs Ost der Länge nach durch die Alpen gehen, dann um den Plattensee herum, um schließlich am Eisernen Tor in die Südkarpaten einzusteigen. Ab dort geht es im Zickzack-Kurs über und durch die Karpaten bis an die Ukrainische Grenze. Es folgt ein kurzes Stück Flachland, um schließlich in der Slowakei mit der Hohen Tatra die nördwestlichen Ausläufer der Karpaten mitzunehmen. Am Schluss noch etwas Riesengebirge, dann geht es noch eben an die Ostsee hoch, und dann wieder zurück in heimische Gefilde. Gesamtstrecke rund 5000 km. Jede Tagesetappe ist im Schnitt 320 km lang, mal mehr, mal weniger.

    Wird bestimmt aufregend:

    Tag 1:
    Tag 2:
    Tag 3:
    Tag 4:
    Tag 5:
    Tag 6:
    Tag 7:
    Tag 8:
    Tag 9:
    Tag 10:
    Tag 11:
    Tag 12:
    Tag 13:
    Tag 14:
    Tag 15:
    Tag 16:

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    #18
    Schöne Streckenwahl, Repekt!
    Wobei wir natürlich erst mal nur den Rumänischen Teil Deiner Route beurteilen können.


    Ein paar Anregungen:

    Unserer Erfahrung nach sind die Strecken an Deinen Tagen 5 und 7 etwas lang gewählt.

    Am Tag 5 würden wir versuchen, weiter nach Rumänien reinzukommen (zB bis Resita beispielsweise). Von dort ist die Tour übers Donau-Defilee immer noch lang genug, lässt sich aber entpannter fahren.

    Am Tag 7 versuchst Du, die Transalpina und die Transfagarasan in einem Tag zu vereinen. Das können wir bei knapper Reisezeit nachvollziehen. Aber... Dir entgeht ein ganz wesentlicher Teil des Spaßes, wenn Du die Transalpina in der Mitte abbrichst. Die Abfahrt in Richtung Norden macht auch richtig Spaß. Und grundsätzlich ist die Transalpina die fahrtechnisch genussvollere Strecke. Schaust Du hier: BIKER-INFO-RUMÄNIEN | Vergleich Transalpina vs Transfagarasan


    Ansonsten,
    DRUM BUN ( "gute Reise)

    Paul & Eddy

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    #19
    Servus Foo'bar, schöne Streckenwahl. Ich stimme den Rumänienexperten zu.
    Vielleicht ist es eine Option, die Etappen in Rumänien zu verkürzen bzw mehr Zeit einzuplanen. Ganz so oft kommt man ja nicht nach Rumänien.
    Zeit könntet ihr auf der ersten Etappe einsparen. Die Dornbirn Schleife ist immer verstopft und ein Zeitfresser. Vielleicht lieber direkt schnellste Strecke übers Tannheimer Tal und Hahntennjoch, somit Imst schon Mittags erreichen dann schon bis Bruneck kommen. Da die Strecke über Sterzing immer knallvoll ist, kann man da auch noch viel Zeit vereiern.

    Nur so ne Idee, da die Strecke zwischen Stuttgart und Bodensee vermutlich bekannt ist, kann man da am leichtesten einsparen.

    Sonnige Grüße
    Golem


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    #20
    Zitat Zitat von PAULA_und_EDDY Beitrag anzeigen
    Schöne Streckenwahl, Repekt!
    Wobei wir natürlich erst mal nur den Rumänischen Teil Deiner Route beurteilen können.


    Ein paar Anregungen:

    Unserer Erfahrung nach sind die Strecken an Deinen Tagen 5 und 7 etwas lang gewählt.

    Am Tag 5 würden wir versuchen, weiter nach Rumänien reinzukommen (zB bis Resita beispielsweise). Von dort ist die Tour übers Donau-Defilee immer noch lang genug, lässt sich aber entpannter fahren.

    Am Tag 7 versuchst Du, die Transalpina und die Transfagarasan in einem Tag zu vereinen. Das können wir bei knapper Reisezeit nachvollziehen. Aber... Dir entgeht ein ganz wesentlicher Teil des Spaßes, wenn Du die Transalpina in der Mitte abbrichst. Die Abfahrt in Richtung Norden macht auch richtig Spaß. Und grundsätzlich ist die Transalpina die fahrtechnisch genussvollere Strecke.
    Hi Paula und Eddy,
    bei der Streckenplanung habe ich versucht, keine Tagesetappe länger als 350 km zu gestalten. Bei Tag 5 (Schandra - Eisernes Tor - Herkulesbad sind es mit 370 km tatsächlich etwas mehr geworden. Zur Not können wir schon vorher in Orschowa absteigen, wenn es zu knapp wird). An Tag 4 fahren wird bis Schandra, dort zum Schwabenhaus. Sollten wir es wider erwarten an jenem Tag bis Reschitz schaffen, wäre das in der Tat eine gute Idee.

    Bei Tag 7 versuche ich tatsächlich, die besten Dinge unter einen Hut zu bringen, was gar nicht einfach war. Urdele muss auf jeden Fall mit, und die DN 7A am Vidrasee muss auch irgendwie mit. Alt-Tal natürlich sowieso, und dann eben Transfogarasch. Mit "Nördliche Transalpina" meinst Du den Abschnit Obürschia Lotrului bis Mühlbach? Dann werde ich dort wohl nochmal ein bisschen forschen müssen. Danke für den Hinweis!



    Zitat Zitat von Golem Beitrag anzeigen
    Servus Foo'bar, schöne Streckenwahl. Ich stimme den Rumänienexperten zu.
    Vielleicht ist es eine Option, die Etappen in Rumänien zu verkürzen bzw mehr Zeit einzuplanen. Ganz so oft kommt man ja nicht nach Rumänien.
    Zeit könntet ihr auf der ersten Etappe einsparen. Die Dornbirn Schleife ist immer verstopft und ein Zeitfresser. Vielleicht lieber direkt schnellste Strecke übers Tannheimer Tal und Hahntennjoch, somit Imst schon Mittags erreichen dann schon bis Bruneck kommen. Da die Strecke über Sterzing immer knallvoll ist, kann man da auch noch viel Zeit vereiern.

    Nur so ne Idee, da die Strecke zwischen Stuttgart und Bodensee vermutlich bekannt ist, kann man da am leichtesten einsparen.
    Mehr Zeit scheidet aus, vielleicht eine Nacht, aber mehr nicht. Und wenn, dann wird das vermutlich gemeinschaftlich erst kurzfristig entscheden. Danke für den Hinweis mit Dornbirn.


 
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