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Weltreise und Spritbezug

Erstellt von atman04, 07.01.2013, 00:39 Uhr · 18 Antworten · 1.308 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Frage Weltreise und Spritbezug

    #1
    Hi zusammen.

    Hab mal eine ganz naive Frage.
    Auf meinen sonstigen Reisen auf diesem Planeten ist mir aufgefallen das man nicht in allen Länder das bevorzugte 95er Bezin bekommt. Mir ist schon 85er und schlimmers untergekommen.

    Fahre eine 12er ADV und die will ja im Minimum 95er.

    Aus reiner neugierde schreib ich einfach mal, wie ihr bei der Planung einer Reise rund um den Erdball damit umgehen würdet?

    Gruss

    @Man

  2. Registriert seit
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    Standard Weltreise und Spritbezug

    #2
    Mit meinem Händler klären, wie ich den Töff anpasse.

  3. Registriert seit
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    Standard

    #3
    Ich würde für Reisen in entlegene Gegenden garantiert keine 12GS nehmen sondern eine etwas leichtere Enduro mit Vergasermotor die auch mit schlechten/gepantschten Sprit noch klarkommt.
    Das wären somit vorrangig Japaner aus den 90er Jahren.
    Zwar hat die 12er einen Klopfsensor und kommt garantiert auch mit weniger als 95 Oktan noch klar, verbleites Benzin wird aber garantiert dem Kat und der Sonde schnell den Garaus machen.
    Zudem ist sie aufgrund der Technik und Elektrik nicht geschaffen für Reisen außerhalb "der zivilisierten Welt".
    Vergaser, oder zumindest Einspritzung ohne Lambdaregelung und Kat, Kettenantrieb, Stahlrahmen, Räder mit Schlauch und gängiger Reifengröße.
    Sprit ist nur ein Punkt den es zu beachten gibt.
    Long Way round mit der 12er nur mit Servicefahrzeug und fähigen Mechanikern im Background.

  4. Registriert seit
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    Standard

    #4
    Kat raus und Motorrad in Werkstatt auf 91 Oktan umstellen lassen.
    Und dann muss die Kuh unterwegs fressen, was es halt gibt.


    Und sich mit welchen unterhalten, die das schon gemacht haben.
    Kannst z.B. Frehni fragen (der ist 2011 auf seiner ADV bis nach Nepal gefahren) :
    Frehnisworld
    und einen schönen Gruß von boro ausrichten.



    Gruß
    Jochen

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    #5
    Einfach Kat raus hört sich gut an....
    Aber was ist mit der Sonde? Motronic?
    Wie viel kostet der Umbau des Motors?
    Was sagt der TÜV dazu?

    Ohne es genau durchrechnen zu wollen: Für das Geld bekommt man eine reisefertige Japanerin aus den 90ern.
    Unterschied: Das Teil ist noch verkäuflich wenn man wieder daheim ankommt.
    Nachteil: Man muss auf den gewohnten BMW-Komfort verzichten.

  6. Registriert seit
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    Standard

    #6
    Zitat Zitat von vierventilboxer Beitrag anzeigen

    Ohne es genau durchrechnen zu wollen: Für das Geld bekommt man eine reisefertige Japanerin aus den 90ern.
    Soweit ich weiss wird da lediglich ein anderes Mapping einspielt. So wird es wenigstens bei der F800GS gemacht. Hab das in einem Reisebericht gelesen von einem Pärchen was von Kanada nach Argentinien gefahren ist und die haben sich die Moppeds auf schlechten Sprit per Mapping einstellen lassen.

  7. Registriert seit
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    Standard

    #7
    Zitat Zitat von vierventilboxer Beitrag anzeigen
    Ich würde für Reisen in entlegene Gegenden garantiert keine 12GS nehmen sondern eine etwas leichtere Enduro mit Vergasermotor die auch mit schlechten/gepantschten Sprit noch klarkommt.
    Das wären somit vorrangig Japaner aus den 90er Jahren.
    Zwar hat die 12er einen Klopfsensor und kommt garantiert auch mit weniger als 95 Oktan noch klar, verbleites Benzin wird aber garantiert dem Kat und der Sonde schnell den Garaus machen.
    Zudem ist sie aufgrund der Technik und Elektrik nicht geschaffen für Reisen außerhalb "der zivilisierten Welt".
    Vergaser, oder zumindest Einspritzung ohne Lambdaregelung und Kat, Kettenantrieb, Stahlrahmen, Räder mit Schlauch und gängiger Reifengröße.
    Sprit ist nur ein Punkt den es zu beachten gibt.
    Long Way round mit der 12er nur mit Servicefahrzeug und fähigen Mechanikern im Background.
    Sorry, aber die gleichen Argumente hab ich vor 30 Jahren auch schon gehört, als die 80 G/S mit kontaktloser Zündung erschien und der Rest sich noch mit dem Unterbrechergedöns herumplagte!
    Es gibt haufenweise Reiseberichte, wo mit modernen Motorrädern problemlos die ganze Welt bereist wurde, während sich veraltete Vergasertechnik kurzatmig durch Himalaya, Anden usw mühten...
    Ich war mit meiner 11er GS u.A. tief in der libyschen Sahara und mit der 12er ADV in Kasachstan etc. Da tankt man auch mal Sprit unbekannter Herkunft und Qualität. Dies hat selbst auf mehreren hunderttausend Kilometern keinerlei Probleme bereitet. Die Abgaswerte bei der AU an meiner ADV waren nach 4 Jahren und 350 000 Km jedenfalls tadellos, was auf intakte Eispritzung, Lamdasonde und Kat schließen ließ.

    Gruß

    der Kurze

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    Standard

    #8
    Zitat Zitat von Bonsai Beitrag anzeigen
    Sorry, aber die gleichen Argumente hab ich vor 30 Jahren auch schon gehört, als die 80 G/S mit kontaktloser Zündung erschien und der Rest sich noch mit dem Unterbrechergedöns herumplagte!
    Es gibt haufenweise Reiseberichte, wo mit modernen Motorrädern problemlos die ganze Welt bereist wurde, während sich veraltete Vergasertechnik kurzatmig durch Himalaya, Anden usw mühten...
    Ich war mit meiner 11er GS u.A. tief in der libyschen Sahara und mit der 12er ADV in Kasachstan etc. Da tankt man auch mal Sprit unbekannter Herkunft und Qualität. Dies hat selbst auf mehreren hunderttausend Kilometern keinerlei Probleme bereitet. Die Abgaswerte bei der AU an meiner ADV waren nach 4 Jahren und 350 000 Km jedenfalls tadellos, was auf intakte Eispritzung, Lamdasonde und Kat schließen ließ.

    Gruß

    der Kurze
    Irgendwann müssen wir uns mal auf ein Bier, Wein, Orangensaft, oder was auch immer treffen und Du must mir Deine Reisegeschichten erzählen!!!



    Neidvoller Gruß
    Jochen

  9. Registriert seit
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    Standard

    #9
    Eine kontaktlose Zündung ist dem Unterbrecher stets vorzuziehen, die Einspritzanlage gerade der 11XXer und 1200er BMW sind ebenfalls top da recht unanfällig.
    Ich hatte in Marokko mit meiner 1150GS teils mit Beschleunigungsklingeln zu kämpfen was mir zeitweise mächtig auf den Zeiger ging. Weder dem Motor noch der Peripherie hat es geschadet, auf Dauer wollte ich das aber nicht haben. Alles eine Frage des persönlichen Geschmacks. Ich persönlich wollte mit einem solch schweren Töff von Haus aus nicht in unwegsames, unbekanntes Gelände.
    Wichtig ist eine leicht reparable Mechanik, dazu gehört möglichst viel schweißbarer Stahl und möglichst wenig Alu, damit der Schweißer im Outback auch mal schnell den gebrochenen Rahmen wieder zusammenbrutzeln kann.

  10. Registriert seit
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    Standard

    #10
    Pack eine zusätzliche Fuß- oder Kopfdichtung drauf! Bisschen weniger Leistung müsste aber mit der Klopfregelung reichen. Der Kat kann natürlich kein Blei ab. Ich würde ihn durch ein Sammler ohne Kat tauschen.

    Gruß,
    maxquer


 
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