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"Abmahnirrsinn" der Bahn?

Erstellt von FP91, 11.12.2015, 22:39 Uhr · 103 Antworten · 9.050 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #91
    "Die BAHN, ich verstehe den LADEN nicht, und wünsche denen die Pest an den Hals für diese Tarifgestaltung! Wer lässt so etwas zu????"

    Nun versucht die Bahn flexibel die Tarife zu gestalten und das ist auch nicht richtig. Das Sonderangebote ausverkauft sind gibt's in jedem Kaufhaus, bei Reiseveranstaltern und Fluglinien u.a. Entscheidungsschwache haben damit natürlich ein Problem.( hier könnte ein Smiley stehen, muss aber nicht)

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    #92
    @Kardanfan

    Hättest Du gestern nicht gefragt, würde das Ticket heute vielleicht weiterhin 89€ kosten.... Flexible Preise findet man nicht nur bei der Bahn, sondern bei allen Fluggesellschaften, Flixbus etc.. Bei der Onlinebuchung ändert sich teilweise der Preis bei Flugbuchungen schon innerhalb weniger Minuten, wenn man in der Zwischenzeit Alternativen sucht oder jedenfalls nicht sofort bucht.
    Nachvollziehbar für den Kunden SOLL das Ganze ja auch nicht sein, die sollen die Tickets so teuer wie möglich kaufen. Da die Kosten für die Bahn, um einen Zug fahren zu lassen, immer gleich sind, sind die Ticketpreise eine wichtige Stellgrösse.
    Aber die Bahn ist wie gesagt nicht der schlimmste Kandidat in Sachen undurchsichtige Preisgestaltung....

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    #93
    @ Henryt
    Ja, es ist manchmal schwierig etwas verständlich rüberzubringen - aber wenn ich am Donnerstagnachmittag (07.01.) am Schalter anfrage und ein Angebotspreis gesagt bekomme, das am nächsten Morgen nicht mehr gilt, für einen Fahrttermin am 15.01., dann sind es einfach nur Spielereien, die mich als Kunden verärgern.
    Genauso wie dieser Abmahnirrsinn, den ich in der Familie und Bekanntenkreis schon mehrfach erzählt bekommen habe.

    Und dennoch gibt es Situationen, bei denen man um die Bahn nicht herumkommt.

    Besonders intelligent finde ich deren Routenvorschläge auch nicht, wenn man z. B. Zugverbindung gesagt bekommt, bei denen man 5 mal umsteigen muss, und dabei Zeitdifferenzen hat von 2-3 Minuten! Gut, wer da sich auskennt auf den fremden Bahnhöfen und gut, wenn die Bahn wirklich so pünktlich ist.

    "Die BAHN, ich verstehe den LADEN nicht, und wünsche denen die Pest an den Hals für diese Tarifgestaltung! Wer lässt so etwas zu????"
    Nein, kein Smiley - ich habe auch schon genug andere negative Erfahrungen gesammelt mit der Bahn, und die Erfahrung jetzt wieder, die ist einfach nur ein weiterer Minuspunkt mehr!
    Und es geht mir nicht um 10 Euro mehr oder weniger, es ist Vertrauen, Beständigkeit und Sicherheit, die ich vermisse! Und 100 Euro für die Strecke Singen-Hannover sind ein stolzer Preis. Aber ich kann eben von Hannover aus nicht mit 2 Autos zurückfahren ......

    Gruß Kardanfan

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    #94
    "ein Angebotspreis gesagt bekomme, das am nächsten Morgen nicht mehr gilt,...."

    That's live, habe on-line eine Fähre buchen wollen Rostock - Gedser zum Spartarif. Bin aus dem System geflogen, nach einer Viertelstunde wieder eingeloggt, Tarif nicht mehr verfügbar, +90€. Soll ich jetzt die Reederei verfluchen und schwimmen? Nö, Pech gehabt.

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    #95
    @ Henryt

    Es ist jedem selber überlassen, wie er dieses System unterstützt. Mit eigener Gleichgültigkeit oder gar extremer Toleranz, mag der eine oder andere für sich, sein Seelenheil finden, ich aber wollte nur meinen Unmut äußern zum Irrsinn der Bahn - so wie ich ihn verstehe.

    Ich hoffe nicht, dass ich auch Bekanntschaft mit dem Schaffner machen werde, weil ich vielleicht aufgrund meines "Spartarifes" doch irgendwie den Fuß ins falsche Abteil/Zug gesetzt habe.

    Die Frage ist immer, über was regt man sich auf, oder tut man alles kommentarlos akzeptieren. Die BAHN wird sich nur ändern, wenn die Passagiere sich verbal, öffentlich wehren und/oder die Passagierzahl abnimmt.
    Aber es gibt immer mehr Menschen, die Aufgrund finanzieller Gegebenheit oder allgemeinem Verkehrsinfarkt (verfehlte Verkehrspolitik) praktisch genötigt werden, dieses Verkehrssystem zu nutzen. .............. mit all seinen Problemen und Widrigkeiten!

    That's live, habe on-line eine Fähre buchen wollen Rostock - Gedser zum Spartarif. Bin aus dem System geflogen, nach einer Viertelstunde wieder eingeloggt, Tarif nicht mehr verfügbar, +90€. Soll ich jetzt die Reederei verfluchen und schwimmen? Nö, Pech gehabt.
    Auch das ist ein gutes Beispiel - und am Ende musst Du dich fragen, ob es Dir wert ist, dort hinzufahren. Für mich diese Politik der Fähren - allgemein - ebenfalls eine Frechheit in unserer so marktwirtschaftlich geregelten Welt.
    Wieso kann der Schlüsseldienst nicht am Wochenende 1000 Euro verlangen für das öffnen einer Türe (ist dann Wucher), aber die Fährpreise können im Sekundentakt sich verändern, wie die Spritpreise?
    Ist ein Grund, wieso ich nie die Fähre buche, ich fahre vor Ort und entscheide, ob es mir Wert ist - was aber nicht heißt, dass ich diese Praxis akzeptiere - wenn ich könnte, würde ich diese Manager in den Knast schicken.

    Ja, aber quasi 20 oder 30 Euro sparen beim Reifenwechsel, bei einem Händler vor Ort, und die Reifen im Internet bestellen - aber die Tarife der Bahn oder Fähren akzeptieren ........... das verstehe ich nicht.

    Nur, ich muss jetzt auch mit der Bahn fahren um mein Auto zu holen, und habe aufgrund des Wetterberichtes - der sich seit Tagen plötzlich geändert hat - Winterreifen noch beim Autohändler bestellt, der mich gerade über den Tisch zieht! Aber, soll ich bei Schneefall und -4° mit Sommerreifen fahren? Pech gehabt, aber diese Art des VW-Händlers finde ich nur schäbig!

    .............. und heute ist das Wetter am 15.01.15 plötzlich wieder ohne Schneefall - auch diesen Wetterprognosenspezialisten wünsche ich die P... an den Hals. Aber meine Schuld, wenn ich denen Glauben schenke!

    Gruß Kardanfan

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    #96
    Zitat Zitat von Kardanfan Beitrag anzeigen
    Und 100 Euro für die Strecke Singen-Hannover sind ein stolzer Preis.
    Singen-Hannover ca. 660km.

    min. 35l Benzin zu 1.20 Euro = 42 Euro. => billiger mit Auto.

    Aber das Auto kostet mehr:
    660 km x min. 0.30 Euro/km = 199 Euro.

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    #97
    @ thomas. mueller

    Aber das Auto kostet mehr:
    660 km x min. 0.30 Euro/km = 199 Euro.
    Das ist leider immer so eine Sache mit der Berechnung!

    1. Wenn Du ein Auto hast, dann ist der Wertverlust immer da, ungeachtet der hier ggf. zusätzlichen 660 km

    2. Auch der Verschleiß und die ggf. Reparaturkosten, dürften bei 660 km Autobahn relativ gering sein, gegenüber der selben Strecke in der Stadt oder Überland.

    3. km-Kosten von 30-80 Cent/km beziehen sich immer auf Neufahrzeuge mit extremen Wertverlusten

    Somit sind die km-Kosten für so eine "einmalige" Strecke für einen Autobesitzer, der eh Versicherung, Steuer, usw. für das Auto bezahlt, eigentlich nur die reinen Spritkosten .................... und mit denen muss die Bahn sich messen!

    Und am Ende kann man noch sagen: Auch ein Unfall ist ausgeschlossen bei der Bahnfahrt ................. sodass man sich dann doch fragen muss, wieso fahren wir alle nicht ausschließlich mit Bus oder Bahn?

    Ich erlaube mir zu sagen, dass ich den Preis, wie damals auch schon für den Autozug (mit Motorrad), nicht interessant finde. Davon ausgenommen diverse Aktionspreise (habe einen Biker in Moux getroffen, der ist für 200 Euro im April von Hamburg nach Narbonne gefahren (hin und zurück)). Nur mit so einem Preis kann man nicht wirtschaftlich arbeiten, das ist dann ein anderes Extrem.

    Aber für mich ist die Bahnfahrt gerade ein Mittel zum Zweck ..... sonst bekomme ich mein Auto nicht. Ich hätte wohl auch 150 oder 200 Euro gezahlt , vielleicht auch mehr, wäre aber irgendwann ein Ausschlussgrund gewesen, ein Auto in 660 km Entfernung zu kaufen.

    Aber nur, wenn ich im Vorfeld die Kosten kalkulieren kann, kann ich mich entscheiden, ob ich den oder einen anderen Deal abschließe!

    Gruß Kardanfan

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    #98
    Moin

    Wenn ein Auto nach z.B. 10 Jahren, 350000km durch ist und man den Anschaffungspreis, Benzin, Unterhalt, Versicherung, Unfall/Kratzer etc. zusammenrechnet und durch die Laufleistung teilt kommt ein Betrag pro Km raus der eben diesen Angaben vom ADAC entspricht.

    Kauft man ein günstiges gebrauchtes Auto ist der Wertverfall kleiner aber die Reparaturkosten entsprechend hoch.

    Nur weil das Auto schon da ist, ist eine Fahrt nicht umsonst.
    Man kann natürlich die festen Kosten für sich ausblenden aber sie sind da.

    Die Bahn muss sich mit den reellen Kosten gegenüber anderen Verkehrsmitteln messen.

    thomas.mueller

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    #99
    Die Bahn muss sich mit den reellen Kosten gegenüber anderen Verkehrsmitteln messen.
    Ja, gerade im Fernsehen gesehen: der Fernbus ist meistens 66% billiger. Da wird sich die Bahn wirklich etwas überlegen müssen.

    Also 30 Cent kosten ca. die km meiner Maschine ...... ich bin in 5 Jahren 106.000 km gefahren und fahre sie noch immer ...... was sind da mal 660 km mehr oder weniger?

    Aber mit Freundlichkeit, ehrlichen Preisen, Service, leichter Kauf von Tickets, intelligente Umsteigeverbindungen usw., da könnte die Bahn Pluspunkte sammeln - tut sie aber nicht.

    Und dann noch der Abmahnirrsinn, wie hier beschrieben, problematisches Verhalten von Zugbegleitern, beim Kauf eines falschen Tickets oder man springt noch gerade in den Zug, ohne vorher eine Karte gekauft zu haben .....

    Aber es soll jeder machen wie er will.

    Gruß Kardanfan

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    @Kardanfan (u. Henryt bzgl. der Fährenpreise)

    Nachdem ich Deine (sorry, hanebüchenen) Feststellungen bzgl. des Wertververlustes und den damit verbundenen Kilometerkosten eines KFZ gelesen habe, war mir sofort klar, warum Du, nach nur einer Nacht Überlegung, plötzlich einen höheren Fahrpreis zahlen musstest.
    Am Tage Deiner Nachfrage bot die Bahn Dir einen Platz in einem (Deiner Theorie zufolge) abgeschriebenen Waggon an. Da sind nat. die Beförderungspreise geringer, weil die Kosten für einen derartigen Waggon geringer sind (der ist ja eh da und fährt sowieso, da machen 660km praktisch keine Kosten. Is klar, nee?). Am folgenden Tag, als Du Dich zu einer Entscheidung durchgerungen hattest, standen günstige Plätze in gerade abgeschrieben Waggons nicht mehr zur Verfügung, sondern nur noch in noch nicht abgeschriebenen solchen, o. a. in noch älteren, die schon hohe Reparaturkosten verursachen. Nat. muß die Bahn diese erhöhten Kosten an ihre Kunden weitergeben, weswg.n Du halt mehr bezahlen must.
    Ist doch gerecht, odrrr? .

    Ich hoffe, daß ein solches System auch bei Taxen eingeführt wird, dann wird der Rückweg vom Irish Pub günstiger, weil ich mir dann den geeigneten Wagen aussuche (ein bis fünf Kilkenny o. Guiness mehr, o. ein paar Whiskey )

    Grüße
    Uli (dessen Fatboy von 1991 gar nur noch Spritkosten/km verursacht, denn sie ist völlig abgeschrieben, sowieso angemeldet und fährt, also "what shalls" (please excuse my 'English for runaways' ). Und die Fatbob ist heuer, nach 7 Jahren, wohl in der gleichen Situation. Kostet mich also auch nur noch xL/100km, und jede andere Rechnung ware völlig daneben. Ich geh noch mal in den Pub, um das günstige Ergebnis zu feiern , da ist doch mindestens eine Lokalrunde drin, odrr?.
    1+1=2
    1+2=3
    1+3=viele


 
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