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9% würden die wählen

Erstellt von Baumbart, 25.05.2011, 16:10 Uhr · 54 Antworten · 3.365 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #41
    Zitat Zitat von Kuhjote Beitrag anzeigen
    Sowohl der amtierende Vizekanzler und Außenminister als auch der Wirtschaftsminister ( die beiden wohl wichtigsten Ministerposten) werden von den Repräsentanten einer Minderheitspartei ausgefüllt. Einer Partei, die nach aktuellen Umfragen nicht einmal mehr im Bundestag vertreten wäre, wenn am kommenden Sonntag gewählt würde.
    Ein trauriger Witz, der aber die angeblichen Mehrheitsverhältnisse deutlich macht. Volkes Wille (ist und war) das, ganz bestimmt nicht. Genau so, hat kein einziger "Nichtbayer" einen CSU-Minister haben wollen. Na gut, haben vielleicht doch, aber wählen konnte er ihn (rein technisch) trotzdem nicht.
    so billige Polemik? schade, grade von dir hatte ich mir da mehr erwartet.....du kennst doch das Wahlsystem und wie unsere Demokratie funktioniert. Deine "angeblichen" Mehrheitsverhältnisse sind tatsächliche......für den, der am Wahlabend rechnen konnte.
    Zumindest (zum Glück) wird die Regierung NICHT jeden Sonntag per Telefonvoting im Unterschicht-TV gewählt.

    @Momber
    ach du bist das Schaf auf der anderen Seite? willkommen im Club

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    #42
    Zitat Zitat von AmperTiger Beitrag anzeigen
    so billige Polemik? schade, grade von dir hatte ich mir da mehr erwartet.....du kennst doch das Wahlsystem und wie unsere Demokratie funktioniert. Deine "angeblichen" Mehrheitsverhältnisse sind tatsächliche......für den, der am Wahlabend rechnen konnte.
    Zumindest (zum Glück) wird die Regierung NICHT jeden Sonntag per Telefonvoting im Unterschicht-TV gewählt...

    In der Tat, ich kenne das Wahlsystem und ich weiß wie unsere Demokratie funktioniert. Deshalb habe ich auch (exemplarisch) erläutert, dass Demokratie eben nicht "Herrschaft des Volkes" bedeuten kann. Des Volkes, das eben mehrheitlich nicht den Herrn Westerwelle als Außenminister in die weite Welt entsenden wollte, und immer noch nicht will.
    Der würde vielleicht gerade einmal per Telefonvoting im Unterschichten-TV zum "Pausenclown des Monats" gewählt werden, haarscharf vor seinem Parteifreund Brüderle. So viel Durchblick haben selbst die Konsumenten von "Deutschland sucht den ... wasweißich"

  3. Registriert seit
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    #43
    klar weiß ich das, aber du wählst doch keine Personen, sondern Parteien und vertraust darauf, dass die von dir favorisierte auch von den Anderen gewählt wird und dass die dann auch noch ihre besten Leute nach vorne schieben.
    Das funktioniert natürlich nicht, weil die "tumbe Mehrheit" leider ganz anders wählt wie du..................und ich.

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    #44
    So, Nordlicht, ich soll also nachfragen wenn ich etwas nicht verstehe? Ich verstehe nicht was du mit der Änderung des Status Quo der Demokratie meinst. Anscheinend meinst du ja bloß eine (bzw. mehrere) Gesetzesänderung. Das würde ja den Status Quo der Demokratie unangetastet lassen.
    Eine Möglichkeit zur Gesetzesänderung (die ich sowieso schon als gegeben sehe) ändert doch nichts an einer Demokratie?
    Erklär also bitte genau in welchen Kontext deine "Gesetzesänderungen" verpackt werden sollten? Ich glaube ehr dass du ein Problem damit hast wie welche gesetze gemacht werden, nicht mit dem politischen System. Und das politische System, das ist die Demokratie.
    Ich habe auch einen Eid abgelegt, vor gut einem Jahr auf dem alten Schlossplatz in Stuttgart (ich muss mich korrigieren, dort habe ich "nur" gelobt), gegenüber von ca 1000 Demonstranten, die bei der Nationalhymne angefangen haben zu pfeifen. Sowas hinterlässt nunmal ein unschattiertes Bild.
    Grüße
    Lovin

  5. dave2006 Gast

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    #45
    Und genau das haben wir zu schützen, das die da stehen und Pfeifen können!

    Und ich zitiere: das ist auch gut so!

  6. Registriert seit
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    #46
    Zitat Zitat von McLovin Beitrag anzeigen
    So, Nordlicht, ich soll also nachfragen wenn ich etwas nicht verstehe? Ich verstehe nicht was du mit der Änderung des Status Quo der Demokratie meinst. Anscheinend meinst du ja bloß eine (bzw. mehrere) Gesetzesänderung. Das würde ja den Status Quo der Demokratie unangetastet lassen.
    Eine Möglichkeit zur Gesetzesänderung (die ich sowieso schon als gegeben sehe) ändert doch nichts an einer Demokratie?
    Erklär also bitte genau in welchen Kontext deine "Gesetzesänderungen" verpackt werden sollten? Ich glaube ehr dass du ein Problem damit hast wie welche gesetze gemacht werden, nicht mit dem politischen System. Und das politische System, das ist die Demokratie.
    Ich habe auch einen Eid abgelegt, vor gut einem Jahr auf dem alten Schlossplatz in Stuttgart (ich muss mich korrigieren, dort habe ich "nur" gelobt), gegenüber von ca 1000 Demonstranten, die bei der Nationalhymne angefangen haben zu pfeifen. Sowas hinterlässt nunmal ein unschattiertes Bild.
    Grüße
    Lovin
    Alles klar. Danke, dass du das Angebot annimmst und nachfragst. Respekt!

    Ich denke, das Missverständnis liegt in den Begriffen:
    Wenn ich die Demokratie abschaffen wollte, weil ich ein verkappter Kommunist wäre, dann würde ich den Status der Demokratie ändern wollen. Den ALLGEMEINEN Zustand. Sein Wesen. Und das wäre dann das, was du notfalls mit Gewalt würdest verhindern wollen.

    ICH hingegen habe die Hoffnung, dass sich der STATUS QUO unserer westlichen Demokratien gezielt ändert! Der Status Quo ist der GEGENWÄRTIGE, AKTUELLE Zustand. Dieser lässt sich jederzeit ändern, ohne die Grundzuüge der Demokratie oder gar ihr Wesen zu zerstören. Man könnte aber stundenlang darüber debattieren, ob nicht grade der aktuelle Kapitalismus dies zum Ziel hat: Zerstörung demokratischer Grundwerte. Ich beziehe da mangels Fachkompetenz nichtmal Position, zeige dir nur auf, wie komplex dieses Thema ist. Und ich würde niemand als Staatsfeind bezeichnen, nur, weil er sich kritisch denkend zeigt. Da braucht es dann schon etwas mehr. Die Linken kratzen da haarscharf an diesen grenzen herum, verletzen diese auch. Weshalb sie für mich nicht gut wählbar, aber sehr wohl anhörbar sind.

    Doch, jede Grundgesetzänderung verändert eine Demokratie! Du kannst per Gesetz vom EWinwanderungsland zur isolierten Staatsform wechseln. Du kannst Wählerrechte anpassen, du kannst Grundhaltungen ausbilden. Das alles verändert eine Demokratie natürlich. Aber eben nicht den Status des Landes. Ein demokratisches Land kann auch im Wandel demokratisch bleiben. Deshalb: Zuhören, wenn jemand die Demokratie verändern will. Nicht jede Veränderung hat das Auflösen zum Ziel.
    DAS war der Kern meiner Aussage.
    Nochmal Respekt wegen der Nachfrage!

    Und zu den Pfiffen: Da wird dann in der Regel nicht die Nationalhymne als solche ausgepfiffen, sondern der Umstand, dass aus dieser Gelöbnisfeier so ein öffentlich-Rechtlicher Anlass gemacht wird. Dagegen hat jeder Demokrat das Recht zu protestieren. Denn Leherer erbringen z.B. in meinen AUgen einen erheblich grösseren Dienst am Vaterland, werden aber in Büros vereidigt, nicht auf PLätzen.
    Diese Diskussion streitbar führen heisst, die Demokratie LEBEN! Nicht, sie zu zerstören.

    Du siehst, es gibt selten nur eine einzige Betrachtungsweise - je nach Blickwinkel.
    Ich wünsch dir (wieder ernst gemeint) einen schönen Tag und hoffe, dass du nie wirklich dein (und mein) Vaterland mit dem Leben verteidigen musst. Und wenn, dann als Freiwilliger und nicht, weil der Staat dich dazu gezwungen hat.

  7. Registriert seit
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    #47
    Zitat Zitat von AmperTiger Beitrag anzeigen
    klar weiß ich das, aber du wählst doch keine Personen, sondern Parteien und vertraust darauf, dass die von dir favorisierte auch von den Anderen gewählt wird und dass die dann auch noch ihre besten Leute nach vorne schieben.
    Das funktioniert natürlich nicht, weil die "tumbe Mehrheit" leider ganz anders wählt wie du..................und ich.
    Eine Frage zur Mehrheit.
    Auf einer Versammlung des Burgerforums sprach ein Bundestagsabgeordneter von einer geplanten Geld- und Wertpapierhandelsabgabe. 0,05%soll diese betragen, findet aber im Bundestag keine MEHRHEIT!
    Nun die Frage, wem ist ein Abgeordneter denn verpflichtet und wie würde eine Volksabstimmung über eine solche (Reichensteuer) wohl aus gehen?
    Ich denke es ist höchste Zeit, die Nutznießer der Weltwirtschaft in die Verantwortung zu nehmen und nicht alles auf die Schultern der breiten Masse zu verteilen. Schluss mit lobbyistengesteuerter Politik!

  8. Registriert seit
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    #48
    Danke, Nordlicht.
    Ich glaubewir nähern uns so langsam an. Ich habe natürlich nichts dagegen, dass sich in Deutschland etwas ändert. Die Welt ändert sich ja auch beständig.
    Was mir allerdings immer noch nicht einleuchtet, warum z.B. der Wechsel von Einwanderungsland zu isolierter Staatsform die Struktur der Herrschaftsform verändern sollte? Oder, um es etwas weiter herunterzubrechen, wer wo parken darf. Aber, es ändert nichts, das ich sagen würde, die Demokratie ist besser oder schlechter als zuvor. Also hat sich nichts geändert.

    Die Linken verletzen diese Grenzen, richtig. Das ist für mich in keiner Form akzeptabel. Hier könnte man dann wieder diskutieren ob eine Demokratie nicht selbstzerstörerische Tendenzen zeigt, wenn solche Parteien 9% bekommen.

    Kurz zur Bundeswehr:
    Gezwungen wird wohl schon seit Jahren niemand mehr. Und unsere Dienste mögen wohl unwichtiger als die eines Lehrers sein, aber an uns hängt ja noch eine ganze politische Geschichte dran (aber darum gehts jetzt nicht). Gegen das eigene Volk zu ziehen würde ich nicht gerne, bin mir gerade auch gar nicht sicher ob die Bundeswehr das DARF. Und ja, die Lehrer werden in Büros vereidigt, ich denke im öffentlichen Raum würde dies sehr schnell strenge Strukturen bekommen, die wohl sehr abschreckend wären.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Lovin

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    #49
    Ich glaube, die Abschaffung (Aussetzung) der Wehrpflicht war doch keine so gute Idee...

  10. dave2006 Gast

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    #50
    Zitat Zitat von Kuhjote Beitrag anzeigen
    Ich glaube, die Abschaffung (Aussetzung) der Wehrpflicht war doch keine so gute Idee...

    Woher die richtige Erkenntnis?


 
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