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Wie sicher ist Marokko?

Erstellt von BerniB, 26.09.2014, 17:02 Uhr · 40 Antworten · 6.738 Aufrufe

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    #21
    Zitat Zitat von AmperTiger Beitrag anzeigen
    danke dir Gerard, so sehe ich das auch.
    die Strecke Merzouga nach M`hamid habe ich von der Liste eh gestrichen , ich denke das ist eh nix für eine Yamaha Tricker
    Wir saßen (fast auf den Tag genau) 1 Jahr nach dem Attentat in eben jenem Cafe in Marrakesch. Zu Anfangs ein eher befremdliches Gefühl, faktisch gesehen jedoch totaler Quatsch sich hierum Sorgen zu machen. Wer das bißchen Restrisiko nicht bereit ist einzugehen sollte besser zuhause bleiben, er wird aber garantiert etwas verpassen. Marokko ist bis auf gewisse Fleckchen an denen man sich nicht unbedingt aufhalten sollte relativ sicher. Dort muss man auch nicht unbedingt gewesen sein um das orientalische Flair zu spüren, man verpasst ergo auch nichts wenn man sich nicht erhöhter Gefahr aussetzt.

    Mit einer Tricker wirst du kaum größere Verbindungsetappen fahren, höchstens mit dem Transporter. Welche Gegenden habt ihr euch denn für Endurotouren ausgesucht?

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    #22
    oh doch Peter, die Tricker wird die ganze Strecke auf eigenen Rädern zurücklegen (müssen ) so ist der Plan. Laufen tut die Kleine super, frische Inspektion ist gemacht, neuer Lufi, Ölwechsel inkl. und ich hab noch zusätzlich nen 5 Liter Kanister dabei. Die MZ hat auch grade Waschenlegenfönen hinter sich, bestens gerüstet also.

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    #23
    Oha, das könnte Blasen am Allerwertesten geben....
    Meins wäre es jetzt nicht gerade, aber machbar ist es zweifelsohne.

    Zwischen Dades und Todra geht es u.U. durch Wasser, ihr solltet also was den LuFi anbelangt evtl. Vorkehrungen treffen.
    Aber auch der feine Wüstensand setzt den Filter zu. Ich weiß nicht welchen eure Mopeds tragen, ich würde Papier verwenden.

    Wie lange seid ihr in Marokko?

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    #24
    Die Tricker hat Papierfilter, die MZ nen öligen Schaumstoff.
    ich hab mir ein Stück Isomatte zugeschnitten als Unterlage für den Podex. in Marokko werden wir genau 3 Wochen sein.

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    #25
    Eine gepolsterte Fahrradhose wirkt auch Wunder, trage ich fast immer beim Endurieren.

    Kontrolliere den Filter der MZ regelmäßig und öle ihn gut sonst wird der Motor von innen regelrecht sandgestrahlt.

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    #26
    Man kann zwar die Sicherheitsaspekte von Reisen diskutieren und es gibt immer pro's und con's, egal, wie man es wendet. Letztendlich bleibt es aber eine absolut persoenliche Entscheidung, ob man so etwas macht oder nicht. Sicherheit ist nirgendwo in der Welt mehr gewaehrt. D.h. man sollte einfach mit offenen Augen und etwas "gutfeel" dabei sein, dann geht das schon.

    Die Hemmschwellen jedes einzelnen sind auch unterschiedlich. Grundsaetzlich kann man davon ausgehen, je weniger Menschen da sind, wo man hingeht, desto sicherer ist es (dies ist meine persoenliche Erfahrung). Aerger gibt es immer nur dort, wo sich viele Menschen befinden. Dort herrschen Verhaeltnisse, die Kriminalitaet foerden, rein aus finanzieller Sicht oder auch durch Glaubensunterschiede.

    Trotz alledem wuerde ich mir die Lebensfreude nicht dadurch einschraenken lassen. Man hoert dann auf Leute, die sich dort auskennen (z.B. Fennec) und passt sich den Umstaenden entsprechend an. Man geht halt nicht mit dicker Uhr und Goldkette um den Hals abends nach Soweto.

    Es gibt halt kaum etwas schoeneres, als mit guten Freunden abends beim Bier/Wein am Feuer zu sitzen und den Sonnenuntergang aufzusaugen.......

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    #27
    Da kann ich nur zustimmen! Jeder so, wie er sich es sich zutraut und sicher fühlt!

    Die Behörden in Marokko sind seit zwei Wochen sehr nervös und das Land wird besonders bewacht. Für dieses Königreich wäre es eine wahre Katastrophe, wenn einem Touristen etwas passieren würde. Deshalb werden Hotels und Städte, Sehenswürdigkeiten, intensiv kontrolliert.

    Wie gesagt, die direkte Grenznähe würde ich auf jeden Fall meiden, Merzouga ist das höchste der Gefühle. Südlich der Linie Didi Ifni-Guelmim-Tata würde ich auch nicht fahren!

    Überall anderswo in Marokko würde ich mich auf jeden Fall sicherer als in Deutschland fühlen! Und hier vertrete ich die Meinung von 100% aller Marokkofahrer! Ok, es gibt oft lästige Kinder an Touri-Orten, jeder versucht ein Geschäft zu machen, jeder will Führer sein, und die elementaren Vorsichtsmassnahmen (Geld, Pass, KK gut verstauen) sind natürlich sowieso klar, aber das alles sollte der absolut herzlichen Gastfreundschaft der Bewohner keinen Abbruch tun!

    Sich die ersten 3 Tag erst mal eingewöhnen- nix kaufen! Lehrgeld wird man immer bezahlen, aber was sind 20 bezahlte € für einen total überteuerten Mittagstisch gegenüber den 24€, die man brav an irgendwelchen Pässen in Austria bezahlt!!?? Peanuts, und auf alle Fälle ist mir das der Spaß wert!

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    #28
    Zitat Zitat von FENNEC Beitrag anzeigen
    KK gut verstauen
    Ja, Wummen trage ich generell nicht offen, deswegen auch keine KleinKaliber.

    Kann Fennec nur zustimmen. 100% Sicherheit gibt es nicht, aber wenn man nicht total taub und blind durch die Gegend stolpert passiert auch nichts.

    Die Marokkaner sind übrigens sehr rücksichtsvolle Fahrer, man kommt erstaunlich gut durch vermeintlich großes Verkehrschaos.
    Nur bei Stillstand wird gehupt, also zügig zufahren wenn man sich schon dazu entschließt nicht anzuhalten. Verkehrsregeln sind ziemlich relativ, Hauptsache der Verkehr fließt. Solange man nicht mit der Brechstange zu werke geht gibt es eigentlich keinen Streß, da verzichten sie auch schon mal auf ihre Vorfahrt, denn engstirnig sind sie nicht.

    Solange man nicht mit dem Messer zwischen den Zähnen im Tiefflug daher kommt sind auch Geschwindigkeitsüberschreitungen kein Thema, die Polizei schaut hier oftmals kulant weg. Belässt man es bei obligatorischen +10...20% ist alles i.O. Wir sind in dieser Hinsicht völlig entspannt durchgekommen.

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    #29
    Hallo zusammen,

    bin jetzt seit 2 wochen wieder zurück aus marokko.

    Wir haben uns eigentlich überall sicher gefühlt. Klar gib es überall einen der dir was verkaufen will (auch im Rif Gebirge).
    Aber einfach nein sagen oder weiterfahren und gut.

    Sprachkentnisse

    Wir waren mit schwäbisch und englisch unterwegs. Ein wenig französisch aus dem Sprachfüher. hatten eigentlich nie Probleme
    Sind nicht verhungert und eine Zimmer haben wir auch immer bekommen.

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    #30
    Wir waren im letzten Jahr zu dritt dort unterwegs. Das gefährlichste was wir dort erlebt hatten war: Montezumas Rache ;-)

    Aber momentan schaue ich mir auch die Nachrichten ebenfalls etwas genauer an.
    Eigentlich wollte ich ja auf Grund der extrem anstrengenden Bettler und Steineverkäufer nicht mehr nach Marokko fahren... aber dann bin ich vor ein paar Tagen über die hier gestolpert: www.saharacamp.com ..... und irgendwie juckt es dann doch wieder in den fingern. .....


 
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