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3 tote +Motorradfahrer+

Erstellt von Hannes aus Mfr., 08.08.2011, 09:17 Uhr · 60 Antworten · 5.478 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #41
    Zitat Zitat von Q-Tourer Beitrag anzeigen
    und auf zwei Rädern schlägt die Selektion oft härter zu als auf vier.
    Und wieder diese Panikmache. Wenn ich auf dem Motorrad dauernd Angst um mein kleines Scheißleben hätte, dann würde ich es nicht machen. Es kann einen auch woanders erwischen. Und mich hat es auch schon fast woanders erwischt.

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    #42
    Zitat Zitat von sampleman
    Es kann einen auch woanders erwischen.
    Sicher kann es das, aber das Risiko auf zwei Rädern ist nun einmal nachweislich größer und niemand muss es durch seine Fahrweise oder schlechte Wartung oder andere Handlungen im eigenen Einflussbereich nochmals deutlich erhöhen. Wer sich mit 80 in einer Kurve wohlfühlt, die ein anderer Fahrer vielleicht mit 100 durchfahren würde, soll das ohne Vorhalte tun können, und so manchem zügigen Fahrer sollte klar werden, dass Verkehrsregeln nicht der Drangsalierung oder nur dem Schutz der anderen Verkehrsteilnehmer dienen, sondern auch dem eigenen. Unfälle und (eigene) Unfallfolgen kann eine einigermaßen gute Einhaltung erheblich reduzieren.

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    #43
    Ich war ein kleiner Bengel, als in unserem Ort ein Mofafahrer beim bremsen
    auf dem nassen Zebrastreifen so blöd hinfiel, mit der Helmhinterkante auf den
    Randstein fiel und noch am Unfallort verstarb.

    Es gibt im Leben nix ohne Risiko. Die Concord ist abgestürzt in Paris weil der
    Reifen einen Fremdkörper hochschleuderte ins Triebwerk.

    Mein Job ist riskant. Jeden Tag könnte ich von einschlafendem Gegenverkehr
    abgeschossen werden......

    Alles ist riskant, mehr oder weniger.

    Ich bin früher aus dem Flugzeug gehüpft, das war riskant,

    Ich war als ganz Junger Bergwandern, mit Klettersteigen, da wog ich die
    Hälfte von heute, ich weiß, da sind auch schon Leute ums Leben gekommen.

    Ich kann 90 Jahre alt werden.....................vielleicht steht dann auf
    meinem Grabstein: Er scheute das Risiko..........aber er vergaß zu leben.....das hat er jetzt davon.......trotzdem tot........

    Für Dich und viele hier wahrscheinlich unverständlich, das weiß ich wohl,
    doch ich lebe intensiv und etwas schneller als andere. Wenn es dann früher
    fertig ist ist das der Preis den ich zahlen muss. Aber es ist geil, einfach nur
    geil, intensiv, voller Höhen, auch Tiefen, Achterbahn, aber es ist geil, und
    es lebt, und dümpelt nicht Richtung Rente..........


    Ich erwarte keinerlei Verständnis für diese Lebenseinstellung. Also lasst es....

  4. Registriert seit
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    #44
    Dann bleibt die Frage, wie glaubhaft einige Beiträge nach dem Unfall waren, oder es ist erstaunlich, wie schnell ein Unfall vergessen und ignoriert wird, dass es mit dem gebrochenen Handgelenk bei 100 bei den vermeintlich möglichen 140 und mehr trotz des eher weichen Untergrunds nicht abgegangen wäre. Verständnis für eine Lebenseinstellung, bei der man keine Rücksicht auf sich und besonders auf andere Menschen nimmt? Sicher nicht. Was die Geringschätzung von Leben und Gesundheit oder andere Risiken mit "Leben" zu tun haben, ist objektiv unverständlich. Außerdem ist es eine Sache, sich selbst zu gefährden, aber eine andere, das anderen Menschen anzutun. Vielleicht solltest Du einmal mit Opfern oder deren Angehörigen sprechen, die durch Verfechter so einer Einstellung verletzt oder getötet wurden. Begegne mir besser nie, denn ich entscheide über meine Risiken lieber selbst.

  5. Registriert seit
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    #45
    Zitat Zitat von Q-Tourer Beitrag anzeigen
    Dann bleibt die Frage, wie glaubhaft einige Beiträge nach dem Unfall waren, oder es ist erstaunlich, wie schnell ein Unfall vergessen und ignoriert wird, dass es mit dem gebrochenen Handgelenk bei 100 bei den vermeintlich möglichen 140 und mehr nicht abgegangen wäre. Verständnis für eine Lebenseinstellung, bei der man keine Rücksicht auf sich und besonders auf andere Menschen nimmt? Sicher nicht. Was die Geringschätzung von Leben und Gesundheit oder andere Risiken mit "Leben" zu tun haben, ist objektiv unverständlich. Außerdem ist es eine Sache, sich selbst zu gefährden, aber eine andere, das anderen Menschen anzutun. Vielleicht solltest Du einmal mit Opfern oder deren Angehörigen sprechen, die durch Verfechter so einer Einstellung verletzt oder getötet wurden. Begegne mir besser nie, denn ich entscheide über meine Risiken lieber selbst.

    Q-Tourer ich möchte dir jetzt nicht so nahe treten, wie du es anderen tust.
    Aber du kannst leider nicht alleine über deine Risiken entscheiden.
    Da spielt manchmal jemand ganz anderer mit.
    Bei jedem Zusammenstoss kannst du sagen, wäre ich langsamer gefahren, wäre der andere schon vorbei gewesen. Wäre ich schneller gefahren, wäre ich schon vorbei gewesen.
    Also - das Schicksal fährt mit dir - ob du willst oder nicht.
    Wenn deine Uhr abgelaufen ist, musst du gehen, obs dir passt oder nicht.
    Und ist es kein Unfall, erliegst du einem Herzinfarkt.
    So ist das Leben eben.

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    #46
    Ich trete anderen zu nahe, aber Vertreter der "Ich habe Spaß und was scheren mich Gesundheit und Leben von mir und anderen Menschen"-Fraktion liegen richtig? Eine interessante Sicht der Dinge.
    Zitat Zitat von Charly-R1200GS
    Also - das Schicksal fährt mit dir
    Es ist Dein gutes Recht an Schicksal oder abgelaufene Uhren zu glauben, aber es ist mein gutes Recht, das nicht zu tun. Schicksal, Glaube und einiges mehr dienen schon zu lange als Gründe und Entschuldigungen für alles Mögliche. Wenn ich durch eigenes Verschulden oder einen anderen Verkehrsteilnehmer trotz dessen einigermaßen rücksichtsvollen, mitdenkenden und regelbeachtenden Verhaltens zu Schaden komme, ist das Leben eben so. Wenn das jedoch dadurch geschieht, dass sich ein Verkehrsteilnehmer für seinen Spaß rücksichtslos und die möglichen Folgen ignorierend verhält, findet sich dafür keine freundliche Bezeichnung mehr. Interessant ist es immer wieder zu sehen, wie klein solche Leute dann meistens angesichts der Folgen werden, nur haben die Opfer leider nichts davon. Vielleicht kommst Du einmal an eine Unfallstelle, die ein alkoholisierter oder rasender Fahrer verursachte, und stellst fest, wie wenig das mit Schicksal oder abgelaufener Uhr zu tun hat. Wünschen tue ich es Dir allerdings nicht.

  7. Registriert seit
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    #47
    Q-Tourer, Du verstehst nichts, garnichts.......



    ............wenn sie vor Deiner Haustür die größte und schnellste Achterbahn der Welt eröffnen würden, was weiß ich,
    aus 100 mtr. Höhe wird man mit 5 G und 150 km/ abgeschossen um in die erste Steilkurve zu sausen.....................

    Ich wäre der erste der da drauf sitzt...........Geil !!!! Hammer !!!!! Boah da stellen sich die ........., wenn man welche
    hat.............


    Du ? Gefährlich.....zu schnell.........ob der Konstrukteur noch nicht in U-Haft sitzt ? ......Der Goldhamster kriegt Junge.....
    stell Dir mal vor da passiert was, die vielen Unschuldigen..............Muss ich nicht haben.


    Das nennt man Lebenseinstellung, Spaß am Risiko, Freude an der Action, Kitzel am Außergewöhnlichen.

    Jeder steckt sich seine persönlichen Schmerzgrenzen selbst. Wenn er dabei sein Leben leben kann ist das doch ok.
    Und woher nimmst Du den Irrglaube ich würde auf Kosten anderer unschuldiger Menschen meine Freude ausleben ?

    kennst Du mich ? Bist Du schon mal mit mir gefahren und kannst mein Handeln beurteilen? Wenn ich 100 fahre bin
    ich schon rein rechtlich gesetzeskonform auf einer öffentlichen Bundesstraße, wenn da keine Schilder stehen. Das
    ist dann für 70 % der klassischen BMW-Fahrer, oder sollte ich -Tourer schreiben, unverantwortlich und gefährdet
    Unschuldige.

    Ich kenne Dich nicht, aber ich glaube Du lehnst Dich in deiner Sichtweise etwas weit aus dem Fenster ohne von
    den Dingen wirklich Ahnung zu haben, denn in diesen Bereichen warst Du noch nie in Deinem Leben.
    Mario Barth hat da ein T-Shirt; "Wenn man keine Ahnung hat........."

    Das ist zwar böse, trifft aber den Kern.

    Ich weiß nicht warum Du so schullehrerhaft bist, vielleicht verbittert, gebranntmarkt von Erlebnissen, traumatisiert
    sagt man glaube ich. Ich war auch traumatisiert. Das geht bei mir schnell wieder weg.
    Eine Narbe bleibt, die spüre ich sicher immer mal wieder, das ist auch gut so.
    Aber ich lasse mir meine Lebensfreude, mein schnelles Leben, meine kleinen Aufregungen nicht nehmen, das wär
    ja noch schöner. Ich werde wieder flott mit der GS durch die Gegend surfen.
    Ob das jetzt "Rasen" ist oder nur "Rumrollen" das kannst Du sicherlich nicht beurteilen. Also urteile auch nicht
    darüber.

    Ich sach ja auch nix zu Deiner Einstellung wozu ein Motorrad da ist. Mach Du Dein Ding und ich mach meines.
    Und die Drohung;" Lass mich Dir nie begegnen".......das war ja wohl dumm, oder ? Obwohl......so bisschen ein
    Hans Dampf steckt wohl auch in Dir........wenn Dir da so die Pferde durchgehen..............

  8. Registriert seit
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    #48
    Zitat Zitat von Q-Tourer Beitrag anzeigen
    Sicher kann es das, aber das Risiko auf zwei Rädern ist nun einmal nachweislich größer und niemand muss es durch seine Fahrweise oder schlechte Wartung oder andere Handlungen im eigenen Einflussbereich nochmals deutlich erhöhen. Wer sich mit 80 in einer Kurve wohlfühlt, die ein anderer Fahrer vielleicht mit 100 durchfahren würde, soll das ohne Vorhalte tun können, und so manchem zügigen Fahrer sollte klar werden, dass Verkehrsregeln nicht der Drangsalierung oder nur dem Schutz der anderen Verkehrsteilnehmer dienen, sondern auch dem eigenen. Unfälle und (eigene) Unfallfolgen kann eine einigermaßen gute Einhaltung erheblich reduzieren.
    Wovon redest du? Du eierst rum. Tut mir leid, dass ich dir das sagen muss. Schau deinen Fellen hinterher, sie sind dir gerade komplett weggeschwommen.

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    #49
    Ich habe 15 Jahre in einer Chirugischen Intensivstation und im Rettungsdienst gearbeitet und werde sehr oft gefragt warum ich trotz meiner Erfahrungen Motorrad fahre.
    Aber ich fahre nicht Motorrad trotz sondern genau wegen meiner Erfahrungen.
    Ich habe Erlebt wie Menschen in alltäglichen Situationen schwer oder tödlich Verletzt wurden und dies sehr oft in Situationen wo niemand an eine Gefahr denken würde.
    Für mich ist es keine bestimmte Situation vor der ich Angst haben müsste sondern das Leben an sich.
    Solange ich lebe lauern 24 Stunden am Tag gefahren auf mich und ich habe keine Lust mein leben in einem Atombunker mit Gummimöbeln zu verbringen.
    Allerdings versuche ich mein Risiko soweit mir möglich zu minimieren, selbst auf dem Fahrrad (sofern ich mal Fahre) trage ich einen Helm, Motorrad fahre ich nur in bester Schutzkleidung egal wie warm es ist (Schweiß und Gestank lässt sich beim Duschen entfernen) und ich gehe Treppen nur Stufe für Stufe, langsam und ruhig.
    Ich fahre sehr gerne "schnell" (sportlich) aber auf der Strasse nie auf der letzten Rille, hierfür gibt es Rennstrecken.
    Ein Risiko bleibt immer und bei allem, ich hatte einen schweren Auto Unfall, einen Motorrad Unfall und wurde zwei mal vom Fahrrad geholt (Kollision mit stärkeren Verkehrsteilnehmern).
    Jeder sollte für sich seine Risiko Bereitschaft kennen und beurteilen.

  10. Registriert seit
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    #50
    Zitat Zitat von Quhpilot Beitrag anzeigen
    Mario Barth hat da ein T-Shirt; "Wenn man keine Ahnung hat........."
    Wobei gerade Mario Barth, der gerade mit dem Versuch, die geistige Urheberschaft auf den Allerweltsslogan "Nicht quatschen, machen!" gerichtlich durchzusetzen, auf sein ungewaschenes Maul gefallen ist, ein solches T-Shirt nicht tragen sollte.

    Der Spruch ist nämlich von Dieter Nuhr;-)

    Das Problematische an der Haltung von Q-Tourer ist die Endlosschleife der Sicherheitsforderungen, die irgendwann einmal den persönlichen Handlungsspielraum eines jeden auf null bringt. Und er hat ja Vorbilder. Nehmen wir mal den Flugverkehr. Passagierflugzeuge sind erfunden worden, um es Menschen zu erlauben, schnell von A nach B zu kommen. Inzwischen ist Fliegen so aufwändig und sicherheitsverseucht, dass man lieber die Bahn nimmt, um von München nach Hamburg zu kommen, da langt einem wenigstens kein schwuler Security-Controlletti in den Schritt.

    Es gibt bereits einen - von Motorradfahrern mehr oder weniger akzeptierten - Common Sense, wie man sich im Straßenverkehr zu verhalten hat. Darin ist unter anderem festgelegt, dass man auf Landstraßen, so weit nix anderes vorliegt, 100 fahren darf. Wie Du selbst gerade am eigenen Leib feststellen durftest, ist das auch keine Garantie dafür, nicht auf die Fresse zu fallen. Tja, was nun? Wärest du nicht verunglückt, wenn du an der Ecke 70 gefahren wärest? Weiß nicht, du hattest irgendein Blech im Reifen, plötzlich war deine Luft raus. Wärest du nicht verunglückt, wenn du 25 km/h drauf gehabt hättest? Vermutlich nicht, aber wozu fährt man dann Motorrad? Für 25 km/h reicht auch ein Fahrrad - und auch auf Fahrrädern sterben jedes Jahr Menschen, und zwar nicht zu knapp.

    Ich stehe auf dem Standpunkt, dass es zu meinen verfassungsmäßigen Rechten gehört, meine persönliche Risikobereitschaft in einem bestimmten Bereich selbst wählen zu dürfen. Natürlich hat dieses Recht Nachteile für andere, aber das ist nun mal so mit verfassungsmäßigen Grundrechten. Die Polizei darf mein Telefon nicht abhören, das macht ihre Arbeit schwerer, sie dürfen nicht von jedem Auto die Fahrtstrecke mittracken, deshalb haben sie es schwerer, Verkehrsverstöße zu ahnden. Je nun, so ist das nun mal, und anders möchte ich es auch nicht haben. Sonst kann ich ja in einen Staat ziehen, in dem diese Rechte nicht gelten.


 
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